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	<title>DeliDauerDienst &#187; Suppe</title>
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	<description>Delikat essen in Berlin und anderswo</description>
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		<title>Herbst sucks, Kartoffelsuppe nicht</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Nov 2009 20:21:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/11/kartoffelsuppe.jpg" alt="kartoffelsuppe" title="kartoffelsuppe" width="430" height="328" class="alignnone size-full wp-image-718" /></p>
<p>
<strong>&#220;ber Gr&#246;nemeyer, W&#228;rme und Konsistenzen</strong>
</p>
<p>
Wenn es drau&#223;en nass rauscht und die F&#252;&#223;e kalt werden, muss man sich zu helfen wissen. Etwas warmes braucht der Mensch, singt Gr&#246;nemeyer und hat dabei hat sicher nicht an Kartoffelsuppe gedacht. Doch mit ein, zwei Gimmicks wird auch daraus ein Hit. Genau wie der deutsche Herbert, denn der w&#228;re ohne seine begnadeten Begleitmusiker auch nur ein schwer verdaulicher St&#228;rkeklo&#223;. Nachkriegskost.
</p>
<p>
Das Wesen einer guten Suppe beginnt schon bei der Konsistenz. Sie sollte nicht moorig fest sein, sondern cremig fl&#252;ssig vom L&#246;ffel flie&#223;en. Das gilt f&#252;r alle gebundenen Suppen, ob sie nun aus K&#252;rbis sind, aus Karotten, Erbsen oder eben Erd&#228;pfeln. Dieses Problem ist jedoch gar keins, denn ohne Schwierigkeiten kann man die Suppe mit etwas Sahne, Br&#252;he oder auch Wasser und mit Hilfe eines P&#252;rierstabs entsprechend manipulieren.
</p>
<p>
Aber beginnen wir mit zwei Zwiebeln und einer gesch&#228;lten Karotte, die wir geschnitten in einem gro&#223;en Topf in etwas &#214;l anschwitzen. Die M&#246;hre steuert einerseits ihren Geschmack bei, andererseits aber auch ihre Farbe. Das ist sehr wichtig, denn dadurch wird die Suppe strahlend gelb statt mehlig. In den Topf kommen au&#223;erdem drei Lorbeerbl&#228;tter, ein paar gesto&#223;ene Wacholderbeeren, ein wenig Majoran und eine erste Prise Salz.
</p>
<p>
Derweil w&#252;rfle ich sechs mittelgro&#223;e, gesch&#228;lte Kartoffeln. Damit haben wir ein Hauptgericht f&#252;r zwei oder eine Vorspeise f&#252;r vier Personen. Die Kartoffeln sind vorwiegend festkochend. In vielen Rezepten steht, dass sie mehlig kochend sein sollten, aber dadurch wird die Suppe weniger cremig. Bei festkochenden besteht hingegen die Gefahr, dass eine fast schleimige Konsistenz entsteht. Ich gie&#223;e nun soviel Wasser dazu, dass alles gerade bedeckt ist, gebe einen L&#246;ffel gek&#246;rnte Gem&#252;sebr&#252;he dazu und lasse die Kartoffeln gar kochen.
</p>
<p>
Nun habe ich Zeit, mich um die Croûtons zu k&#252;mmern. Wie man die macht, habe ich hier im Blog schon mehrfach beschrieben. Wichtig ist, dass die Pfanne h&#246;chstens eine mittlere Hitze hat, denn die Brotw&#252;rfel werden am besten langsam ger&#246;stet. Dass man ein vern&#252;nftiges &#214;l verwenden sollte, erkl&#228;rt sich von selbst, denn die Brotst&#252;cke saugen reichlich davon auf. Dann gebe ich auch noch etwas Sesam in die Pfanne, der sein feines Aroma beisteuert.
</p>
<p>
Wenn die Kartoffeln gar gekocht sind, fische ich die Lorbeerbl&#228;tter aus dem Topf und arbeite mit dem P&#252;rierstab alles gr&#252;ndlich durch. Das kann man kaum intensiv genug machen, denn es sollen keine St&#252;ckchen mehr zu finden sein. Nun gie&#223;e ich so lange mit s&#252;&#223;er Sahne an, bis mir die Konsistenz gef&#228;llt, dabei benutze ich weiterhin den P&#252;rierstab. In die Suppe kommen nun noch einige Kapern, abgeschmeckt wird mit Salz, gek&#246;rnter Br&#252;he und reichlich Pfeffer aus der M&#252;hle. Das alles lasse ich noch ein paar Minuten ziehen. Ist die Suppe schlie&#223;lich in den Tellern, gebe ich vorsichtig die Croûtons darauf und streue ein wenig zerkleinerten Blauschimmelk&#228;se dar&#252;ber, dessen Aroma sich fantastisch mit der Suppe verbindet. So wird aus dem grauen Klassiker eine w&#228;rmende Delikatesse.</p>
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		<title>Silvesteressen</title>
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		<pubDate>Mon, 07 Jan 2008 09:08:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=64,right,thumb]Nicht in allen WG's herrscht unab&#228;nderlich das Spaghetti-Regiment. Am Kollwitzplatz wurde der Sparzwang, der sich aus Nebenkosten-Abrechnungen, Handyvertr&#228;gen und kleineren Konflikten mit der &#246;ffentlichen Verwaltung ergibt, ignoriert, und statt dessen gro&#223;z&#252;gig …]]></description>
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<p style="text-align: right"> Bild: <a href="http://www.kosmos-happa-happa.de">KHH</a></p>
<p>
Nicht in allen WG&#8217;s herrscht unab&#228;nderlich das Spaghetti-Regiment. Am Kollwitzplatz wurde der Sparzwang, der sich aus Nebenkosten-Abrechnungen, Handyvertr&#228;gen und kleineren Konflikten mit der &#246;ffentlichen Verwaltung ergibt, ignoriert, und statt dessen gro&#223;z&#252;gig in ein Feiertagsessen investiert. Vier feine G&#228;nge sollten es sein. Voller Bauch, statt Vollrausch.
</p>
<p>
Das KaDeWe, in dem wir eigentlich am Silvestermorgen die Einkaufsliste abarbeiten wollten, verlie&#223;en wir geschockt und ergebnislos wieder, nachdem wir uns eine halbe Stunde lang an Horden von Austernschl&#252;rfern und Touristen vorbei geschoben hatten. Es stellte sich heraus, dass wir alle Zutaten auch im eigenen Kiez bekommen konnten: gut abgehangenes Rindfleisch, ein sch&#246;nes St&#252;ck Lachs, Zuckerschoten, Vanilleschoten, jede Menge Sahne, roten, schwarzen und gr&#252;nen Pfeffer, Portwein, S&#252;&#223;rahmbutter, Salat und frische Calamaris. Als wir alles beisammen hatten, war es bereits fr&#252;her Nachmittag.
</p>
<p>
Auf dem Men&#252; standen: Erbsenschaumsuppe, ein zitroniger Salat mit kross angebratenem Lachs und w&#252;rzigen, zarten Calamaris, Filetsteaks vom Rind mit Kartoffelgratin, Zuckerschoten und Rotwein-Steinpilz-So&#223;e und als Dessert Crème Brulée mit Beeren. Die Rotweinso&#223;e und die Suppe setzte ich sofort am Nachmittag auf, das Fleisch und den Fisch hingegen musste ich direkt vor dem Servieren braten. In der Zwischenzeit k&#252;mmerte ich mich um die Salatso&#223;e, die Crème und vor allem das Kartoffelgratin, dass mindestens zwei Stunden in den Ofen musste.
</p>
<p>
Exemplarisch will ich die Erbsenschaumsuppe aus unserem Men&#252; vorstellen. F&#252;r zw&#246;lf Esser bei unserem Fest  brauche ich zwei Pakete gefrorene Erbsen. Im Supermarkt gab es nur relativ grobe Bioerbsen, die mich vor das (gl&#252;cklicherweise nicht unl&#246;sbare) Problem stellten, dass sie im Vergleich zu feineren Erbsen relativ lange gekocht werden m&#252;ssen, bis sie richtig gar werden. Sind sie noch roh, dann hinterlassen sie im Mund ein mehliges Gef&#252;hl, das jeder kennt, der schon einmal in einem Gem&#252;segarten rohe Erbsen genascht hat.
</p>
<p>
Die Erbsen gebe ich in einen passenden Topf, in welchem ich sie mit einigen gew&#252;rfelten Schalotten anschwitze. Dann l&#246;sche ich sie mit einem halben Liter warmem Wasser und einem Becher s&#252;&#223;er Sahne ab und lasse sie kochen. Sobald sie sch&#246;n gar oder sogar matschig geworden sind, fange ich an, sie zu p&#252;rieren. Ich schreibe bewusst &#8220;anfangen&#8221;, denn p&#252;rieren soll man sie so lange wie m&#246;glich und im Laufe der Kochprozesses immer wieder, bis am Ende eine m&#246;glichst homogene, schaumige Fl&#252;ssigkeit entsteht.
</p>
<p>
Von nun an gie&#223;e ich immer wieder Wasser und vor allem Sahne an. Ich achte einerseits darauf, dass die Konsistenz ansprechend ist, andererseits habe ich nun die M&#246;glichkeit, die Suppe soweit zu strecken, dass alle zw&#246;lf Esser auch wirklich zum Zuge kommen. Beim Abschmecken kommt es zun&#228;chst vor allem auf Salz und schwarzen Pfeffer an. Danach folgen Zitronensaft, roter Pfeffer und Chilipfeffer. Der rote Pfeffer gibt der Suppe ein blumiges Aroma, die Zitrone sorgt f&#252;r eine ausgeglichene Leichtigkeit und der Chilipfeffer erh&#246;ht die Spannung.
</p>
<p>
Um der Suppe noch eine gewisse Festlichkeit zu verleihen, erg&#228;nze ich sie mit drei Gimmicks. Ich schlage eine Mischung aus Sahne und Crème Fraiche mit einer Prise Salz kr&#228;ftig auf und gebe auf jede Portion zwei L&#246;ffel von der Masse, die sich wie ein feiner Schaum &#252;ber die ganze Suppe ausbreitet. Darauf lege ich dann einige ger&#246;stete Sonnenblumenkerne und als letztes einen Schnitt frische Kresse.
</p>
<p>
Mit dieser Suppe schlie&#223;e ich an eine mediterrane Silvestertradition an, denn dort werden sehr oft Linsen- oder Erbsensuppen zum Jahreswechsel gegessen. Rote Unterw&#228;sche wurde in meiner Gegenwart leider nicht pr&#228;sentiert.</p>
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		<title>Suppe satt</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Oct 2007 13:53:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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<p style="text-align: right"> Bild: <a href="http://www.kosmos-happa-happa.de.de/">KHH</a></p>
<p>
Der P&#252;rierstab hat wieder zugeschlagen. Im Mittelpunkt des Geschehens steht Broccoli. Sein italienischer Name verheisst Gutes. Er schmeckt frisch und hat nur wenig von der muffige Penetranz seiner Kohl-Geschwister. Ich habe ihn mitgenommen, weil er herrlich frisch war. Das erkennt man an der Farbe des Kopfes und am Stielende, das in meinem Fall noch unvertrocknet und hellgr&#252;n war.
</p>
<p>
Meistens mache ich aus Broccoli eine Suppe. Dabei weiche ich nur minimal vom Grundrezept ab. Lediglich die Gew&#252;rze und Zugaben variieren. Das Rezept ist so einfach, dass man, mit gesundem Menschenverstand und einer egoistischen Zunge ausgestattet, keinerlei Schwierigkeiten bei der Zubereitung haben sollte.
</p>
<p>
Mein Broccoli ist nicht sehr gro&#223;. Die Suppe die daraus entsteht reicht f&#252;r einen hungrigen Esser, f&#252;r zwei normale Esser als s&#228;ttigendes Hauptgericht, oder f&#252;r vier als Vorspeise. Ich selbst z&#228;hle mich zur ersten Kategorie. Ich entferne die Bl&#228;ttchen an der Seite, schneide vom Stiel gro&#223;z&#252;gig das Ende ab und zerteile den Stiel und die R&#246;schen in nussgro&#223;e St&#252;cke. Auf dem Herd steht ein passender, mittelgro&#223;er Topf, in dem ich schon Salzwasser zum Kochen aufgesetzt habe. Mit dem Salz sollte man nicht zu sparsam sein. Denken Sie ans Meer, da wollen wir hin &#8211; aber &#252;bertreiben sie es nicht: es ist schwer, versalzenes wieder hinzubekommen.
</p>
<p>
Ich gebe die Broccolist&#252;cke hinein und lasse sie weich kochen. Das dauert maximal eine Viertelstunde.W&#228;hrenddessen k&#252;mmere ich mich um die Croûtons. Daf&#252;r w&#252;rfele ich zwei Scheiben K&#252;rbiskernbrot und gebe sie in eine hei&#223;e Pfanne. Wenn ich merke, dass sie anfangen zu r&#246;sten, gebe ich einige Sonnenblumenkerne dazu, die ich noch im Schrank habe. Es geht auch mit Toast und Pinienkerne, oder ganz ohne. Hier ist Platz f&#252;r Phantasie. Ich schalte den Herd etwas herunter, schwenke die Pfanne best&#228;ndig und r&#252;hre mit einem Holzl&#246;ffel, damit die Croûtons nicht verbrennen. Dann gebe ich einen guten Schuss Oliven&#246;l dazu, um die Brotw&#252;rfel zu versiegeln und r&#252;hre weiter. So bleiben sie nachher in der Suppe sch&#246;n knusprig.
</p>
<p>
Der Broccoli ist weich, ich habe ihn probiert. Ich gie&#223;e das Kochwasser in eine Sch&#252;ssel, damit ich es sp&#228;ter wieder hinzu geben kann. Dann gie&#223;e ich einen Becher Sahne zum Broccoli und p&#252;riere geduldig. Ich probiere schonmal, wenn die Masse noch nicht zu salzig ist, gie&#223;e ich von dem Kochwasser dazu, ansonsten nehme ich warmes Leitungswasser. Die Suppe sollte am Ende leicht den L&#246;ffel hinunter laufen, nicht zu dick und nicht zu d&#252;nn sein.
</p>
<p>
Nun w&#252;rze ich. An erster Stelle kommt schwarzer Pfeffer aus der M&#252;hle, der f&#252;r das Grundaroma sorgt. Au&#223;erdem nehme ich heute etwas Curry, eine Prise Muskat und etwas Chilipfeffer f&#252;r den Knack. Ich probiere immer wieder, davon h&#228;ngt schlie&#223;lich alles ab. Noch etwas Pfeffer, einen Spritzer Essig f&#252;r die S&#228;ure, und dann ist es gut. Zuerst kommt die Suppe in den Teller, gefolgt von den goldbraunen Croûtons. Yeah.</p>
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		<title>Neudeutsche Erbsensuppe</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Aug 2007 23:41:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[inspic=102,right,thumb]Lecker, lecker, lecker. Erbsen, die K&#246;nigin unter den H&#252;lsenfr&#252;chten. Als Suppe noch besser. Fein, schnell, leicht, yummy! 
<p>
Wie sie gemacht wird, seht ihr im Video.


</p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>
Lecker, lecker, lecker. Erbsen, die K&#246;nigin unter den H&#252;lsenfr&#252;chten. Als Suppe noch besser. Fein, schnell, leicht, yummy!
</p>
<p>
Wie sie gemacht wird, seht ihr im Video.
</p>
<p style="text-align: right;>
Danke Barbara <img src='http://www.delidauerdienst.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' /> </p>
<p><object height="350" width="425"><param value="http://www.youtube.com/v/EQSoTJLMvkQ" name="movie"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/EQSoTJLMvkQ" height="350" width="425" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
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