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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Lamm</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Am Eigelstein</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Dec 2010 10:25:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Aubergine]]></category>
		<category><![CDATA[gegrillt]]></category>
		<category><![CDATA[Lamm]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=178,right,thumb]Schon seit Jahrzehnten nehmen die G&#228;ste eine weite Anreisen in Kauf um in K&#246;ln am Eigelstein t&#252;rkisch zu essen. Selbst einfache Grill-Lokale m&#252;ssen sich nicht verstecken. Die beiden Michelin-Sterne in der Nachbarschaft sind allerdings in franz&#246;sischer Hand.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/05/le-moissonnier.jpg" alt="Le Moissonnier, K&#246;ln" title="Le Moissonnier, K&#246;ln" width="430" height="276" class="aligncenter size-full wp-image-3010" /></p>
<h6>Bild Kira Bunse / Le Moissonnier&nbsp;&nbsp;</h6>
<h1>Am Eigelstein</h1>
<p><strong>Schon seit Jahrzehnten nehmen die G&#228;ste eine weite Anreise in Kauf um in K&#246;ln am Eigelstein t&#252;rkisch zu essen. Selbst einfache Grill-Lokale m&#252;ssen sich nicht verstecken. Die beiden Michelin-Sterne in der Nachbarschaft sind allerdings in franz&#246;sischer Hand.</strong></p>
<p><dc>D</dc>as versteckte Viertel links und rechts der kleinen Hauptstra&#223;e „Eigelstein“ war einst doppelt so gro&#223; wie heute, doch dann kamen die Planer und realisierten ihre Ideen der autogerechten Stadt. Seither l&#228;uft die achtspurige Nord-S&#252;d-Fahrt mitten hindurch. Von einer lebhaften, kleinb&#252;rgerlichen Innenstadtlage wurde der Eigelstein zum Hinterhof des K&#246;lner Hauptbahnhofs – inklusive der bekannten Nebeneffekte. Huren, Kriminalit&#228;t und Junkies geh&#246;ren hier zum Stadtbild. Doch zwischen Spielhallen und Wettb&#252;ros gibt es zu aller &#220;berraschung auch sehr gute Gem&#252;sel&#228;den, Fischh&#228;ndler, Metzger, B&#228;cker und einen der besten Superm&#228;rkte der Stadt. Damit schl&#228;gt am Eigelstein das kulinarische Herz K&#246;lns.</p>
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<p>Aber wir w&#228;ren nicht in der Domstadt, g&#228;be es hier nicht auch noch die bunte, lebensfrohe Stammbev&#246;lkerung, ein herziges V&#246;lkchen, dass im Karneval seine Hymne „Am Eigelstein es Musik“ rauf und runter singt. Man isst im <em>Fesch-Hus</em> zu Mittag, sitzt an der Eigelstein-Torburg in der Nachmittagssonne, trinkt im <em>K&#246;lsche Bor</em> das erste, zweite und dritte Gaffel und isst dazu seinen <em>Halven Hahn</em>. Die junge Szene zieht es derweil ins <em>Elektra</em> am Gereonswall, und die ganz abgebr&#252;hten stranden im <em>Durst</em>. Wie man es auch immer h&#228;lt, man braucht das Viertel kaum zu verlassen. Hier gibt es alles, was der Genussmensch zum Leben braucht. Nur f&#252;r den abschlie&#223;enden Rheinspaziergang muss man 500m ostw&#228;rts (&#252;ber ebenjene achtspurige Stra&#223;e).</p>
<p>Der Eigelstein profitiert von diesem lebendigen Mix. Wer gerne gut und einfach isst, der hat hier eine gro&#223;e Auswahl. Ein gutes Essen bekommt man zum Beispiel in den t&#252;rkischen Grillrestaurants in der Weidengasse. Da ist zum Beispiel das <strong>&#214;z Harran Doy Doy</strong>, ein unscheinbarer Imbiss, indem sich eine halbe Fu&#223;ballmannschaft von K&#246;chen und Kellnern vorz&#252;glich um die G&#228;ste k&#252;mmert. Die Karte ist nicht gro&#223;: Spie&#223;e und Gebratenes, drei verschiedene Suppen – das ist schon das ganze Angebot. Dazu gibt es Brot mit verschiedenen So&#223;en und etwas Salat. Die Gerichte nicht teuer und kommen direkt vom Grill. Die Anzahl der Stammg&#228;ste ist entsprechend gro&#223;.</p>
<p>Gleich zwei H&#228;user weiter hebt sich das Niveau betr&#228;chtlich. Gemischt mit einer kr&#228;ftigen Prise Folklore wird im Palastrestaurant <strong>Bosporus</strong> die feine, aber traditionelle osmanische K&#252;che gepflegt. F&#252;r Restaurants wie dieses reisen die G&#228;ste eigens aus dem Ruhrgebiet an. Die Karte liest sich, als w&#228;re sie in Gold gefasst. Und auch die K&#252;che liebt den Pomp. Kein Gericht kommt alleine daher, viele Sch&#252;sselchen und Sch&#228;lchen begleiten die Hauptg&#228;nge. Die Stimmung ist ausgelassen, und sp&#228;testens wenn die Baucht&#228;nzerin mit den H&#252;ften schwingt, wird es dem letzten Griesgnaddel warm ums Herz.</p>
<p>Genauso lange, wie in der Weidengasse t&#252;rkisch gekocht wird, besch&#228;ftigt sich in der Krefelder Stra&#223;e das Ehepaar <strong>Moissonnier</strong> mit der franz&#246;sischen K&#252;chentradition. Formell beginnt hier schon das Agnesviertel, aber wer wird kleinlich sein, in so einer weltoffenen Umgebung? Langsam, mit viel Geduld und noch mehr Liebe hat sich der Hausherr zwei Michelin-Sterne erkocht. Die Gerichte sind von solcher Perfektion und werden mit einer Selbstverst&#228;ndlichkeit serviert, dass ein Abendessen unvergesslich bleibt. Auch die Gestaltung des Gastraums ist an gutem Geschmack kaum zu &#252;berbieten. Dass der Service seine G&#228;ste voller Humor und Kenntnis bedient, ist Ehrensache.</p>
</p>
<p><strong>Restaurant Le Moissonnier</strong><br />
Krefelder Stra&#223;e 25<br />
50670 K&#246;ln<br />
Telefon 0221/729479<br />
<a href="http://www.lemoissonnier.de/">www.lemoissonnier.de</a></p>
</p>
<p><strong>Restaurant Bosporus</strong><br />
Weidengasse 36<br />
50668 K&#246;ln<br />
Telefon 0221/125265<br />
<a href="http://www.bosporus.de">www.bosporus.de</a></p>
</p>
<p><strong>&#214;z Harran Doy Doy</strong><br />
Weidengasse 28-34<br />
50668 K&#246;ln<br />
Telefon 0221/1307394</p></p>
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		<title>Lamm, Keule!</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/lamm-keule/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/lamm-keule/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 17 Oct 2007 19:09:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Braten]]></category>
		<category><![CDATA[Lamm]]></category>
		<category><![CDATA[Thymian]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=51,right,thumb]Heute widme ich mich einer Lammkeule. Sie soll am Abend als Braten auf den Tisch. Nun gibt es bei der Zubereitung grunds&#228;tzlich zwei M&#246;glichkeiten: die schnelle und die langsame Variante. Bei der schnellen Variante hat de Ofen eine Temperatur von …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/10/lammkeule.jpg" alt="Lammkeule" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Lamm, Keule!</h1>
<p><dc>H</dc>eute widmen wir uns einer einer Lammkeule. Wir wollen es mit einer langsamen Garmethode zubereiten, bei der der Ofen zun&#228;chst kr&#228;ftig angeheizt und nach etwa zwanzig Minuten auf weniger als hundert Grad herunter geschaltet. Dadurch braucht der Braten zwar mehrere Stunden, aber er wird auch wunderbar saftig und zart. Es ist also Geduld angebracht, und wir m&#252;ssen schon um die Mittagszeit mit dem Kochen beginnen. Das macht diesen Lammbraten zu einem klassischen Feiertagsessen.</p>
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<p>Das Fleisch kaufe in einer t&#252;rkischen Fleischerei. In der Auslage liegen wundersch&#246;ne St&#252;cke von Rind und Schaf. Obwohl der Metzger mir anbietet, meine Keule zu entbeinen, nehme ich sie lieber im Ganzen. Ich mag es, wenn der Knochen noch drin ist, auch wenn das die Garzeit noch ein bisschen l&#228;nger macht. Den herausstehenden H&#252;ftknochen lasse ich allerdings abtrennen und einpacken. Zu Hause schneide ich mit einem scharfen Messer noch den d&#252;nnen Fleischstrang ab, der am unteren Ende den Beinknochen entlang l&#228;uft. Es sieht sehr appetitlich aus, wenn der Knochen am Ende braun gebrannt aus dem Braten heraus ragt. </p>
<p>Dann kommt das Parieren: Ich entferne die dicke Fettschicht sowie alle groben H&#228;ute und Sehnen, die mir begegnen. Aus diesen <em>Abf&#228;llen</em>, den abgetrennten H&#252;ftknochen und gew&#252;rfeltem Wurzelgem&#252;se (zum Beispiel M&#246;hren, Sellerie und Lauch) koche ich nebenbei einen Fond, der nachher zur So&#223;e werden soll. Daf&#252;r brate ich das alles zusammen hei&#223; an, gie&#223;e es mit Wasser auf und lasse diesen Sud einige Stunden sanft k&#246;cheln. Zur Verfeinerung kann man noch ein oder zwei Lorbeerbl&#228;tter und einige Pfefferk&#246;rner dazu geben, aber keinesfalls Salz!</p>
<p>Das Fleisch w&#252;rze ich mit Pfeffer und Salz und stecke in alle &#214;ffnungen kleine Zweige von Thymian oder Rosmarin und halbierte Knoblauchzehen. Dann binde ich das Ganze mit K&#252;chengarn zu einem kompakten Braten zusammen und brate es in einer schweren Pfanne In &#214;l sehr gr&#252;ndlich an, und zwar solange bis man au&#223;en so gut wie kein rohes Fleisch mehr sieht und das ganze Paket eine appetitliche Kruste bekommen hat. Das dauert vielleicht zehn Minuten oder auch etwas l&#228;nger.</p>
<p>Der Backofen ist dann schon vorgeheizt auf. Das Fleisch kommt in einen Br&#228;ter, in dem sich weitere Thymianzweige, ein Glas Rotwein, zwei ganze Tomaten und ein bisschen von dem gew&#252;rfelten Gem&#252;se befindet. F&#252;r zwanzig Minuten bleibt das Fleisch nun in der Hitze, damit es Fahrt aufnehmen kann. Dann schalte ich auf 90 Grad herunter. Damit ist das Wichtigste erledigt und ich kann W&#228;sche waschen, die letzten Besorgungen erledigen oder mich um meine Beilagen k&#252;mmern. Zwischen durch sch&#246;pfe ich mit einer Kelle aus alter Gewohnheit immer wieder ein wenig Saft &#252;ber den Braten. Viereinhalb Stunden sp&#228;ter schalte ich f&#252;r die 20 Minuten wieder auf 200 Grad herauf, damit das Fleisch auch richtig hei&#223; auf den Tisch kommt.</p>
<p>Dazwischen ist genug Zeit, aus dem Fond eine So&#223;e zu kochen, und zwar eine sogenannte Demiglace. Die ist aromatisch wie kaum etwas und niemand der sie kostet, wird sie sobald vergessen. Wenn ich die Lammkeule vor den Augen der G&#228;ste anschneide, habe ich einen saftigen Braten, dessen Farbe nicht besser sein k&#246;nnte. Ein herzliches Staunen ist mir sicher. Und das Fleisch ist so zart, dass dem ein oder anderen ungewollt ein Seufzer entf&#228;hrt. Das milde Lammaroma wird durch Thymian und Knoblauch erg&#228;nzt. Das ist Fleisch at its best. Besser als jedes Steak.</p>
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		<title>Heute: Ekmek</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/heute-ekmek/</link>
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		<pubDate>Thu, 02 Nov 2006 08:02:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Chili]]></category>
		<category><![CDATA[gegrillt]]></category>
		<category><![CDATA[Lamm]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute: Ekmek Die Keubstra&#223;e in K&#246;ln-M&#252;lheim ist gepflastert mit t&#252;rkischen Imbissen und Restaurants. Ich bin mir sicher, das man in fast allen davon gut essen kann. Es sind Gark&#252;chen: keine Sternekost gibt es da, sondern Pommes, Reis, Suppe, Brot, Salat und Fleisch. F&#252;r Engstirnige dreht auch der obligatorische D&#246;nerspie&#223; seine Runden, aber wer will einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Heute: Ekmek</h1>
<p>
<dc>D</dc>ie Keubstra&#223;e in K&#246;ln-M&#252;lheim ist gepflastert mit t&#252;rkischen Imbissen und Restaurants. Ich bin mir sicher, das man in fast allen davon gut essen kann. Es sind Gark&#252;chen: keine Sternekost gibt es da, sondern Pommes, Reis, Suppe, Brot, Salat und Fleisch. F&#252;r Engstirnige dreht auch der obligatorische D&#246;nerspie&#223; seine Runden, aber wer will einen D&#246;ner f&#252;r drei, wenn es ein Tellergericht f&#252;r unter sechs Euro gibt?</p>
<p>
L&#228;den wie das Ekmek gibt es eigentlich in jeder Gro&#223;stadt. Das sch&#246;ne ist, dass in vielen t&#252;rkischen Bistros und Buden nicht nur ein oder zwei Leute arbeiten, sondern vier und mehr. Der junge Kellner bediente uns fr&#246;hlich. Ich freue mich, dass es au&#223;er mir noch andere Menschen gibt, denen das Spa&#223; macht.
</p>
<p>
Wir a&#223;en Adana Kebap, ein scharfer gegrillter Fleischspie&#223;. Das Gehackte kommt vom Lamm und ist mit Petersilie und Chili gew&#252;rzt. Es war nichts au&#223;ergew&#246;hnliches, weder das Gericht noch das Restaurant versuchten au&#223;ergew&#246;hnlich zu sein. Doch wenn ich es mit einer Kneipe vergleiche, in der ich ein m&#252;des Steak mit einer Portion trauernder Bratkartoffeln essen m&#252;sste, dann brauche ich nicht zu &#252;berlegen, wof&#252;r ich mich entscheide.</p>
]]></content:encoded>
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