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Ab auf den Teller, Baby

Nudeln sagen sehr viel über denjenigen aus, der sie kocht. Ich selbst habe schon mal eine Beziehungen auf einem Tortellini-Gericht aufgebaut. Tortellini sind lecker, das ist klar. Tortellini sind Nudel zum Quadrat und neben Lasagne die Königsdisziplin der Pasta.
Mein heutiges Abendessen baut auf der Studentenvariante auf: getrockneten Tortellini aus dem Supermarkt – gibt es glaube ich für magere 79 Cent. Das sagt eigentlich schon alles, und dennoch habe ich gerne einen Beutel davon im Schrank.
Ich schütte sie in einen Topf mit kochendem Wasser. Die Platte schalte ich auf untere Hitze und denke erstmal nicht weiter drüber nach. Derweil geht es an die Soße: Ich schneide eine Zwiebel, und dünste sie in Olivenöl, danach gebe ich eine Handvoll gefrorene Erbsen dazu und eine gewürfelte Fleischtomate. Das alles lasse ich eine Weile köcheln und schmecke es schon ein wenig mit Salz und Pfeffer ab.
Dann nehme ich eine kleine Knoblauchzehe, hacke sie so klein es eben geht und rühre sie hinzu. Das gleiche tue ich mit ein paar Lauchzwiebeln, die ich grob schneide. Um der Sauce mehr Basis zu verleihen füge ich einen Esslöffel Tomatenmark und einen Schluck Wasser zu.
Da die Erbsen Zeit benötigen, und die Tomatenstückchen schön zerkochen sollen, schalte ich den Herd herunter und lasse das ganze in Ruhe garen. Ich widme mich derweil einem übrig gebliebenen Stück Parmesan, reibe ihn fein und halte den Käse für nachher bereit.
Die Soße sollte jetzt eine Art Gemüseeintopf gebildet haben. Ich schmecke mit Salz, Pfeffer und einer Prise Zucker ab, gebe ein wenig frischen Basilikum hinzu und vermische alles gut. Die Tortellini sollten jetzt eine weiche Konsistenz haben ohne auseinander zu fallen. Sie müssen schön durchgezogen sein. Achtung, dass keine trockenen Stücke in der Füllung sind!
Ich gieße sie ab und gebe sie dann zur Sauce. Nachdem ich alles gut vermengt habe häufe ich sie portionsweise auf die Teller und bestreue sie mit dem Käse und noch ein wenig Pfeffer aus der Mühle. Wer es bisher noch nicht wusste, der weiß spätestens beim ersten Bissen, was guter Geschmack ist! Eieiei, lecker, lecker, lecker.
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