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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Basilikum</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Gew&#252;rze richtig lagern</title>
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		<pubDate>Mon, 18 Oct 2010 07:30:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
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		<description><![CDATA[[inspic=146,right,thumb]Zum Kochen braucht man oft nur wenige Zutaten. Ein paar Eier, Nudeln, Kartoffeln oder ein sch&#246;nes St&#252;ck Fleisch reichen oft als Grundlage. Dann schaut man, was man im K&#252;hlschrank hat, und beginnt mit den Gedankenspielen. Ein frisches …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/10/gewuerze.jpg" alt=" title="Verschiedene Gew&#252;rze" width="430" height="286" class="aligncenter" size-full wp-image-1938" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Gew&#252;rze lagern</h1>
<p><strong>Bei Gew&#252;rzen d&#252;rfen wir der Nase vertrauen – Duft ist Geschmack und Geschmack ist Duft. Unsere Aromen brauchen geschlossene Gef&#228;&#223;e, damit sich ihr Geschmack nicht verliert.  Trennen sollte man sich von alten, pappigen Kr&#228;utern. Und wenn im K&#252;chenschrank der Curry regiert, dann hilft nur gr&#252;ndlich auszumisten.</strong></p>
<p><dc>E</dc>s ist der Schicksalsschlag f&#252;r jeden Koch. Zwei Stunden liebevolle Arbeit, wom&#246;glich bei Freunden in einer fremden K&#252;che, und dann macht ein muffiges, graues Pfefferpulver (auf dem Etikett wird er tats&#228;chlich <em>schwarzer</em> Pfeffer bezeichnet) alles zunichte. Es sind diese Erfahrungen, die dazu f&#252;hren, dass man seinen Gew&#252;rzschrank in Ordnung bringt. Unordnung bei den Kr&#228;utern ist wie Komponieren auf einem verstimmten Klavier. Gerade wenn man sich auf wenige Zutaten verl&#228;sst und der Kreativit&#228;t viel Platz einr&#228;umt, m&#252;ssen die Gew&#252;rze in bestem Zustand sein.</p>
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</div>
<p>Dabei gibt es drei schlichte, allgemeing&#252;ltige Regeln:</p>
<p>• Gew&#252;rze m&#246;gen keine Luft<br />
• Gew&#252;rze m&#246;gen kein Licht<br />
• Gew&#252;rze wollen alleine sein</p>
<p>Das Gegenbeispiel ist der Gew&#252;rzkorb mit den offenen T&#252;ten. Statt in ordentlichen Gl&#228;sern und Dosen liegen die Gew&#252;rze hier in den Beuteln in denen sie gekauft worden. Paprika, Majoran, K&#252;mmel und Curry mischen sich zu einer allergischen Masse, die beim Koch allenfalls Juckreiz ausl&#246;st. Eine Suppe oder einen Fisch kann man sich mit diesem Muff ganz schnell ruinieren. Und die teuren Gew&#252;rze (viele davon Urlaubsmitbringsel) kann man wegwerfen. An diesem Punkt sollte man gr&#252;ndlich aufr&#228;umen und den Schrank auswischen.</p>
<p>Die Aromen m&#252;ssen eindeutig sein und sollen sich nicht vermischen. L&#228;sst sich der Duft klar zuordnen, und ist er frisch und zart, dann ist alles in Ordnung. Ist er hingegen alt und staubig, sollte man sich ein paar grunds&#228;tzliche Gedanken machen. Denn durch die richtige Aufbewahrung halten sich Gew&#252;rze lange frisch. Wegwerfen wird dann zur seltenen Ausnahme. Schon ein paar saubere, trockene Marmeladengl&#228;ser wirken Wunder. So bekommt jedes Kraut den Platz, den es verdient, und in den Gew&#252;rzschrank zieht Ordnung ein.</p>
<p>Gerade gemahlene Gew&#252;rze sind sehr anf&#228;llig. Bei einem feinen Puder verfl&#252;chtigen sich die Aromen leicht in die Luft. Gleichzeitig beschleunigen sich die Verfallsprozesse, denn Licht und Sauerstoff haben ungehinderten Zugang bis tief ins Innere der K&#246;rner. Ein Grund mehr, um Zimt, Curry oder Paprikapulver umzuf&#252;llen, bevor wir mit ihnen unsere K&#252;che bereichern. Wer sich auf diese Weise ein wenig mit Gew&#252;rzen besch&#228;ftigt, der lernt die <em>gro&#223;en</em> Kr&#228;uter sch&#228;tzen: Lorbeer, Muskat und Wacholder sind nicht umsonst Klassiker in der mitteleurop&#228;ischen K&#252;che. Sie halten sich lange frisch und haben einen pr&#228;gnanten Geschmack. Abartige Erfindungen wie Kr&#228;utersalz, Suppenw&#252;rfel und fein gemahlenen Pfeffer sollte man besser im Supermarkt lassen.</p>
<p>Um die Ausstattung zu vervollst&#228;ndigen, kann auch eine kleine private Kr&#228;uterzucht nicht schaden. Wer genug Zeit und Platz hat, der sollte Basilikum, Thymian, Rosmarin, Salbei und Minze z&#252;chten. Ein bisschen g&#228;rtnerisches Talent sollte man daf&#252;r allerdings entwickeln, denn ohne Umtopfen, Gie&#223;en und D&#252;ngen geben die Jungpflanzen nach wenigen Tagen den L&#246;ffel ab. Wer diese Regeln beachtet und ab und an pr&#252;fend sein N&#228;schen in die Gew&#252;rze steckt, der hat alles um gro&#223;e Symphonien zu komponieren.</p>
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		<title>Gr&#252;nes Pesto</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/gruenes-pesto/</link>
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		<pubDate>Fri, 14 Dec 2007 10:00:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Vegetarisch]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Parmesan]]></category>
		<category><![CDATA[Pasta]]></category>
		<category><![CDATA[Pesto]]></category>
		<category><![CDATA[Soße]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=55,right,thumb]Menschen die Pasta nicht m&#246;gen sind eine seltene und liebenswerte Spezies. Ich sch&#228;tze sie, denn sie wollen Hauptgerichte, Desserts und Vorspeisen, keine Studentenk&#252;che, keine Kompromisse. Mein heutiges Pesto ist jedoch ein Kompromiss, denn ich musste …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/12/pesto-verde.jpg" alt="Gr&#252;nes Pesto" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Gr&#252;nes Pesto</h1>
<p><strong>Ein frisches Pesto ist schnell gemacht, aber trotzdem Hohe Schule. Denn die Zutaten sind edel und aromatisch. Diese feine So&#223;e adelt jede Nudel.</strong></p>
<p><dc>M</dc>enschen die Pasta nicht m&#246;gen sind eine seltene und liebenswerte Spezies. Ich sch&#228;tze sie, denn sie wollen Hauptgerichte, Desserts und Vorspeisen, keine Studentenk&#252;che, keine Kompromisse. Mein heutiges Pesto ist jedoch ein Kompromiss, denn ich musste ein bisschen tricksen, um es auf die Beine zu stellen. Dar&#252;ber werde ich hier jedoch nicht berichten, sondern allein davon, wie man es im Idealfall machen sollte. Auf dem Teller findet sich am Ende eine Portion Linguine, die nicht nur den Appetit stillt, sondern auch den Hunger nach Kr&#228;utern, Sommer und Energie. Eine sch&#246;ne Portion Aroma!</p>
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<p>Das Nudelwasser habe ich schon aufgesetzt, wenn ich das Pesto vorbereite. Ich brauche Basilikum, ein sch&#246;nes St&#252;ck Parmesan, ein gutes, sanftes Oliven&#246;l (also nicht das Zeug, das ich zum Braten benutze), Pinienkerne und eine Zitrone. Dies ist wie gesagt die Idealform, viele Abwandlungen sind denkbar: andere Kr&#228;uter, anderer K&#228;se, anderes &#214;l …</p>
<p>Die Pinienkerne habe ich aus einem t&#252;rkischen Supermarkt, wo ein Glas 2,99 Euro kostet. An anderer Stelle zahlt man oft das doppelte, selbst f&#252;r kleinere Mengen. Dass sie so teuer sind, liegt daran, dass man Pinien nur alle zwei Jahre ernten kann. In der Industrie werden h&#228;ufig Sonnenblumenkerne verwendet. Die Werbestrategen begr&#252;nden das mit dem &#8220;besseren&#8221; Aroma, in Wirklichkeit geht es dabei jedoch einzig und allein um den Preis, denn Sonnenblumenkerne kosten nur ein Zehntel.</p>
<p>Zu den Kr&#228;utern: Basilikum ist eine sensible Pflanze, und vielleicht ist das auch der Grund, warum sie oft im Pflanztopf angeboten wird. Ich kaufe, wenn es geht nur die eingeschwei&#223;ten frischen Bl&#228;tter, denn ich frage mich, warum ich all diesen M&#252;ll mit nach Hause schleppen sollte. Ich als Stadtbewohner habe keinerlei Verwendung f&#252;r Pflanzt&#246;pfe und Blumenerde. Also m&#252;sste ich sie wegschmei&#223;en und das erscheint mir als v&#246;lliger Unsinn.</p>
<p>Ich gebe alle Zutaten in eine Sch&#252;ssel: den gewaschenen Basilikum, je mehr desto besser, drei streichholzschachtelgro&#223;e St&#252;cke K&#228;se, ein kleines Glas &#214;l, einen Spritzer Zitronensaft, eine sch&#246;ne Prise Salz und etwas Pfeffer, sowie eine Handvoll Pinienkerne. Das Ganze p&#252;riere ich nun gr&#252;ndlich und gebe noch einen Schluck &#214;l dazu, falls die Masse zu dick ist. Und das war es schon! Peng! Einfacher geht es nicht.</p>
<p>Nun gie&#223;e ich die fertigen Nudeln ab und vermische sie portionsweise auf den Tellern mit jeweils zwei L&#246;ffeln der gr&#252;nen So&#223;e. Oben drauf gebe ich noch ein paar Kerne und etwas geriebenen K&#228;se. F&#252;r meine verehrten Pastafeinde w&#252;rde ich das Pesto auf ein ged&#252;nstetes wei&#223;es Fischfilet streichen. Auch durch ein St&#252;ck Lammfleisch mit diesem Pesto w&#228;re mir ihre Liebe sicher. Vielleicht in einem anderen Leben.</p>
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		<title>Butterberge gegen die K&#228;lte</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/mit-butterbergen-gegen-die-kalte/</link>
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		<pubDate>Sun, 09 Dec 2007 16:26:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Butter]]></category>
		<category><![CDATA[Dill]]></category>
		<category><![CDATA[Knoblauch]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=50,right,thumb]Da gibt es diese verbl&#252;ffende Geschichte von den russischen &#214;larbeitern: Wenn sie von einer Schicht in der Eisesk&#228;lte der winterlichen Taiga nach Hause kommen und sich verfroren in die Stube hocken, dann essen sie erstmal eine Packung Butter, um …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: right">
<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/12/kraeuterbutter.jpg" alt="Kr&#228;uterbutter selbst gemacht" /><font size="1"> Bild DDD</font>
</p>
<p><h1>Meine gute Kr&#228;uterbutter</h1>
</p>
<p>
<strong>Mit Butterbergen gegen die K&#228;lte</strong>
</p>
<p>
Da gibt es diese verbl&#252;ffende Geschichte von den russischen &#214;larbeitern: Wenn sie von einer Schicht in der Eisesk&#228;lte der winterlichen Taiga nach Hause kommen und sich verfroren in die Stube hocken, dann essen sie erstmal eine Packung Butter, um wieder auf Temperatur zu kommen. Energie pur gegen den K&#228;ltetod.
</p>
<p>
Auch hierzulande wird es frostig. Doch ich zweifle daran, dass mein K&#246;rper sich &#252;ber die Zufuhr gr&#246;&#223;erer Mengen puren Fettes bedingungslos freut. Zumindest die Geschmacksknospen lehnen sich nachdem Genuss meiner Kr&#228;uterbutter jedoch zufrieden zur&#252;ck und verweisen das schlechte Gewissen auf die R&#228;nge.
</p>
<p>
Eigentlich wollte ich Pesto machen, doch dann &#252;bersah ich meinen Kr&#228;utervorrat und verschob die gr&#252;ne Pastasauce auf sp&#228;ter, dazu bald mehr an dieser Stelle. Nun jedoch zur Butter. Ich wollte, dass sie aromenreich, ausgewogen und w&#252;rzig w&#252;rde. Um das zu erreichen kann ich auf Knoblauch keinesfalls verzichten. Wer Probleme damit hat, der nehme statt zwei gro&#223;er Zehen nur eine.
</p>
<p>
Ich kann nur den Kopf sch&#252;tteln, wegen des hysterischen Umgangs mit der kleinen Knolle – an mir selbst wurde noch nie der bef&#252;rchtete Knoblauchdunst beanstandet. Dabei gilt es zwei Dinge zu beachten. Je frischer der Knoblauch ist, desto weniger penetrant und st&#246;rend ist sein Geruch und desto besser ist sein Aroma. Und je k&#252;rzer das Gericht kocht, desto weniger Knoblauch verwende ich. F&#252;r eine Gazpacho, die kalte spanische Gem&#252;sesuppe, nehme ich nur ein Minimum, eine kleine Zehe.
</p>
<p>
In die Kr&#228;uterbutter kommen au&#223;erdem einige Bl&#228;ttchen Basilikum, eine gute Handvoll glatte Petersilie, etwas Dill, sowie eine Schalotte. Das alles hacke ich klein und gebe es zusammen mit einem halben Pfund Butter, das ich in Flocken portioniere, in eine passende Sch&#252;ssel. Au&#223;erdem f&#252;ge ich einen Spritzer Zitronensaft, einen halben Teel&#246;ffel Salz und eine Prise Pfeffer hinzu.
</p>
<p>
Nun kommt mein P&#252;rierstab zum Einsatz. Mit Kraft und M&#252;he arbeiten wir uns durch die Mischung und matschen alles solange durcheinander, bis eine z&#228;he, gr&#252;nliche Masse entstanden ist. Wer keinen P&#252;rierstab hat, der kann auch einen Mixer oder, das ist allerdings die m&#252;hevollste Variante, eine Gabel nehmen, um alles zu vermengen. Am Ende finden sich in der Butter neben den Kr&#228;uterfitzelchen winzige Zwiebelst&#252;cke, die sie interessanter machen. Auf einem frischen Brot oder einem <a href="http://www.kosmos-happa-happa.de/?p=8">Simit</a> ist das ein wunderbarer Snack f&#252;r eine wochenendliche Fernsehsession oder eine dankbare Zierde f&#252;r das konventionelle Partybuffet.</p>
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		<title>Basilikum-Salat</title>
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		<pubDate>Tue, 08 May 2007 08:29:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Salat]]></category>
		<category><![CDATA[Tomaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Basilikum-Salat Heute gibt es Salat (zur Tiefk&#252;hlpizza). Die Pizza riecht nach altem Fisch, doch der Salat duftet so gut wie er schmeckt. Ich habe einen B&#228;renhunger und f&#252;hle mich v&#246;llig unterzuckert, zitterig und wirr. Das kommt davon, wenn man nur Kaffee fr&#252;hst&#252;ckt&#8230; Zuerst schneide ich ein paar Kirschtomaten (es waren biologische, denn konventionellen spanischen Tomaten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Basilikum-Salat</h1>
<p>
<dc>H</dc>eute gibt es Salat (zur Tiefk&#252;hlpizza). Die Pizza riecht nach altem Fisch, doch der Salat duftet so gut wie er schmeckt. Ich habe einen B&#228;renhunger und f&#252;hle mich v&#246;llig unterzuckert, zitterig und wirr. Das kommt davon, wenn man nur Kaffee fr&#252;hst&#252;ckt&#8230;
</p>
<p>
Zuerst schneide ich ein paar Kirschtomaten (es waren biologische, denn konventionellen spanischen Tomaten traue ich nicht mehr) und w&#252;rze dann kr&#228;ftig mit Salz aus der M&#252;hle. Dann vermenge ich sie mit frischem, geschnittenen Basilikum, dazu an anderer Stelle mehr. Im K&#252;hlschrank liegt noch eine kleine Lauchzwiebel, die ich auch noch dazu schneide. Eine Mozzarella-Kugel wird auch gew&#252;rfelt. Es geht nichts &#252;ber Mozzarella. Schon w&#228;hrend der Zubereitung &#228;&#223;e ich ihn auf, wenn ich mich nicht bremsen w&#252;rde. Noch ein wenig Salz und eine kleine Prise Pfeffer, fertig. Kein Essig, kein &#214;l. Ein Spritzer Zitrone vielleicht, wenn man gerade eine zur Hand hat.
</p>
<p>
Oh man, das schmeckt! Die Fr&#252;hlingszwiebel spendet die Frische, der Basilikum die herbe W&#252;rze. So ein guter Geschmack, ich bin ganz &#252;berrascht. Vom Thunfisch auf der Pizza Quattro Stagnioni wird einem jedoch ganz anders. Warum tue ich mir das an? Warum tun wir dem Meer so etwas an, um dann diesen braunen kruden, stinkenden Pamps daraus zu machen und auf eine Pizza zu tun? Viel schlechter kann man einen Fisch nicht behandeln.</p>
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		<title>Grillstress</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/grillstress/</link>
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		<pubDate>Wed, 02 May 2007 08:13:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Basilikum]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[gegrillt]]></category>
		<category><![CDATA[Sardinen]]></category>

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		<description><![CDATA[Grillstress &#8230;ist, wenn man den halben Tag daf&#252;r verwendet, das abendliche Barbecue vorzubereiten. Dabei hatte ich nur den Fisch &#252;bernommen. Nachdem ich feststellen musste, dass – vern&#252;nftigerweise – Fischgesch&#228;fte montags geschlossen sind, habe ich mich im Supermarkt f&#252;r gefrorene Sardinen und Calamari entschieden. Die Calamari wurden geh&#228;utet und gewaschen und dann mit Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h1>Grillstress</h1>
<p>
&#8230;ist, wenn man den halben Tag daf&#252;r verwendet, das abendliche Barbecue vorzubereiten. Dabei hatte ich nur den Fisch &#252;bernommen. Nachdem ich feststellen musste, dass – vern&#252;nftigerweise – Fischgesch&#228;fte montags geschlossen sind, habe ich mich im Supermarkt f&#252;r gefrorene Sardinen und Calamari entschieden.
</p>
<p>
Die Calamari wurden geh&#228;utet und gewaschen und dann mit Zitronensaft, Knoblauch, Petersilie, Salz und Pfeffer mariniert. Sie kommen nur kurz auf den knallhei&#223;en Grill, damit sie nicht z&#228;h werden, was leider allzu schnell passiert.
</p>
<p>
Die Sardinen habe ich mit einer Masse aus Tomatenw&#252;rfeln, Zwiebeln, Knoblauch, Petersilie und Basilikum gef&#252;llt ziehen lassen. Auf dem Grill wurden sie Braun gebraten und dann abgeknabbert. Manche essen sie ganz, andere arbeiten sich um die Gr&#228;ten herum.</p>
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