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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Fisch</title>
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		<title>Sarah Wiener</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Jan 2008 13:50:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/01/sarahwiener.jpg" alt="Sarah Wiener, Hamburger Bahnhof" width="430" /></p>
<h6>Bild: <a href="http://www.sarahwieners.de">Sarah Wiener</a></h6>
<h1>Sarah Wieners Museumscafé</h1>
<p>
<strong>Nach dem Br&#246;tchenschmieren vor die Kamera</strong>
</p>
<p>
Zuletzt bin ich in Berlin dann auch noch einmal essen gegangen. Nach einem Besuch im Hamburger Bahnhof, wo mir vor allem die Ausstellung von Roman Signer gefiel, der sich selbst mit Raketenantrieben und Feuerwehrl&#246;schern in Szene setzt und dabei filmt, machten wir Pause im &#8220;Restaurant Sarah Wiener&#8221;. Die Patronin d&#252;rfte aufmerksamen Fernseh-Zuschauern ja inzwischen leidlich vertraut sein: zuletzt war sie bei Kerners K&#246;chen, mit einer eigenen Kochshow auf arte, bei &#8220;Wetten, dass..?&#8221; und bei Alfred Biolek zu sehen.
</p>
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<p>
Angefangen hat sie einst mit einem Catering-Service f&#252;r Filmproduktionen. Dankbar werden Schauspieler, Maskenbildner, Kameraleute oder Beleuchter ihre bodenst&#228;ndige, &#246;sterreichisch angehauchte K&#252;che angenommen haben – was man sonst am Set vorgesetzt bekommt sind allzu oft traurige Frikadellen, Bockw&#252;rste und herzlos geschmierte Stullen. F&#252;r die Kreativen sicher kein Quell der Inspiration und f&#252;r die Produktionsgesellschaften nur allzu oft ein Posten, bei dem sich noch ein Euro einsparen l&#228;sst.
</p>
<p>
Inzwischen hat die fr&#246;hliche Wienerin dem Film den R&#252;cken gekehrt und betreibt in Berlin mehrere eigene Restaurants, in denen sie selbstverst&#228;ndlich nicht mehr selbst kocht. Daf&#252;r hat sie ein Rudel K&#246;che, mit denen sie versucht ihren unstillbaren Hunger in den Griff zu bekommen. Das &#8220;Restaurant Sarah Wiener&#8221; im Hamburger Bahnhof ist eigentlich mehr ein Bistro oder ein klassisches Museums-Café. Im Saal herrscht laute Betriebsamkeit, Kinder toben sich in ihren Malb&#252;chern aus und &#228;ltliche Damen aus dem Kulturbetrieb finden Gelegenheiten, schon zur Mittagszeit mit dem einen oder anderen Glas Schaumwein ihre nerv&#246;sen Seelen zu beruhigen.
</p>
<p>
<dc>W</dc>ir bestellten &#8220;Saltimbocca von der Forelle&#8221; und &#8220;Schwammerlstrudel&#8221;, kleine Happen, um die Neugier und den Bauch  zu befriedigen. Wenn sie auch offensichtlich vorbereitet waren und nicht auf die Minute zubereitet wurden, was bei Preisen um 10 Euro sicherlich zu verzeihen ist, waren beide Gerichte gelungene Kreationen. Zu den Forellenfilets, die mit einer Scheibe Schinken gebraten worden waren, gab es eine Kugel Gorgonzola-Eis, die zur zus&#228;tzlichen Belustigung auch noch mit Prickelpulver bestreut war. Geschmacklich interessant, doch stellte sich nach dem dritten oder vierten L&#246;ffel der eiskalten Crème ein gewisser Widerwille gegen diese K&#228;sekreation ein.
</p>
<p>
Der Pilzstrudel kam klassischer daher. Saftige, aromatische Pilze einer unbekannten Sorte, gebacken in einem knusprigen Strudelteig und dann auf einen Salat gelegt. Das Preis-Leistungs-Verh&#228;ltnis beider Gerichte war ausgesprochen gut. Was die Weinkarte hergibt, haben wir, anders als die Kulturtanten neben uns, so fr&#252;h am Tag noch nicht zu testen gewagt.</p>
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		<title>La Paradeta, Barcelona</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 18:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fastfood]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresfrüchte]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=39,right,thumb]Man muss es richtig machen, wenn man fern der K&#252;ste Fisch oder Meeresfr&#252;chte bestellt. Dann h&#228;lt man sich zum Beispiel an Anthony Bourdain, der in seinem Buch “Kitchen Confidential” empfiehlt, niemals Dienstags Fisch zu ordern – denn dann ist die Chance gro&#223; …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/10/laparadeta1.jpg" alt="La Paradeta, Barcelona" title="La Paradeta, Barcelona" width="430" height="323" class="aligncenter size-full wp-image-6004" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>La Paradeta, Barcelona</h1>
<p>
<strong>Im Bistro <em>La Paradeta</em> in Barcelona beschr&#228;nkt sich die Zubereitung von Fisch und Krustentieren auf wenige Handgriffe. Und der Gast w&#228;hlt selbst aus, welches Meeresgetier ihm auf den Teller kommt. Das kommt auch der Stimmung zu Gute.</strong>
</p>
<p>
<dc>M</dc>an muss es richtig machen, wenn man fern der K&#252;ste Fisch oder Meeresfr&#252;chte bestellt. Dann h&#228;lt man sich zum Beispiel an Anthony Bourdain, der in seinem Buch “Kitchen Confidential” empfiehlt, niemals Dienstags Fisch zu ordern – denn dann ist die Chance gro&#223;, die nicht mehr ganz tadellosen &#220;berbleibsel vom Wochenende vorgesetzt zu bekommen. Montag ist in der Regel Ruhetag, ein Tag mehr, um den Waren ihre Frische zu nehmen.
</p>
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<p>
Am Meer jedoch braucht man sich diese Sorgen nicht zu machen, denn selbst wenn die Globalisierung der &#246;rtlichen Fischereiwirtschaft schon den Gar aus gemacht hat, kennen sich die Mensch doch immer noch mit Fisch aus und wissen Qualit&#228;t zu sch&#228;tzen. Alles was den K&#252;stenbewohnern den Appetit verdirbt wird ins Binnenland verfrachtet und findet dort sicherlich einen Abnehmer.
</p>
<p>
Ein Ort, den ich bedingungslos immer wieder empfehlen kann, um einmal wirklich gute Meeresfr&#252;chte zu essen, liegt in Barcelona. Aus Gr&#252;nden des Klimaschutzes rate ich niemandem, allein f&#252;r diesen Genuss nach Katalonien zu fliegen, aber wenn man schon einmal da ist, dann sollte man sich den Abstecher auf keinen Fall entgehen lassen.
</p>
<p>
La Paradeta” sieht aus wie eine Kantine: An langen schlichten Holztischen sitzen gleicherma&#223;en Yuppies auf dem Absprung in die Nacht, vielk&#246;pfige Familien und Gesch&#228;ftsleute. Sie alle kommen nur wegen der Meeresfr&#252;chte. Die liegen in einer gro&#223;en Theke, wie bei einem Fischgesch&#228;ft, und schon beim Eintritt zeigt man hierauf und dorthin und stellt so eine Wanne voller Krabben, Muscheln, Garnelen, Schnecke und anderem Kleingetier zusammen, die dann mit einer Nummer versehen und in die K&#252;che gebracht wird.
</p>
<p>
Diese Nummer muss man sich gut merken, denn immer, wenn sie &#252;ber den tr&#246;tigen Lautsprecher aufgerufen wird, ist wieder ein Gericht fertig und kann an der Ausgabestelle abgeholt werden. Dazu trinkt man am besten einen jungen, tr&#252;ben Wei&#223;wein, der zuf&#228;llig auch noch der billigste auf der Karte ist. So ist man einen ganzen Abend lang besch&#228;ftigt, bekommt Venusmuscheln in Marinade, ged&#228;mpfte Langusten oder winzige Chanquete. Das sind winzige, durchsichtige Fisch, die mit einem Backteig umh&#252;llt und frittiert werden. Am Ende sehen sie aus wie Pommes, werden mit Zitronensaft betr&#228;ufelt, und nebenbei gegessen, w&#228;hrend man auf das n&#228;chste Highlight wartet.
</p>
<p>
Am Ende ist man leicht berauscht, gleicherma&#223;en vom Eiwei&#223; wie von dem leichten Wein und f&#252;hlt sich frisch und stark wie ein Stier.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Grillstress</title>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 08:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[gegrillt]]></category>
		<category><![CDATA[Sardinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Grillstress &#8230;ist, wenn man den halben Tag daf&#252;r verwendet, das abendliche Barbecue vorzubereiten. Dabei hatte ich nur den Fisch &#252;bernommen. Nachdem ich feststellen musste, dass – vern&#252;nftigerweise – Fischgesch&#228;fte montags geschlossen sind, habe ich mich im Supermarkt f&#252;r gefrorene Sardinen und Calamari entschieden. Die Calamari wurden geh&#228;utet und gewaschen und dann mit Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Grillstress</h1>
<p>
&#8230;ist, wenn man den halben Tag daf&#252;r verwendet, das abendliche Barbecue vorzubereiten. Dabei hatte ich nur den Fisch &#252;bernommen. Nachdem ich feststellen musste, dass – vern&#252;nftigerweise – Fischgesch&#228;fte montags geschlossen sind, habe ich mich im Supermarkt f&#252;r gefrorene Sardinen und Calamari entschieden.
</p>
<p>
Die Calamari wurden geh&#228;utet und gewaschen und dann mit Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer mariniert. Sie kommen nur kurz auf den knallhei&#223;en Grill, damit sie nicht z&#228;h werden, was leider allzu schnell passiert.
</p>
<p>
Die Sardinen habe ich mit einer Masse aus Tomatenw&#252;rfeln, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Basilikum gef&#252;llt ziehen lassen. Auf dem Grill wurden sie Braun gebraten und dann abgeknabbert. Manche essen sie ganz, andere arbeiten sich um die Gr&#228;ten herum.</p>
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