Pret-A-Diner: Gastronomie als Bausatz

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Pret A Diner ist zurück in Berlin. Direkt hinterm Roten Rathaus, in einem Betonklotz, an dem die Invetsoren bisher noch vorüber gegangen sind, hat sich der charmante Großgastronom Klaus Peter Kofler wieder mit seiner Mannschaft eingerichtet. Das Konzept hat sich bewährt: in München, Frankfurt, selbst in London war er inzwischen damit unterwegs. Nun ist er zurück in der Hauptstadt, pünktlich um die Berlinale und die Fashion Week mitzunehmen. Die Investitionen von 120.000 Euro spielt er locker wieder ein, auch wenn er nach eigener Aussage mit Pret A Diner kein Geld verdienen will. Er nutzt das Konzept um seinen Catering-Kunden neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Eine teure Visitenkarte. Aber so ein Projekt schmückt, genau wie die Kunst seiner Partnerin Olivia Steele, die in den Räumen gleichzeitig ausgestellt wird.

timraueFünf bekannte Köche werden die verranzten Hallen der Alten Münze in Mitte bespielen. Dazu gibt es Kunst-Installation, DJ’s, Szenebar (betrieben vom Cookies). Männer wie Tim Raue kochen hier allerdings nicht selber, und auch seine Köche bleiben daheim in der Rudi-Dutschke-Straße. Von ihm sind die Rezepte sowie „Fonds und Saucen“. Eine Mannschaft aus Mietköchen baut dann vor Ort alles zusammen. Hektik ist angesagt. Im Regelbetrieb gibt es dann zwei Services pro Abend. Zur Eröffnung am Donnerstag wurde Sushi serviert, aber auch Schweinsbäckchen und dererlei. Auf Raue folgen bis zum 29. Februar noch Adam Byatt, Kay Schöneberg, Oliver Lange und Stephan Hentschel. Schon schön gemacht, aber man kommt eher nicht wegen des Essens her, sondern für den Kick, für den Augenblick.

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