Rhabarber Crumble

Rhabarber Crumble

Rhabarber Crumble


Gerade war noch Winter, jetzt ist schon der Frühling da. In den Supermärkten gibt es jetzt Rhabarber. Doch was macht man mit dem sauren Gemüse? Einen kleinen warmen Auflauf nach englischer Art. Der perfekte Snack für einen kuscheligen Samstagnachmittag, Ende April.

Frischer Rhabarber ist eine tolle Sache, denn er gedeiht schon, wenn die anderen Pflanzen im Garten und auf den Feldern noch müde ihre Wurzeln strecken. Spätestens ab Anfang Mai stehen seine langen roten Stängel hochgewachsen in den Beeten. Doch was kann man damit machen, außer Kompott oder einen frischen, sauren Saft? Die Engländer haben auf diese Frage die passende Antwort gefunden: einen Rhabarber Crumble. Das ist ein Streuselkuchen, den man von allem Überflüssigen befreit: übrig bleiben nur das Obst und die Streusel.

Rhabarber-Krumpel

Für die Zubereitung einer kleinen Nachmittagsspeise für sechs Personen braucht man

· 1kg Rhabarber (das ist reichlich, etwas weniger geht auch)
· 30g weißen Zucker
· 200g Mehl
· 130g braunen Zucker
· 120g Butter

Die Zutatenliste verrät es bereits: Das Rezept ist easypeasy. Man wäscht den Rhabarber, zieht am dicken Ende anfangend mit einem Messer die Schale ab und schneidet ihn danach in fingerlange Stücke. Dann schichtet man sie in einer Reine oder einer großen Auflaufform auf, bespritzt sie mit zwei, drei TL Wasser und streut den weißen Zucker darüber. Damit der Rhabarber am Ende schön weich ist, schieben wir die Reine jetzt schon für 5 Minuten in den heißen Ofen bei 200°C.

Den Teig haben wir bereits vorbereitet, in dem wir in einer Schüssel den braunen Zucker, das Mehl und die Butter gründlich miteinander verknetet haben. Das dauert etwa fünf bis zehn Minuten und es ist megawichtig, dass er auch ohne Wasser einigermaßen zusammenhält. Es ist aber normal, dass die Stückchen ständig auseinanderbrechen. Wer es besonders gut machen will, der knetet noch ein bisschen mehr Butter unter.

Wenn der Rhabarber im Ofen leicht zu dampfen beginnt holen wir ihn aus dem Ofen und bröckeln schnell und gleichmäßig den Teig darüber. Beides zusammen kommt nochmal ungefähr für 30 Minuten in den Ofen. Am Ende sollten die Streusel goldbraun sein. Gegebenenfalls kann man die Temperatur noch ein bisschen höher drehen, wenn die Farbe zu blass zu werden scheint. Von dem warmen Obst im Ofen geht jetzt ein herzerwärmender Duft aus. Gerade recht, wenn man sich zu früh von den Wintersachen getrennt hat. Dazu ein bisschen Crème Double oder eine Vanille-Soße und der süße Zauber entfaltet seinen Wirkung.

Bild Purple Snail

Hinterlasse eine Antwort