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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Fleisch</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Chimichurri</title>
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		<pubDate>Wed, 11 May 2011 12:10:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=209,right,thumb]Nichts passt besser zu einem gegrillten Steak als die &#246;lige Chimichurri. Obwohl der Name irritiert: auch diese Delikatesse hat italienische Wurzeln. Denn vor langer, langer Zeit ist die Petersilien-Knoblauch-Mischung mal ein feines Pesto gewesen. Doch dann …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/05/chimichurri.jpg" alt="Chimichurri – Petersilie, Knoblauch und &#214;l" title="Chimichurri" width="430"  class="aligncenter size-full wp-image-5048" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Chimichurri. Chimiwhat?</h1>
<p><b>Nichts passt besser zu einem gegrillten Steak als die &#246;lige Chimichurri. Obwohl der Name irritiert: auch diese Delikatesse hat italienische Wurzeln. Denn vor langer, langer Zeit ist die Petersilien-Knoblauch-Mischung mal ein feines Pesto gewesen. Doch dann kamen die Gauchos.</b></p>
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<p>
<dc>W</dc>er Steaks liebt, der greift zu argentinischen Produkten. Zwischen Gran Chaco und Feuerland ziehen die Rinder in weiten Landschaften umher und sehen den ganzen Tag nichts anderes als Wolken, Gras und andere Rinder. Nirgends gibt es so ehrliche und gute Proteine, wie entlang der Anden – im Gegensatz zu den USA und Kanada, wo in der Rindermast bis heute <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13220468.html">gro&#223;z&#252;gig</a> <a href="http://www.greenpeace-magazin.de/index.php?id=4280">mit Hormonen</a> hantiert wird. Die Umweltbilanz ist ok, der Preis ebenfalls, und der Geschmack, darum geht am Ende schlie&#223;lich, ist unerreicht. Da muss auch das deutsche Normfleisch leider einpacken.
</p>
<p>
Die Zubereitung erstklassiger Rindersteaks ist denkbar einfach, denn das Fleisch ist eine One-Man-Show. Wer ihm den Auftritt &#252;berl&#228;sst, kann sich zur&#252;cklehnen. Das Wichtigste ist: Die Steaks m&#252;ssen so dick geschnitten werden wie das Telefonbuch einer ausgewachsenen Millionenstadt (lieber Hamburg als K&#246;ln). Die Steaks werden vor dem Braten einige Zeit in &#214;l eingelegt. Wer das &#214;l mit einigen halbierten Knoblauchzehen versetzt, versteht, worum es geht. Denn wir suchen den Dreiklang der Aromen: saftiges, ehrliches Fleisch, ein kr&#228;ftiger Grillgeschmack und schlie&#223;lich Knoblauch, der das Ganze aromatisch zusammenfasst.
</p>
<p>
Der einzige, unscheinbare Begleiter, den wir diesem ausgewachsenen Hauptgang deshalb zur Seite stellen, ist die gr&#252;ne So&#223;e Chimichurri. Sie stammt entfernt vom italienischen Pesto ab, hat aber einen ganz anderen Charakter. Denn sie hat sich ganz und gar dem Fleisch verschrieben. Um sie herzustellen, braucht man:
</p>
<p>
• Einen Bund glatte Petersilie<br />
• 150 ml neutrales &#214;l<br />
• 8 mittlere Knoblauchzehen, fein gehackt<br />
• eine halbe gelbe Paprika<br />
• Chilipulver und Oregano
</p>
<p>
Die halbe Paprikaschote wird sehr fein gew&#252;rfelt und mit etwas &#214;l sanft f&#252;r zwei Minuten in einer Pfanne anged&#252;nstet. Die Petersilie wird gewaschen, von den Stielen befreit, sehr fein gehackt und in einer Sch&#252;ssel mit den Paprika, dem restlichen &#214;l und dem Knoblauch verr&#252;hrt. Einige Messerspitzen Chili, ein halber TL Oregano und einer Prise Salz werden noch als W&#252;rze dazugemischt, dann kommt die So&#223;e zum Reifen in einem verschlossenen Gef&#228;&#223; in den K&#252;hlschrank. Ein Tag ist ok, zwei Tage sind besser, eine Woche ist perfekt. Je mehr Zeit man der So&#223;e l&#228;sst, desto besser verbinden die Aromen und zu einem aromatischen Ganzen.
</p>
<p>
Bevor man die So&#223;e schlie&#223;lich serviert, kann man noch einer fein gew&#252;rfelte, frische Knoblauchzehe unterr&#252;hren, damit die So&#223;e ein wenig von ihrer urspr&#252;nglichen Sch&#228;rfe zur&#252;ck bekommt. Dann kommen endlich die Steaks auf den Grill. Der muss so hei&#223; sein, wie es geht. Heute braucht das Fleisch die Hitze mehr als alles andere, denn nur wenn man die Hand kaum f&#252;r eine Sekunde &#252;ber die Kohlen halten kann, entsteht au&#223;en die sch&#246;ne, braune Farbe und bleibt das Fleisch innen sch&#246;n saftig. Ein Steak, das auf halber Flamme gart, wird dagegen grau, suppig und trist.
</p>
<p>
Die St&#252;cke werden auf beiden Seiten so lange gebraten, bis sie eine kr&#228;ftige, braune Kruste haben. Mehr als zweimal Umdrehen sollte man die Steaks dabei auf keinen Fall. Der Rhythmus hei&#223;t: Drauflegen, warten, aufpassen, umdrehen, aufpassen. Je nach Dicke und Fleischqualit&#228;t braucht ein Entrecôte drei bis sechs Minuten pro Seite. Dann ist es innen noch ein wenig blutig. Ein Filetsteak geht schneller. Ein Rumpsteak braucht hingegen mehr Zeit.
</p>
<p>
Alles, was sonst noch als Steak verkauft wird, darf heute herzhaft ignoriert werden. Denn this is the real thing.</p>
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		<title>Sushi-Tatar</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/sushi-tatar/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/sushi-tatar/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Oct 2010 08:36:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Avocado]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Mayonnaise]]></category>
		<category><![CDATA[Rind]]></category>
		<category><![CDATA[Tatar]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=142,right,thumb] Wir kochen, damit Speisen bek&#246;mmlicher werden oder an Geschmack gewinnen. Aber manchmal ist das gar nicht n&#246;tig, zum Beispiel wenn das frische Produkt durch die Behandlung mit Hitze nur nur leiden w&#252;rde. Wir wissen das nicht erst, seit dem Sushi …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/10/sushi_tatar.jpg" alt="Deutsches Sushi – mit Tatar und Avocado" title="sushi_tatar" width="430" height="293" class="aligncenter size-full wp-image-1586" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1><em>Sushi Tatare</em></h1>
<p><strong>Frisches, gutes Rindfleisch geh&#246;rt zu den Zutaten, die man kaum verbessern kann. Doch nicht jeder kann sich nicht zu diesem Genuss &#252;berwinden. Also nenn&#8217; es Rohkost, nenn&#8217; es Sushi, dann bring&#8217; es auf den Tisch.</strong></p>
<p><dc>V</dc>on rohen Lebensmitteln geht eine ganze eigene Faszination aus. Das wissen wir nicht erst, seit wir unseren Kindern rohe M&#246;hrenst&#252;cke unterschieben, oder seit Sushi in jedem Supermarkt in der K&#252;hltheke liegt. Selbst bevor in den 1950ern das Rezept f&#252;r Carpaccio entwickelt wurde, gab es mit dem Beefsteak Tatar l&#228;ngst einen Klassiker auf den Speisekarten, bei dem das Rohe und Frische so weit im Vordergrund stehen, dass es eigentlich gar keinen Koch mehr braucht. Was hei&#223;t <em>eigentlich</em>? Tatar wird im Restaurant vom Kellner zubereitet. Die K&#252;che schickt lediglich die Zutaten – rohes Fleisch, Eigelb, <a href="http://www.delidauerdienst.de/glossar/">Kapern</a>, eine Schallote, Zitronensaft, Salz und Pfeffer</p>
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<p>Das Gericht wirkt heute ziemlich altmodisch. Auf dem Teller liegt am Ende ein dicker roter Klo&#223; aus Gehacktem. Doch dieses Rezept hat es in sich und in manchen Familien ist es zurecht das traditionelle Weihnachtsessen. Seine Zubereitung ist nicht schwer. Hier kommt es allein auf die Zutaten an. Das Gesetz schreibt vor, dass Tatar, genau wie Mett, nur am Tag der Herstellung verkauft werden darf. Bis zum Abend sollte man es verzehren. Der Grund f&#252;r die Eile ist nicht nur der Umstand, dass wir das Fleisch roh verspeisen werden. Durch die Zerkleinerung hat das Fleisch eine sehr gro&#223;e Oberfl&#228;che und verliert seinen nat&#252;rlichen Schutz. Bakterien und anderes Getier lassen sich mit Freuden nieder und vermehren sich entsprechend.</p>
<p>Wir wollen das Tatar heute ein bisschen modernisieren. Das Ziel sind kleine H&#228;ppchen, die man zum Beispiel als Vorspeise oder Fingerfood essen kann. Daf&#252;r w&#252;rzen wir das Fleisch zun&#228;chst, indem wir eine fein gehackte Schalotte und einige gew&#228;sserte Kapern hineingeben. Etwas Salz, und diesmal ein besonders gutes, einige Spritzer Zitronensaft und Pfeffer aus der M&#252;hle geh&#246;ren ebenfalls dazu. Ein rohes Eigelb verbessert den Geschmack und macht die Masse weich und ebenm&#228;&#223;ig. Das alles wird kurz aber gr&#252;ndlich durchgearbeitet. Nach dem ersten Happen sollte man noch einmal nachw&#252;rzen. Langsam steigt die Wollust auf.</p>
<p>Das Toastbrot muss frisch sein. Ich nehme Vollkornbrot, denn der etwas kr&#228;ftigere Geschmack wird dem rohen Fleisch nicht schaden. Mit dem sch&#228;rfsten Messer schneide ich von den Scheiben au&#223;en herum die Rinde ab. So viel Luxus wird erlaubt sein. Die verbleibenden Quadrate halbiere ich noch mal und streiche sie mit ein wenig <a href="http://www.delidauerdienst.de/allgemein/dill-mayonnaise/">Mayonnaise</a> ein, die ich noch vom Vortag &#252;brig habe. Gekaufte geht nat&#252;rlich auch.</p>
<p>Die Tatar-Masse verteile ich sorgf&#228;ltig auf dem Brot und lege nun nur noch ein St&#252;ck einer reifen Avocado darauf, die man ja inzwischen gl&#252;cklicherweise leicht bekommt. Ihre pflanzliche Cremigkeit verbindet sich kaum sp&#252;rbar mit dem Fleisch. Das Resultat ist sehr weich, aber aufregend appetitlich. N&#228;her kann man seinen Zutaten kaum kommen: das saftige, aromatische Fleisch, leicht ges&#228;uert und aromatisch, die cremige Avocado, das gute Salz in groben K&#246;rnern, der Pfeffer, das fluffige Brot und ab und zu eine w&#252;rzige Kaper.  Wie bei einem guten Sushi haben alle Komponenten ihren Auftritt. Diese H&#228;ppchen mutieren schnell zum Hauptgericht, wenn man nicht aufpasst.</p>
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		<title>Berliner Hamburgerszene</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/burgerbegehren/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/burgerbegehren/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 16:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fastfood]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hackfleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=125,right,thumb]Was Wortspiele angeht, sind Burgerl&#228;den die neuen Friseure: Burgermeister, Burgersteig und Kreuzburger heizen den Grill an, um uns mit schnellem Essen zu versorgen. Ich wei&#223; nicht, wie es im Rest der Republik aussieht, aber hier in …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/09/Burger.jpg" alt="Hamburger und Cheeseburger" title="Hamburger und Cheeseburger" width="430" height="301" class="aligncenter size-full wp-image-1165" /></p>
<h6>Bild unbekannt</h6>
<h1>Berliner Hamburgerszene</h1>
<p>
<strong>Aus Sehnsucht nach dem schlichten Snack schie&#223;en in Berlin seit einiger Zeit Hamburgerl&#228;den hervor wie Pilze aus dem Boden. Mit Punk und viel, viel Fleisch machen sie der m&#228;chtigen Konkurrenz aus &#220;bersee den Braten streitig.</strong>
</p>
<p>
<dc>W</dc>as Wortspiele angeht, sind Burgerl&#228;den die neuen Friseure: <em>Burgermeister</em>, <em>Burgersteig</em> und <em>Kreuzburger</em> heizen den Grill an, um uns mit schnellem Essen zu versorgen. Ich wei&#223; nicht, wie es im Rest der Republik aussieht, aber hier in der Stadt er&#246;ffnet fast jede Woche eine neue Braterei, und jede Einzelne tr&#228;gt ein Wortspiel im Namen. Den Anfang machte der multikulturelle und semi-&#246;kologische <em>Kreuzburger</em> auf der Oranienstra&#223;e. Der Laden wirkt wie eine Mischung aus einem Bierhaus und einem vegetarischen Restaurant. Gegen einen Aufpreis bekommt man jeden der Burger auch in Bio-Qualit&#228;t.
</p>
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</div>
</p>
<p>Den besten Burger gibt es aber unweit meines Schreibtischs beim <em>Burgermeister</em> auf einer Verkehrsinsel am Schlesischen Tor. Wie es sich f&#252;r eine gute K&#252;che geh&#246;rt, ist die Speisekarte recht &#252;bersichtlich: vier Sorten Burger, dazu Pommes oder Wedges. Mehr braucht es nicht, um zu jeder Tages- und Nachtzeit Horden von Hungrigen anzulocken. Das Fleisch ist nirgendwo so saftig, und die Gesamtkonstruktion ist nirgendwo so stimmig wie hier. Da kleckert nichts, da f&#228;llt nichts runter.</p>
<p>
An den schwarzen Kochjacken der Grilleure erkennt der Gast, dass man es beim <em>Burgermeister</em> ernst mit dem Kochen. Als einzige Braterei verwendet man frisches Hack statt gefrorener Pattys. Und die Br&#246;tchen sind frisch und fluffig, w&#228;hrend sie anderswo oft zu Tode getoastet werden. Diese Qualit&#228;t bemerken die G&#228;ste, ganz egal ob sie gastronomisch interessiert sind oder nicht.
</p>
<p>
Die Burgerszene wird ansonsten sehr vom Punk dominiert. Die gastronomischen Kenntnisse beim <em>Marienburger</em> im Prenzlauer Berg beispielsweise beschr&#228;nken sich vermutlich auf den Hackfleischkurs der Industrie- und Handelskammer. Denn sonst w&#252;rden zwischendurch vielleicht auch mal die Tische abgewischt, sonst w&#252;rde man ein bisschen Ordnung in das Chaos hinter der Theke bringen und sonst w&#252;rde man nicht st&#228;ndig Bestellungen vergessen. Aber was soll&#8217;s, die Burger sind nicht schlecht, die H&#252;tte brummt und die Sour Cream gratis ist zumindest nett gemeint.
</p>
<p>
Das gleiche gilt auch f&#252;r die Studenten vom <em>Burger Dream</em> an der Danziger: Professionell sieht anders aus. Aber seit der Er&#246;ffnung vor rund einem Jahr l&#228;uft das Gesch&#228;ft pr&#228;chtig. Weil man sich den Burger hier selbst zusammenstellen kann, kriegt man seine Bulette auch mit Sprossen und Guacamole. Das gibt es sonst nirgends und schmeckt wirklich ausgezeichnet!
</p>
</p>
<p>
PS. Und <a href="http://vimeo.com/15784548">so isst Andy Warhol seinen Burger</a>
</p></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Steak braten</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/steak-braten/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/steak-braten/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 May 2008 08:34:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Steak]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=88,right,thumb]Wer das Fleisch br&#228;t, der hat das Sagen in der H&#246;hle. Und damit das Mammut nicht z&#228;h wird, folgt nun eine kurze Anleitung zur richtigen Zubereitung. Um ein Steak zu braten bedarf es vor allem zwei Dinge: einer guten Pfanne. und jeder Menge &#220;bung. Also Mut angedreht und auf geht's …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/05/rumpsteak.jpg" alt="Gebratenes Rumpsteak" width="430" /><br />
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Ein Steak braten</h1>
<p><strong>Fleisch sollte man nicht zu h&#228;ufig essen. Aber wnen wir es uns g&#246;nnen, sollte man mit Sorgfalt, Verstand und Freude zur Sache gehen. Vom guten Umgang mit deinem Steak</strong></p>
<p><dc>W</dc>er das Fleisch br&#228;t, der hat das Sagen in der H&#246;hle. Und damit das Mammut nicht z&#228;h wird, folgt nun eine kurze Anleitung zur richtigen Zubereitung. Um ein Steak zu braten bedarf es vor allem zwei Dinge: einer guten Pfanne und jeder Menge &#220;bung. Also Mut angedreht und auf geht&#8217;s.</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


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</div>
<p>Ohne einen Besuch in der Fleischerei geht es nat&#252;rlich nicht. Und ein Rumpsteak, wie es mir heute auf den Teller kommt, gibt es nicht f&#252;r umsonst. Fleisch ist teuer, und das ist auch gut so. Man lernt es zu sch&#228;tzen und w&#228;gt ab, ob es eine lohnende Investition ist. Wenn ich mich f&#252;r ein besonders sch&#246;nes St&#252;ck entschieden habe, gebe ich mir au&#223;erdem mehr M&#252;he, es zu einem wirklichen Genuss zu machen.</p>
<p>Mein St&#252;ck ist dunkelrot und hat einen kr&#228;ftigen Fettrand an der Seite. Zu d&#252;nn sollte es nicht sein, damit es innen sch&#246;n saftig bleibt. Ich wasche es kurz unter kaltem Wasser und tupfe es dann mit K&#252;chenpapier gr&#252;ndlich ab. Auf dem Herd erhitze ich die Pfanne auf der allerh&#246;chsten Stufe und gebe erst wenn die Pfanne richtig hei&#223; ist einen Schuss neutrales &#214;l hinein. Das &#214;l zieht sofort kleine Wellen. Ganz ohne Gew&#252;rze gebe ich dann das Steak hinein, wo es sofort kr&#228;ftig zu brutzeln anf&#228;ngt.</p>
<p>Die Geschichte von den Fleisch-Poren, die sich schlie&#223;en m&#252;ssen, ist eine Legende, die mit der Realit&#228;t nicht zu tun hat. Wir braten das Fleisch m&#246;glichst hei&#223; an, weil es dann eine appetitliche Kruste bekommt und einfach besser br&#228;t, als wenn die Platte nur halbwarm ist. Kein M&#228;rchen hingegen ist der Umstand, dass das vorzeitige Salzen dem Fleisch Saft entzieht. Deswegen streue ich w&#228;hrend des Bratens nur ein wenig gem&#246;rserten Pfeffer &#252;ber das Rumpsteak und salze, wenn es wirklich n&#246;tig ist, das Fleisch nachher auf dem Teller.</p>
<p>Von jeder Seite br&#228;t das Fleisch etwa drei Minuten. Es sollte nun schon richtig prachtvolle aussehen. Wenn ich das Braten beendet habe, nehme ich die Pfanne und schiebe sie mit dem Fleisch in den Backofen, der auf 80 bis 100 Grad vorgeheizt wurde. Dort zieht das Fleisch nun f&#252;r etwa sechs bis acht Minuten gar.</p>
<p>W&#228;hrend dieser letzten Minuten lasse ich es nicht mehr aus den Augen, weil sich nun entscheidet, wie es innen aussieht. H&#228;tte ich auf den Zwischenstopp im Backofen verzichtet, dann w&#228;re es &#8220;englisch&#8221; (blutig) auf den Teller gekommen, innen noch richtig roh. Tats&#228;chlich – auch daf&#252;r gibt es Abnehmer, genau wie f&#252;r gebratene Schuhsohlen, die man bekommt, wenn man das Fleisch erst nach 12-15 Minuten aus dem Backofen holt.</p>
<p>Dazwischen liegt der K&#246;nigsweg, und ihn zu finden bedarf es einfach einer Menge Erfahrung. Profis k&#246;nnen mit den Fingern f&#252;hlen, in welchem Stadium sich das Fleisch im innern befindet: je weicher es ist, desto roher ist es auch. Durchgebraten f&#252;hlt es sich eher so an wie ein stramm aufgepumpter Basketball.</p>
<p>Schlie&#223;lich schneide ich es auf und sehe, dass es so geworden ist, wie ich es liebe: rosa mit einem Hang zum blutigen. Dazu gibt es Kr&#228;uterbutter, die ich vor ein paar Tagen selbst gemacht habe und verschiedene mediterrane Pasten vom Markt. Dazu brauche ich kein Gem&#252;se und keine S&#228;ttigungsbeilage. Eine Scheibe frisches Wei&#223;brot gen&#252;gt, um das Essen abzurunden.</p>
</p>
<p>Siehe auch: <a href="http://www.delidauerdienst.de/chimichurri/">Chimiwhat?</a></p>
]]></content:encoded>
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