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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Oliven</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Fleischb&#228;llchen</title>
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		<pubDate>Tue, 19 Feb 2008 09:22:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[inspic=43,right,thumb]Lang lebe die Globalisierung. Das heutige Rezept macht Anleihen bei der deutschen, der schwedischen und der arabischen K&#252;che. Das nenne ich Fusion! Es gibt Fleischb&#228;llchen in drei Sorten: mit Speck, mit schwarzen Oliven und mit Minze. Ich w&#228;re gerne mal auf einer Party eingeladen, wo es …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/02/fleischklosschen.jpg" alt="Fleischb&#228;llchen" width="430" /><br />
<h6> Bild DDD</h6>
<h1>Fleischb&#228;llchen, drei Sorten</h1>
<p>
<strong>Fusionfood aus der Wohnk&#252;che: Zwar kommen Fleischb&#228;llchen aus dem Norden, aber sie vertragen sich eigentlich mit fast allem. Die neue Gem&#252;tlichkeit macht auch vor Oliven und Minze nicht halt.</strong>
</p>
<p>
Lang lebe die Globalisierung. Das heutige Rezept macht Anleihen bei der deutschen, der schwedischen und der arabischen K&#252;che. K&#246;fte-K&#246;tbullar-Frikadellen – das nenne ich Fusion! Es gibt Fleischb&#228;llchen in drei Sorten: mit Speck, mit schwarzen Oliven und mit Minze. Ich w&#228;re gerne mal auf einer Party eingeladen, wo es so etwas gibt. Aber sowas muss man eben selber machen. Let&#8217;s get started!
</p>
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</div>
<p>
Zun&#228;chst mache ich einen Grundteig. Daf&#252;r nehme ich ein Pfund Gehacktes, zwei Eier, eine fein gehackte Zwiebel, eine halbe Tasse Semmelbr&#246;sel und eine Scheibe Vollkornbrot, die ich mit dem Messer in winzige W&#252;rfel hacke. Das alles kommt in eine Sch&#252;ssel und wird ordentlich verknetet. Au&#223;erdem kommt noch eine Prise Salz und ordentlich schwarzen Pfeffer aus der M&#252;hle dazu. Zuletzt, und da wird sich manch einer vor ekeln, muss man den Teig abschmecken. Er sollte nicht zu salzig sein, weil die anderen Zutaten auch ein gewisse W&#252;rze mitbringen. Wer das partout ablehnt, der kann auch schon mal einen Probeklops braten und diesen dann probieren.
</p>
<p>
Nun teile ich die Masse in drei Sch&#252;sseln auf. In die erste gebe ich au&#223;erdem ein oder zwei Essl&#246;ffel gew&#252;rfelten Speck, in die zweite eine Handvoll gehackte Minzbl&#228;tter, einen Spritzer Zitronensaft und eine Prise Salz, und in die dritte das Fruchtfleisch von einer handvoll schwarzer Oliven, die ich vorher entsteint und dann klein gew&#252;rfelt habe. Man muss aufpassen, dass alle Zutaten sehr fein zerkleinert sind, denn wenn zu gro&#223;e St&#252;cke von Zwiebeln, Oliven oder Speck im Teig sind, dann bricht das Kl&#246;sschen beim Braten auf und die sch&#246;ne, runde Form ist dahin.
</p>
<p>
<dc>D</dc>ann muss man die H&#228;nde unter kaltem Wasser absp&#252;len. Das verhindert, dass der Teig an der Hand festklebt.  Dann forme ich mit feuchten H&#228;nden die Kl&#246;sschen. Daf&#252;r nehme ich etwas Fleischmasse ab, dr&#252;cke sie leicht zusammen und rolle sie mit kreisenden Bewegung und leichtem Druck zwischen den Handtellern zu Kugeln. Sie sollten keinesfalls gr&#246;&#223;er als Tischtennisb&#228;lle sein, feine kleine H&#228;ppchen eben. Wer dabei an die Berliner Buletten denkt hat falsch gedacht, denn meine Fleischb&#228;llchen sind zarte, aromatische Geschosse, w&#228;hrend die Berliner Bulette glatt als Panzermunition durchgehen w&#252;rde.
</p>
<p>
Die fertigen Kugeln lege ich auf einem Teller mit Mehl ab. Der Backofen heizt auf 100 Grad vor und ich beginne mit dem Braten. Auf dem Herd steht auf halber Flamme eine Pfanne. Ich wende die B&#228;llchen kurz in dem Mehl, klopfe sie leicht ab und setze sie dann ins hei&#223;e Fett, das beim ersten Kontakt leicht zu brutzeln anf&#228;ngt. In meine Pfanne passen etwa neun Kl&#246;sschen gleichzeitig. Sie sollten noch ein bisschen Luft haben und sich nicht zu dicht auf der Pelle hocken. Schon nach etwa einer Minute beginne ich mit dem Wenden, denn wenn man sie zu lange liegen l&#228;sst, dann verlieren sie ihre runde Form und liegen sich platt.
</p>
<p>
Es dauert etwas l&#228;nger als zehn Minuten bis sie von allen Seiten sch&#246;n braun angebraten sind. In der Zwischenzeit rolle ich schon mal den n&#228;chsten Schwung und mache Ordnung in der K&#252;che. Wenn sie fertig sind lege ich sie auf eine Platte und stelle sie zum Warmhalten und Nachgaren in den Ofen. Wenn alle Fleischkl&#246;sschen erwartungsvoll im Ofen liegen, gebe ich etwas Joghurt in eine kleine Sch&#252;ssel und r&#252;hre ihn solange bis er sch&#246;n cremig ist. Die fertigen Fleischb&#228;llchen dippe ich in die So&#223;e und bin selig.</p>
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		<title>Schwarze So&#223;e</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Nov 2007 08:25:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Essig]]></category>
		<category><![CDATA[Oliven]]></category>
		<category><![CDATA[Soße]]></category>

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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/11/schwarze-sosse.jpg" alt="Schwarze Sosse" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Schwarze So&#223;e</h1>
<p><strong>Diese So&#223;e besteht aus einer Reduktion von schwarzen Oliven und dunklem Essig. Dass macht sie schwer und geheimnisvoll. Gerade recht f&#252;r f&#252;r Halloween!</strong></p>
<p>Schwarz kommt als Farbe nur selten auf den Tisch. In dem wunderbaren B&#252;chlein &#8220;1979&#8243; von Christian Kracht werden dunkle Speisen serviert, weil der Protagonist unerkannt in die Nacht fl&#252;chten muss. Das schwarze Essen soll ihm dabei helfen, nicht entdeckt zu werden. Das klingt esoterisch, man k&#246;nnte auch sagen poetisch. </p>
<p>Auch mein heutiges Rezept ist schwarz wie die Nacht: eine dunkle So&#223;e aus Oliven und dunklem Essig. Man kann sie gut zu einem Steak essen, Fleisch essen, zu einem Schweinebraten zum Beispiel, zu einem Roastbeef oder auch zu Pasta. So habe ich es gemacht, aus Ermangelung eines sch&#246;nen Steaks.</p>
<p>Ich fange an mit einer gew&#252;rfelten Zwiebel, und einer oder zwei Knoblauchzehen, ebenfalls gew&#252;rfelt. Beides schwitze ich leicht in Oliven&#246;l an und gebe nach einigen Minuten ein halbes Glas Balsam-Essig dazu – selbstverst&#228;ndlich nicht den hellen.</p>
<p>Das lasse ich einkochen und beginne zu w&#252;rzen: Ein guter Schuss Sojaso&#223;e, etwas Curry, genug schwarzen Pfeffer, eine Prise Zucker, ein wenig Chili und nat&#252;rlich Salz. W&#228;hrenddessen gebe ich eine Handvoll schwarze Oliven dazu. Bei mir sind sie immer mit Stein, alles andere taugt nichts. Ich lasse es eine Weile kochen und gie&#223;e wenn n&#246;tig noch etwas Wasser dazu. Die So&#223;e sollte wie immer nicht zu dick und nicht zu d&#252;nn sein.  </p>
<p>Zuletzt nehme ich den Topf vom Herd und gebe drei oder vier St&#252;cke Butter dazu, die ich flei&#223;ig unterr&#252;hre. Die So&#223;e darf nun nicht mehr kochen, weil sich sonst die Butter in ihre Bestandteile aufl&#246;sen w&#252;rde. Der Geschmack sollte nur noch leicht s&#228;uerlich sein, aber ansonsten eine sch&#246;ne W&#252;rze haben, die durch das kr&#228;ftige Aroma der schwarzen Oliven bereichert wird. Zu gerne w&#252;rde ich dieses Experiment auf Schwarze Nudeln geben. Habe ich leider nicht. Normale Linguini tun es aber auch. Beim n&#228;chsten Mal jedoch gibt es ein Steak dazu.</p>
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