
Bild: Walt Disney
Supergeil!
Die Hauptfigur ist die Vorstadt-Ratte Remy, die von der Natur mit einem ausgezeichneten Geschmacks- und Geruchssinn versehen wurde und sich heimlich zu einem Gourmet entwickelt hat. Das Schicksal führt sie in das Sternerestaurant des verstorbenen Küchenpapstes Auguste Gusteau. Während Remy heimlich Hand bzw. Pfote an die Gerichte legt, kämpft die Küchen-Brigade gegen die Intrigen des Chefkochs und um den dritten Stern.
Remy bedient sich dabei des Küchenjungen Linguini, der völlig ahnungslos in die gefährliche Welt der Köche geraten ist. Als unfreiwilliges Duo mischen sie den Restaurantbetrieb auf. Remy hilft dem Dreikäsehoch so zu unverdientem Ruhm, während er selbst seiner Leidenschaft nachgehen kann.
Dass ein solcher Film, bei dem sich (anders als etwa bei “Cars”) alles um sinnliche Genüsse dreht, als Animationsfilm funktioniert, beweist, wie weit dieses Genre inzwischen gediehen ist. Der Film steckt nicht nur voller appetitanregender Bilder von Speisen und Lebensmitteln, er imitiert auch den leicht maroden Charme des zeitgenössischen französischen Films, wie man ihn von Jean-Pierre Jeunet (Fabelhafte Welt der Amélie, Delikatessen) kennt.
“Ratatouille” stammt aus dem Hause Pixar, dass seit einiger Zeit zu Walt Disney gehört. Er kommt am 3. Oktober in die deutschen Kinos und dauert 111 Minuten. Ich kann ihn guten Gewissens empfehlen, denn auch hier dreht sich letztlich alles nur um den Genuss. Ein appetitliches Vergnügen.
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Wir hatten am Freitag eine Menge Spaß mit Remy und seinem Ratatouille und anschliessend großen Appetit!
Danke für den Tipp!
Auch die DVD-Box ist super. Als Bonusmaterial gibt es einen schönen Kurzfilm über das Zusammenleben von Ratten und Menschen im besten Pixar-Stil..