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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Safran</title>
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		<title>Tortilla, Krabben und Safran</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Jan 2009 09:17:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/01/tortilla-und-safran.jpg" alt="Tortilla Francesa und Safrankrabben" title="tortilla-und-safran" width="430" class="size-full wp-image-188" /><br />
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Tortilla, Krabben und Safran</h1>
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<strong>Diese Tortilla ist ein der kleine, feine Snack, der einen guten Tag zu einem besonderen Tag macht. Ein spanisches Rezept, veredelt mit Krabben und feiner Safranso&#223;e.</strong>
</p>
<p>
Man stelle sich vor, es ist nichts im Haus au&#223;er Eiern und Kartoffeln. Alltag, nicht zuletzt auch in meiner K&#252;che. Nun kann der leidende und hungernde Zeitgenosse mit einem Glas Nutella auf dem Sofa dar&#252;ber nachdenken, wie es soweit kommen konnte. Oder er schaut noch ein zweites Mal in die Schr&#228;nke und mobilisiert sein sch&#246;pferisches Potential.
</p>
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Ein oder zwei gute Zutaten sollten sich in jeder K&#252;hl- und Gefrier-Kombination finden lassen. Ein paar frische Kr&#228;uter oder ein St&#252;ck Parmesan zum Beispiel sind schon die halbe Miete. Ein bisschen gefrorener Fisch ist schon fast die Kaution. Ein erneuter Blick zu den Kartoffeln und der Nebel verzieht sich: Eine Tortilla soll es werden. F&#252;r meinen verkaterten Besuch und mich.
</p>
<p>
<dc>D</dc>af&#252;r sch&#228;le ich vier oder f&#252;nf mittlere Kartoffeln und schneide sie in kleine Spalten. In einer passenden Pfanne brate ich sie nun in &#8220;tiefem Fett&#8221;. Daf&#252;r muss das &#214;l die Kartoffelspalten in der Pfanne fast ganz bedecken. Und es muss fritteusenhaft sprudeln, sobald die Kartoffeln dazu kommen. Nun dauert es einige Minuten, bis sind gar sind, und ich nutze die Zeit und k&#252;mmere mich um eine kleine So&#223;e, die man zu einer Tortilla eigentlich nicht braucht.
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Daf&#252;r w&#252;rfele ich eine Zwiebel und zwei kleine Knoblauchzehen. Die H&#228;lfte gebe ich in einen Topf mit einem Schuss &#214;l wo sie and&#252;nsten. Die andere H&#228;lfte der Zwiebelw&#252;rfel ist &#252;brig. Also gebe ich sie zu den Kartoffeln, die ich nebenbei immer wieder umwende und ein bisschen schwenke. Als die Zwiebeln in meinem Topf schon ein bisschen Fahrt aufgenommen haben, kommt meine Premium-Zutat in Spiel: einige Krabben, die ich noch im Gefrierfach hatte – King Prawns vom Discounter.
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Wenn sie in den Topf fallen muss es ein bisschen zischen, so hei&#223; sollte die Flamme schon sein. Andererseits muss ich aufpassen, denn wenn das Getier zulange kocht, wird es hart und dann hat man das Sch&#246;nste vernichtet: die wunderbare Konsistenz. W&#228;hrend sie zusammen mit den Zwiebeln and&#252;nsten, streue ich einige F&#228;den Safran dar&#252;ber, schwenke alles einmal durch und gie&#223;e dann einen halben Becher Sahne dazu. Jetzt drehe ich den Herd voll auf, denn die Sahne soll soweit verkochen, dass wir eine cremige So&#223;e bekommen, am besten gerade dann, wenn die Krabben fertig sind.
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Die Kartoffeln f&#252;r die Tortilla sind inzwischen gar, das habe ich probiert. Also kommt der n&#228;chste Schritt: Mit Hilfe eines Tellers gie&#223;e ich das hei&#223;e Fett ab. Sparsamere Geister heben es in einem Glas f&#252;r das n&#228;chste Mal auf, bei mir verschwindet es jedoch im Abfluss. Die Kartoffeln liegen nackig in der Pfanne und ich w&#252;rze sie mit reichlich Salz und Pfeffer aus der M&#252;hle. Dann lasse ich vier kr&#228;ftig verquirlte Eier dar&#252;ber flie&#223;en. Auf kleiner Flamme soll diese Masse nun zu einem goldenen, duftenden Kartoffelkuchen verbacken.
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Der Safran hat der So&#223;e eine sch&#246;ne, gelbe Farbe gegeben. Ich probiere: ohh, die sie ist gut! Mit einer Prise Salz, etwas M&#252;hlenpfeffer und einem Spritzer Zitronensaft schmecke ich ab. Nun warte ich, bis die untere Seite der Tortilla fertig ist. Mit einem Wender hebe ich sie an und schau drunter. Wenn sie goldbraun und richtig fest ist, ist es soweit. Mit Hilfe eine gro&#223;en Tellers st&#252;rze ich sie, und lasse sie auf der anderen Seite zur&#252;ck in die Pfanne rutschen, und das obwohl die obere Seite noch ein bisschen schmontzig ist. Nach dieser kleinen Sauerei backe ich kurz die andere Seite fertig. Das geht nun deutlich schneller. Kurz darauf steht ein K&#246;stlichkeit auf dem Tisch. Ich lege ein paar Krabben darauf und verteile die So&#223;e. Safran und Krabben – ausprobieren!
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Ps. F&#252;r das Bild gab es noch ein wenig Salat aus Rauke und Karotten. Musste weg.</p>
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