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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Gorgonzola</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Gnocchi mit Gorgonzolaso&#223;e</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Mar 2009 09:45:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=107,right,thumb]An diesem Essen k&#246;nnen K&#246;che zeigen, dass sie's drauf haben. Die handgemachte Variante der inzwischen allseits bekannten Kn&#246;delchen vermag als luftige und duftige Vorspeise jedes Feinschmeckerherz zu brechen. Doch wer sich im Supermarkt mit …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/02/gnocchi_mit_gorgonzolasosse.jpg" alt="gnocchi" title="Gnocchi mit Gorgonzolaso&#223;e" width="430" height="302" class="alignnone size-full wp-image-391" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>Gnocchi mit Gorgonzolaso&#223;e</h1>
<p><strong>Auch dieses Gericht stammt aus der Italienischen K&#252;che. Gnocchi mit Gorgonzolaso&#223;e sind <em>nice and simple</em>, aber hier kann der Koch zeigen, was er drauf hat. Denn leichte und luftige Gnocchi kann man nicht kaufen, die muss man selber machen.</strong></p>
<p><dc>A</dc>n diesem Essen k&#246;nnen K&#246;che zeigen, dass sie&#8217;s drauf haben. Die handgemachte Variante der inzwischen allseits bekannten Kn&#246;delchen vermag als luftige und duftige Vorspeise jedes Feinschmeckerherz zu brechen. Doch wer sich im Supermarkt mit Fabrikware eingedeckt hat, muss entt&#228;uscht feststellen, dass in der italienischen K&#252;che nichts &#252;ber Handarbeit geht: Wer einmal das Original probierte, f&#252;r den schmeckt das Fertigprodukt wie Kartoffelst&#228;rke und liegt im Magen wie Rohkautschuk.</p>
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<p>Die besten Gnocchi habe ich im <a href="http://www.la-grappa.de/">La Grappa</a> bekommen. Es war nur ein halbes Dutzend. Sie thronten auf einer Stockfischcreme, die ich schon seit vielen Jahren probieren wollte. Nicht nur Wolfram Siebeck beklagt in seiner Kolumne, wie selten sie zu finden ist. Dieser Zwischengang war das himmlische Gegenst&#252;ck zur vakuumverpackten Streumunition. Einfach unglaublich!</p>
<p>F&#252;r den Hausgebrauch habe ich inzwischen einen Kompromiss gefunden. Nach einem Ausstellungsbesuch im Hamburger Bahnhof lohnt sich der Abstecher zu <a href="http://www.mitte-meer.de/">Mitte Meer</a>. Dieser Gro&#223;h&#228;ndler hat sich sein Konzept vermutlich bei <a href="http://www.frischeparadies.de/deutsch/">Goedeken</a> in Hamburg abgeschaut. In einer gro&#223;en Halle verkauft er Fisch, Fleisch und Frischwaren, Oliven, &#214;l, Konserven und Tiefk&#252;hlprodukte. Den Fisch w&#252;rde ich allerdings nur kaufen, wenn er einen tadellosen Eindruck macht, was leider nicht immer der Fall ist.</p>
<p>Aber es gibt eben auch Nudelprodukte, und zwar in einer schlichteren Verpackung und in h&#246;herer Qualit&#228;t als in den Superm&#228;rkten der Republik. Will man die Gnocchi nicht selbst herstellen, sollte man hier einkaufen. Die Auswahl ist gro&#223; und die Qualit&#228;t sehr gut. Und wenn die richtigen Produkte beieinander sind, ist die Zubereitung dieses Gerichts denkbar einfach.</p>
<p>F&#252;r zwei Personen brauche ich ein Pfund Gnocchi, einen Becher Sahne, eine kleine Zwiebel oder Schalotte und Blauschimmelk&#228;se, am besten Gorgonzola. That&#8217;s it! W&#228;hrend ich in einem gro&#223;en Topf ausreichend Wasser zum Sieden bringe, d&#252;nste ich die klein gehackte Zwiebel in etwas Butter an. Wenn sei glasig geworden sind, gie&#223;e ich die Sahne hinzu und lasse sie kurz aufkochen. Dann zerkleinere ich den K&#228;se, nur achtzig oder hundert Gramm, denn wir wollen sein Aroma und die W&#252;rze, aber nicht seine penetrante F&#228;ulnis zu den Gnocchi.</p>
<p>Das alles wird auf mittlerer Flamme gr&#252;ndlich durchger&#252;hrt, bis wir eine cremige So&#223;e haben, die nur noch einen Schuss Zitronensaft, eine Prise Salz und etwas schwarzen Pfeffer braucht. Derweil kommen die Gnocchi f&#252;r wenige Minuten in das siedende Salzwasser, bis sie hei&#223; sind. Und das war&#8217;s schon! Eine wahnsinnig gute Vorspeise oder ein s&#228;ttigendes Hauptgericht… </p>
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		<title>Sarah Wiener</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/sarah-wiener/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Forelle]]></category>
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		<category><![CDATA[Pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Strudel]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=60,right,thumb]Zuletzt bin ich in Berlin dann auch noch einmal essen gegangen. Nach einem Besuch im Hamburger Bahnhof, wo mir vor allem die Ausstellung von Roman Signer gefiel, der sich …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/01/sarahwiener.jpg" alt="Sarah Wiener, Hamburger Bahnhof" width="430" /></p>
<h6>Bild: <a href="http://www.sarahwieners.de">Sarah Wiener</a></h6>
<h1>Sarah Wieners Museumscafé</h1>
<p>
<strong>Nach dem Br&#246;tchenschmieren vor die Kamera</strong>
</p>
<p>
Zuletzt bin ich in Berlin dann auch noch einmal essen gegangen. Nach einem Besuch im Hamburger Bahnhof, wo mir vor allem die Ausstellung von Roman Signer gefiel, der sich selbst mit Raketenantrieben und Feuerwehrl&#246;schern in Szene setzt und dabei filmt, machten wir Pause im &#8220;Restaurant Sarah Wiener&#8221;. Die Patronin d&#252;rfte aufmerksamen Fernseh-Zuschauern ja inzwischen leidlich vertraut sein: zuletzt war sie bei Kerners K&#246;chen, mit einer eigenen Kochshow auf arte, bei &#8220;Wetten, dass..?&#8221; und bei Alfred Biolek zu sehen.
</p>
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</div>
<p>
Angefangen hat sie einst mit einem Catering-Service f&#252;r Filmproduktionen. Dankbar werden Schauspieler, Maskenbildner, Kameraleute oder Beleuchter ihre bodenst&#228;ndige, &#246;sterreichisch angehauchte K&#252;che angenommen haben – was man sonst am Set vorgesetzt bekommt sind allzu oft traurige Frikadellen, Bockw&#252;rste und herzlos geschmierte Stullen. F&#252;r die Kreativen sicher kein Quell der Inspiration und f&#252;r die Produktionsgesellschaften nur allzu oft ein Posten, bei dem sich noch ein Euro einsparen l&#228;sst.
</p>
<p>
Inzwischen hat die fr&#246;hliche Wienerin dem Film den R&#252;cken gekehrt und betreibt in Berlin mehrere eigene Restaurants, in denen sie selbstverst&#228;ndlich nicht mehr selbst kocht. Daf&#252;r hat sie ein Rudel K&#246;che, mit denen sie versucht ihren unstillbaren Hunger in den Griff zu bekommen. Das &#8220;Restaurant Sarah Wiener&#8221; im Hamburger Bahnhof ist eigentlich mehr ein Bistro oder ein klassisches Museums-Café. Im Saal herrscht laute Betriebsamkeit, Kinder toben sich in ihren Malb&#252;chern aus und &#228;ltliche Damen aus dem Kulturbetrieb finden Gelegenheiten, schon zur Mittagszeit mit dem einen oder anderen Glas Schaumwein ihre nerv&#246;sen Seelen zu beruhigen.
</p>
<p>
<dc>W</dc>ir bestellten &#8220;Saltimbocca von der Forelle&#8221; und &#8220;Schwammerlstrudel&#8221;, kleine Happen, um die Neugier und den Bauch  zu befriedigen. Wenn sie auch offensichtlich vorbereitet waren und nicht auf die Minute zubereitet wurden, was bei Preisen um 10 Euro sicherlich zu verzeihen ist, waren beide Gerichte gelungene Kreationen. Zu den Forellenfilets, die mit einer Scheibe Schinken gebraten worden waren, gab es eine Kugel Gorgonzola-Eis, die zur zus&#228;tzlichen Belustigung auch noch mit Prickelpulver bestreut war. Geschmacklich interessant, doch stellte sich nach dem dritten oder vierten L&#246;ffel der eiskalten Crème ein gewisser Widerwille gegen diese K&#228;sekreation ein.
</p>
<p>
Der Pilzstrudel kam klassischer daher. Saftige, aromatische Pilze einer unbekannten Sorte, gebacken in einem knusprigen Strudelteig und dann auf einen Salat gelegt. Das Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnis beider Gerichte war ausgesprochen gut. Was die Weinkarte hergibt, haben wir, anders als die Kulturtanten neben uns, so fr&#252;h am Tag noch nicht zu testen gewagt.</p>
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