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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Zitronengras</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Tom Kha Gung</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Jan 2011 08:02:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Curry;]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=191,right,thumb]Diese Br&#252;he ist anders. Die Aromen kommen aus Gr&#228;sern und Knollen, und die Zubereitung dauert nur ein paar Minuten. Gehaltvoll und gesund ist sie trotzdem. Und sie geh&#246;rt zum Leckersten, das man sich einbrocken kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/tom-kha-gung.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/tom-kha-gung.jpg" alt="Tom Kha Gung" title="Tom Kha Gung" width="430" class="aligncenter size-full wp-image-4168" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Tom Kha Gung</h1>
<p><strong>Diese Br&#252;he ist anders. Die Aromen kommen aus Gr&#228;sern und Knollen, und die Zubereitung dauert nur ein paar Minuten. Gehaltvoll und gesund ist sie trotzdem. Und sie geh&#246;rt zum Leckersten, das man sich einbrocken kann.</strong></p>
<p><dc>G</dc>azpacho, Bouillabaisse und Linseneintopf mit demselben Ausdruck zu benennen, ist schon ziemlich verwegen. Wie sich Suppen doch unterscheiden k&#246;nnen. Auch die thail&#228;ndische Tom Kha Gung hat eine eigene Logik. Anstatt stundenlang zu kochen, wie eine gute europ&#228;ische Br&#252;he, besteht sie vor allem aus Kokosmilch und ist binnen Minuten servierfertig. Trotzdem erf&#252;llt sie all das, was man von einer guten Suppe erwartet: Sie ist bek&#246;mmlich und aromatisch, hei&#223;, gesund und vor allem gut f&#252;r die Seele.</p>
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<p>Zwei Grundaromen pr&#228;gen die Suppe: Zitronengras und Galgant. Zitronengras bekommt man frisch im Supermarkt. Es gibt zwar auch eine Paste aus dem Glas, aber die ist meist voll mit Glutamat. Frisch ist also einfach besser. Frischer Galgant ist schon schwieriger zu bekommen, aber im Asialaden wird man ihn finden. Wenn die Not es erfordert, kann man darauf auch verzichten. Doch dann ist der Name der Suppe nicht mehr ganz korrekt ist, denn <em>Kha</em> hei&#223;t auf Thai <em>Galgant</em>. Die Sch&#228;rfe der Suppe kommt von roter Currypaste. Man sollte den Sch&#228;rfegrad so tunen, dass die Nase frei wird und endlich mal wieder Luft an das gute alte Gehirn kommt. Eine deutliche Grundsch&#228;rfe <em>muss</em> vorhanden sein. Andererseits soll man sich mit der Suppe nicht qu&#228;len. Jeder muss seine Balance finden. </p>
<p>Weil diese Suppe sehr schnell fertig ist, muss man alle Zutaten pr&#228;parieren, damit man nicht im entscheidenden Moment mit ungewaschenem Gem&#252;se hantieren muss. F&#252;r eine Suppe f&#252;r zwei zivilisierte Esser waschen bzw. sch&#228;len und schneiden wir:</p>
<p>• eine Knoblauchzehe, in feine Scheiben<br />
• eine mittelgro&#223;e Zwiebel, in Spalten<br />
• eine Zucchini, l&#228;ngs halbiert und in Scheiben<br />
• eine halbe Stange Lauch, in Ringe<br />
• einige braune Champignons, geviertelt<br />
• eine Stange Zitronengras, grob zerteilt<br />
• ein walnussgro&#223;es St&#252;ck Galgant, gesch&#228;lt und fein gehackt oder gerieben</p>
<p>Als Zutaten eignen sich auch gr&#252;ne Bohnen, Zuckerschoten, Paprika, Tomatenstreifen und vieles andere. </p>
<p>All diese Zutaten legen wir in Griffweite in kleinen H&#228;ufchen ab. Mit einem Schuss &#214;l schwitzt man zuerst die Zwiebeln bei mittlerer Hitze leicht an. Sie sollen zischeln, aber nicht braten und dabei vornehm blass bleiben. Sobald sie glasig werden, kommt der Knoblauch dazu. Dann nacheinander der Galgant und das Zitronengras, die Zucchini und der Lauch. Nur noch ein wenig Salz dazu, damit es im Topf nicht so langweilig zugeht. Das alles dauert zwei bis drei Minuten und passiert normalerweise in einem Wok. Ein gro&#223;er Topf ist aber genauso gut geeignet.</p>
<p>Wenn man dann eine Dose Kokosmilch dazugibt (und zwar mitsamt dem Mark, das sich in der Dose abgesetzt hat), wird endlich eine Suppe daraus. Das Ganze soll nun ein paar Minuten auf kleiner Flamme ziehen, ohne zu kochen. In dieser Zeit w&#252;rze ich die Suppe mit der roten Currypaste (etwa ein TL), Salz, einem Schuss wei&#223;en Essig und Pfeffer. Jetzt kommen auch die Champignons dazu, die nicht garen, sondern nur hei&#223; werden und die Suppe aufsaugen. Wenn alles richtig sch&#246;n duftet, und das Gem&#252;se gerade die richtige Konsistenz hat, gebe ich eine Handvoll gefrorene Krabben dazu, die ich vorher nicht auftaue. Das wird die Suppe nun erledigen. Auf kleiner Flamme bleibt die Suppe jetzt noch mal 1-2 Minuten stehen, dann kann sie serviert werden.</p>
<p>Statt der Krabben kann man auch ein paar Streifen H&#252;hnerfleisch in der Suppe gar ziehen lassen. Selbst vegetarisch schmeckt sie fantastisch. Das holzige Zitronengras kann man leider nicht essen. Man muss es aus der Suppe angeln. Um sich Qualen zu ersparen, kann man es so schneiden, dass es am St&#252;ck bleibt, damit man es im Ganzen herausfischen kann. Wie auch immer – nach dieser Suppe ist jede Erk&#228;ltung wie weggeblasen, und jede Seele sieht wieder Land. Und darum geht es bei einer Suppe, oder?</p>
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		<title>Zitronengras</title>
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		<comments>http://www.delidauerdienst.de/zitronengras/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 23:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingszwiebel]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronengras]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=70,right,thumb]Heute machen wir mal wieder etwas Zutatenkunde – von Zeit zu Zeit ist ein bisschen Fachwissen nicht verkehrt. Es geht um Zitronengras. Das ist eine feine Sache: lecker, haltbar und leicht zu verwenden. Breche ich, zum Beispiel bei der Zubereitung einer H&#252;hnersuppe …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/02/zitronengras.jpg" alt="Zitronengras" width="430" height="293"/><br />
<h6>Bild <a href="http://www.flickr.com/photos/beautifulcataya/">beautifulcataya</a></h6>
<p><h1>Zitronengras</h1>
<p><strong>Ein bisschen Zutatenkunde kann gelegentlich nicht schaden. Es geht um Zitronengras und sein feines Aroma. Das ist eine gute Sache: frisch und gesund, lecker, haltbar und nich dazu leicht zu verwenden.</strong>
</p>
<p>
<dc>W</dc>oher das Zuitronengras urspr&#252;nglich stammt, l&#228;sst sich heute nicht mehr genau sagen. Es ist in den Amerikas und in Asien weit verbreitet. Bei uns macht es einen eher exotischen Eindruck. Doch sein Geschmack ist eine absolute Bereicherung f&#252;r das kreative Kochen, auch wenn man nicht nach dem asiatischen Aroma sucht. Viel mehr kann man ein Zutronenaroma erzeugen ohne das es sauer wird, man kann das Lemongras also so &#228;hnlich benutzen wie Zitronenzeste, den feinen Abrieb der Zitronenschale.
</p>
<p>
Breche ich, beispielsweise bei der Zubereitung einer H&#252;hnersuppe oder eines Currys, eine Stange Zitronengras auf, so str&#246;mt mir ein frischer Duft entgegen. Die Stange legt man dann in die Sauce oder in den Sud und l&#228;sst sie so ganz einfach ziehen. Zehn Minuten oder zwanzig, oder drei&#223;ig, das spielt keine Rolle. Es ver&#228;ndert sich lediglich die Intensit&#228;t des Aromas, der Geschmack selbst ver&#228;ndert sich nicht.
</p>
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<p>
Das Aroma ist so fruchtig und angenehm aromatisch, dass man daraus im Fernen Osten Erfrischungsgetr&#228;nke herstellt. Vielleicht sollte man damit einmal experimentieren. F&#252;r uns steht jedoch zun&#228;chst eine Salatso&#223;e auf dem Programm. Daf&#252;r viertelt man zwei Stangen und legt sie f&#252;r eine halbe Stunde in etwas neutrales &#214;l. Oliven&#246;l ist daf&#252;r auch gut geeignet. Diese Marinade kann man eigentlich f&#252;r alles m&#246;glich verwenden, f&#252;r Fisch oder H&#252;hnchen zum Beispiel. Und f&#252;r eine Vinaigrette ist dieses Aroma einfach topp!
</p>
<p>
Man k&#246;nnte das Zitronengras pressen oder h&#228;ckseln, um an den feinen Saft zu kommen, aber das ist m&#252;hsam und wenig ergiebig. Von den fertigen Pasten, die im Exotik-Regal im Supermarkt stehen, kann man ebenfalls nur abraten. Die kleinen Gl&#228;schen sind voller Glutamat und Konservierungsmittel, und auch der Geschmack ist nicht gearde konkurrenzf&#228;hig.
</p>
<p>
<dc>E</dc>in guter Salat sollte nicht sauer sein, sondern frisch. Deswegen bin ich bei der Zubereitung der Veinaigrette recht vorsichtig mit dem Essig. Stattdessen spiele ich lieber mit den anderen Aromen: etwas Feigenmarmelade, Zitronensaft, roter und schwarzer Pfeffer, Salz und nat&#252;rlich Salz. Das ganze mischt man gr&#252;ndlich mt dem &#214;l auf – et voilà!
</p>
<p>
Die So&#223;e marschiert heute zusammen mit einen frischen, winterlichen Feldsalat mit Lauchzwiebeln, ger&#246;stete Sonnenblumenkerne, Kresse und ein bisschen gehacktem Dill. Das passt als Snack mit frischem Brot oder auch als Beilage zu einem gegrillten Steak. Als Hauptgang mit H&#228;hnchenstreifen k&#246;nnte man den Salat auch essen, aber ehrlich gesagt …</p>
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