Mok Bang: Foodblogs in Korea

Mok Bang

Die Koreaner nennen es Mok-Bang, Essens-Übertragung: Videoübertragungen vom Essen anderer. Und das Land ist ganz heiß drauf. Die berühmtesten Bildschirm-Esser bringen auf bis zu 30.000 € Euro im Monat an Werbeeinnahmen. Dafür braucht man Millionen und Abermillionen an Seitenaufrufen und einen gesunden Magen, denn die Übertragungen dauern bis zu fünf Stunden. Insbesondere auf der Webseite afreeca tv nehmen die Esser die Stäbchen zur Hand. Dass das nicht gesund ist, erklärt The Diva, eine erfolgreiche Mok Bangerin. Sie hat inzwischen zehn Kilo zugenommen (und tausende Euros für Essen ausgegeben). Irgendetwas läuft schief in Südkorea, möchte man meinen, denn außer dem Küchendunst umgibt alle Videos ein Hauch von Einsamkeit.

Bild kotaku.com

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