<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Deli Dauerdienst &#187; Rind</title>
	<atom:link href="http://www.delidauerdienst.de/tag/rind/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.delidauerdienst.de</link>
	<description>Berliner Hausmannskost</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 22:26:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Gulasch mit Pfifferlingen</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/gulasch-mit-pfifferlingen/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/gulasch-mit-pfifferlingen/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 Jul 2011 12:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Pfifferlinge]]></category>
		<category><![CDATA[Pilz]]></category>
		<category><![CDATA[Rind]]></category>
		<category><![CDATA[Steinpilze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.delidauerdienst.de/?p=5210</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=208,right,thumb]Als Feinschmecker k&#246;nnen wir diesem verregneten Sommer auch gute Seiten abgewinnen. Denn aus der feuchten Erde sprie&#223;en die herrlichen Pfifferlinge jetzt massenhaft. Waldboden, Sahne, schwarzer Pfeffer und Rindfleisch – sind das die Aromen eines …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/07/pfifferlinggulasch.png" alt="Gulasch mit Pfifferlingen" title="Pfifferling-Gulasch" width="430" height="301" class="aligncenter size-full wp-image-5211" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Pfifferling-Gulasch</h1>
<p><b>Als Feinschmecker k&#246;nnen wir diesem verregneten Sommer auch gute Seiten abgewinnen. Denn aus der feuchten Erde sprie&#223;en die herrlichen Pfifferlinge jetzt massenhaft. Waldboden, Sahne, schwarzer Pfeffer und Rindfleisch – sind das die Aromen eines deutschen Sommers?</b></p>
<p>
<dc>D</dc>ie Luft ist feucht &#252;ber den nassen Wiesen. Kurz vor 17 Uhr l&#228;sst sich die Sonne kurz blicken, um einige Zeit sp&#228;ter zur Nacht hinter dem Horizont zu verschwinden. Weit weg sind die Juli-Monate, in denen die ganze Welt in deutschen Fu&#223;ballstadien erregt schwitzte, als Hitzewellen an die deutschen Str&#228;nde brandeten und das Wasser so knapp wurde, dass die Binnenschiffer den Verkehr einstellten und sich treiben lie&#223;en.
</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-3080053991576015";
/* mag, Skyscraper breit */
google_ad_slot = "9130279060";
google_ad_width = 160;
google_ad_height = 600;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>

</div>
<p>
Bei diesem Wetter findet die deutsche K&#252;che ganz zu sich selber. Beim Duft von geschmortem Rindfleisch reckt jetzt jeder den Hals Richtung K&#252;che, denn dunkles Fleisch und eine kr&#228;ftige So&#223;e sind das, was die Seele braucht. Aus drei Zutaten machen wir dieses Gericht: 500g Rindsgulasch, 250ml Sahne, 250g Pfifferlingen und einer Handvoll getrockneten Steinpilzen. F&#252;r zwei Personen ergibt sich daraus eine komplette Mahlzeit, als kr&#228;ftiger letzter Gang eines Men&#252;s reicht diese Menge f&#252;r vier.
</p>
<p>
Bevor wir das Fleisch verwenden, entfernen wir Sehnen und H&#228;ute und schneiden die gro&#223;en St&#252;cke in mundgerechte Bissen. In einem gro&#223;en Topf braten wir die Fleischw&#252;rfel  in reichlich &#214;l von allen Seiten hei&#223; an, bis sie sch&#246;n braun sind. Das dauert etwa zehn Minuten. Bis dahin hat sich um die Fleischhappen ein kr&#228;ftiger Fleischsud gebildet, der nachher als Grundlage f&#252;r die So&#223;e dient. Beides stellen wir in einer Sch&#252;ssel beiseite.
</p>
<p>
In etwas &#214;l braten wir nun in dem gleichen Topf eine mittelgro&#223;e gew&#252;rfelte Zwiebel an. Nach vier bis f&#252;nf Minuten sind die W&#252;rfel glasig. Jetzt geben wir das Fleisch mit seinem Saft zur&#252;ck in den Topf, schalten herunter auf mittlere Hitze und geben ein halbes Glas Wasser hinzu. Von nun an soll das Gulasch so lange zugedeckt sanft k&#246;cheln, bis das Fleisch zart und m&#252;rbe ist. Das dauert etwa 90 Minuten. Schon jetzt am Anfang kommt ein halber Teel&#246;ffel Salz und etwas Pfeffer aus der M&#252;hle dazu. Sobald die Fl&#252;ssigkeit im Topf fast verkocht ist, gie&#223;en wir etwas Wasser nach und r&#252;hren gr&#252;ndlich um.
</p>
<p>
Nun kommt eine Handvoll getrockneter Steinpilze in einen M&#246;rser und wird gr&#252;ndlich zermahlen, bis ein duftiges Pulver entstanden ist. Wenn wir nun das n&#228;chste Mal Wasser angie&#223;en, geben wir das Pulver mit in den Topf. So kommt ein kr&#228;ftiges, erdiges Aroma in das Ragout. Da das Pilzmehl das Wasser aufnimmt, m&#252;ssen wir nun ein wenig aufpassen, dass das Gulasch nicht ansetzt. Nun ist es Zeit, die Pfifferlinge zu putzen, sie unter einem kr&#228;ftigen Wasserstrahl kurz abzubrausen und beiseitezustellen.
</p>
<p>
Etwa zwanzig Minuten bevor das Fleisch gar ist, gie&#223;en wir statt Wasser die Sahne an das Gulasch. Jetzt beginnen wir auch mit dem Abschmecken. Dazu benutzen wir Salz und schwarzen Pfeffer, Muskatnuss und ein wenig Gerstenmalz-Sirup (der Geschmack aromatisch und s&#252;&#223;). Das herbe Aroma der Steinpilze kann man mit einem Spritzer Zitronensaft ausgleichen. Etwa zehn Minuten vor dem Ende der Garzeit kommen schlie&#223;lich die Pfifferlinge dazu. Alles wird noch einmal zusammen k&#246;cheln gelassen, von Zeit zu Zeit gr&#252;ndlich umger&#252;hrt und dabei auch immer wieder abgeschmeckt.
</p>
<p>
Als Beilage zu diesem feinen Gericht passen breite Bandnudeln oder ein Kartoffelgratin.
</p>
</p>
<p><strong>Zutatenliste</strong></p>
<li>500g Rindsgulasch</li>
<li>250ml Sahne</li>
<li>250g Pfifferlinge</li>
<li>einige getrocknete Steinpilze</li>
<li>mittelgro&#223;e Zwiebel</li>
<li>Gerstenmalz-Sirup, Zitronensaft</li>
<li>Salz, Schwarzer Pfeffer, Muskatnuss</li>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.delidauerdienst.de/gulasch-mit-pfifferlingen/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sushi-Tatar</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/sushi-tatar/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/sushi-tatar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 08:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Avocado]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mayonnaise]]></category>
		<category><![CDATA[Rind]]></category>
		<category><![CDATA[Tatar]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.delidauerdienst.de/?p=2232</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=142,right,thumb] Wir kochen, damit Speisen bek&#246;mmlicher werden oder an Geschmack gewinnen. Aber manchmal ist das gar nicht n&#246;tig, zum Beispiel wenn das frische Produkt durch die Behandlung mit Hitze nur nur leiden w&#252;rde. Wir wissen das nicht erst, seit dem Sushi …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/10/sushi_tatar.jpg" alt="Deutsches Sushi – mit Tatar und Avocado" title="sushi_tatar" width="430" height="293" class="aligncenter size-full wp-image-1586" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1><em>Sushi Tatare</em></h1>
<p><strong>Frisches, gutes Rindfleisch geh&#246;rt zu den Zutaten, die man kaum verbessern kann. Doch nicht jeder kann sich nicht zu diesem Genuss &#252;berwinden. Also nenn&#8217; es Rohkost, nenn&#8217; es Sushi, dann bring&#8217; es auf den Tisch.</strong></p>
<p><dc>V</dc>on rohen Lebensmitteln geht eine ganze eigene Faszination aus. Das wissen wir nicht erst, seit wir unseren Kindern rohe M&#246;hrenst&#252;cke unterschieben, oder seit Sushi in jedem Supermarkt in der K&#252;hltheke liegt. Selbst bevor in den 1950ern das Rezept f&#252;r Carpaccio entwickelt wurde, gab es mit dem Beefsteak Tatar l&#228;ngst einen Klassiker auf den Speisekarten, bei dem das Rohe und Frische so weit im Vordergrund stehen, dass es eigentlich gar keinen Koch mehr braucht. Was hei&#223;t <em>eigentlich</em>? Tatar wird im Restaurant vom Kellner zubereitet. Die K&#252;che schickt lediglich die Zutaten – rohes Fleisch, Eigelb, <a href="http://www.delidauerdienst.de/glossar/">Kapern</a>, eine Schallote, Zitronensaft, Salz und Pfeffer</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-3080053991576015";
/* mag, Skyscraper breit */
google_ad_slot = "9130279060";
google_ad_width = 160;
google_ad_height = 600;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>

</div>
<p>Das Gericht wirkt heute ziemlich altmodisch. Auf dem Teller liegt am Ende ein dicker roter Klo&#223; aus Gehacktem. Doch dieses Rezept hat es in sich und in manchen Familien ist es zurecht das traditionelle Weihnachtsessen. Seine Zubereitung ist nicht schwer. Hier kommt es allein auf die Zutaten an. Das Gesetz schreibt vor, dass Tatar, genau wie Mett, nur am Tag der Herstellung verkauft werden darf. Bis zum Abend sollte man es verzehren. Der Grund f&#252;r die Eile ist nicht nur der Umstand, dass wir das Fleisch roh verspeisen werden. Durch die Zerkleinerung hat das Fleisch eine sehr gro&#223;e Oberfl&#228;che und verliert seinen nat&#252;rlichen Schutz. Bakterien und anderes Getier lassen sich mit Freuden nieder und vermehren sich entsprechend.</p>
<p>Wir wollen das Tatar heute ein bisschen modernisieren. Das Ziel sind kleine H&#228;ppchen, die man zum Beispiel als Vorspeise oder Fingerfood essen kann. Daf&#252;r w&#252;rzen wir das Fleisch zun&#228;chst, indem wir eine fein gehackte Schalotte und einige gew&#228;sserte Kapern hineingeben. Etwas Salz, und diesmal ein besonders gutes, einige Spritzer Zitronensaft und Pfeffer aus der M&#252;hle geh&#246;ren ebenfalls dazu. Ein rohes Eigelb verbessert den Geschmack und macht die Masse weich und ebenm&#228;&#223;ig. Das alles wird kurz aber gr&#252;ndlich durchgearbeitet. Nach dem ersten Happen sollte man noch einmal nachw&#252;rzen. Langsam steigt die Wollust auf.</p>
<p>Das Toastbrot muss frisch sein. Ich nehme Vollkornbrot, denn der etwas kr&#228;ftigere Geschmack wird dem rohen Fleisch nicht schaden. Mit dem sch&#228;rfsten Messer schneide ich von den Scheiben au&#223;en herum die Rinde ab. So viel Luxus wird erlaubt sein. Die verbleibenden Quadrate halbiere ich noch mal und streiche sie mit ein wenig <a href="http://www.delidauerdienst.de/allgemein/dill-mayonnaise/">Mayonnaise</a> ein, die ich noch vom Vortag &#252;brig habe. Gekaufte geht nat&#252;rlich auch.</p>
<p>Die Tatar-Masse verteile ich sorgf&#228;ltig auf dem Brot und lege nun nur noch ein St&#252;ck einer reifen Avocado darauf, die man ja inzwischen gl&#252;cklicherweise leicht bekommt. Ihre pflanzliche Cremigkeit verbindet sich kaum sp&#252;rbar mit dem Fleisch. Das Resultat ist sehr weich, aber aufregend appetitlich. N&#228;her kann man seinen Zutaten kaum kommen: das saftige, aromatische Fleisch, leicht ges&#228;uert und aromatisch, die cremige Avocado, das gute Salz in groben K&#246;rnern, der Pfeffer, das fluffige Brot und ab und zu eine w&#252;rzige Kaper.  Wie bei einem guten Sushi haben alle Komponenten ihren Auftritt. Diese H&#228;ppchen mutieren schnell zum Hauptgericht, wenn man nicht aufpasst.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.delidauerdienst.de/sushi-tatar/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

