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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Nudeln</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Nudeln und Rote Bete</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Aug 2011 07:39:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=211,right,thumb]Rote Bete ist ziemlich &#246;ko. Aber der Geschmack ist wirklich gut und die Farbe echt  funky. Damit ist sie ein guter Einstieg zu neuen vegetarischen Abenteuern. Fangen wir klein an – mit Pasta!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/rote-bete-nudeln.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/01/rote-bete-nudeln.jpg" alt="Rote-Bete-Nudeln" title="Rote-Bete-Nudeln" width="430" class="aligncenter size-full wp-image-3836" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Nudeln und Rote Bete</h1>
<p><strong>Rote Bete ist ziemlich &#246;ko. Aber der Geschmack ist wirklich gut und die Farbe echt   funky. Damit ist sie ein guter Einstieg zu neuen vegetarischen Abenteuern. Fangen wir klein an – mit Pasta!</strong></p>
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</div>
<p><dc>W</dc>as auch immer sich im K&#252;hlschrank findet, mit einem St&#252;ckchen Fleisch (und sei es Schinken oder Speck) kommt die Inspiration fast von alleine. Fleisch ist der Patriarch in der K&#252;che, dem sich alles ohne Z&#246;gern unterordnet. Aber ist er aus dem Haus, war&#8217;s das mit der Ordnung. Inzwischen wird in vielen Berliner Restaurants mehr und mehr vegetarisch gekocht. Die Fackel tr&#228;gt nat&#252;rlich Michael Hoffmann vom <a href="http://margaux-berlin.de/">Margaux</a>, aber auch Stephan Hentschel vom <a href="http://www.cookiescream.com/">Cookies Cream</a> setzen ganz auf die vegetabile Kraft. Da liest sich die Speisekarte zum Beispiel so: <em>Vacherin Mont-d`Or in brick pastry with salad of Jerusalem artichoke, Vinaigrette of truffles, pears marinated in pepper</em>. Auf dem Men&#252; finden sich au&#223;erdem Pasta, Linsen, Kuskus und allerlei ausgefallene Gem&#252;sesorten wie Portulak oder Capsicum.</p>
<p>Die vegetarische K&#252;che setzt ein Umdenken voraus. Es ist als w&#252;rde sich ein passionierter Organist an ein Cembalo setzen. Die Harmonien sind gleich, aber die Dynamik ist eine andere. Denn Gem&#252;se, das wei&#223; jedes Kind, kann schn&#246;de, muffig, labbrig oder fade schmecken. Ein St&#252;ck Fleisch so traurig zuzurichten ist sehr viel schwieriger. Um aus Gem&#252;se, Knollen und Schalenfr&#252;chten Delikatessen zu machen, braucht es also allerlei Sachverstand.</p>
<p>Daf&#252;r muss man wissen, was ein Gem&#252;se nicht mag – n&#228;mlich in Wasser gekocht zu werden. Dabei bleibt der Geschmack auf der Strecke. Man sollte das Gem&#252;se lieber d&#252;nsten, indem man es bei mittlerer Hitze in Butter oder &#214;l erhitzt und dann auf kleiner Flamme bei geschlossenem Deckel ziehen l&#228;sst, bis es gar ist. Das Ergebnis ist viel aromatischer und nebenbei erh&#228;lt man immer einen guten Gem&#252;sesud, denn man als Dreingabe auf dem Teller anrichten kann.</p>
<p>Mit dieser Technik begegne ich auch der Rote Bete. F&#252;r vier Esser nehme ich 800g der gesch&#228;lten Knolle und schneide sie in Stifte. Dann kommt sie in einen gro&#223;en Topf, wo ich sie mit einer gehackten Schalotte in etwas Butterschmalz anbrate. Ich gebe einen TL Salz dazu und schlie&#223;e den Deckel, damit die Bete nun auf kleiner Flamme gar ziehen kann. Wenn sie weich sind, schmecke ich sie mit Salz, schwarzem Pfeffer und schwarzem K&#252;mmel, einem Spritzer Raps&#246;l und einer Handvoll gehacktem Basilikum ab, r&#252;hre alles kr&#228;ftig durch und lasse sie zugedeckt stehen.</p>
<p>In der Zwischenzeit koche ich 500 g Nudeln. Vollkornspaghetti passen besonders gut, denn Rote Bete mag es kr&#228;ftig. Wenn die Nudeln fertig sind, gie&#223;e ich sie kurz ab und gebe sie noch nass zur&#252;ck in den Topf. Auf kleiner Flamme vermische ich die Nudeln mit dem Gem&#252;se und lasse alles einen Augenblick zusammenziehen, damit die Nudeln die rote Farbe annehmen. Jetzt schmecke ich alles noch einmal ab und vermische die Nudeln schlie&#223;lich mit gew&#252;rfeltem Feta und ger&#246;steten Sonnenblumenkernen.</p>
</p>
<p><strong>Zutatenliste (f&#252;r vier)</strong></p>
<li>500g Vollkorn-Spaghetti
</li>
<li>900g Rote Bete
</li>
<li>Eine Schalotte
</li>
<li>200g Feta
</li>
<li>100g Sonnenblumenkerne
</li>
<li>Raps&#246;l und Butter/Butterschmalz
</li>
<li>eine Handvoll Basilikumbl&#228;tter
</li>
<li>Salz, Schwarzer Pfeffer, Schwarzer K&#252;mmel</li>
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		<item>
		<title>Nudeln mit Tr&#252;ffeln</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/nudeln-mit-trueffeln/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/nudeln-mit-trueffeln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Nov 2010 10:19:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Sahne]]></category>
		<category><![CDATA[Trüffel]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=162,right,thumb]Es ist keine Schande, keinen Tr&#252;ffelhobel zu besitzen. F&#252;r dieses Rezept kann man auch ein Lachsmesser nehmen. Und wer kein Lachsmesser hat, der bedient sich einer Rasierklinge, um die kleine Knolle in hauchd&#252;nne Scheiben zu hobeln.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/11/nudeln_mit_trueffeln.jpg" alt="Breite Nudeln mit Schwarzen Tr&#252;ffeln" title="Breite Nudeln mit Schwarzen Tr&#252;ffeln" width="430" class="aligncenter size-medium wp-image-2803" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Nudeln mit Tr&#252;ffeln</h1>
<p>
<strong>Eine Tr&#252;ffel kostet weniger als ein schlichtes St&#252;ck Fleisch. Trotzdem gilt ihr Verzehr als dekadent. Die Verwendung verlangt die absolute Reduzierung. Wer sich herantraut, der wird mit reichem Duft und dem herrlichen Umami belohnt.</strong>
</p>
<p>
<dc>E</dc>s ist keine Schande, keinen Tr&#252;ffelhobel zu besitzen. F&#252;r dieses Rezept kann man auch ein Lachsmesser nehmen. Und wer kein Lachsmesser hat, der bedient sich einer Rasierklinge, um die kleine Knolle in hauchd&#252;nne Scheiben zu hobeln (<a href="http://www.youtube.com/watch?v=MQhBfRDd6GM">wie die Goodfellas es mit dem Knoblauch machen</a>). Es ist zur Not auch erlaubt, die Tr&#252;ffel mit einer Gem&#252;sereibe zu raspeln, dem Aroma schadet das kaum. Aber wir wollen einem so feinen Lebensmittel doch mit etwas Respekt begegnen…
</p>
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</div>
<p>
Wer in der heimischen K&#252;che Tr&#252;ffel verwendet, der disqualifiziert sich leider f&#252;r gewisse Jobs. Als Vorsitzender einer deutschen Gewerkschaft beispielsweise sollte man sich diese Leidenschaft besser verkneifen. Dabei tut man diesem kleinen Pilz unrecht, wenn man ihn auf den Speisekarten immer ganz unten bei den teuersten Gerichten platziert. Eine kleine Tr&#252;ffel kostet in der Saison drei Euro, so viel wie drei Snickers. Ein Steak kostet das ganze Jahr &#252;ber ein Vielfaches. Und w&#228;hrend die Tr&#252;ffel unschuldig im Boden liegt und ganz von alleine w&#228;chst, wird das Rind wom&#246;glich mit Regenwald-Soja gef&#252;ttert und furzt uns auch noch in die Atmosph&#228;re.
</p>
<p>
Das sch&#246;nste am Tr&#252;ffel ist, dass die einfachsten Zubereitungen die besten sind. Selbstverst&#228;ndlich macht sich eine Tr&#252;ffel auch gut in einer Gefl&#252;gelpastete oder auf Tournedos Rossini (<a href="http://www.anonymekoeche.net/?p=561">man denke sich bitte die Fritten weg</a>), aber mit breiten Nudeln kommt sie einfach besser zur Geltung. Und Kunst beginnt mit Beschr&#228;nkung, das wissen wir ja. F&#252;r diese So&#223;e brauchen wir also nur neun Zutaten inklusive aller Gew&#252;rze. Das Aroma, das diesen Minimalismus erm&#246;glicht, ist voll-aromatisch wie gut gereiftes Fleisch und duftet nach Holz und feinstem Leder. <em>Umami</em> nennen das die Japaner – herzhaft und wohlschmeckend.
</p>
<p>
Um die Tr&#252;ffel auf den Teller zu bringen, macht man zun&#228;chst eine kleine So&#223;e, so &#228;hnlich wie eine Carbonara, aber ohne Speck. F&#252;r zwei Portionen nimmt man eine kleine Schalotte, schneidet sie in feinste W&#252;rfel und d&#252;nstet sie in Butter sanft aber gr&#252;ndlich weich. Wer dabei eine S&#252;&#223;rahmbutter verwendet, der wei&#223;, was er tut. Nach etwa f&#252;nf Minuten gie&#223;t man einen Viertelliter Sahne dazu, kocht die So&#223;e kurz auf und l&#228;sst sie dann sanft einkochen. In der Zwischenzeit reibt man ein kleines St&#252;ck Parmesan und verquirlt den K&#228;se dann mit einem frischen Eigelb. Wenn die So&#223;e zehn Minuten gekocht hat, schalte ich die Flamme aus, warte kurz und ziehe dann die Ei-K&#228;se-Mischung unter. Nun schmecke ich mit Salz (heute darf es ruhig das Beste sein) und ein wenig schwarzem Pfeffer ab.
</p>
<p>
Inzwischen habe ich die Tr&#252;ffeln fein gehobelt. F&#252;r zwei Esser reichen zwei kleine Tr&#252;ffeln f&#252;r jeweils drei bis vier Euro. Ich mache zwei H&#228;ufchen aus den Hobelsp&#228;nen, einen gr&#246;&#223;eren und einen kleineren. Sobald die Nudeln fertig sind, soll es sehr schnell gehen, denn je hei&#223;er das Gericht auf den Tisch kommt, desto besser l&#228;sst die kleine Knolle ihre Aromen frei. Ich vermische die Pasta mit der So&#223;e und dem gr&#246;&#223;eren Anteil der Tr&#252;ffel. Dann kommen die Nudeln schon auf die Teller und werden mit den &#252;brigen Tr&#252;ffelsp&#228;nen garniert. Bei dem Duft, der nun durch die K&#252;che zieht, sollte man Fenster und T&#252;ren besser geschlossen halten. Besonders wenn es man sich f&#252;r h&#246;here &#196;mter in einer Gewerkschaft berufen f&#252;hlt.
</p>
</p>
<p>
<strong>Zutatenliste</strong>
</p>
<li>250g Fettucine</li>
<li>eine mittelgro&#223;e, schwarze Tr&#252;ffel</li>
<li>eine Schalotte</li>
<li>100g S&#252;&#223;rahmbutter</li>
<li>50g Parmesan</li>
<li>250ml s&#252;&#223;e Sahne</li>
<li>ein Eigelb</li>
<li>Salz, Schwarzer Pfeffer</li>
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		<item>
		<title>Linguine mit Muscheln</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/linguine-mit-miesmuscheln/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/linguine-mit-miesmuscheln/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 20 Sep 2010 09:08:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Linguine]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Muscheln]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=132,right,thumb]<em>In Monaten "mit R" soll man nicht nicht auf dem Boden sitzen und keine Muscheln essen.</em> Der erste Teil dieser Binsenweisheit richtet sich wohl eher an Kinder, der zweite aber eindeutig an uns. Es ist September und damit der Anfang der Muschelsaison. Besuch …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/10/linguine-mit-miesmuscheln.jpg" alt="Linguine mit Miesmuscheln" title="Linguine mit Miesmuscheln" width="430" height="292" class="aligncenter size-full wp-image-1329" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Linguine mit Muscheln</h1>
<p><strong>Nudeln mit Muscheln ist ein anspruchsvolles Pastagericht, f&#252;r das man ein gewisses Timing beachten muss. Drei Schritte f&#252;hren uns ans Ziel – zu einem Berg von Schalen. </strong></p>
<p><em><dc>I</dc>n Monaten &#8220;mit R&#8221; nicht auf dem Boden sitzen und keine Muscheln essen.</em> Der erste Teil dieser Binsenweisheit richtet sich eher an Kinder, der zweite eindeutig an uns. Es ist September und damit der Anfang der Muschelsaison. Besuch ist da, Freunde kommen, wir wollen auftischen. Beim Essen waren wir zu neunt, doch um es einfacher zu machen, beschreibe ich das Rezept f&#252;r vier kr&#228;ftige Esser. Man braucht daf&#252;r vor allem einen gro&#223;en Topf, besser sind derer zwei.</p>
<p>Die Zubereitung ist eigentlich nicht schwierig, aber mit &#8220;So&#223;e kochen, Nudeln kochen, fertig!&#8221; kommt man in diesem Fall einmal nicht aus. Wir wollen die Muscheln zuerst kurz in einem Sud garen, sie danach teilweise von den Schalen trennen und dann mit einer So&#223;e, den Linguine und frischem Basilikum vermengen. Dazu brauchen wir 1,5 kg frische Miesmuscheln, einige Tomaten, frischen Knoblauch, Basilikum, Lorbeer und Wei&#223;wein. Die Muscheln kommen meistens aus Holland und sind dank der modernen K&#252;hlkette eigentlich immer in einem guten Zustand. Wer sicher gehen will, vertraut seiner Nase.</p>
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</div>
<p>Ich wasche die Muscheln unter flie&#223;endem, kalten Wasser und nehmen dabei jede einzelne kurz in die Hand. Besch&#228;digte oder offene Muscheln sortiere ich aus, denn die sind wahrscheinlich <em>hin&#252;ber</em>. Dann stelle ich die Muscheln kurz beiseite und widme mich dem Sud. Daf&#252;r kommen ein Viertelliter Wei&#223;wein, 2,5l Wasser, 30ml Essig, zwei Lorbeerbl&#228;ttern, 2 EL Tomatenmark und ordentlich Salz zusammen in den gro&#223;en Topf und der samt Deckel auf den Herd. Der Sud soll stark kochen, wenn die Muscheln reinkommen (dadurch kommt f&#252;r sie der Exitus schneller), deshalb stellt man die Platte unbedingt auf die h&#246;chste Stufe. Nach ca. f&#252;nf bis sechs Minuten sind die Schalentiere gar. Das erkennt man daran, dass sie jetzt weit ge&#246;ffnet sind und man das gelbliche Fleisch sehen kann. Das darf keinesfalls zu lange dauern, denn sonst werden sie klein und z&#228;h. Ich gie&#223;e sie ab und fange dabei ein bisschen von dem Sud f&#252;r die So&#223;e auf.</p>
<p>Damit habe ich inzwischen auch schon begonnen: Ich schmore in einem Br&#228;ter oder einem zweiten gro&#223;en Topf eine mittlere fein gew&#252;rfelte Zwiebel in etwas &#214;l. Dann schneide ich eine Stange Lauch, wasche die St&#252;cke gr&#252;ndlich in einem Sieb und gebe sie zu den Zwiebeln. Mit einem Essl&#246;ffel Tomatenmark vermische ich alles und lasse es einen Augenblick kr&#228;ftig braten. Nun kommen eine gehackte Knoblauchzehe und ein Glas Wei&#223;wein dazu. Aus dem roten Pamps wird im Nu eine So&#223;e. Ich gie&#223;e noch etwas von dem Sud an und lasse das alles nun leise und friedlich k&#246;cheln. Nach ein paar Minuten schmecke ich die So&#223;e mit Salz und Pfeffer ab. Die Muscheln sind jetzt schon ein wenig abgek&#252;hlt. Etwa ein Drittel davon stelle ich beiseite. Bei den anderen hole ich mithilfe einer Gabel das Fleisch heraus und stelle es warm. Die leeren Muscheln kommen in den M&#252;ll, und der M&#252;ll heute Abend noch nach drau&#223;en, sonst f&#228;ngt&#8217;s im Haus an zu stinken.</p>
<p>In dem gro&#223;en Topf, der jetzt wieder frei ist, koche ich nun die Linguine. Ein Paket sollte reichen f&#252;r vier. Ich koche sie in Salzwasser etwas k&#252;rzer als normal, denn sie sollen in der So&#223;e noch kurz nachgaren, damit sich alles sch&#246;n verbindet. Jetzt geht alles ganz schnell: Ich schalte die Flamme unter der So&#223;e an, werfe die gepulten Muscheln und die Muscheln mit Schale in den Topf und die kochend hei&#223;en Nudeln hinterher (ohne das Nudelwasser nat&#252;rlich!). Jetzt wird alles gr&#252;ndlich durcheinander gemischt. Wenn die So&#223;e im Topf jetzt zu w&#228;ssrig ist (zum Beispiel durch die Nudeln) helfe ich mir mit etwas Tomatenmark, dass man auch jetzt noch unterr&#252;hren kann. Um zu erkennen, dass es ein gutes Essen geworden ist, muss man nicht erst die Reaktionen der G&#228;ste abwarten – das riecht man sofort!</p>
</p>
<p><strong>Zutatenliste (f&#252;r vier)</strong></p>
<li>1,5kg frische Miesmuscheln</li>
<li>500g Linguine</li>
<li>vier Tomaten</li>
<li>eine Stange Lauch</li>
<li>eine mittlere Zwiebel</li>
<li>frischer Knoblauch</li>
<li>Tomatenmark</li>
<li>Basilikum</li>
<li>Schwarzer Pfeffer, Loorbeerbl&#228;tter, Salz</li>
<li>150ml kr&#228;ftiger Wei&#223;wein</li>
<li>Oliven&#246;l</li>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>K&#228;sesp&#228;tzle</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/kaesespaetzle/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/kaesespaetzle/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 17:21:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Käse]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Spätzle]]></category>
		<category><![CDATA[Zwiebeln]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=127,right,thumb]"Brrr", sagt der Italiener, wenn er zwischen September und April &#252;ber die Alpen reist. "Kein Wunder, dass ihr so schlechte Laune habt." Das Wetter ist schuld. Jede Klimazone bringt die Speisen hervor, die ihr angemessen sind. In der Karibik legt man, faul …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/12/kaesespaetzle1.jpg" alt="K&#228;sesp&#228;tzle" title="K&#228;sesp&#228;tzle" width="430" height="291" class="alignright size-full wp-image-1124" /><br />
<h6>Bild DDD</h6>
<h6>
<h1>K&#228;sesp&#228;tzle</h1>
</p>
<p><strong>Bei uns gibt es jede Menge Gerichte, die der Seele Gutes tun. Es braucht nur ein wenig K&#228;se, ein paar Zwiebeln, guter Pfeffer und heimelige Sp&#228;tzle und schon haben wir ein Paar St&#252;tzstr&#252;mpfe f&#252;r die Seele. </strong></p>
<p>&#8220;Brrr&#8221;, sagt der Italiener, wenn er zwischen September und April &#252;ber die Alpen reist. &#8220;Kein Wunder, dass ihr so schlechte Laune habt.&#8221; Das Wetter ist schuld. Jede Klimazone bringt die Speisen hervor, die ihr angemessen sind. In der Karibik legt man, faul und breit, wie man eben ist, einen Fisch in ein Bananenblatt und dieses neben das Feuer, in Russland liebt man <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Borschtsch">fette Suppen</a>, die auch bei Minus 40 Grad die Durchblutung der F&#252;&#223;e gew&#228;hrleisten, und hierzulande gibt es eben Mehlspeisen, W&#252;rste oder Kartoffeln. Gegen graues Regenwetter helfen K&#228;sesp&#228;tzle eben besser als eine <a href="http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Flickr_-_cyclonebill_-_Salade_niçoise_(2).jpg#g">Salade Niçoise</a> oder gegrillte Kalmare.</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


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</div>
<p>K&#228;sesp&#228;tzle bestehen nur aus wenigen Zutaten, die aber sehr schmackhaft miteinander kombiniert werden: K&#228;se, Zwiebeln, vielleicht ein bisschen Speck und vor allem <a href="http://www.spaetzle.de/wissenswertes.html">Sp&#228;tzle</a>. Ich verzichte darauf, sie frisch zu schaben. Stattdessen nehme ich die eingeschwei&#223;te Frischware aus dem Supermarkt. Ein Beutel von 400 Gramm reicht f&#252;r zwei hungrige Esser. Ohne Probleme gehen auch getrocknete aus der Packung, die vor der Zubereitung entsprechend gekocht werden m&#252;ssen.</p>
<p><dc>D</dc>aneben brauchen wir nur noch zwei mittelgro&#223;e Zwiebeln, knapp 200 Gramm frisch geriebenen K&#228;se und etwas gew&#252;rfelten Speck – das ist schon alles. Der Speck ist nicht verpflichtend, aber eine Handvoll gibt dem Essen noch ein bisschen mehr Substanz. Die beiden Zwiebeln schneide ich in Streifen und lasse sie vier bis f&#252;nf Minuten mit Butter in einer gro&#223;en Pfanne and&#252;nsten, bis sie glasig und ein kleines bisschen braun sind. Wenn ich einen Bauchspeck habe, kommt der jetzt auch schon hinein, Schinkenspeck erst etwas sp&#228;ter, weil er sonst zu trocken werden w&#252;rde.</p>
<p>Dann kommen die Sp&#228;tzle dazu. Da sie schon gekocht sind, m&#252;ssen sie nicht mehr garen. Sie sollen vor allem hei&#223; werden und ein bisschen br&#228;unen. Nun salze ich auch schon mal. Wenn alles richtig sch&#246;n zischelt und brutzelt, kommt der K&#228;se dazu. Wir haben Raclette-K&#228;se genommen, weil er sch&#246;n schmilzt und eine tolle Kruste bildet. Grunds&#228;tzlich geht jeder feste K&#228;se. Wer die Wahl hat, nimmt einen milden Rohmlich-K&#228;se, wie zum Beispiel einen Appenzeller, statt einems &#8220;jungen Gouda&#8221; aus dem Flachland, der kaum ein spezifisches Aroma hat.</p>
<p>Beim W&#252;rzen kommt es einmal mehr auf die <a href="http://www.automatick.de/2008/10/03/peugeot-404/">Pfefferm&#252;hle</a> an. Wer mit dem gemahlenen grauen Puder aus dem Gew&#252;rzglas zur Sache geht, hat im Nu eine Menge falsch gemacht. Denn seit der Verarbeitung in der Fabrik hat der l&#228;ngst seinen Duft verloren. Was zur&#252;ckbleibt ist im besten Fall eine langweilige Sch&#228;rfe. Im schlimmsten Fall schmeckt er alt und muffig und verdirbt damit das ganze Essen. Mit der kleinen Schraube am Kopf der Pfefferm&#252;hle kann man verstellen, wie fein die K&#246;rner zerkleinert werden. Ich mag es etwas gr&#246;ber, weil man den Pfeffer dann noch bemerkt. So werden auch die anspruchsvollen Italiener ihren Frieden mit dem Wetter und der K&#252;che auf der Nordseite der Alpen machen.</h6>
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		<title>Selbstgemachte Ravioli</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/ravioli-selbstgemacht/</link>
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		<pubDate>Fri, 17 Apr 2009 11:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Ravioli]]></category>
		<category><![CDATA[Ricotta]]></category>
		<category><![CDATA[Sardellen]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=109,right,thumb]Auch Atheisten k&#246;nnen an Ostern das Fasten brechen. Nach elf Tagen Gem&#252;sebr&#252;he und mit f&#252;nf Kilo verbranntem K&#246;rperfett war meine erste vorsichtige Mahlzeit kein Festmahl, sondern nur eine bescheidene Sch&#252;ssel Reis mit …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/04/ravioli.jpg" alt="Ravioli" title="Ravioli" width="430" class="alignnone size-full wp-image-422" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Ravioli selbst gemacht</h1>
<p>
<strong>Ein Fall f&#252;r die Gewerbeaufsicht: Nach der Herstellung von Ravioli sieht die K&#252;che aus wie Sau. Dank des Geschmacks und der Frische lohnt es sich trotzdem.</strong>
</p>
<p>
<dc>A</dc>uch Atheisten k&#246;nnen an Ostern das Fasten brechen. Nach elf Tagen Gem&#252;sebr&#252;he und mit f&#252;nf Kilo verbranntem K&#246;rperfett war meine erste vorsichtige Mahlzeit kein Festmahl, sondern nur eine bescheidene Sch&#252;ssel Reis mit Joghurt und etwas Salz. Ein guter Einstand – und der Verdauungstrakt bewies VW-K&#228;fer-Qualit&#228;ten.
</p>
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</div>
<p>
Nach dem ersten Hei&#223;hunger widme ich mich inzwischen allerdings wieder der Kochkunst. Und obwohl ich zwei Wochen lang fast ausschlie&#223;lich Minestrone essen musste, geht es jetzt schon wieder um ein italienisches Gericht, n&#228;mlich Ravioli, die ich mit verschiedenen Farcen f&#252;llen werde. Im Nachbarhaus im f&#252;nften Stock steht eine Nudelmaschine und ich leihe sie mir, um dass endlich einmal ausprobieren.
</p>
<p>
Total einfach&#8221;, sagen sie. &#8220;Nudeln selbst zu machen ist total einfach.&#8221; Das kommt mir komisch vor. Total einfach und total lecker kann es nicht sein, denn sonst w&#252;rden es die Leute ja jeden Tag machen. Tun sie aber nicht. Also woran liegt&#8217;s? Es liegt daran, dass es Arbeit ist. Zwei Stunden braucht man daf&#252;r schon. Und der Beauftragte f&#252;r Arbeitsschutz  in der Betriebskantine w&#252;rde die H&#228;nde &#252;berm Kopf zusammenschlagen, denn der Fu&#223;boden wird durch Mehl und Teigreste ziemlich rutschig.
</p>
<p>
Aber die Ferkelei lohnt sich. Nicht zuletzt, weil man mit einem simplen Grundrezept Hunderte von Gerichten zubereiten kann. Fangen wir also mit dem Teig an. F&#252;r drei bis vier Personen brauche ich drei Eier, 350 Gramm Mehl, zwei Prisen Salz und einen Spritzer Oliven&#246;l. Die Zutaten sollen sich in eine geschmeidige und feste Masse verwandeln, das kann schon mal zwanzig Minuten dauern und geht in die Handgelenke. Falls der Teig sich auch nach geduldigem Kneten nicht verbinden will, mache ich meine H&#228;nde nass und knete weiter. Am Ende habe ich so vielleicht 50 ml Wasser hinzugegeben.
</p>
<p>
Ist der Teig fertig, lagere ich ihn unter einem feuchten Tuch und k&#252;mmere mich um die F&#252;llungen f&#252;r meine Raviolis. Daf&#252;r r&#246;ste ich Sonnenblumenkerne vorsichtig in einer Pfanne, bis sie langsam braun werden. Dann hacke ich einige getrocknete Tomaten, die ich vorher lange in warmes Wasser gelegt habe, und gebe sie dazu. Diese Tomaten sind vorher so trocken wie Bananenchips. Man findet sie von Zeit zu Zeit im Supermarkt. Sie sind fast ungenie&#223;bar, wenn man sie vor dem Gebrauch nicht w&#228;ssert.
</p>
<p>
Beides knistert und dampft jetzt f&#252;r ein paar Minuten in der Pfanne. Derweil zerbr&#246;sele ich etwas Schafs-Feta in einer Sch&#252;ssel. Die Sonnenblumenkerne mit den Tomaten hacke ich noch gr&#252;ndlich durch, bevor ich sie dazugebe und dann kommt der P&#252;rierstab zum Einsatz. Es ist f&#252;r ihn harte Arbeit, und nun freut man sich dar&#252;ber, dass man Qualit&#228;t gekauft hat. Schluckweise gebe ich noch etwas Wasser dazu, und schmecke dabei mit Salz, schwarzem Pfeffer und Chilipfeffer ab und stelle das Ganze dann beiseite.
</p>
<p>
Die zweite Farce ich wesentlich einfacher. Daf&#252;r mische ich 250 Gramm Ricotta mit sechs gehackten Sardellen und zwei Handvoll getrockneten Pilzen, die ich – genau wie die Tomaten – vor dem Gebrauch ausgiebig gew&#228;ssert und anschlie&#223;end sehr fein gehackt habe. Diese wenigen Zutaten ergeben mit etwas Salz und Pfeffer eine herrlich aromatische Creme, die ich am liebsten sofort auf einer Scheibe Toast verteilen w&#252;rde, um sie sofort zu essen.
</p>
<p>
Mithilfe der Nudelmaschine muss nun noch der Teig gewalzt werden, was leichter ist als man denkt. Man f&#228;ngt auf der gr&#246;bsten Stufe an und steigert sich schrittweise bis zur vorletzten. Der Teig darf nicht zu d&#252;nn sein, damit er bei der Verarbeitung zu den Raviolis nicht rei&#223;t. Die langen Teigmatten legt man in &#252;ber die Ravioliform und f&#252;llt die Einkerbungen mit den Farcen. Zuletzt kommt eine zweite Teigschicht oben dr&#252;ber und mit Hilfe eins Nudelholzes werden die Taschen nun verschlossen.
</p>
<p>
Im kochenden Salzwasser sind sie nach drei bis vier Minuten gar. Viel mehr als ein bisschen zerlassene Butter braucht es dazu nicht, denn alles andere w&#252;rde den Ravioli die Schau stehlen.</p>
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		<title>Nudeln mit Tomatenso&#223;e</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/nudeln-mit-tomatensosse/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/nudeln-mit-tomatensosse/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 22 Apr 2008 11:07:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Soße]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>
		<category><![CDATA[Wacholder]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=83,right,thumb]Wer "Nudeln mit Tomatenso&#223;e" als Lieblingsgericht angibt, outet sich mitunter Gastro-Banause, als einer, der eine G&#228;nseleber oder einen frischen Fisch ignoriert und Currywurst vorzieht. Banaler geht es nicht. Nudeln mit Tomatenso&#223;e sind synonym mit Sattmacher,  Billigessen, T&#252;tenfra&#223; …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src='http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/04/nudeln-mit-tomatensosse.jpg' alt='Nudeln mit Tomatensosse' alt='Spaghetti mit Tomatensosse' width="430"/></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Nudeln mit Tomatenso&#223;e</h1>
<p>
<strong>Dieses Rezept ist kein Kinderkram. Denn Tomatenso&#223;e ist eine Grundso&#223;e und damit ein fester Bestandteil der klassischen K&#252;che. Reichlich gutes Oliven&#246;l und die richtigen Gew&#252;rze sind die Schl&#252;ssel zu einem erfolgreichen <em>Sugo</em>.</strong>
</p>
<p>
Wer &#8220;Nudeln mit Tomatenso&#223;e&#8221; als sein Lieblingsgericht angibt, outet sich mitunter als Gastro-Banause, als einer, der eine Leber oder einen frischen Fisch ignoriert und im Zweifel Currywurst vorzieht. Banaler geht es nicht. Nudeln mit Tomatenso&#223;e – das ist synonym mit Sattmacher,  Billigessen, Miracoli-T&#252;tenso&#223;e, „Mama ist nicht zuhause, aber irgendwie m&#252;ssen wir die Kinder satt kriegen“. Es geht auch anders: Die Neapolitaner hatten etwas anderes im Sinn, als sie ihren Sugo erdachten. Die Variation, die es bei mir heute gibt, ist wiederum nicht mit der s&#252;ditalienischen Spezialit&#228;t identisch, aber durchaus artverwandt und sehr lecker. Verglichen mit dem, was man unter diesem Namen sonst bekommt, ist es eine wahre Delikatesse.
</p>
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</div>
<p>
F&#252;r die So&#223;e beginne ich mit der obligatorischen Zwiebel, die ich sch&#228;le und in kleine W&#252;rfel hacke und zusammen mit einer gehackten Knoblauchzehe in Oliven&#246;l and&#252;nste. Dazu gebe ich au&#223;erdem schon ein frisches Lorbeerblatt. Je frischer es ist, desto besser, denn das Aroma ist dann besonders blumig und leicht. Aber Vorsicht: wenn der duftig-fruchtige Lorbeer-Geschmack zu stark zu werden droht, sollte man das Blatt schleunigst entfernen.
</p>
<p>
<dc>N</dc>un sch&#228;le ich einige Tomaten mit einem Sparsch&#228;ler. Das setzt voraus, dass die Tomaten drall und frisch sind, und der Sch&#228;ler sehr scharf (also neu) ist. Wenn das nicht geht, muss man die Tomaten mit kochendem Wasser &#252;berbr&#252;hen und dann die Haut abziehen. Das Ergebnis ist das gleiche, n&#228;mlich das pure Tomatenfleisch. Den Kernsaft lasse ich drin, denn er ist meiner So&#223;e nicht abtr&#228;glich.
</p>
<p>
Ich w&#252;rfele die gesch&#228;lten Tomaten und gebe sie in den Topf zu den Zwiebeln. Nun mache ich etwas, dass ich bisher noch nirgends gelesen habe: Ich m&#246;rsere einige wenige Wacholderbeeren gr&#252;ndlich durch und gebe sie auch hinein. Wie der Lorbeer geben sie der So&#223;e eine sch&#246;ne Fruchtigkeit. Das ganze muss nun einige Minuten k&#246;cheln. W&#228;hrenddessen gebe ich einen ordentlichen Schluck Oliven&#246;l, eine kr&#228;ftige Prise Salz, etwas Tomatenmark f&#252;r die Bindung, schwarzen Pfeffer aus der M&#252;hle und einen Schluck Wasser dazu.
</p>
<p>
Man sieht jetzt schon, dass es ein gutes Sugo wird. Die Konsistenz stimmt und die Farbe ist super: rot und frisch. So thront sie schlie&#223;lich leuchtend auf den Nudeln, bevor ich sie gr&#252;ndlich vermische und mir einen Rotwein einschenke. Der Geschmack ist g&#246;ttlich – die So&#223;e ist nicht zu sauer, nicht zu lasch, nicht zu w&#228;ssrig, und auch nicht zu w&#252;rzig, sondern ausgewogen und fruchtig-aromatisch. Die Kr&#228;uter bereichern den Geschmack und das Oliven&#246;l h&#228;lt alles zusammen. Einen geriebenen Parmesan brauche ich nicht mehr. Stattdessen streue ich noch etwas frischen Pfeffer aus der M&#252;hle dar&#252;ber, dann ist das Essen fertig. Einfach yummie, Kinder.</p>
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		<title>5-Minuten-Terrine</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/minuten-terrine/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/minuten-terrine/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 11:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fastfood]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=77,right,thumb]Eines meiner Laster ist der gelegentliche Konsum von Fertiggerichten. Dazu geh&#246;rt vor allem die 5-Minuten-Terrine, bevorzugt "Spaghetti Bolognese", von Maggi. Seit ich mit Dutzenden davon die Zeit nach der Entfernung meine …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/03/5-minuten-terrine.jpg" alt="5 Minuten Terrine" /><br />
<h6> Bild DD</h6>
<h1>Die 5-Minuten-Terrine</h1>
<p><strong>Ob Tiefk&#252;hlpizza vor dem Fernseher, Falafel unterwegs, McDonalds an der Autobahn – Fastfood begleitet uns jeden Tag. Das kann man wohl nichts machen, oder? Doch! Mach Dir ein paar Gedanken. Bewusster Konsum ist das Stichwort.</strong></p>
<p><dc>E</dc>ines meiner Laster ist der gelegentliche Verzehr von Fertiggerichten. Dazu geh&#246;rte auch die 5-Minuten-Terrine, bevorzugt &#8220;Spaghetti Bolognese&#8221;, von Maggi. Erst seit ich mit Dutzenden davon die Zeit nach der Extraktion meiner Weisheitsz&#228;hne &#252;berbr&#252;ckte, mag ich sie nicht mehr so recht. Doch gestern habe ich mich nochmal aufgerissen. Um ihr auf den Grund zu gehen.</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


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</div>
<p>Eigentlich bin ich w&#228;hlerisch, wenn es um meine Ern&#228;hrung geht. Der Grund, warum ich hier eine Ausnahme mache, ist ein traditioneller: Als Kind haben wir samstags im Wohnzimmer auf den Kissen gelegen, &#8220;Krimi am Samstag&#8221; im Radio geh&#246;rt und dazu nach einer rituellen Technik 5-Minuten-Terrinen gel&#246;ffelt. Dieses Vergn&#252;gen wirkt bis heute nach, so dass ich dabei keinerlei innere Ablehnung versp&#252;re.</p>
<p>Der erste Eindruck ist nat&#252;rlich die Optik. Ich habe eine ganze Reihe Fotos gemacht, darunter auch einige vom zubereiteten Produkt. Die Bilder waren allerdings so unappetitlich, dass ich an dieser Stelle die Terrine angezogen lasse und im Sinne der Leser auf das nackte Grauen verzichte. Man kann sich das Bild unschwer vorstellen: ein schleimiger roter Pamps mit Nudeln und verschiedenfarbigen St&#252;ckchen drin.</p>
<p>Wenn man den Becher &#246;ffnet, liegen im Innern zun&#228;chst gekr&#252;mmte, d&#252;nne Nudeln in einem H&#228;ufchen von fettigem, roten Pulver. Was sind das f&#252;r Nudeln, die in 5 Minuten gar ziehen? Sie sind hohl, damit die Fl&#252;ssigkeit mehr Angriffsfl&#228;che hat. Au&#223;erdem sind sie, genau wie das &#8220;Gem&#252;se&#8221; (Karotten, Zwiebeln und Sellerie), vorgekocht und dann gefriergetrocknet. Die so behandelten Zutaten m&#252;ssen nicht mehr garen, sondern sich lediglich mit hei&#223;em Wasser vollsaugen um essbar zu werden – dieser Vorgang ist es, der die besagten &#8220;5 Minuten&#8221; dauert.</p>
<p>W&#252;rde man nun Spaghetti Bolognese aus den klassischen Zutaten herstellen, die alle vorher gefriergetrocknet wurden, w&#252;rde man eine kranke, laffe Grausuppe erhalten, ein unbefriedigendes, nach Verwesung riechendes Wasser. Diese Erkenntnis besch&#228;ftigt die Nahrungsmittelindustrie seit langem. Also wird getrickst. Weit oben auf der Zutatenliste findet sich Mononatriumglutamat, ein Klassiker unter den Zusatzstoffen. Er sorgt daf&#252;r, dass der Geschmack deftiger wird. So werden jene Aromen ersetzt, die das kastrierte &#8220;Rindfleisch&#8221; und die pulverisierten Tomaten nicht mehr beisteuern k&#246;nnen. Heute nehmen wir es mit fast jeder T&#252;te Chips und mit fast jedem Fertiggericht zu uns, was laut aktuellen Forschungsergebnissen unter anderem zu Fettleibigkeit und verschiedenen neuronalen Erkrankungen f&#252;hren kann. </p>
<p>
Direkt dahinter, noch vor &#8220;echten&#8221; Zutaten wie Salz und Zucker, kommen die Aromen. Weil sie (aus guten Gr&#252;nden) auf der Verpackung nicht detailliert aufgelistet werden, m&#252;ssen wir hoffen, dass sie nicht allzu unappetitliche hergestellt werden. Denkbar sind beispielsweise das Butteraroma Diacetyl (hergestellt aus Milchs&#228;urebakterien), Sojaproteine, Stoffwechsel-Produkte von Schimmelpilzen und vieles andere. Auch Hefe-Extrakt, &#8220;Speckfett&#8221;, Knoblauchpulver und Gew&#252;rz-Extrakte steuern ihre Geschmacksstoffe bei. Weizenmehl, St&#228;rke und Maltodextrin machen die &#8220;Tomatenso&#223;e&#8221; dicker und geschmeidiger. Bleibt zuletzt noch die Problematik mit dem Fett. &#214;l ist fl&#252;ssig, also muss es f&#252;r die Terrine zun&#228;chst geh&#228;rtet werden. Dabei entstehen die unbeliebten Transfetts&#228;uren, die bekannterma&#223;en dem Herz-Kreislauf-System abtr&#228;glich sind.
</p>
<p>
Soweit meine laienhafte Analyse. Das alles sollte man sich plastisch vorstellen. Riesige Tanks, riesige Fabrikationsstra&#223;en, riesige Chemiewerke, und dazwischen wei&#223;bekittelte Chemiker mit Schutzbrillen, die die Bausteine f&#252;r unser Mittagessen herstellen. In den Fabriken finden sich Tomaten allenfalls auf dem Fr&#252;hst&#252;cksbrot des cholesterinbewussten Vorarbeiters. Wie sich das alles geschmacklich auswirkt, brauche ich nicht zu beschreiben. Fertig eben.
</p>
<p>
Es ist Zeit f&#252;r mein Mittagessen. Heute gibt es mal wieder t&#252;rkisch. Ich laufe zehn Minuten bis ich bei &#8220;Doy Doy&#8221; in der Weidengasse bin, warte dort zehn Minuten auf mein Essen und zahle den zehnfachen Preis einer 5-Minuten-Terrine. Daf&#252;r bekomme ich echtes Gem&#252;se, echtes Fleisch, echten Reis und echte Freundlichkeit. Kittel tragen die K&#246;che hier &#252;brigens auch, aber da enden die Gemeinsamkeiten auch schon …</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Pasta alla Saltimbocca</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/pasta-saltimbocca/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/pasta-saltimbocca/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 06 Mar 2008 07:07:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Huhn]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>
		<category><![CDATA[Salbei]]></category>
		<category><![CDATA[Schinken]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=74,right,thumb]Salbei kennt jeder als Hustenmedizin und &#252;berall, wo gro&#223;e Chorwerke wie die Johannespassion oder Mozarts Requiem zum Besten gegeben werden, steckt in mindestens einer Tasche eine T&#252;te Salbeibonbons von der alle S&#228;nger dankbar naschen. Salbei hat eine …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/03/pasta-saltimbocca.jpg" alt="Pasta Saltimbocca" /><br />
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Pasta alla Saltimbocca</h1>
<p><strong>Dieses Nudelgericht basiert auf einem der feinsten Rezepte der italienischen K&#252;che. Wirklich ein ganz gutes Essen. Zu Gunsten der So&#223;e sollte man auch mal ein paar Nudeln &#252;brig lassen. Dann entfaltet sich das w&#252;rzige Aroma.</strong></p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


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</div>
<p><dc>&#220;</dc>berall dort, wo die Johannespassion oder Mozarts Requiem geprobt werden, steckt in mindestens in mindestens einer Tasche eine T&#252;te Salbeibonbons aus der die S&#228;nger dankbar naschen. Salbei hat eine heilende Wirkung, wie auch der Wortstamm verr&#228;t: Salve, Heil. Dass man dieses pelzige Kraut auch zum Kochen benutzen kann, weiss man in Italien schon lange. Hierzulande jedoch hat sich diese Erkenntnis noch nicht so recht durchgesetzt.</p>
<p>Wer &#8220;Saltimbocca&#8221; kennt, die zarten Rouladen aus Kalbfleisch mit Schinken und Zitrone, der wei&#223; welch herrlichen Geschmack der Salbei entwickeln kann – voraus gesetzt, man geht vorsichtig mit ihm um und stellt ihm ein paar Begleiter zur Seite. Da ich heute den Aufwand scheute und auch das Geld f&#252;r Kalbsschnitzel nicht ausgeben wollte, habe ich mich f&#252;r eine Abwandlung entschieden, die aber kaum weniger schmackhaft ist, wenn auch weniger anspruchsvoll bei der Zubereitung und beim Verzehr. Es gibt Pasta Saltimbocca.</p>
<p>Zun&#228;chst bereite ich alles vor, w&#228;hrend hinten auf dem Herd schon das gesalzene Nudelwasser hei&#223; wird. Zwei ordentliche H&#252;hnerbr&#252;ste schneide ich quer in m&#246;glichst d&#252;nne Scheiben. Guten luftgetrockneten Schinken, vier oder f&#252;nf Scheiben, schneide ich in Streifen. Eine Knoblauchzehe w&#252;rfele ich in stecknadelkopfgro&#223;e St&#252;cke und etwa ein Dutzend frische Salbei-Bl&#228;tter hacke ich grob. Das alles bewahre ich in kleinen H&#228;ufchen auf meinem gro&#223;en Holzbrett auf. </p>
<p>Als das Nudelwasser kocht gebe ich einen Spritzer &#214;l und die Pasta hinein. Das k&#246;nnen Linguine oder Spaghetti sein, also nicht zu grobe und nicht zu feine Nudeln. In einem weiteren Topf habe ich inzwischen auf 3/4 Hitze einen ordentlichen Stich Butter zerlassen und gebe das H&#252;hnchenfleisch in das schaumige Fett. Ich wende es schnell und passe vielleicht die Temperatur an: Wenn das Fleisch und die Butter braun werden, dann ziehe ich den Topf kurz von der Flamme und warte einen Augenblick, bis sich das Schauspiel beruhigt hat. Das Fleisch soll eher gar ziehen als zu braten.</p>
<p>Nach ein oder zwei Minuten geben ich alle anderen Zutaten hinzu: den Knoblauch, die Salbeibl&#228;tter und den Schinken, au&#223;erdem einen kr&#228;ftigen Spritzer Zitronensaft, schwarzen Pfeffer aus der M&#252;hle und etwas Salz. Ich vermische alles gr&#252;ndlich bis es Fahrt aufgenommen hat. Dann schalte ich die Platte ab, verschlie&#223;e den Topf mit einem Deckel und lasse den Sud solange ziehen bis die Nudeln soweit sind. Am Ende sollten die d&#252;nnen Fleischscheiben gar, aber butterzart sein. Der Schinken ist nun tr&#252;b geworden, hat aber nicht so lange gekocht als das er seinen Charakter verloren h&#228;tte. Am Topfboden hat sich ein wunderbarer Sud gebildet, den ich nun noch mit einem ordentlichen Schuss Oliven&#246;l aufr&#252;hre.</p>
<p>Die Nudeln sind inzwischen fertig. Dass ich sie abgie&#223;e und zur&#252;ck in den Topf verfrachte, muss ich niemandem sagen. Von dort heben ich so viel davon wie meine So&#223;e vertragen kann in den anderen Topf und vermische alles einmal gr&#252;ndlich. In meinem Fall hei&#223;t das, dass ich einige Nudeln unbeachtet f&#252;r sp&#228;ter stehen lasse, denn es w&#228;re zu schade, wenn man die So&#223;e vor lauter Nudeln auf dem Teller nicht mehr finden w&#252;rde. Dann richte ich die Portionen an und achte darauf, dass die Mischung stimmt. Genug Fleisch? Genug Schinken? Ein Raunen geht durch die Wohnung. Saltimbocca hei&#223;t auf italienisch &#8220;Spring in den Mund&#8221;. Hopp hopp. Etwas Parmesan dar&#252;ber und rein damit.</p>
<p><strong>Zutatentliste (f&#252;r vier)</strong></p>
<li>zwei H&#252;hnerbr&#252;ste
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<li>f&#252;nf Scheiben luftgetrockneter Schinken, je besser desto besser
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<li>500g Linguine
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<li>zwei Knoblauchzehen
</li>
<li>einige Salbeibl&#228;tter
</li>
<li>Zitronensaft
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<li>Salz und Schwarzer Pfeffer
</li>
<li>Butter und Oliven&#246;l</li>
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