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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Salat</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Marinierte Pellkartoffeln</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 10:13:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
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		<category><![CDATA[Drillinge]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=200,right,thumb]Mit Kartoffeln haben die Europ&#228;er einst den Hunger besiegt. Doch in der feinen K&#252;che sind sie selten zu finden. Dabei gibt es endlose Variationen und f&#252;r jede Zubereitung die richtige Sorte. Die feinen Drillinge kann man sogar mit der Schale essen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/drillinge.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/drillinge.jpg" alt="Marinierte Pellkartoffeln (Drillinge)" title="Marinierte Pellkartoffeln (Drillinge)" width="430" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Marinierte Pellkartoffeln</h1>
<p><strong>Mit Kartoffeln haben die Europ&#228;er einst den Hunger besiegt. Doch in der feinen K&#252;che sind sie selten zu finden. Dabei gibt es endlose Variationen und f&#252;r jede Zubereitung die richtige Sorte. Die feinen Drillinge kann man sogar mit der Schale essen.</strong></p>
<p><dc>M</dc>an stelle sich vor, es kommt ein Besuch aus Frankreich. Der junge Mann ist es gewohnt, gut zu essen, denn seine Mutter h&#228;lt in der K&#252;che die franz&#246;sische Hausfrauenehre hoch. Abends gibt es mehrere G&#228;nge, auch wenn die Vorspeise vielleicht nur eine Variation des Hauptgangs vom Vortag ist. Immer gibt es zum Abschluss Obst oder K&#228;se. Geschick und Abwechslung bestimmen den Speiseplan. Das zentrale Motiv ist die Freude am Essen.</p>
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<p>Deutsche Pellkartoffeln k&#246;nnen auf diesen Gast ganz sch&#246;n Trist wirken. Selbst ein ger&#252;hrter Quark mit viel gut gemeintem Schnittlauch wird da wenig ausrichten. Der Gast l&#228;sst die Mundwinkel h&#228;ngen und greift auffallend oft nach der Rotweinflasche. Nur diejenigen, die bei dieser Speise Heimatgef&#252;hle entwickeln, werden eine gewisse W&#228;rme versp&#252;ren im Angesicht schlichter Feldfr&#252;chte und eines faden Frischk&#228;ses.</p>
<p>Dabei hat das Essen eigentlich gute Gene. Dampfende Kartoffeln, ob aus dem Feuer oder aus dem Topf, haben eine gesunde, warme Kraft. Sie aufzubrechen l&#246;st Behagen aus. Und mit einer Prise Salz und guter Butter wird schon fast eine Delikatesse daraus. Noch besser sind die Kartoffeln, wenn sie ganz frisch und klein sind, wie die ber&#252;hmten Drillinge. Ihre Haut ist nicht grob und ledrig, sondern d&#252;nn wie Papier. Man kann sie vor dem Essen sch&#228;len, muss aber nicht. Sie kommen als Handelsklasse <em>Extra</em> in die L&#228;den, sind also besonders sauber und ohne Fehler.</p>
<p>Leider sind Kartoffeln in Deutschland auf dem R&#252;ckzug. Die Ernte war 2010 so niedrig wie noch nie, seit die Ertr&#228;ge statistisch erfasst werden. Doch vielleicht liegt darin ja auch eine Chance. Qualit&#228;t statt Masse – daf&#252;r ist dieses Gericht wie geschaffen. Ein Kilo Drillinge wird in sehr salzigem Wasser behutsam gegart. In das Wasser geben wir einen Strau&#223; Rosmarin und drei Knoblauchzehen f&#252;r das Aroma. Viel davon kommt allerdings in den Kartoffeln nicht an, denn die Haut ist ja gerade daf&#252;r da, die Kartoffel vor Einfl&#252;ssen von au&#223;en zu sch&#252;tzen.</p>
<p>Wenn die Kartoffeln fast gar sind, nach etwa zwanzig Minuten, gie&#223;t man sie ab und l&#228;sst sie einen Augenblick im offenen Topf stehen, damit der letzte Rest Wasser verdampfen kann. In einer Pfanne haben wir derweil die Marinade vorbereitet: Eine Handvoll gew&#252;rfelter Speck und eine gew&#252;rfelte Zwiebel werden weich ged&#252;nstet und dann mit einem halben Glas lieblichen Wei&#223;weins abgel&#246;scht. Nun kommt eine Handvoll gehackter Salbei dazu und die Flamme wird abgestellt. Nun werden noch einige St&#252;cke Butter dazugegeben, die zart mit dem Sud verschmilzt. Die Marinade wird mit Salz, schwarzem Pfeffer und einer winzigen Prise Zucker abgeschmeckt. </p>
<p>Schlie&#223;lich werden die fertigen Kartoffeln gr&#252;ndlich in dem Sud durchgeschwenkt. Die Pfanne kommt einige Minuten in den auf 80°C vorgeheizten Ofen, sodass die Kartoffeln noch etwas l&#228;nger das Aroma aufnehmen k&#246;nnen. Dann sind sie fertig. In unserem Fall gibt es dazu einen gebackenen Ziegenk&#228;se – eine sehr gute Kombination. Denkbar w&#228;re aber auch ein Fisch, zum Beispiel eine Scholle, oder ein bunter Salat und ein gebratenes Steak. Sp&#228;testens der deutsche Wei&#223;wein, der dazu auf den Tisch kommt, wird auch den letzten Franzosen &#252;berzeugen, dass man &#246;stlich des Rheins gut essen kann. Auch wenn es Kartoffeln gibt.</p>
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		<title>Zitronengras</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Aug 2007 23:42:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Frühlingszwiebel]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>
		<category><![CDATA[Zitronengras]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=70,right,thumb]Heute machen wir mal wieder etwas Zutatenkunde – von Zeit zu Zeit ist ein bisschen Fachwissen nicht verkehrt. Es geht um Zitronengras. Das ist eine feine Sache: lecker, haltbar und leicht zu verwenden. Breche ich, zum Beispiel bei der Zubereitung einer H&#252;hnersuppe …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/02/zitronengras.jpg" alt="Zitronengras" width="430" height="293"/><br />
<h6>Bild <a href="http://www.flickr.com/photos/beautifulcataya/">beautifulcataya</a></h6>
<p><h1>Zitronengras</h1>
<p><strong>Ein bisschen Zutatenkunde kann gelegentlich nicht schaden. Es geht um Zitronengras und sein feines Aroma. Das ist eine gute Sache: frisch und gesund, lecker, haltbar und nich dazu leicht zu verwenden.</strong>
</p>
<p>
<dc>W</dc>oher das Zuitronengras urspr&#252;nglich stammt, l&#228;sst sich heute nicht mehr genau sagen. Es ist in den Amerikas und in Asien weit verbreitet. Bei uns macht es einen eher exotischen Eindruck. Doch sein Geschmack ist eine absolute Bereicherung f&#252;r das kreative Kochen, auch wenn man nicht nach dem asiatischen Aroma sucht. Viel mehr kann man ein Zutronenaroma erzeugen ohne das es sauer wird, man kann das Lemongras also so &#228;hnlich benutzen wie Zitronenzeste, den feinen Abrieb der Zitronenschale.
</p>
<p>
Breche ich, beispielsweise bei der Zubereitung einer H&#252;hnersuppe oder eines Currys, eine Stange Zitronengras auf, so str&#246;mt mir ein frischer Duft entgegen. Die Stange legt man dann in die Sauce oder in den Sud und l&#228;sst sie so ganz einfach ziehen. Zehn Minuten oder zwanzig, oder drei&#223;ig, das spielt keine Rolle. Es ver&#228;ndert sich lediglich die Intensit&#228;t des Aromas, der Geschmack selbst ver&#228;ndert sich nicht.
</p>
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<p>
Das Aroma ist so fruchtig und angenehm aromatisch, dass man daraus im Fernen Osten Erfrischungsgetr&#228;nke herstellt. Vielleicht sollte man damit einmal experimentieren. F&#252;r uns steht jedoch zun&#228;chst eine Salatso&#223;e auf dem Programm. Daf&#252;r viertelt man zwei Stangen und legt sie f&#252;r eine halbe Stunde in etwas neutrales &#214;l. Oliven&#246;l ist daf&#252;r auch gut geeignet. Diese Marinade kann man eigentlich f&#252;r alles m&#246;glich verwenden, f&#252;r Fisch oder H&#252;hnchen zum Beispiel. Und f&#252;r eine Vinaigrette ist dieses Aroma einfach topp!
</p>
<p>
Man k&#246;nnte das Zitronengras pressen oder h&#228;ckseln, um an den feinen Saft zu kommen, aber das ist m&#252;hsam und wenig ergiebig. Von den fertigen Pasten, die im Exotik-Regal im Supermarkt stehen, kann man ebenfalls nur abraten. Die kleinen Gl&#228;schen sind voller Glutamat und Konservierungsmittel, und auch der Geschmack ist nicht gearde konkurrenzf&#228;hig.
</p>
<p>
<dc>E</dc>in guter Salat sollte nicht sauer sein, sondern frisch. Deswegen bin ich bei der Zubereitung der Veinaigrette recht vorsichtig mit dem Essig. Stattdessen spiele ich lieber mit den anderen Aromen: etwas Feigenmarmelade, Zitronensaft, roter und schwarzer Pfeffer, Salz und nat&#252;rlich Salz. Das ganze mischt man gr&#252;ndlich mt dem &#214;l auf – et voilà!
</p>
<p>
Die So&#223;e marschiert heute zusammen mit einen frischen, winterlichen Feldsalat mit Lauchzwiebeln, ger&#246;stete Sonnenblumenkerne, Kresse und ein bisschen gehacktem Dill. Das passt als Snack mit frischem Brot oder auch als Beilage zu einem gegrillten Steak. Als Hauptgang mit H&#228;hnchenstreifen k&#246;nnte man den Salat auch essen, aber ehrlich gesagt …</p>
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		<title>Basilikum-Salat</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2007 08:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Basilikum-Salat Heute gibt es Salat (zur Tiefk&#252;hlpizza). Die Pizza riecht nach altem Fisch, doch der Salat duftet so gut wie er schmeckt. Ich habe einen B&#228;renhunger und f&#252;hle mich v&#246;llig unterzuckert, zitterig und wirr. Das kommt davon, wenn man nur Kaffee fr&#252;hst&#252;ckt&#8230; Zuerst schneide ich ein paar Kirschtomaten (es waren biologische, denn konventionellen spanischen Tomaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Basilikum-Salat</h1>
<p>
<dc>H</dc>eute gibt es Salat (zur Tiefk&#252;hlpizza). Die Pizza riecht nach altem Fisch, doch der Salat duftet so gut wie er schmeckt. Ich habe einen B&#228;renhunger und f&#252;hle mich v&#246;llig unterzuckert, zitterig und wirr. Das kommt davon, wenn man nur Kaffee fr&#252;hst&#252;ckt&#8230;
</p>
<p>
Zuerst schneide ich ein paar Kirschtomaten (es waren biologische, denn konventionellen spanischen Tomaten traue ich nicht mehr) und w&#252;rze dann kr&#228;ftig mit Salz aus der M&#252;hle. Dann vermenge ich sie mit frischem, geschnittenen Basilikum, dazu an anderer Stelle mehr. Im K&#252;hlschrank liegt noch eine kleine Lauchzwiebel, die ich auch noch dazu schneide. Eine Mozzarella-Kugel wird auch gew&#252;rfelt. Es geht nichts &#252;ber Mozzarella. Schon w&#228;hrend der Zubereitung &#228;&#223;e ich ihn auf, wenn ich mich nicht bremsen w&#252;rde. Noch ein wenig Salz und eine kleine Prise Pfeffer, fertig. Kein Essig, kein &#214;l. Ein Spritzer Zitrone vielleicht, wenn man gerade eine zur Hand hat.
</p>
<p>
Oh man, das schmeckt! Die Fr&#252;hlingszwiebel spendet die Frische, der Basilikum die herbe W&#252;rze. So ein guter Geschmack, ich bin ganz &#252;berrascht. Vom Thunfisch auf der Pizza Quattro Stagnioni wird einem jedoch ganz anders. Warum tue ich mir das an? Warum tun wir dem Meer so etwas an, um dann diesen braunen kruden, stinkenden Pamps daraus zu machen und auf eine Pizza zu tun? Viel schlechter kann man einen Fisch nicht behandeln.</p>
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