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    KHH Goes East

    KHH Goes East

    Es hat Gründe, dass der Blog in diesen Tagen recht unregelmäßig aktualisiert wird – Kosmos Happa Happa ist umgezogen. Ich folgte dem Trend, habe dem Rhein den Rücken gekehrt und eine schöne, ungemein kostengünstige Wohnung im Prenzlauer Berg bezogen, das Verhalten vieler vor uns imitierend.

    Wir hatten vorgearbeitet, für die Osterzeit und für den Umzug. Während ihr die neusten Texte lesen konntet, saß der Autor vermutlich gerade in seinem voll beladenen 3,5t-Transporter auf dem Standstreifen der A2 und telefonierte mit dem ADAC. Doch dass das Arbeitspensum auch Tage nach der (schließlich glücklichen) Ankunft noch längst nicht erschöpft sein würde, darauf war ich nicht vorbereitet.

    Die Küche in ihrer jetzigen Form ein Provisorium zu nennen wäre euphemistisch. Ich bin froh, dass ich mir heute morgen den ersten Kaffee kochen konnte. In zwei Tagen kommt endlich der Kühlschrank. Wann an den Wänden Schränke und Regale hängen werden, ist überhaupt noch nicht abzusehen. Dieses Durcheinander gibt mir jedoch zumindest Gelegenheit, die Küche so zu planen, wie sie mir gefällt.

    Es gibt einige Grundsätze, die man dabei beachten sollte. Der Herd sollte aus nahe liegenden Gründen nicht neben dem Kühlschrank (und schon gar nicht neben dem Gefrierschrank!) stehen. Andererseits sollten der Kühlschrank, die große Arbeitsplatte und der Herd sich in unmittelbarer Nähe zueinander befinden, denn diese Orte sind es, die beim Kochen in erster Linie zum Einsatz kommen. Hier muss man sich ungestört bewegen und arbeiten können. In der Nähe wird bei mir außerdem der Mülleimer stehen, so dass ich Eier- und Zwiebelschalen mit einer Bewegung entsorgen kann und nicht erst die Küche durchqueren muss.

    Man sollte darauf achten, dass das Tageslicht gut genutzt wird. Vor dem Fenster könnte man beispielsweise die Spüle unterbringen, die sich gerne zu einem dunklen, ungeliebten Ort entwickelt, wenn man sie falsch platziert. Ein paar Blumentöpfe mit Kräutern auf die Fensterbank zu stellen bietet sich natürlich auch an, auch wenn man sich in einer 50-qm-Wohnung alle Selbstversorger-Fantasien getrost aus dem Kopf schlagen kann.

    Am Abend nach dem Einzug machte ich zum Dank für die Helfer bei Freunden ein Essen mit Lammhaxen (aus Europas größtem Biosupermarkt), Ratatouille und Rotweinsoße. Leider wird dieses Essen bis auf weiteres das einzige bleiben, doch bis es mit dem Kochen weitergeht, gibt es Kritiken, Besprechungen und Kochgeschichten. Außerdem werden bald die Videoblogs wieder aufgenommen – besser und schöner denn je und ganz ohne Youtube.

    Themen: Storys | Kein Kommentar »

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