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	<title>DeliDauerDienst &#187; Soße</title>
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	<description>Delikat essen in Berlin und anderswo</description>
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		<title>Vitello-Sandwich</title>
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		<pubDate>Mon, 03 Mar 2008 07:27:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vitello Tonnato]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=71,right,thumb]An dieser Stelle war bereits wiederholt die Rede von einem Snack, den ich als "das bessere Fastfood" pr&#228;sentierte – aromatisch, ehrlich und hochwertig. Nun will ich mich etwas ausf&#252;hrlicher meinem Panino widmen. Es ist wirklich etwas ganz besonderes, denn au&#223;er mir …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/02/vitello_ii.jpg" alt="Vitello Tonnato Sandwich" /></p>
<p>
An dieser Stelle war bereits wiederholt die Rede von einem Snack, den ich als &#8220;das bessere Fastfood&#8221; pr&#228;sentierte – aromatisch, ehrlich und hochwertig. Nun will ich mich etwas ausf&#252;hrlicher meinem Panino widmen. Es ist wirklich etwas ganz besonderes, denn ich hab es erfunden – ein Sandwich mit Vitello Tonnato. Das gekochte Kalbsfleisch, die Kapern, die cremige Thunfischso&#223;e und ein wenig Garnitur werden kurzerhand samt der Beigaben auf ein frisches italienisches  Br&#246;tchen verfrachtet. Sonst nichts.
</p>
<p>
Optisch erinnert es etwas an das &#8220;Pastrami Sandwich&#8221;, dass man &#252;blicherweise in New Yorker Delis bekommt, nur dass es nicht so dick belegt ist und deutlich besser schmeckt. Die So&#223;e, die Kapern, das Fleisch, das Br&#246;tchen. Der perfekte Snack, denn er ist ehrlich und gut.
</p>
<p>
Bei Lo Sfizio, meinem bevorzugten Kaffeelieferanten und Feinkosth&#228;ndler im K&#246;lner Agnesviertel, freute man sich &#252;ber meine ungew&#246;hnliche Kreation. Da ich f&#252;r eine lange Zeit der einzige war der sie bestellte, war der Preis Verhandlungssache zwischen mir und den sangesfrohen Mitarbeitern. Inzwischen hat er sich jedoch bei drei Euro eingependelt, weil auch andere Kunden mein Vitello-Sandwich bestellen. Es w&#228;re mir eine Freude, wenn statt dessen weniger billige, &#252;berw&#252;rzte D&#246;ner verkauft w&#252;rden.</p>
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		<title>Espresso-Crêpes</title>
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		<pubDate>Sun, 20 Jan 2008 10:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=40,right,thumb]Heute will ich meine Lieblingspfannkuchen aus der Rolle der Kinderbegl&#252;cker befreien und statt dessen vollwertige, emanzipierte Erwachsenenbegl&#252;cker aus ihnen machen. Und Kaffee ist das Mittel zum Zweck. Ich vermische drei Eier …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/01/espresso-crepes.jpg" alt="Espresso Crêpes" /></p>
<p>
<strong>Kaffee-Trilogie II.</strong>
</p>
<p>
Heute will ich meine Lieblingspfannkuchen aus der Rolle der Kinderbegl&#252;cker befreien und statt dessen vollwertige, emanzipierte Erwachsenenbegl&#252;cker aus ihnen machen. Und Kaffee ist das Mittel zum Zweck.
</p>
<p>
Ich vermische drei Eier, etwa sechs Essl&#246;ffel Mehl und einen knappen Essl&#246;ffel Zucker mit einer ordentlichen Prise Salz, einem Glas Milch und einem Spritzer Sprudel. Der Teig ist so noch viel zu dick f&#252;r meine Pfannkuchen, aber es fehlt auch noch die wichtigste Zutat: eine Kanne voll Espresso, etwa 200 Milliliter, die ich in den Teig entleere. Ich vermische alles und nun ist der Teig graubraun und deutlich fl&#252;ssiger – so wie ich ihn brauche, um die Eierkuchen in der Pfanne d&#252;nn auszuschwenken.
</p>
<p>
In der Zwischenzeit habe ich auf dem Herd <a href="http://www.kosmos-happa-happa.de/?p=105">wieder</a> eine Karamellso&#223;e angesetzt. Diesmal brauche ich eine ganze Menge davon. Dementsprechend lasse ich mehr Zucker karamellisieren, etwa vier oder f&#252;nf Essl&#246;ffel. Um die Geschichte interessanter zu machen gebe ich, neben dem obligatorischen Spritzer Rum, auch den Saft einer halben Limette hinzu.
</p>
<p>
Dann brate ich die Pfannkuchen. Ein Stich Butter macht den Anfang. Die Pfanne sollte so hei&#223; sein, dass die Butter sprudelnd zerl&#228;uft ohne zu verbrennen. Dann gebe ich eine Kelle Teig hinein und drehe und neige die Pfanne, bis der Teig sch&#246;n verlaufen ist. Nach ein paar Minuten beginne ich, den Pfannkuchen vom Pfannenboden zu l&#246;sen und ihn schlie&#223;lich umzudrehen. Der erste wird meistens nichts – also nicht verzagen! Die fertigen Pfannkuchen lagere ich bis zu seiner Weiterverarbeitung auf einem Teller neben dem Herd.
</p>
<p>
Als ich mit dem Braten fertig bin, nehme ich sie einzeln, lege ein paar Flocken Vanille-Eis in die Mitte und drehe sie zu einer Wurst. Auf jeden Teller kommt au&#223;erdem ein Spiegel aus Karamellso&#223;e, noch eine Kugel Eis, ein wenig geriebene dunkle Schokolade und ein wenig Minze oder Limette als Dekoration.
</p>
<p>
Die Pfannkuchen sind nun ein wenig herber als &#252;blich und haben ein dezentes aber anregendes Kaffeearoma. Wem beim ersten Bissen karamellgetr&#228;nkter Gl&#252;ckseligkeit nicht spontan ein Seufzer entf&#228;hrt, der muss ein hoffnungsloser Puritaner sein.</p>
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		<title>H&#252;hnerbrust und Steinpilzsauce</title>
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		<pubDate>Thu, 20 Dec 2007 08:36:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Huhn]]></category>
		<category><![CDATA[Soße]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=67,right,thumb]Heute h&#228;tte ich einen Foodstylisten gebraucht. Es war ein fantastisches Essen, doch die Fotos entt&#228;uschen ein wenig. Vielleicht liegt es daran, dass der Hunger zu gro&#223; war, und wir schnell anfangen wollten. Die H&#252;hnerbrust hatte ich von einem Biometzger, ein wahrlich …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/12/steinpilze.jpg" alt="H&#252;hnerbrust mit Steinpilzso&#223;e" />
<p style="text-align: right"><font size="1">Bild: Ddd</font></p>
<p>
Heute h&#228;tte ich einen Foodstylisten gebraucht. Es war ein fantastisches Essen, doch die Fotos entt&#228;uschen ein wenig. Vielleicht liegt es daran, dass der Hunger zu gro&#223; war, und wir schnell anfangen wollten. Die H&#252;hnerbrust hatte ich von einem Biometzger, ein wahrlich teures Vergn&#252;gen. So leid es mir tut: an der nackten Brust des Huhns habe ich keinen gro&#223;en Unterschied zu den konventionellen Br&#252;sten feststellen k&#246;nnen. Was bleibt ist das sch&#246;ne Gef&#252;hl guten Benehmens – das Huhn hatte in seiner Jugend sicherlich ein gl&#252;ckliches Leben, gutes Futter und viel frische Luft. Genau wie ich. Gleich und gleich gesellt sich eben gern.
</p>
<p>
Zur sanft gebratenen H&#252;hnerbrust (genau genommen vom H&#228;hnchen) gibt es Tagliatelle und Steinpilzso&#223;e. Ich fange mit den Steinpilzen an, die ich bei einer Gelegenheit im Supermarkt g&#252;nstig geschossen habe, eine gro&#223;e Packung f&#252;r 4 Euro. Das Etikett verr&#228;t, dass sie aus Serbien kommen. Wie weit ist es von Serbien nach Tschernobyl? Ich vertraue auf deutsche Einfuhrkontrollen und lege eine Handvoll in eine kleine Sch&#252;ssel mit warmem Wasser. Dort lasse ich sie zun&#228;chst einige Zeit stehen.
</p>
<p>
Als ich wieder in die K&#252;che komme, hat das Wasser eine braune Farbe angenommen und duftet s&#252;&#223; und w&#252;rzig. Die Pilze selbst sind nun w&#228;ssrige Lappen. Dass hei&#223;t aber nichts schlechtes, wie wir nachher sehen werden. F&#252;r die Nudeln setze ich einen Topf mit Salzwasser auf. Dann schalte ich noch den Backofen an, am besten auf Oberhitze. Nun w&#252;rze ich meine H&#252;hnerbr&#252;ste von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer und einem Spritzer Zitrone. In einer Pfanne brate ich sie auf beiden Seiten in etwas Oliven&#246;l mild an. Die mittlere Stufe reicht dabei, denn sie sollen keine braune Farbe gewinnen, sondern nur rundherum sch&#246;n hell werden. Ich gebe in die Pfanne au&#223;erdem zwei Zehen Knoblauch. Die lasse ich in der Haut, damit sie aufspringen und nun langsam ihr Aroma abgeben k&#246;nnen. Das Anbraten darf nicht zu lange dauern, denn dann stelle ich sie in den Backofen, wo sie bei weniger als hundert Grad garen. Auf die Oberseite lege ich einige Raspeln Parmesan oder eines &#228;hnlichen Hartk&#228;ses.
</p>
<p>
Derweil ist es Zeit f&#252;r die So&#223;e. Die Pilze dr&#252;cke ich ein wenig aus und lege sie erstmal auf einem Brett beiseite. Das Pilzwasser gebe ich in einen Topf und passe dabei auf, den letzten Schluck, in dem sich Schmutz und Sand abgesetzt haben, nicht mit auszusch&#252;tten. Die Platte steht auf drei, denn die So&#223;e soll kochen, kochen, kochen, bis sie ein cremiges, delikates Aromawunder ist. Dazu kommen ein Schluck Portwein, Sherry oder ein &#228;hnlicher Wein und ein guter Schuss Sahne. Ansonsten nur noch Salz und Pfeffer. Eine fantastische Sache, daf&#252;r sind Trockenpilze ideal.
</p>
<p>
Zwischendurch kontrolliere ich immer wieder das Fleisch im Ofen, damit es nicht zu hart wird. Als das Nudelwasser kocht, gebe ich die Tagliatelle hinein. Ich habe eine gute Sorte ausgesucht, die schon nach drei Minuten gar ist. Zuletzt schneide ich die Steinpilze in St&#252;cke und gebe sie in die So&#223;e, wo sie noch eine Weile mitk&#246;cheln. Als die Nudeln fertig sind, gebe ich sie portionsweise auf die Teller, lege jeweils ein St&#252;ck H&#252;hnchen dazu, auf dem nun die K&#228;sekruste gl&#228;nzt und &#252;bertr&#228;ufle das alles gro&#223;z&#252;gig mit der Steinpilzso&#223;e.
</p>
<p>
Dies ist wiederum ein Gericht, das auf das wesentlich reduziert ist. Die Steinpilze k&#246;nnte man jedoch auch durch Morcheln ersetzen, man k&#246;nnte das Gericht durch Beilagen wie Erbsen oder knackigem Lauch erg&#228;nzen oder die H&#252;hnerbrust f&#252;llen. Das wunderbare Aroma der Steinpilze wird das alles jedoch vermutlich in den Schatten stellen. Und so bleibe ich ich heute bei der einfachen Variante. So kochen hungrige. Frohes Fest zusammen!</p>
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		<title>Gr&#252;nes Pesto</title>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[inspic=55,right,thumb]Menschen die Pasta nicht m&#246;gen sind eine seltene und liebenswerte Spezies. Ich sch&#228;tze sie, denn sie wollen Hauptgerichte, Desserts und Vorspeisen, keine Studentenk&#252;che, keine Kompromisse. Mein heutiges Pesto ist jedoch ein Kompromiss, denn ich musste …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/12/pesto-verde.jpg" alt="Gr&#252;nes Pesto" />
<p style="text-align: right"> Bild: <a href="http://www.kosmos-happa-happa.de">KHH</a></p>
<p>
Menschen die Pasta nicht m&#246;gen sind eine seltene und liebenswerte Spezies. Ich sch&#228;tze sie, denn sie wollen Hauptgerichte, Desserts und Vorspeisen, keine Studentenk&#252;che, keine Kompromisse. Mein heutiges Pesto ist jedoch ein Kompromiss, denn ich musste ein bisschen tricksen, um es auf die Beine zu stellen. Dar&#252;ber werde ich hier jedoch nicht berichten, sondern allein davon, wie man es im Idealfall machen sollte. Auf dem Teller findet sich am Ende eine Portion Linguine, die nicht nur den Appetit stillt, sondern auch den Hunger nach Kr&#228;utern, Sommer und Energie. Eine sch&#246;ne Portion Aroma!
</p>
<p>
Das Nudelwasser habe ich schon aufgesetzt, wenn ich das Pesto vorbereite. Ich brauche Basilikum, ein sch&#246;nes St&#252;ck Parmesan, ein gutes, sanftes Oliven&#246;l (also nicht das Zeug, dass ich zum braten benutze), Pinienkerne und eine Zitrone. Dies ist wie gesagt die Idealform, viele Abwandlungen sind denkbar: andere Kr&#228;uter, anderer K&#228;se, anderes &#214;l …
</p>
<p>
Die Pinienkerne habe ich aus einem t&#252;rkischen Supermarkt, wo ein Glas 2,99 Euro kostet. An anderer Stelle zahlt man oft das doppelte, selbst f&#252;r kleinere Mengen. Dass sie so teuer sind, liegt daran, dass man Pinien nur alle zwei Jahre ernten kann. In der Industrie werden h&#228;ufig Sonnenblumenkerne verwendet. Die Werbestrategen begr&#252;nden das mit dem &#8220;besseren&#8221; Aroma, in Wirklichkeit geht es dabei jedoch einzig und allein um den Preis, denn Sonnenblumenkerne kosten nur ein Zehntel.
</p>
<p>
Zu den Kr&#228;utern: Basilikum ist eine sensible Pflanze, und vielleicht ist das auch der Grund, warum sie oft im Pflanztopf angeboten wird. Ich kaufe wenn es geht nur die eingeschwei&#223;ten frischen Bl&#228;tter, denn ich frage mich, warum ich all diesen M&#252;ll mit nach Hause schleppen sollte. Ich als Stadtbewohner habe keinerlei Verwendung f&#252;r Pflanzt&#246;pfe und Blumenerde. Also m&#252;sste ich sie wegschmei&#223;en und das erscheint mir als v&#246;lliger Unsinn.
</p>
<p>
Ich gebe alle Zutaten in eine Sch&#252;ssel: den gewaschenen Basilikum, je mehr desto besser, drei streichholzschachtelgro&#223;e St&#252;cke K&#228;se, ein kleines Glas &#214;l, einen Spritzer Zitronensaft, eine sch&#246;ne Prise Salz und etwas Pfeffer, sowie eine Handvoll Pinienkerne. Das ganze p&#252;riere ich nun gr&#252;ndlich und gebe noch einen Schluck &#214;l dazu, falls die Masse zu dick ist. Und das war es schon! Peng! Einfacher geht es nicht.
</p>
<p>
Nun gie&#223;e ich die fertigen Nudeln ab und vermische sie portionsweise auf den Tellern mit jeweils zwei L&#246;ffeln der gr&#252;nen So&#223;e. Oben drauf gebe ich noch ein paar Kerne und etwas geriebenen K&#228;se. F&#252;r meine verehrten Pastafeinde w&#252;rde ich das Pesto auf ein ged&#252;nstetes wei&#223;es Fischfilet streichen. Auch durch ein St&#252;ck Lammfleisch mit diesem Pesto w&#228;re mir ihre Liebe sicher. Vielleicht in einem anderen Leben.</p>
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		<title>Beef Tom Kha</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Nov 2007 09:19:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[inspic=35,right,thumb]Niemand erwartet, dass asiatisches Essen in unseren Gefilden authentisch ist. Und so ist es auch mit diesem Gericht: Beef Tom Kha ist eine Abwandlung einer Abwandlung. Zu Grunde liegt dabei die thail&#228;ndische Suppe Tom Kha Gai, eine scharfe Kokos-Suppe …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/11/beef-tom-kha.jpg" alt="Beef Tom Kha" /></p>
<p>
Niemand erwartet, dass asiatisches Essen in unseren Gefilden authentisch ist. Und so ist es auch mit diesem Gericht: Beef Tom Kha ist eine Abwandlung einer Abwandlung. Zu Grunde liegt dabei die thail&#228;ndische Suppe Tom Kha Gai, eine scharfe Kokos-Suppe, die mit Zitronengras (link) und Galgant gew&#252;rzt wird.
</p>
<p>
Daraus entstand die vereinfachte Version Chicken Tom Kha, aus der ich wiederum Beef Tom Kha gemacht habe, ein Curry-Gericht, dass ich mit Basmati-Reis esse. Daf&#252;r brauche ich neben den klassischen Utensilien vor allem zwei Zutaten: Tom-Kha-Paste, eine W&#252;rzcreme, die aus Galgant und Zitronengras hergestellt wird, und Kokosmilch.
</p>
<p>
Zun&#228;chst schwitze ich in einem Wok eine Schalotte und zwei Zehen Knoblauch in Sonnenblumen&#246;l an. Kurz danach gebe ich eine Stange Lauch, die ich in d&#252;nne, etwa zehn Zentimeter lange Streifen, so genannte Julienne, geschnitten habe dazu und lasse beides bei gro&#223;er Hitze und unter st&#228;ndigem R&#252;hren fast gar werden.
</p>
<p>
Dann schiebe ich alles den Rand hinauf, so dass in der Mitte eine freie Fl&#228;che entsteht, in der ich das Fleisch braten kann. Daf&#252;r habe ich vorher ein sch&#246;nes Bio-Lendensteak in d&#252;nne Streifen geschnitten. Ich achte genau darauf, dass das Fleisch von allen Seiten angebraten wird, muss aber auch aufpassen, dass es nicht zu lange durchbr&#228;t, weil es sonst bald trocken und hart wird.
</p>
<p>
Wenn der Augenblick gekommen ist, gebe ich die Kokos-Milch und ein paar Streifen Zitronengras dazu. Dann w&#252;rze ich mit der Galgant-Paste, Chili-Pfeffer, schwarzem Pfeffer, Salz, Zitronensaft und (leider hatte ich nur getrockneten) Koriander. Das Essen ist ruckzuck fertig – ein aromatischer Sattmacher. Dazu ein verspielter Riesling&#8230; Bingo!</p>
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		<title>Schwarze So&#223;e</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 08:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[inspic=61,right,thumb]Schwarz ist eine Farbe, die leider nur selten auf den Tisch kommt. Im wunderbaren Buch "1979" von Christian Kracht werden dunkle Speisen serviert, weil der Protagonist unerkannt in die Nacht fl&#252;chten muss. Das schwarze Essen soll ihm dabei …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/11/schwarze-sosse-1.jpg" alt="Schwarze Sosse" /></p>
<p>
Schwarz kommt als Farbe nur selten auf den Tisch. In dem wunderbaren B&#252;chlein &#8220;1979&#8243; von Christian Kracht werden dunkle Speisen serviert, weil der Protagonist unerkannt in die Nacht fl&#252;chten muss. Das schwarze Essen soll ihm dabei helfen, nicht entdeckt zu werden. Das klingt esoterisch, man k&#246;nnte auch sagen poetisch.
</p>
<p>
Auch mein heutiges Rezept ist schwarz wie die Nacht: eine dunkle So&#223;e mit Oliven. Man k&#246;nnte sie gut zu Fleisch essen, zu einem Schweinebraten zum Beispiel, zu einem Roastbeef oder auch zu Pasta. So habe ich es gemacht, aus Ermangelung eines sch&#246;nen Steaks.
</p>
<p>
Ich fange an mit einer gew&#252;rfelten Zwiebel, und einer oder zwei Knoblauchzehen, ebenfalls gew&#252;rfelt. Beides schwitze ich leicht in Oliven&#246;l an und gebe nach einigen Minuten ein halbes Glas Balsam-Essig dazu – selbstverst&#228;ndlich nicht den hellen.
</p>
<p>
Das lasse ich einkochen und beginne zu w&#252;rzen: Ein guter Schuss Sojaso&#223;e, etwas Curry, genug schwarzen Pfeffer, eine Prise Zucker, ein wenig Chili und nat&#252;rlich Salz. W&#228;hrenddessen gebe ich eine Handvoll schwarze Oliven dazu. Bei mir sind sie immer mit Stein, alles andere taugt nichts. Ich lasse es eine Weile kochen und gie&#223;e wenn n&#246;tig noch etwas Wasser dazu. Die So&#223;e sollte wie immer nicht zu dick und nicht zu d&#252;nn sein.
</p>
<p>
Zuletzt nehme ich den Topf vom Herd und gebe drei oder vier St&#252;cke Butter dazu, die ich flei&#223;ig unterr&#252;hre. Die So&#223;e darf nun nicht mehr kochen, weil sich sonst die Butter in ihre Bestandteile aufl&#246;sen w&#252;rde. Der Geschmack sollte nur noch leicht s&#228;uerlich sein, aber ansonsten eine sch&#246;ne W&#252;rze haben, die durch das kr&#228;ftige Aroma der schwarzen Oliven bereichert wird. Zu gerne w&#252;rde ich dieses Experiment auf Schwarze Nudeln geben. Habe ich leider nicht. Normale Linguini tun es aber auch. Beim n&#228;chsten Mal jedoch gibt es ein Steak dazu.</p>
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		<title>Pilzso&#223;e</title>
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		<pubDate>Sun, 21 Oct 2007 02:54:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/10/sosse.jpg" alt="Sosse" /><span class="Apple-style-span" style="color: #463c3c; font-family: Arial; font-size: 15px; line-height: normal" lang="DE"></span></p>
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Eine gelungene So&#223;e veredelt den Braten, tr&#246;stet &#252;ber zu weiche Nudeln hinweg oder gibt dem Salat Aroma. Sie ist zurecht die Hohe Schule des Kochens. Man kann eine Menge dar&#252;ber schreiben, denn es gibt viele verschiedene Sorten. Ich beginne mit einem einfachen Rezept, dass jedoch einen Einblick in die Vielfalt der M&#246;glichkeiten gibt. Im Folgenden beschreibe ich eine Pilzso&#223;e f&#252;r Bandnudeln.
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In einem kleinen Topf schwitze ich zwei klein gew&#252;rfelte Schalotten auf mittlerer Flamme in etwas Oliven&#246;l an. Wenn sie sch&#246;n weich sind, etwa nach f&#252;nf bis acht Minuten, stelle ich den Herd noch etwas hei&#223;er und gie&#223;e einen ordentlichen Schluck Portwein hinzu. Wer keinen Portwein hat, der kann auch Madeira oder sogar Cognac nehmen. Wei&#223;wein, Sekt, Vermouth – als Grundlage f&#252;r eine So&#223;e sind viele Alkoholika geeignet. Das was uns im Glas schmeckt, wird auch im Kochtopf gut sein.
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Nun sprudelt und dampft der Zwiebelsud. Ich gebe Sahne hinzu und au&#223;erdem zwei oder drei Teel&#246;ffel einer Pilzpaste und koche das ganz wieder gr&#252;ndlich auf. Nun beginne ich zu w&#252;rzen: Salz und Pfeffer aus der M&#252;hle, einen Spritzer Zitronensaft, eine kleine Prise Zucker. Die Konsistenz sollte cremig sein. Ist sie noch zu d&#252;nn, lasse ich sie weiter reduzieren, ist sie schon zu weit eingekocht, gebe ich einen Schluck Wasser hinzu und r&#252;hre die So&#223;e gr&#252;ndlich durch.
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Zuletzt gebe ich noch ein wenig geschnittenen Dill und ein Sch&#228;lchen geriebenen Parmesan dazu. Das ganze r&#252;hre ich wieder gr&#252;ndlich durch und schmecke wieder ab. Ich habe nun eine aromatische und nuancenreiche So&#223;e, die man in dieser Qualit&#228;t selbst in Restaurants nicht immer bekommt.</p>
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		<title>Gr&#252;ne Bandnudeln, dazu Lachs</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Jul 2007 23:47:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Bandnudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Dill]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Lachs]]></category>
		<category><![CDATA[Soße]]></category>

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		<description><![CDATA[Viele m&#246;gen gerne Kartoffeln, doch kaum jemand hat Lust sie zu sch&#228;len. Also gibt es zur S&#228;ttigung von Leib und Seele heute mal wieder Nudeln, das Studentengericht Nummer eins. Allerdings, ein wenig Luxus muss sein, mit Lachssauce. Eat this




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			<content:encoded><![CDATA[<p>
Viele m&#246;gen gerne Kartoffeln, doch kaum jemand hat Lust sie zu sch&#228;len. Also gibt es zur S&#228;ttigung von Leib und Seele heute mal wieder Nudeln, das Studentengericht Nummer eins. Allerdings, ein wenig Luxus muss sein, mit Lachssauce. Eat this
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