<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Deli Dauerdienst &#187; Pilze</title>
	<atom:link href="http://www.delidauerdienst.de/tag/pilze/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.delidauerdienst.de</link>
	<description>Berliner Hausmannskost</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Feb 2012 22:26:44 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3.1</generator>
		<item>
		<title>Steinpilz-Risotto</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/steinpilz-risotto/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/steinpilz-risotto/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Feb 2011 08:47:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Parmesan]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Reis]]></category>
		<category><![CDATA[Steinpilze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.delidauerdienst.de/?p=3822</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=193,right,thumb]Beim Risotto ist die italienische K&#252;che ganz und gar bei sich. Aus wenigen, aber guten Zutaten, genug Zeit und durch eine ausgefeilte Zubereitung entsteht eine ausgemachte Delikatesse, in die man sich schnell verlieben kann.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/steinpilz-risotto.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/steinpilz-risotto.jpg" alt="Steinpilz-Risotto" title="Steinpilz-Risotto" width="430" class="aligncenter" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Steinpilz-Risotto</h1>
<p>
<strong>Beim Risotto ist die italienische K&#252;che ganz und gar bei sich. Aus wenigen, aber guten Zutaten, genug Zeit und durch eine ausgefeilte Zubereitung entsteht eine ausgemachte Delikatesse, in die man sich schnell verlieben kann.</strong>
</p>
<p>
<dc>B</dc>eim Risotto geht es vor allem um die perfekte Konsistenz: sch&#246;n cremig, aber mit einem leichten Biss. Die Reissorten Carbarnaroli und Arborio werden daf&#252;r extra gez&#252;chtet. Sie sind besonders reich an St&#228;rke, aus der sich beim Kochen und eine reichhaltige Creme bildet, nach der man s&#252;chtig werden kann. Die Konsistenz dieses ansonsten recht schlichten Gerichts ist alles. Sie macht Hunger und h&#228;lt uns bei Laune.
</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-3080053991576015";
/* mag, Skyscraper breit */
google_ad_slot = "9130279060";
google_ad_width = 160;
google_ad_height = 600;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>

</div>
<p>
Ein Risotto kann man mit Gem&#252;se oder Meeresfr&#252;chten machen, mit Tomaten, Spargel oder feinem Speck. Doch gerade jetzt gibt es in den Superm&#228;rkten eine der besten Zutaten &#252;berhaupt g&#252;nstig zu kaufen: Wer die Augen offen h&#228;lt, der findet dort getrocknete Steinpilze, die Ernte des Herbstes. F&#252;r unser Risotto sind diese Pilze wie gemacht.
</p>
<p>
Das Risotto ist vom Wesen her eine deftige Angelegenheit. Man kann es als Hauptspeise servieren, oder auch als <em>Primo Piatto</em>, als Vorspeise. Im ersten Fall reicht dieses Rezept f&#252;r zwei Esser, im zweiten Fall f&#252;r vier. Wir brauchen:</p>
<p>• eine gro&#223;e Tasse Risotto-Reis, ca. 200 Gramm<br />
• zwei Schalotten<br />
• eine Handvoll getrockneter Steinpilze<br />
• ein kleines St&#252;ck Parmesan</p>
<p>Zuerst kommen die Pilze in eine Sch&#252;ssel mit lauwarmem Wasser, wo sie sich eine Viertelstunde oder l&#228;nger vollsaugen k&#246;nnen. Die Schalotten werden fein gew&#252;rfelt und in einem Topf in Oliven&#246;l anged&#252;nstet. Nach zwei bis drei Minuten kommt der Reis dazu und d&#252;nstet mit. Es knistert und duftet leicht und sieht einfach gut aus, wenn der Reis etwas glasig wird. Die Temperatur soll nicht zu hei&#223; sein – halbe Stufe. Weder die Zwiebeln noch der Reis d&#252;rfen dunkel werden.
</p>
<p>
Nun kommt Fl&#252;ssigkeit dazu. Je nachdem, was der Haushalt hergibt, kann das ein Kalbsfond sein oder aber Leitungswasser. Beides geht, aber die eine Variante ist nat&#252;rlich etwas feiner als die andere. Die Fl&#252;ssigkeit kommt schluckweise dazu. Immer so viel, dass der Reis weder vertrocknet noch in Fl&#252;ssigkeit schwimmt. Rund zehnmal gie&#223;e ich w&#228;hrend des Kochens nach, hier ein Schl&#252;ckchen, da ein Schl&#252;ckchen. Durch best&#228;ndiges R&#252;hren bekommt das Risotto langsam eine Seele, n&#228;mlich seine cremige Konsistenz.
</p>
<p>
Man kann inzwischen schon ein bisschen abschmecken, auch wenn der Reis noch ziemlich fest ist. Doch dabei ist Vorsicht geboten, denn Reis ist schnell versalzen und verzeiht nichts. Dann dr&#252;ckt man die Pilze aus, hackt sie in St&#252;cke und gibt sie auch in den Topf. Statt Leitungswasser gie&#223;t man jetzt das Einweichwasser der Pilze zum Reis. Man sollte darauf achten, dass sich unten in der Sch&#252;ssel manchmal etwas Sand ansammelt. Dort soll er auch bleiben!
</p>
<p>
W&#228;hrenddessen r&#252;hre ich und r&#252;hre immer weiter. Das ist sehr kontemplativ und eine sch&#246;ne T&#228;tigkeit. Man kann dabei zuschauen, wie der Reis zu einem Gericht wird. Langsam tastet man sich nun an den richtigen Geschmack heran: Ein wenig Wei&#223;wein passt sehr gut, oder auch ein Schl&#252;ckchen Sherry. Frischer Pfeffer geh&#246;rt ohnehin zu jedem guten Gericht, und all diejenigen, die ohne Kalbsfond kochen (dazu geh&#246;re auch ich), verwenden ein wenig gek&#246;rnte Br&#252;he, damit das Risotto genug Power kriegt.
</p>
<p>
Der Reis sollte am Ende nur noch einen leichten Biss haben, etwas fester als Pasta. Was <em>al dente</em> hier aber genau bedeutet, muss jeder f&#252;r sich selbst herausfinden. Bei mir stehen am Ende etwa 25 Minuten Kochzeit auf der Uhr. Nun kommt der letzte Trick: Man schaltet den Herd ab und r&#252;hrt  3 EL geriebenen Parmesan unter. Sein Schmelz adelt die Reiscreme, verleiht ihr einen zarten Glanz und hebt den Geschmack. In vielen Rezepten wird mehr K&#228;se genommen, aber das macht das Gericht wiederum zu schwer. Und jetzt schnell, schnell zu Tisch. Denn besser wird&#8217;s nicht!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.delidauerdienst.de/steinpilz-risotto/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Nudeln mit Tr&#252;ffeln</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/nudeln-mit-trueffeln/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/nudeln-mit-trueffeln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 10:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Sahne]]></category>
		<category><![CDATA[Trüffel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.delidauerdienst.de/?p=2802</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=162,right,thumb]Es ist keine Schande, keinen Tr&#252;ffelhobel zu besitzen. F&#252;r dieses Rezept kann man auch ein Lachsmesser nehmen. Und wer kein Lachsmesser hat, der bedient sich einer Rasierklinge, um die kleine Knolle in hauchd&#252;nne Scheiben zu hobeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/11/nudeln_mit_trueffeln.jpg" alt="Breite Nudeln mit Schwarzen Tr&#252;ffeln" title="Breite Nudeln mit Schwarzen Tr&#252;ffeln" width="430" class="aligncenter size-medium wp-image-2803" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Nudeln mit Tr&#252;ffeln</h1>
<p>
<strong>Eine Tr&#252;ffel kostet weniger als ein schlichtes St&#252;ck Fleisch. Trotzdem gilt ihr Verzehr als dekadent. Die Verwendung verlangt die absolute Reduzierung. Wer sich herantraut, der wird mit reichem Duft und dem herrlichen Umami belohnt.</strong>
</p>
<p>
<dc>E</dc>s ist keine Schande, keinen Tr&#252;ffelhobel zu besitzen. F&#252;r dieses Rezept kann man auch ein Lachsmesser nehmen. Und wer kein Lachsmesser hat, der bedient sich einer Rasierklinge, um die kleine Knolle in hauchd&#252;nne Scheiben zu hobeln (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MQhBfRDd6GM">wie die Goodfellas es mit dem Knoblauch machen</a>). Es ist zur Not auch erlaubt, die Tr&#252;ffel mit einer Gem&#252;sereibe zu raspeln, dem Aroma schadet das kaum. Aber wir wollen einem so feinen Lebensmittel doch mit etwas Respekt begegnen…
</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-3080053991576015";
/* mag, Skyscraper breit */
google_ad_slot = "9130279060";
google_ad_width = 160;
google_ad_height = 600;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>

</div>
<p>
Wer in der heimischen K&#252;che Tr&#252;ffel verwendet, der disqualifiziert sich leider f&#252;r gewisse Jobs. Als Vorsitzender einer deutschen Gewerkschaft beispielsweise sollte man sich diese Leidenschaft besser verkneifen. Dabei tut man diesem kleinen Pilz unrecht, wenn man ihn auf den Speisekarten immer ganz unten bei den teuersten Gerichten platziert. Eine kleine Tr&#252;ffel kostet in der Saison drei Euro, so viel wie drei Snickers. Ein Steak kostet das ganze Jahr &#252;ber ein Vielfaches. Und w&#228;hrend die Tr&#252;ffel unschuldig im Boden liegt und ganz von alleine w&#228;chst, wird das Rind wom&#246;glich mit Regenwald-Soja gef&#252;ttert und furzt uns auch noch in die Atmosph&#228;re.
</p>
<p>
Das sch&#246;nste am Tr&#252;ffel ist, dass die einfachsten Zubereitungen die besten sind. Selbstverst&#228;ndlich macht sich eine Tr&#252;ffel auch gut in einer Gefl&#252;gelpastete oder auf Tournedos Rossini (<a href="http://www.anonymekoeche.net/?p=561">man denke sich bitte die Fritten weg</a>), aber mit breiten Nudeln kommt sie einfach besser zur Geltung. Und Kunst beginnt mit Beschr&#228;nkung, das wissen wir ja. F&#252;r diese So&#223;e brauchen wir also nur neun Zutaten inklusive aller Gew&#252;rze. Das Aroma, das diesen Minimalismus erm&#246;glicht, ist voll-aromatisch wie gut gereiftes Fleisch und duftet nach Holz und feinstem Leder. <em>Umami</em> nennen das die Japaner – herzhaft und wohlschmeckend.
</p>
<p>
Um die Tr&#252;ffel auf den Teller zu bringen, macht man zun&#228;chst eine kleine So&#223;e, so &#228;hnlich wie eine Carbonara, aber ohne Speck. F&#252;r zwei Portionen nimmt man eine kleine Schalotte, schneidet sie in feinste W&#252;rfel und d&#252;nstet sie in Butter sanft aber gr&#252;ndlich weich. Wer dabei eine S&#252;&#223;rahmbutter verwendet, der wei&#223;, was er tut. Nach etwa f&#252;nf Minuten gie&#223;t man einen Viertelliter Sahne dazu, kocht die So&#223;e kurz auf und l&#228;sst sie dann sanft einkochen. In der Zwischenzeit reibt man ein kleines St&#252;ck Parmesan und verquirlt den K&#228;se dann mit einem frischen Eigelb. Wenn die So&#223;e zehn Minuten gekocht hat, schalte ich die Flamme aus, warte kurz und ziehe dann die Ei-K&#228;se-Mischung unter. Nun schmecke ich mit Salz (heute darf es ruhig das Beste sein) und ein wenig schwarzem Pfeffer ab.
</p>
<p>
Inzwischen habe ich die Tr&#252;ffeln fein gehobelt. F&#252;r zwei Esser reichen zwei kleine Tr&#252;ffeln f&#252;r jeweils drei bis vier Euro. Ich mache zwei H&#228;ufchen aus den Hobelsp&#228;nen, einen gr&#246;&#223;eren und einen kleineren. Sobald die Nudeln fertig sind, soll es sehr schnell gehen, denn je hei&#223;er das Gericht auf den Tisch kommt, desto besser l&#228;sst die kleine Knolle ihre Aromen frei. Ich vermische die Pasta mit der So&#223;e und dem gr&#246;&#223;eren Anteil der Tr&#252;ffel. Dann kommen die Nudeln schon auf die Teller und werden mit den &#252;brigen Tr&#252;ffelsp&#228;nen garniert. Bei dem Duft, der nun durch die K&#252;che zieht, sollte man Fenster und T&#252;ren besser geschlossen halten. Besonders wenn es man sich f&#252;r h&#246;here &#196;mter in einer Gewerkschaft berufen f&#252;hlt.
</p>
</p>
<p>
<strong>Zutatenliste</strong>
</p>
<li>250g Fettucine</li>
<li>eine mittelgro&#223;e, schwarze Tr&#252;ffel</li>
<li>eine Schalotte</li>
<li>100g S&#252;&#223;rahmbutter</li>
<li>50g Parmesan</li>
<li>250ml s&#252;&#223;e Sahne</li>
<li>ein Eigelb</li>
<li>Salz, Schwarzer Pfeffer</li>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.delidauerdienst.de/nudeln-mit-trueffeln/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Gebratenes Kaninchen</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/ueber-den-tellerrand/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/ueber-den-tellerrand/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Oct 2009 12:14:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Kaninchen]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.delidauerdienst.de/?p=544</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=115,right,thumb]Californication, Six Feet Under, The Sopranos, The West Wing, Futurama, Family Guy, How I Met Your Mother – das amerikanische Fernsehen produziert einen durchkomponierten Serien-Kracher nach dem anderen. Im Land von ARD und ZDF hingegen …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/10/kaninchen.jpg" alt="Kaninchen" title="Kaninchen" width="430" height="276" class="alignnone size-full wp-image-543" /></p>
<h6> Bild DD</h6>
<h1>Gebratenes Kaninchen</h1>
<p><strong>Wer sich mit deutschem Fernsehen besch&#228;ftigt, der guckt bald in die R&#246;hre. Die Qualit&#228;t des Programms ist schrecklich trist. Anders meine Kaninchenschenkel: Damit erreicht man genereationen&#252;bergreifend 100% Einschaltquote.</strong></p>
<p><dc>C</dc>alifornication, Six Feet Under, The Sopranos, The West Wing, Futurama, Family Guy, How I Met Your Mother – das amerikanische Fernsehen produziert einen durchkomponierten Serien-Kracher nach dem anderen. Im Land von ARD und ZDF hingegen laufen altbackene Sozial-Dramen und schlampige Abg&#252;sse einer grauen Realit&#228;t. Schon beim Vorspann von Tierarzt Dr. Mertens vergeht dem geneigten Zuschauer der Appetit.</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-3080053991576015";
/* mag, Skyscraper breit */
google_ad_slot = "9130279060";
google_ad_width = 160;
google_ad_height = 600;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>

</div>
<p>W&#228;hrend man den Programmdirektoren einen Blick &#252;ber den Tellerrand nahelegen will, braten wir uns einen Klassiker. Jeder gute Stoff vertr&#228;gt eine Prise Shakespeare. In diesem Fall ist Hamlet ein Kaninchen von Netto. Dieser Supermarkt ist zwar eine Karma-H&#246;lle, doch zwischen unterbezahlten Mitarbeitern und Aktionsware vom letzten Herbst finden sich von Zeit zu Zeit echte Perlen: Wachteln, Perlh&#252;hner, Wildlachs oder eben Keulen vom Bio-Kaninchen aus der Brandenburger Mark.</p>
<p>Dies ist nicht das welke Fleisch von Horst Tappert, also legen wir die St&#252;cke in eine w&#252;rzige Marinade, anstatt sie, wie es seit Jahrzehnten vom Dr.Oetker-Kochbuch empfohlen wird, mit Senf einzureiben. Dadurch wird das Fleisch saftiger und der sanfte Wildgeschmack kommt besser heraus. Die Marinade besteht aus Oliven&#246;l, gesto&#223;enem Wacholder, Lorbeerbl&#228;ttern, etwas Pfeffer und Knoblauch. So eingelegt und mit einer Frischhaltefolie abgedeckt, stelle ich das Fleisch f&#252;r 24 Stunden in den K&#252;hlschrank. Immer wenn ich daran vorbei komme, wende ich die Schenkel, damit das &#214;l von allen Seiten in das magere Fleisch einziehen kann.</p>
<p>Mit meinem Stallhasen kann nun fast nichts mehr schiefgehen, wenn wir uns bei der Zubereitung an die Standardmethode halten. Daf&#252;r braten wir die St&#252;cke in der Pfanne auf beiden Seiten gr&#252;ndlich an und lassen sie danach im Backofen bei niedriger Hitze weiterziehen. Die Kaninchenkeulen haben einen Knochen, das verl&#228;ngert die Garzit. Nach acht Minuten auf der hei&#223;en Herdplatte und zehn Minuten im Ofen sollten sie innen sch&#246;n saftig sein. Um herauszufinden, wie gar sie tats&#228;chlich sind, kann man entweder einen kleinen, tiefen Testschnitt wagen oder diesen <a href="http://www.lustaufgenuss.de/so_braten_sie_ihr_steak_richtig_/node15350">Test</a> versuchen. Mit etwas Erfahrung l&#228;sst sich damit gut feststellen, ob das Fleisch noch rosa oder schon durch ist.</p>
<p>Als Beilage gibt es Bandnudeln und Pilzso&#223;e. Das alles nehme ich mit vor den Bildschirm. Doch statt mich auf der Suche nach Unterhaltung durch ARD, ZDF und die privaten zu zappen, schaue ich mir auf ARTE eine Folge von LIEBLING KREUZBERG an. Das sieht zwar auch nicht so gut aus, wurde aber von Jurek Becker geschrieben. Qualit&#228;t eben – leider selten im deutschen Fernsehen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.delidauerdienst.de/ueber-den-tellerrand/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Selbstgemachte Ravioli</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/ravioli-selbstgemacht/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/ravioli-selbstgemacht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 11:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Ravioli]]></category>
		<category><![CDATA[Ricotta]]></category>
		<category><![CDATA[Sardellen]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kosmos-happa-happa.de/?p=421</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=109,right,thumb]Auch Atheisten k&#246;nnen an Ostern das Fasten brechen. Nach elf Tagen Gem&#252;sebr&#252;he und mit f&#252;nf Kilo verbranntem K&#246;rperfett war meine erste vorsichtige Mahlzeit kein Festmahl, sondern nur eine bescheidene Sch&#252;ssel Reis mit …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/04/ravioli.jpg" alt="Ravioli" title="Ravioli" width="430" class="alignnone size-full wp-image-422" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Ravioli selbst gemacht</h1>
<p>
<strong>Ein Fall f&#252;r die Gewerbeaufsicht: Nach der Herstellung von Ravioli sieht die K&#252;che aus wie Sau. Dank des Geschmacks und der Frische lohnt es sich trotzdem.</strong>
</p>
<p>
<dc>A</dc>uch Atheisten k&#246;nnen an Ostern das Fasten brechen. Nach elf Tagen Gem&#252;sebr&#252;he und mit f&#252;nf Kilo verbranntem K&#246;rperfett war meine erste vorsichtige Mahlzeit kein Festmahl, sondern nur eine bescheidene Sch&#252;ssel Reis mit Joghurt und etwas Salz. Ein guter Einstand – und der Verdauungstrakt bewies VW-K&#228;fer-Qualit&#228;ten.
</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-3080053991576015";
/* mag, Skyscraper breit */
google_ad_slot = "9130279060";
google_ad_width = 160;
google_ad_height = 600;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>

</div>
<p>
Nach dem ersten Hei&#223;hunger widme ich mich inzwischen allerdings wieder der Kochkunst. Und obwohl ich zwei Wochen lang fast ausschlie&#223;lich Minestrone essen musste, geht es jetzt schon wieder um ein italienisches Gericht, n&#228;mlich Ravioli, die ich mit verschiedenen Farcen f&#252;llen werde. Im Nachbarhaus im f&#252;nften Stock steht eine Nudelmaschine und ich leihe sie mir, um dass endlich einmal ausprobieren.
</p>
<p>
Total einfach&#8221;, sagen sie. &#8220;Nudeln selbst zu machen ist total einfach.&#8221; Das kommt mir komisch vor. Total einfach und total lecker kann es nicht sein, denn sonst w&#252;rden es die Leute ja jeden Tag machen. Tun sie aber nicht. Also woran liegt&#8217;s? Es liegt daran, dass es Arbeit ist. Zwei Stunden braucht man daf&#252;r schon. Und der Beauftragte f&#252;r Arbeitsschutz  in der Betriebskantine w&#252;rde die H&#228;nde &#252;berm Kopf zusammenschlagen, denn der Fu&#223;boden wird durch Mehl und Teigreste ziemlich rutschig.
</p>
<p>
Aber die Ferkelei lohnt sich. Nicht zuletzt, weil man mit einem simplen Grundrezept Hunderte von Gerichten zubereiten kann. Fangen wir also mit dem Teig an. F&#252;r drei bis vier Personen brauche ich drei Eier, 350 Gramm Mehl, zwei Prisen Salz und einen Spritzer Oliven&#246;l. Die Zutaten sollen sich in eine geschmeidige und feste Masse verwandeln, das kann schon mal zwanzig Minuten dauern und geht in die Handgelenke. Falls der Teig sich auch nach geduldigem Kneten nicht verbinden will, mache ich meine H&#228;nde nass und knete weiter. Am Ende habe ich so vielleicht 50 ml Wasser hinzugegeben.
</p>
<p>
Ist der Teig fertig, lagere ich ihn unter einem feuchten Tuch und k&#252;mmere mich um die F&#252;llungen f&#252;r meine Raviolis. Daf&#252;r r&#246;ste ich Sonnenblumenkerne vorsichtig in einer Pfanne, bis sie langsam braun werden. Dann hacke ich einige getrocknete Tomaten, die ich vorher lange in warmes Wasser gelegt habe, und gebe sie dazu. Diese Tomaten sind vorher so trocken wie Bananenchips. Man findet sie von Zeit zu Zeit im Supermarkt. Sie sind fast ungenie&#223;bar, wenn man sie vor dem Gebrauch nicht w&#228;ssert.
</p>
<p>
Beides knistert und dampft jetzt f&#252;r ein paar Minuten in der Pfanne. Derweil zerbr&#246;sele ich etwas Schafs-Feta in einer Sch&#252;ssel. Die Sonnenblumenkerne mit den Tomaten hacke ich noch gr&#252;ndlich durch, bevor ich sie dazugebe und dann kommt der P&#252;rierstab zum Einsatz. Es ist f&#252;r ihn harte Arbeit, und nun freut man sich dar&#252;ber, dass man Qualit&#228;t gekauft hat. Schluckweise gebe ich noch etwas Wasser dazu, und schmecke dabei mit Salz, schwarzem Pfeffer und Chilipfeffer ab und stelle das Ganze dann beiseite.
</p>
<p>
Die zweite Farce ich wesentlich einfacher. Daf&#252;r mische ich 250 Gramm Ricotta mit sechs gehackten Sardellen und zwei Handvoll getrockneten Pilzen, die ich – genau wie die Tomaten – vor dem Gebrauch ausgiebig gew&#228;ssert und anschlie&#223;end sehr fein gehackt habe. Diese wenigen Zutaten ergeben mit etwas Salz und Pfeffer eine herrlich aromatische Creme, die ich am liebsten sofort auf einer Scheibe Toast verteilen w&#252;rde, um sie sofort zu essen.
</p>
<p>
Mithilfe der Nudelmaschine muss nun noch der Teig gewalzt werden, was leichter ist als man denkt. Man f&#228;ngt auf der gr&#246;bsten Stufe an und steigert sich schrittweise bis zur vorletzten. Der Teig darf nicht zu d&#252;nn sein, damit er bei der Verarbeitung zu den Raviolis nicht rei&#223;t. Die langen Teigmatten legt man in &#252;ber die Ravioliform und f&#252;llt die Einkerbungen mit den Farcen. Zuletzt kommt eine zweite Teigschicht oben dr&#252;ber und mit Hilfe eins Nudelholzes werden die Taschen nun verschlossen.
</p>
<p>
Im kochenden Salzwasser sind sie nach drei bis vier Minuten gar. Viel mehr als ein bisschen zerlassene Butter braucht es dazu nicht, denn alles andere w&#252;rde den Ravioli die Schau stehlen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.delidauerdienst.de/ravioli-selbstgemacht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Sarah Wiener</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/sarah-wiener/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/sarah-wiener/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Forelle]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgonzola]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Strudel]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.kosmos-happa-happa.de/?p=103</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=60,right,thumb]Zuletzt bin ich in Berlin dann auch noch einmal essen gegangen. Nach einem Besuch im Hamburger Bahnhof, wo mir vor allem die Ausstellung von Roman Signer gefiel, der sich …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/01/sarahwiener.jpg" alt="Sarah Wiener, Hamburger Bahnhof" width="430" /></p>
<h6>Bild: <a href="http://www.sarahwieners.de">Sarah Wiener</a></h6>
<h1>Sarah Wieners Museumscafé</h1>
<p>
<strong>Nach dem Br&#246;tchenschmieren vor die Kamera</strong>
</p>
<p>
Zuletzt bin ich in Berlin dann auch noch einmal essen gegangen. Nach einem Besuch im Hamburger Bahnhof, wo mir vor allem die Ausstellung von Roman Signer gefiel, der sich selbst mit Raketenantrieben und Feuerwehrl&#246;schern in Szene setzt und dabei filmt, machten wir Pause im &#8220;Restaurant Sarah Wiener&#8221;. Die Patronin d&#252;rfte aufmerksamen Fernseh-Zuschauern ja inzwischen leidlich vertraut sein: zuletzt war sie bei Kerners K&#246;chen, mit einer eigenen Kochshow auf arte, bei &#8220;Wetten, dass..?&#8221; und bei Alfred Biolek zu sehen.
</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


<script type="text/javascript"><!--
google_ad_client = "pub-3080053991576015";
/* mag, Skyscraper breit */
google_ad_slot = "9130279060";
google_ad_width = 160;
google_ad_height = 600;
//-->
</script>
<script type="text/javascript"
src="http://pagead2.googlesyndication.com/pagead/show_ads.js">
</script>

</div>
<p>
Angefangen hat sie einst mit einem Catering-Service f&#252;r Filmproduktionen. Dankbar werden Schauspieler, Maskenbildner, Kameraleute oder Beleuchter ihre bodenst&#228;ndige, &#246;sterreichisch angehauchte K&#252;che angenommen haben – was man sonst am Set vorgesetzt bekommt sind allzu oft traurige Frikadellen, Bockw&#252;rste und herzlos geschmierte Stullen. F&#252;r die Kreativen sicher kein Quell der Inspiration und f&#252;r die Produktionsgesellschaften nur allzu oft ein Posten, bei dem sich noch ein Euro einsparen l&#228;sst.
</p>
<p>
Inzwischen hat die fr&#246;hliche Wienerin dem Film den R&#252;cken gekehrt und betreibt in Berlin mehrere eigene Restaurants, in denen sie selbstverst&#228;ndlich nicht mehr selbst kocht. Daf&#252;r hat sie ein Rudel K&#246;che, mit denen sie versucht ihren unstillbaren Hunger in den Griff zu bekommen. Das &#8220;Restaurant Sarah Wiener&#8221; im Hamburger Bahnhof ist eigentlich mehr ein Bistro oder ein klassisches Museums-Café. Im Saal herrscht laute Betriebsamkeit, Kinder toben sich in ihren Malb&#252;chern aus und &#228;ltliche Damen aus dem Kulturbetrieb finden Gelegenheiten, schon zur Mittagszeit mit dem einen oder anderen Glas Schaumwein ihre nerv&#246;sen Seelen zu beruhigen.
</p>
<p>
<dc>W</dc>ir bestellten &#8220;Saltimbocca von der Forelle&#8221; und &#8220;Schwammerlstrudel&#8221;, kleine Happen, um die Neugier und den Bauch  zu befriedigen. Wenn sie auch offensichtlich vorbereitet waren und nicht auf die Minute zubereitet wurden, was bei Preisen um 10 Euro sicherlich zu verzeihen ist, waren beide Gerichte gelungene Kreationen. Zu den Forellenfilets, die mit einer Scheibe Schinken gebraten worden waren, gab es eine Kugel Gorgonzola-Eis, die zur zus&#228;tzlichen Belustigung auch noch mit Prickelpulver bestreut war. Geschmacklich interessant, doch stellte sich nach dem dritten oder vierten L&#246;ffel der eiskalten Crème ein gewisser Widerwille gegen diese K&#228;sekreation ein.
</p>
<p>
Der Pilzstrudel kam klassischer daher. Saftige, aromatische Pilze einer unbekannten Sorte, gebacken in einem knusprigen Strudelteig und dann auf einen Salat gelegt. Das Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnis beider Gerichte war ausgesprochen gut. Was die Weinkarte hergibt, haben wir, anders als die Kulturtanten neben uns, so fr&#252;h am Tag noch nicht zu testen gewagt.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.delidauerdienst.de/sarah-wiener/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

