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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Suppe</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Kartoffelsuppe mit Kapern</title>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 10:43:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Croûtons]]></category>
		<category><![CDATA[Kapern]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=116,right,thumb]Wenn es drau&#223;en nass rauscht und die F&#252;&#223;e kalt werden, muss man sich zu helfen wissen. Etwas warmes braucht der Mensch, singt Gr&#246;nemeyer und hat dabei hat sicher nicht an Kartoffelsuppe gedacht. Doch mit ein, zwei Gimmicks wird auch daraus ein Hit. Genau wie der deutsche …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/09/kartoffelsuppe.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/09/kartoffelsuppe.jpg" alt="Kartoffelsuppe mit Kapern" title="Kartoffelsuppe mit Kapern" width="430" class="aligncenter size-medium wp-image-6221" /></a></p>
<h6> Bild DD</h6>
<h1>Kartoffelsuppe mit Kapern</h1>
<p><strong>Etwas Warmes hat noch keinem geschadet. Besonders wenn es die richtige Konsistenz hat. Also gibt es heute eine herzhafte Kartoffelsuppe. Die schlichten Rezepte sind eben oft die besten!<br />
</strong></p>
<p><dc>W</dc>enn es drau&#223;en nass rauscht und die F&#252;&#223;e kalt werden, muss man sich zu helfen wissen. Etwas Warmes braucht der Mensch, singt Gr&#246;nemeyer und hat dabei hat sicher nicht an Kartoffelsuppe gedacht. Doch mit ein, zwei Gimmicks wird auch daraus ein Hit. Genau wie der deutsche Herbert, denn der w&#228;re ohne seine begnadeten Begleitmusiker auch nur ein schwer verdaulicher St&#228;rkeklo&#223;. Nachkriegskost.</p>
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</div>
<p>Das Wesen einer guten Suppe liegt in der Konsistenz. Sie sollte nicht moorig fest sein und nicht mehlig gebunden, sondern cremig fl&#252;ssig vom L&#246;ffel flie&#223;en. Das gilt f&#252;r alle Creme-Suppen, ob sie nun aus K&#252;rbis sind, aus Karotten, Erbsen oder eben Erd&#228;pfeln. Dieses Problem ist jedoch gar keins, denn ohne Schwierigkeiten kann man die Suppe mit etwas Sahne, Br&#252;he oder auch Wasser und mithilfe eines P&#252;rierstabs entsprechend manipulieren.</p>
<p>Aber beginnen wir mit zwei Zwiebeln und einer gesch&#228;lten Karotte, die wir geschnitten in einem gro&#223;en Topf in etwas &#214;l anschwitzen. Die M&#246;hre steuert einerseits ihren Geschmack bei, andererseits aber auch ihre Farbe. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird die Suppe strahlend gelb statt mehlig und grau. In den Topf kommen au&#223;erdem ein oder zwei Lorbeerbl&#228;tter, ein paar gesto&#223;ene Wacholderbeeren, ein wenig Majoran und eine erste Prise Salz.</p>
<p>Derweil w&#252;rfle ich sechs mittelgro&#223;e, gesch&#228;lte Kartoffeln. Damit haben wir ein Hauptgericht f&#252;r zwei oder eine Vorspeise f&#252;r vier Personen. Die Kartoffeln sind vorwiegend festkochend. In vielen Rezepten steht, dass sie mehlig kochend sein sollten, aber dadurch wird die Suppe weniger cremig. Bei festkochenden besteht hingegen die Gefahr, dass eine fast schleimige Konsistenz entsteht. Ich gie&#223;e nun so viel Wasser dazu, dass alles gerade bedeckt ist, gebe einen L&#246;ffel gek&#246;rnte Gem&#252;sebr&#252;he dazu und lasse die Kartoffeln gar kochen.</p>
<p>Nun habe ich Zeit, mich um die Croûtons zu k&#252;mmern. Wie man die macht, habe ich hier im Blog schon mehrfach beschrieben. Wichtig ist, dass die Pfanne h&#246;chstens eine mittlere Hitze hat, denn die Brotw&#252;rfel werden am besten langsam ger&#246;stet. Dass man ein vern&#252;nftiges &#214;l verwenden sollte, erkl&#228;rt sich von selbst, denn die Brotst&#252;cke saugen reichlich davon auf. Dann gebe ich auch noch etwas Sesam in die Pfanne, der sein feines Aroma beisteuert.</p>
<p>Wenn die Kartoffeln gar gekocht sind, fische ich die Lorbeerbl&#228;tter aus dem Topf und arbeite mit dem P&#252;rierstab alles gr&#252;ndlich durch. Das kann man kaum intensiv genug machen, denn es sollen keine St&#252;ckchen mehr zu finden sein. Nun gie&#223;e ich so lange mit s&#252;&#223;er Sahne an, bis mir die Konsistenz gef&#228;llt, dabei benutze ich weiterhin den P&#252;rierstab. In die Suppe kommen nun noch einige <a href="http://www.delidauerdienst.de/glossar/">Kapern</a>, abgeschmeckt wird mit Salz, gek&#246;rnter Br&#252;he und reichlich Pfeffer aus der M&#252;hle. Das alles lasse ich noch ein paar Minuten ziehen. Ist die Suppe schlie&#223;lich in den Tellern, gebe ich vorsichtig die Croûtons darauf und streue ein wenig zerkleinerten Blauschimmelk&#228;se (zum Beispiel Roquefort) dar&#252;ber, dessen Aroma sich fantastisch mit der Suppe verbindet. So wird aus dem grauen Klassiker eine w&#228;rmende Delikatesse.</p>
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		<title>Gem&#252;sebr&#252;he</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 08:14:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=108,right,thumb]Wenn der mensch sich bei seinen Entscheidungen ambivalent f&#252;hlt, dann hei&#223;t das, dass es wirklich um etwas geht. Der Einsatz – materiell oder ideell – ist hoch und man k&#228;mpft um die richtige Entscheidung. Ambivalent war ich bis gestern auch, wenn auch die Frage denkbar einfach …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/03/heilfasten1.jpg" alt="heilfasten1" title="heilfasten1" width="430" height="323" class="alignnone size-full wp-image-414" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Gem&#252;sebr&#252;he zum Fasten</h1>
<p>
<strong>Forever Seventy: Zu allen Zeiten wurden mit Gem&#252;sebr&#252;he die Alten und Schwachen bei Kr&#228;ften gehalten. Auch zum Fasten ist sie gerade recht. Mit ein paar kleinen Extras wird sie nebenbei zur Delikatesse.</strong>
</p>
<p>
<dc>W</dc>enn der Mensch sich ambivalent f&#252;hlt, dann hei&#223;t das, dass es wirklich um etwas geht. Der Einsatz – materiell oder ideell – ist hoch und man k&#228;mpft um die richtige Entscheidung. Ambivalent war ich bis gestern auch, wenn auch die Frage denkbar einfach klingt: Heilfasten, ja oder nein? Doch tats&#228;chlich stehen ganze Lebensentw&#252;rfe dabei auf dem Spiel. Gem&#252;sebr&#252;he, Scheideweg meines Lebens?
</p>
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</div>
<p>
Der gesunde, in die Zukunft gerichtete, bescheidene und weise Engel zur Linken, steht einem Tabak und andere Kr&#228;uter rauchenden, genussbetonten, fest in der Gegenwart verwurzelten Teufel zur Rechten gegen&#252;ber. Leider hat der Teufel diverse kleine Zipperlein, die auch mit noch mehr Schwefel kaum zu kurieren sind. Ganz ehrlich, sonst w&#252;rde ich es mit dem Belzebub halten.
</p>
<p>
Gewisse k&#246;rperliche Verfallsprozesse machen uns darauf aufmerksam, dass das Leben endlich ist. Gleichzeitig betr&#228;gt die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich mehr als 70 Jahre, zumindest f&#252;r all diejenigen, die nicht Mitglied im &#8220;Forever 27 Club&#8221;  sind. Das hei&#223;t, wir m&#252;ssen es nach den angenehmen 20ern dennoch mit Anstand und W&#252;rde &#252;ber die Runden schaffen. Ich fordere von mir ein bisschen mehr Disziplin, bitte sehr.
</p>
<p>
Die Ambivalenz ist geb&#228;ndigt, die Entscheidung ist getroffen. Das Einzige, was mir in den kommenden 14 Tagen auf den Tisch kommt, ist Gem&#252;sebr&#252;he – allerdings ohne das Gem&#252;se, allein der nackte Sud. Ein kleines bisschen Schummeln ist erlaubt, ganz wie im richtigen Leben. Ich habe mir zur Abwechslung also noch ein sch&#246;nes St&#252;ck Rohmilch-K&#228;se gekauft, den ich von Zeit in die Suppe reiben werde. Auf die feine Br&#252;he kommt au&#223;erdem beizeiten ein Schuss frisches Oliven&#246;l. Um der Suppe ein anst&#228;ndiges Aroma zu verpassen, benutze ich schwarzen K&#252;mmel. Vom Gei&#223;eln war schlie&#223;lich keine Rede.
</p>
<p>
Die erste Bew&#228;hrungsprobe folgt bereits heute Abend. Alte Freunde haben mich zum Essen eingeladen. Mal sehen, wie mir das Wasser schmeckt im &#8220;Petite Europe&#8221; am Berliner Kleistpark. Die Nudeln sollen ja sehr gut sein. Ich werde die Augen offen und den Magen verschlossen halten. Meine kleine Suppe selbst werde ich den n&#228;chsten Tagen der &#214;ffentlichkeit vorstellen.</p>
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		<title>Neue deutsche Erbsensuppe</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/neuedeutsche-erbsensuppe/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 23:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Erbsen]]></category>
		<category><![CDATA[Sahne]]></category>
		<category><![CDATA[Suppe]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=140,right,thumb]Lecker, lecker, lecker. Erbsen, die K&#246;nigin unter den H&#252;lsenfr&#252;chten, sind als cremige Suppe noch besser. Fein, schnell, leicht, yummy! Daf&#252;r braucht man gefrorene Erbsen, Sahne, einen Topf, eine Zwiebel und – ohne geht es auf keinen Fall – einen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/08/neudeutsche_erbsensuppe.jpg" alt="Neudeutsche Erbsensuppe" title="Neudeutsche Erbsensuppe" width="430" height="286" class="aligncenter size-full wp-image-1677" /></p>
<h6> Bild DDD</h6>
<h1>Neue deutsche Erbsensuppe</h1>
<p><strong>Als Cremesuppe findet diese deutsche Tradition zu einer neuen Bestimmung. Das Rezept ist so einfach, der Geschmack dabei so gut, dass jeder Gast verz&#252;ckt nach Nachschlag schreit. Das liegt an den Erbsen, der feinsten Beilage &#252;berhaupt.</strong></p>
<p><dc>I</dc>n meinem Elternhaus kam immer samstags eine Erbsensuppe auf den Tisch, mit Speck, Mettwurst und Kartoffeln. Dass diese deftige Tradition sich nun &#252;berlebt hat, ist keine Trag&#246;die, denn als leichte und cremige Suppe kommt das feine Aroma junger Erbsen viel besser zur Geltung. Schlie&#223;lich sind sie die Perlen unter den H&#252;lsenfr&#252;chten. Fein, frisch und leicht! Man braucht man junge, gefrorene Erbsen, Sahne, einen Topf, eine Zwiebel und – ohne geht es auf keinen Fall – einen P&#252;rierstab. So ausgestattet kocht sich die Suppe fast von alleine.</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


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</div>
<p>Die Zwiebel wird gesch&#228;lt, gew&#252;rfelt und in Butter sanft anged&#252;nstet. Dann kommen die gefrorenen Erbsen dazu. F&#252;r eine Vorspeise f&#252;r vier, vielleicht auch sechs Personen braucht man 500g. Sie werden zusammen mit den Zwiebeln und einem Schluck Wasser auf hei&#223;er Flamme auf Temperatur gebracht werden. Sobald das Eis verschwunden ist, und es im Topf dampft, schlie&#223;e ich den Deckel, drehe den Herd auf halbe Flamme zur&#252;ck und lasse die Erbsen einige Zeit im eigenen Dampf garen.</p>
<p>
Je nach Hersteller kann es sein, dass die Erbsen schon gr&#252;ndlich vorgekocht oder noch fast roh gefrostet wurden. Das muss man jetzt mit einkalkulieren: Wenn die Erbsen im Mund einen mehligen Geschmack hinterlassen, m&#252;ssen sie noch eine Weile kochen. Meiner Erfahrung nach sind die besseren Qualit&#228;ten schon st&#228;rker vorgekocht. Die billigeren Erbsen muss man noch eine Weile k&#246;cheln lassen, bis sie wirklich gar sind. Das kann bis zu einer halben Stunde dauern. Dabei muss man aufpassen, dass immer etwas Fl&#252;ssigkeit im Topf ist, sodass nichts anbrennen kann.
</p>
</p>
<p>Wenn sie schlie&#223;lich weich sind, kommt der n&#228;chste Schritt. Wir geben einen halben Liter Sahne dazu fangen an zu p&#252;rieren. Das kann man gar nicht lange genug machen, denn je feiner die Suppe ist, desto besser. Das Einzige, was uns jetzt passieren kann, ist, dass die Sahne schaumig wird. Aber – m&#246;glicherweise ist das ja sogar gew&#252;nscht. Der Schaum kann sehr delikat sein.</p>
<p>Jetzt wird die Suppe mit Wasser gestreckt, bis die Konsistenz stimmt. Sie soll fein sein, und nicht zu dick. Abgeschmeckt wird mit Salz, gek&#246;rnter Biobr&#252;he, rosa Pfeffer und schwarzem Pfeffer. Der rosa Pfeffer gibt dem Ganzen eine gute Spannung. Zur Suppe passen am besten Croûtons, aber auch ger&#246;stete Kerne oder ein bisschen gebratener Speck. Die Suppe schmeckt mit G&#228;sten oder ohne.</p>
<p><strong>Zutatenliste (f&#252;r vier)</strong></p>
<li>500g gefrorene Erbsen
</li>
<li>eine mittelgro&#223;e Zwiebel
</li>
<li>eine Schalotte
</li>
<li>Butter
</li>
<li>500ml S&#252;&#223;e Sahne
</li>
<li>Salz, Rosa Pfeffer und Schwarzer Pfeffer
</li>
<li>Crôutons oder ger&#246;stete Kerne
</li>
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