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    Zitronengras

    Zitronengras

    Bild: Pixel9

    Heute machen wir mal wieder etwas Zutatenkunde – von Zeit zu Zeit ist ein bisschen Fachwissen nicht verkehrt. Es geht um Zitronengras. Das ist eine feine Sache: lecker, haltbar und leicht zu verwenden.

    Breche ich, zum Beispiel bei der Zubereitung einer Hühnersuppe oder eines Currys, eine Stange Zitronengras auf, dann sticht mir ein frischer Duft entgegen – so aromatisch und fruchtig, dass man daraus im Fernen Osten Erfrischungsgetränke herstellt. Die Stangen legt man dann in die Sauce oder in den Sud und lässt sie einfach durchziehen. Zehn Minuten, oder zwanzig, oder dreißig, das spielt kaum eine Rolle. Es verändert sich lediglich die Intensität des Aromas. Der Geschmack selbst verändert sich nicht.

    Heute gibt es jedoch eine Salatsoße. Man könnte mit viel Mühe Zitronengras pressen, und wer weiß, vielleicht gibt es in den Herkunftsländern in Asien und Latein-Amerika auch eine frische Alternative, die sich wie ein Kraut verwenden lässt, doch ich greife auf ein Fertigprodukt zurück. Zitronengras-Paste gibt es in besseren Supermärkten. Sie ist weiß, duftet und hat die Konsistenz von gepresstem Knoblauch.

    Ich gebe gut einen Teelöffel davon in eine kleine Schüssel, und nun fange ich an zu spielen: Ein wenig Feigenmarmelade, Zitronensaft, gemahlener roter und schwarzer Pfeffer, Salz aus der Mühle, Rapsöl. Ich meine Salat sollte nicht zu sauer sein, entsprechend vorsichtig bin ich mit der Zitrone. Dann gebe ich die Sauce über frischen Feldsalat, Lauchzwiebeln, geröstete Sonnenblumenkerne, Kresse und ein bisschen gehackten Dill. Das passt als Snack mit frischem Brot, oder auch zu einem dicken Steak.

    Themen: Zutaten | 2 Kommentare »

    2 Antworten to “Zitronengras”

    1. eva meint:
      9. November 2009 um 13:04

      ich würde mal auf die verpackung der paste schauen, unter zutaten: da ist zu 99% immer natriumglutamat drin enthalten! daher immer frisch verwenden!

    2. Andreas meint:
      9. November 2009 um 13:19

      Da hast Du recht, Eva. Inzwischen würde ich die Paste auch nicht mehr verwenden. Dazu kommt, dass das Aroma nicht die Raffinesse hat, die die frischen Stangen einem Essen verleihen. Nebenbei Glückwunsch zur Email-Adresse ;)

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