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	<title>DeliDauerDienst &#187; Vermischtes</title>
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	<description>Delikat essen in Berlin und anderswo</description>
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		<title>Sch&#246;ne Beine, Schweinchen</title>
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		<pubDate>Mon, 23 Nov 2009 11:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Schinken]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=123,right,thumb]'Riecht nach Leiche', sagt meine Freundin, doch ihre Mitbewohner sehen das anders. Die beachtliche linke Hinterkeule eines iberischen Schweins, die in der K&#252;che aufgebaut ist, wird von Tag zu Tag d&#252;nner. Ein St&#252;ckchen im Vorbeigehen, ein Scheibchen w&#228;hrend der Nebenkostenabrechnung …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/11/schinken1.jpg" alt="schinken" title="schinken" width="430" height="318" class="alignleft size-full wp-image-959" /></p>
<p>
<strong>&#220;ber Eicheln, Hufe  und Lachsmesser</strong>
</p>
<p>
&#8216;Riecht nach Leiche&#8217;, sagt meine Freundin, doch ihre Mitbewohner sehen das anders. Die beachtliche linke Hinterkeule eines iberischen Schweins, die in der K&#252;che aufgebaut ist, wird von Tag zu Tag d&#252;nner. Ein St&#252;ckchen im Vorbeigehen, ein Scheibchen w&#228;hrend der Nebenkostenabrechnung, ein beherzter Schnitt mit dem Glas Rotwein in der Hand – das Mitbringsel aus Spanien ist ein Volltreffer in der genusshungrigen WG. Nach zwei Wochen ist nur noch ein abgefetzter Knochen &#252;brig.
</p>
<p>
Ohne Zweifel kommt aus Spanien der beste Schinken der Welt. Sogar die selbstbewussten Katalanen lieben den Jamón Ibérico, und das obwohl sie sonst alles spanische mit gro&#223;er Geste von sich weisen. Hierzulande freut sich der K&#228;ufer vielleicht &#252;ber einen Serrano-Schinken in der Fleischtheke des Supermarktes, denn damit hat man immerhin eine Alternative zum rumpeligen Schwarzw&#228;lder Schinken gefunden, f&#252;r den echten Ibérico, vor allem f&#252;r den &#8220;Pata Negra&#8221;, ist der Serrano Schinken jedoch keine Konkurrenz.
</p>
<p>
Die Qualit&#228;t, und damit auch der unglaubliche Geschmack des Jamón beruht auf zwei Vorausetzungen: der Rasse des Schweins (je mehr von einem echten iberischen drinsteckt, desto besser) und der F&#252;tterung. Ein Schwein, das sich sein Leben lang fast ausschlie&#223;lich mit Eicheln satt fressen durfte, hat gute Chancen, zu einem Jamón Ibérico de Bellota verarbeitet zu werden. Bis zu 1.000 Euro kann ein besonders wohlgen&#228;hrtes, gut gereiftes Schwein f&#252;r jeden seiner Hinterl&#228;ufe verlangen.
</p>
<p>
Ein wichtiges Indiz f&#252;r die Qualit&#228;t ist der charakteristische schwarze Huf, die &#8220;Pata Negra&#8221;, der iberischen Schweine. Damit man ihn auch herzeigen kann, bleibt der Fu&#223; bis zuletzt an der Keule. In unserem Fall war das Schwein jedoch hellh&#228;utig. Das mag auf den meisten Kontinenten ein Sch&#246;nheitsideal sein, beim iberischen Schwein ist es ein Makel, der dem Genuss jedoch nicht zwangsl&#228;ufig im Wege steht. Auch unser relativ einfacher Schinken treibt mir das Wasser im Munde zusammen. Schon der Duft verbreitet das nussige Aroma, und der Geschmack ist &#228;u&#223;erst &#8216;yummi&#8217; und sehr vielschichtig. Es l&#246;st noch im selben Augenblick den Hunger nach mehr aus.
</p>
<p>
Um sich dem Fleisch zu n&#228;hern, braucht man ein scharfes Messer, am besten ein Lachsmesser, mit einer m&#246;glichst langen und flexiblen Klinge, die aus einem weichen und somit besonders scharfen Stahl besteht. Damit kann man mit langen, ruhigen Bewegungen m&#246;glichst d&#252;nne Scheiben herunterschneiden. Dazu trinkt man Rotwein und isst ein bisschen Wei&#223;brot mit Salz und Oliven&#246;l. Das Essen l&#228;sst sich nat&#252;rlich nach Belieben erweitern, denn h&#228;ufig kommt der Schinken zusammen mit unz&#228;hligen Tapas auf den Tisch.</p>
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		<title>Freuden des Alters</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Nov 2009 08:04:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Zutaten]]></category>
		<category><![CDATA[Rotwein]]></category>
		<category><![CDATA[Wein]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=117,right,thumb]m Gegensatz zu Long Island Ice Tea, Apfelsaft oder Mezzo Mix, wird Wein h&#228;ufig besungen, und daf&#252;r gibt es gute Gr&#252;nde. Wein ist sanft und aromatisch, er klebt nicht und er sagt auch nicht "Du h&#228;ttest es besser wissen m&#252;ssen" – wie der letzte J&#228;germeister …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/11/rotwein.jpg" alt="rotwein" title="rotwein" width="430" height="318" class="alignnone size-full wp-image-866" /></p>
<p>
<strong>&#220;ber Oden, Micky Maus und 1972</strong>
</p>
<p>
Im Gegensatz zu Long Island Ice Tea, Apfelsaft oder Mezzo Mix, wird Wein h&#228;ufig besungen, und daf&#252;r gibt es gute Gr&#252;nde. Wein ist sanft und aromatisch, er klebt nicht und er sagt auch nicht &#8220;Du h&#228;ttest es besser wissen m&#252;ssen&#8221; – wie der letzte J&#228;germeister vor dem Nachhauseweg. Man muss nicht Wilhelm Busch sein, um zu wissen, dass ein sch&#246;nes Fl&#228;schchen f&#252;r viele irdische Unzul&#228;nglichkeiten durch Wirkung und Geschmack entsch&#228;digt.
</p>
<p>
Bei der Wahl des Getr&#228;nks spielt es zun&#228;chst keine Rolle, ob ein italienischer Tischwein oder ein feiner Tropfen aus dem Burgund auf dem Tisch steht. Solange die Weine ehrlich hergestellt werden und trinkbar sind, ist alles in Ordnung. Leider gilt das f&#252;r viele Weine nicht, allen voran die g&#252;nstigen Flaschen aus dem Discounter. Man merkt das oft daran, dass ein Wein eine Woche ge&#246;ffnet in der WG herumsteht und danach immer noch ok ist. Jeder richtige Wein w&#228;re l&#228;ngst sauer geworden, aber in der Industrie gelten andere Gesetze.
</p>
<p>
In vielen Gro&#223;kellereien wird, wie in einer Erd&#246;lraffinerie, solange gepanscht, verschnitten, geschwefelt und gezuckert, bis der Wein die popul&#228;re S&#252;ffigkeit und zus&#228;tzlich ein, zwei pr&#228;gnante Aromen inne hat. Das f&#228;llt bei der ersten Verkostung vielleicht noch angenehm auf, doch wer die gleiche Sorte ein weiteres Mal nach Hause tr&#228;gt, wird feststellen, dass es sich mit diesen Weinen verh&#228;lt, wie mit Nescafé: Egal, was man damit anstellt, wo, wann und wie man ihn zu sich nimmt – er schmeckt immer gleich. Dass damit nichts von dem &#252;brig bleibt, woraus der Wein gewachsen ist, aus dem Klima, dem Boden, der Traube und der Tradition des Winzers, ist dabei sogar gew&#252;nscht. Am Ende trinkt man einen langweiligen Micky-Maus-Wein, der ein bisschen nach Kirschen oder Brombeeren duftet.
</p>
<p>
Billiger Wein wird billig schmecken, aber auch Wasser kostet wenig, und die meisten Menschen trinken es t&#228;glich. Also muss man schauen, was man da zu sich nimmt und auch f&#252;r den billigen Wein nach kleinen Gesch&#228;ften suchen. Dort wird man vielleicht eine Vorstellung davon bekommen, was einen Wein wirklich ausmacht. Um einen leckeren und harmonischen Wein herzustellen, braucht es das Handwerk des Kellermeisters und seine besten Trauben. Je teurer der Wein, desto raffinierter die Strukturen, der Duft, der Trinkgeschmack und der Nachhall, der sich noch im Mund bewegt, w&#228;hrend der Wein selbst l&#228;ngst die Kehle hinter sich hat. Guter Wein kann die gleiche tiefe Freude bereiten, wie eine Ausstellung von Richard Avedon oder ein Konzert von The Whitest Boy Alive.
</p>
<p>
Und dann ist da noch das Spiel mit dem Alter. W&#228;hrend die meisten Weine besser fr&#252;her als sp&#228;ter getrunken werden sollten, gibt es doch Perlen, denen zwanzig und mehr Jahre nichts auszumachen scheinen. Der Wein auf dem Foto war ein Argentinier von 1972. Dass er noch trinkbar war, ist bei diesem Alter nicht selbstverst&#228;ndlich. Der erste Geschmack war m&#228;&#223;ig. Sein R&#252;cken war schon leicht gebeugt und die jugendliche Frische hatte er l&#228;ngst verloren. Doch die alten Anekdoten kannte er noch, und einen Tag sp&#228;ter, bei der zweiten Ann&#228;herung, hatte er sich pl&#246;tzlich ver&#228;ndert. An der Luft war er noch einmal zur&#252;ck gekommen und schmeckte jetzt leicht, w&#252;rzig und angenehm. Ein echtes Geschenk f&#252;r mich und eine wahre Freude.</p>
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		<title>Blixa zwischen Gut und B&#246;se</title>
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		<pubDate>Wed, 06 May 2009 09:18:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=111,right,thumb]Wer keinen Standpunkt bezieht, ist nicht da gewesen, hat nicht teilgenommen, nicht gesehen, nicht geh&#246;rt, nicht probiert oder geredet. Er geht wie er gekommen ist. BLIXA BARGELD hat zu allem eine Meinung. Das kann dem Leser auf die Nerven gehen. Aber weil er ein …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/05/blixa.jpg" alt="blixa" title="blixa" width="430" height="313" class="alignnone size-full wp-image-439" /></p>
<p style="text-align: right"><font size="-2">Foto Residenzverlag</font></p>
<p>
Wer keinen Standpunkt bezieht, ist nicht da gewesen, hat nicht teilgenommen, nicht gesehen, nicht geh&#246;rt, nicht geschmeckt. Er geht wie er gekommen ist. BLIXA BARGELD hat zu allem eine Meinung. Das kann dem Leser auf die Nerven gehen. Aber weil er ein super Typ ist, h&#246;ren wir erst einmal zu. Denn es gibt nicht viele Stars, die man noch verehrt, nachdem sie bei Biolek gekocht haben.
</p>
<p>
Jetzt hat Blixa Bargeld also ein Buch &#252;ber das Essen geschrieben. Der S&#228;nger der EINST&#220;RZENDEN NEUBAUTEN f&#228;hrt durch die Welt um Konzerte zu spielen und nutzt die Zeit dazwischen um essen zu gehen und Ausstellungen zu besuchen. Dann schreibt er dar&#252;ber, macht ein Buch daraus und widmet sich wenige Tage sp&#228;ter schon seinem n&#228;chsten Projekt. So muss man es machen.
</p>
<p>
Es dauert nicht lange bis man begreift, um was es in EUROPA KREUZWEISE geht. Im Mittelpunkt steht was Blixa mag und was er nicht so mag. Er mag zum Beispiel keine Design-Hotels, keine verspielte Micky-Mouse-K&#252;che, keine verrotteten Hotels, und schon gar keine mit d&#252;nnen W&#228;nden, keine Kartoffelchips, keine lauten Amis, keine Russen in Hosentr&#228;gern und sicherlich auch keine schlechten Speisekarten.
</p>
<p>
Zu studieren was er mag ist nat&#252;rlich viel erquicklicher: Zum Beispiel das Men&#252; Bouillabaise im Restaurant CHEZ DOMINIQUE in Helsinki. Oder Schuhe aus Mailand, aus einem Laden neben dem Dom. &#8220;Spaghetti mit Seeigel und Kaffee&#8221; bei CRACCO in derselben Stadt machen ihn ebenso gl&#252;cklich wie der Hering bei LEIF MANNERSTR&#214;M in G&#246;teborg oder das &#8220;Verkostungsmen&#252;&#8221; im Kopenhagener NOMA.
</p>
<p>
Ich freue mich, dass Blixa gutes K&#252;che sch&#228;tzt, und ich freue mich &#252;ber dieses Buch. Denn beides hat Stil. Doch auch wenn der Band mit kleineren Gedichten und Songelemente durchsetzt ist, bleiben die 123 Seiten inhaltlich recht &#252;berschaubar. Essen w&#252;rde ich mit ihm trotzdem gerne mal. Zum Beispiel im Restaurant CANTAMAGGIO, unweit der Volksb&#252;hne.
</p>
<p>
<em>Blixa Bargeld: Europa Kreuzweise<br />
Residenzverlag<br />
123 Seiten, 14,90 €</em></p>
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		<title>Heilfasten</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Mar 2009 18:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Gemüse]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=108,right,thumb]Wenn der mensch sich bei seinen Entscheidungen ambivalent f&#252;hlt, dann hei&#223;t das, dass es wirklich um etwas geht. Der Einsatz – materiell oder ideell – ist hoch und man k&#228;mpft um die richtige Entscheidung. Ambivalent war ich bis gestern auch, wenn auch die Frage denkbar einfach …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/03/heilfasten1.jpg" alt="heilfasten1" title="heilfasten1" width="430" height="323" class="alignnone size-full wp-image-414" /></p>
<p>
Wenn der Mensch sich ambivalent f&#252;hlt, dann hei&#223;t das, dass es wirklich um etwas geht. Der Einsatz – materiell oder ideell – ist hoch und man k&#228;mpft um die richtige Entscheidung. Ambivalent war ich bis gestern auch, wenn auch die Frage denkbar einfach klingt: Heilfasten, ja oder nein? Doch tats&#228;chlich stehen ganze Lebensentw&#252;rfe dabei auf dem Spiel. Gem&#252;sebr&#252;he, Scheideweg meines Lebens?
</p>
<p>
Der gesunde, in die Zukunft gerichtete, bescheidene und weise Engel zur Linken, steht einem Tabak und andere Kr&#228;uter rauchenden, genussbetonten, fest in der Gegenwart verwurzelten Teufel zur Rechten gegen&#252;ber. Leider hat der Teufel diverse kleine Zipperlein, die auch mit noch mehr Schwefel kaum zu kurieren sind. Ganz ehrlich, sonst w&#252;rde ich es mit dem Belzebub halten.
</p>
<p>
Gewisse k&#246;rperliche Verfallsprozesse machen uns darauf aufmerksam, dass das Leben endlich ist. Gleichzeitig betr&#228;gt die durchschnittliche Lebenserwartung deutlich mehr als 70 Jahre, zumindest f&#252;r all diejenigen, die nicht Mitglied im &#8220;Forever 27 Club&#8221;  sind. Das hei&#223;t, wir m&#252;ssen es nach den angenehmen 20ern dennoch mit Anstand und W&#252;rde &#252;ber die Runden schaffen. Ich fordere von mir ein bisschen mehr Disziplin, bitte sehr.
</p>
<p>
Die Ambivalenz ist geb&#228;ndigt, die Entscheidung ist getroffen. Das einzige, was mir in den kommenden 14 Tagen auf den Tisch kommt ist Gem&#252;sebr&#252;he – allerdings ohne das Gem&#252;se, allein der nackte Sud. Ein kleines bisschen Schummeln ist erlaubt, ganz wie im richtigen Leben. Ich habe mir zur Abwechslung also noch ein sch&#246;nes St&#252;ck Rohmilch-K&#228;se gekauft, den ich von Zeit in die Suppe reiben werde. Auf die feine Br&#252;he kommt au&#223;erdem beizeiten ein Schuss frisches Oliven&#246;l. Um der Suppe ein anst&#228;ndiges Aroma zu verpassen, benutze ich schwarzen K&#252;mmel. Vom Gei&#223;eln war schlie&#223;lich keine Rede
</p>
<p>
Die erste Bew&#228;hrungsprobe folgt bereits heute Abend. Alte Freunde haben mich zum Essen eingeladen. Mal sehen, wie mir das Wasser schmeckt im &#8220;Petite Europe&#8221; am Berliner Kleistpark. Die Nudeln sollen ja sehr gut sein. Ich werde die Augen offen und den Magen verschlossen halten. Meine kleine Suppe selbst werde ich den n&#228;chsten Tagen der &#214;ffentlichkeit vorstellen.</p>
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		<title>Kulinarisches Kino – Berlinale 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Feb 2009 18:20:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=104,right,thumb]Es sind vielleicht noch ein oder zwei Jahrzehnte, bis der letzte Hektar Regenwald als Soja-Schrot an heimische Mastschweine verf&#252;ttert wird. Vielleicht dauert es noch einige Jahre, bis der letzte Orang Utan seine Heimat widerwillig f&#252;r eine Palm&#246;l-Plantage r&#228;umt und …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2009/02/food-inc.jpg" alt="Food Inc." title="Food Inc." width="430" height="242" class="alignnone size-full wp-image-341" /></p>
<p style="text-align: right"> Bild <a href="http://robertkennerfilms.com/">Robert Kenner</a></p>
<p>
Es sind vielleicht noch ein oder zwei Jahrzehnte, bis der letzte Hektar Regenwald als Soja-Schrot an heimische Mastschweine verf&#252;ttert wird. Und vielleicht dauert es noch einige Jahre, bis der letzte Orang Utan seine Heimat widerwillig f&#252;r eine Palm&#246;l-Plantage r&#228;umt und in ein Max-Planck-Institut umzieht, aber in der Sache besteht kein Zweifel: Wir sind dabei, den Planeten leer zu fressen.
</p>
<p>
Schon in der Vergangenheit erz&#228;hlten Dokumentarfilme wie &#8220;We Feed The World&#8221; Gourmets und Konsumenten von der dunklen Seite der Nahrungsaufnahme – und damit ist sicherlich nicht die Verdauung gemeint. Die Menge an entsprechenden Produktionen ist so reichhaltig, dass die Berlinale daf&#252;r zum dritten Mal eine eigene Sektion des Festivals eingerichtet hat. &#8220;Kulinarisches Kino&#8221; hei&#223;t das Programm, in dem insgesamt zehn Filme gezeigt werden.
</p>
<p>
Er&#246;ffnet wird der Reigen am Sonntag mit dem Film <a href="http://robertkennerfilms.com/films/files/detail_current.php">Food Inc.</a> des amerikanischen Regisseurs Robert Kenner. Der Streifen besch&#228;ftigt sich mit der Diskrepanz zwischen Image und Realit&#228;t der Nahrungsmittel-Produktion in den USA und versucht einmal mehr die Verbraucher aus ihrem Adipositas-Koma zu wecken und sie zu verantwortlichem Handeln zu animieren. Leider wird auch dieser Film an seinem Anspruch scheitern.
</p>
<p>
Um das Kinoerlebnis nicht allzu bitter zu gestalten, werden renommierte Spitzenk&#246;che die Abende nach den Vorstellungen mit ihren K&#252;nsten vers&#252;&#223;en. Unter den engagierten K&#246;chen sind klingende Namen wie Kolja Kleeberg, Lea Linster und Tim Raue. Das alles geschieht unter der Regie der Vereinigung Slowfood, die dem geneigten Leser hinl&#228;nglich bekannt sein d&#252;rfte.
</p>
<p>
Denn genau dieser Verein ist es, der dem globalen Ressourcen-Wahnsinn etwas entgegen zu setzen hat – die Idee, sich auf das zu beschr&#228;nken, was ein nachhaltig bewirtschafteter Boden uns geben kann. Jahrhundertelang hat man so gearbeitet und tut es inzwischen wieder, und zwar auf h&#246;chstem kulinarischen Niveau. Slowfood ist nicht umsonst eine Bewegung von Genie&#223;ern.
</p>
<p>
Die Filme des kulinarischen Kinos werden ab Sonntag auf der Berlinale gezeigt. Vielleicht wird sich der eine oder andere Streifen an dieser Stelle wieder finden. </p>
]]></content:encoded>
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		<title>Guten Rutsch Everybody!</title>
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		<pubDate>Mon, 29 Dec 2008 09:35:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[[inspic=96,right,thumb]Das neue Jahr birgt viele Ver&#228;nderungen und doch wird das meiste bleiben wie es ist: Barack Obama beispielsweise &#252;bernimmt im Wei&#223;en Haus die K&#246;chin seines Vorg&#228;ngers. Cristeta Comerford werde weiterhin eine gesunde K&#252;che f&#252;r eine gesunde Familie gew&#228;hrleisten, l&#228;sst sein Stab die …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<object width="425" height="355" data="http://www.youtube.com/v/e7WNk14Wtcg&amp;hl=en" type="application/x-shockwave-flash"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/e7WNk14Wtcg&amp;hl=en" /></object></p>
<p>
Das neue Jahr birgt viele Ver&#228;nderungen, und doch wird das meiste bleiben wie es ist: Barack Obama beispielsweise &#252;bernimmt im Wei&#223;en Haus die K&#246;chin seines Vorg&#228;ngers. Sein Stab lie&#223; verlauten, Cristeta Comerford werde weiterhin eine gesunde K&#252;che f&#252;r eine gesunde Familie gew&#228;hrleisten. Der k&#252;nftige US-Pr&#228;sident wird hoffentlich auch zu sch&#228;tzen wissen, dass es schmeckt. At least mehr als Bush, der ohne Scham Hamburger bei seiner K&#252;chenmeisterin orderte, und bei der Nahrungsaufnahme spektakul&#228;r an einer Brezel scheiterte. Die Verwerfungen der Weltpolitik spiegeln sich schlie&#223;lich auch auf den Tellern, und wir sind gespannt, was Obama auftischen wird.
</p>
<p>
Schwere Schmorgerichte w&#228;ren bei diesen Temperaturen die richtige Wahl. Man w&#252;rde im Wei&#223;en Haus gem&#252;tlich zusammen r&#252;cken, um mit Wild-Casserolle und altem Rotwein Geist und K&#246;rper zu w&#228;rmen, w&#228;hrend drau&#223;en ein Sturm nach dem anderen durch die Welt fegt. Im Kontrast dazu hat sich Kosmos Happa Happa eine neue, k&#252;hlere Optik geleistet. Damit wollen wir das Augenmerk auf das wesentliche richten: Gute K&#252;che, gute Storys, guten Appetit.
</p>
<p>
Ob uns das gelingt, m&#246;chten wir von Euch wissen, denn Euer Feedback ist unser Lohn. Frohes Neues allen!
</p>
<p>
Euer KHH</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Silvesterspezial</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Dec 2008 22:17:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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Das Gewissen isst mit

Ist die gro&#223;e Zeit des Zynismus vorbei, oder f&#228;ngt sie nun erst richtig an? Globale Ver&#228;nderungen gehen langsam voran. Aber auf den Tellern kann man sie schon sp&#252;ren. W&#228;hrend Anthony Bourdain den Planeten durchforstet, um die letzten unbekannten Aromen zu entdecken, geht den Luxus-Essern dieser Welt langsam der Kaviar aus. Wir [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="330"><param name="movie" value="http://pics.smotri.com/scrubber_custom8.swf?file=v357277f92b&#038;bufferTime=3&#038;autoStart=false&#038;str_lang=heb&#038;xmlsource=http%3A%2F%2Fpics%2Esmotri%2Ecom%2Fcskins%2Fblue%2Fskin%5Fcolor%5Flightaqua%2Exml&#038;xmldatasource=http%3A%2F%2Fpics%2Esmotri%2Ecom%2Fskin%5Fng%2Exml" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="bgcolor" value="#ffffff" /><embed src="http://pics.smotri.com/scrubber_custom8.swf?file=v357277f92b&#038;bufferTime=3&#038;autoStart=false&#038;str_lang=heb&#038;xmlsource=http%3A%2F%2Fpics%2Esmotri%2Ecom%2Fcskins%2Fblue%2Fskin%5Fcolor%5Flightaqua%2Exml&#038;xmldatasource=http%3A%2F%2Fpics%2Esmotri%2Ecom%2Fskin%5Fng%2Exml" quality="high" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" wmode="window"  width="430" height="355" type="application/x-shockwave-flash"></embed></object></p>
<p><strong>Das Gewissen isst mit</strong></p>
<p>
Ist die gro&#223;e Zeit des <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Woody_Allen">Zynismus</a> vorbei, oder f&#228;ngt sie <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/UN-Klimakonferenz_in_Kopenhagen">nun</a> erst richtig an? Globale Ver&#228;nderungen gehen langsam voran. Aber auf den Tellern kann man sie schon sp&#252;ren. W&#228;hrend <a href="http://www.youtube.com/watch?v=eXbOAcuD_ps">Anthony Bourdain</a> den Planeten durchforstet, um die letzten unbekannten Aromen zu entdecken, geht den Luxus-Essern dieser Welt langsam der <a href="http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/581/348417/text/">Kaviar</a> aus. Wir halten uns derweil an gute heimische Produkte und damit an eine nachhaltige Balance aus Geben und Nehmen.
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In einem leergefischten Meer gibt es keinen Kabeljau mehr, keine Krustentiere, keine Delikatessen. Doch mit vern&#252;nftigen <a href="http://www.faz.net/s/Rub0E9EEF84AC1E4A389A8DC6C23161FE44/Doc~EEC53357E80C24D81B33A81F71FECE1EF~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Fangquoten</a> ist das Problem l&#246;sbar. Sp&#228;testens, wenn mit Treib- und Schleppnetzen die letzten Proteine herauf geholt wurden, wird die europ&#228;ische Fischereipolitik hinf&#228;llig. Wenn wir weitermachen wie bisher, fressen wir den Planeten leer – sp&#228;testens dann werden die letzten franz&#246;sischen Fischer ihre Jobs verlieren.
</p>
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Wer ein Schnitzel vom hallischen Schwein gegessen hat, eine wilde Ente oder eine frischen Steinbutt, der wei&#223;, dass sich der Luxus eines guten Essens zu sch&#252;tzen lohnt. Und das Gewissen isst mit. Es schmeckt einfach besser, wenn man wei&#223;, dass auch noch im n&#228;chsten Jahr solche Delikatessen auf dem Tisch stehen werden. Der DeliDauerDienst freut sich darauf und bedankt sich bei seinen treuen Lesern. Wir w&#252;nschen allen ein sch&#246;nes und genussreiches neues Jahr. CU in 2010!
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</p>
<p>
PS. Wer sich immer schon &#252;ber unseren Claim gewundert hat: Im Video gibt es die Erkl&#228;rung…</p>
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		<title>Merci vielmals!</title>
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		<pubDate>Sat, 29 Dec 2007 09:00:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<description><![CDATA[ 	Danke liebe Leser f&#252;r ein wunderbares erstes Jahr. Guten Rutsch allen da drau&#223;en und auf ein gutes neues!

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			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<strong>Danke liebe Leser</strong> f&#252;r ein wunderbares erstes Jahr. <br />Guten Rutsch allen da drau&#223;en und auf ein gutes neues!
<p><object width="425" height="355"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/sY_Yf4zz-yo&amp;rel=1"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/sY_Yf4zz-yo&amp;rel=1" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" width="425" height="355"></embed></object></p>
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		<title>Iles Flottantes</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Nov 2007 11:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Dessert]]></category>
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		<category><![CDATA[Vanille]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=93,right,thumb]In dieser Folge wird niemand satt. Wir machen ein Dessert. Ich habe es von einem guten Freund gelernt, der es wiederum von seiner rum&#228;nischen Gro&#223;mutter &#252;bernommen hat. Der Name jedoch ist Franz&#246;sisch: Iles Flottantes, Schwimmende Inseln. Die Zutaten …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	In dieser Folge wird niemand satt. Wir machen ein Dessert. Ich habe es von einem guten Freund gelernt, der es wiederum von seiner rum&#228;nischen Gro&#223;mutter &#252;bernommen hat. Der Name jedoch ist Franz&#246;sisch: Iles Flottantes, Schwimmende Inseln. Die Zutaten sind so schlicht wie das Rezept raffiniert ist. Doch mit ein wenig &#220;bung ist die Zubereitung leicht. Am Ende steht ein unglaublicher, luftiger Genuss, der sich mit verschiedenen Aromen veredeln l&#228;sst. Dazu ein Gl&#228;schen Sekt?
</p>
<p><strong>Teil 1</strong></p>
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<p> 
<p><strong>Teil 2</strong></p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/0ley27m9s0c"></param>  <embed src="http://www.youtube.com/v/0ley27m9s0c" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object></p>
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		<title>Omelette mit Pilzen und Fenchel</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Oct 2007 11:51:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas</dc:creator>
				<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>
		<category><![CDATA[Dill]]></category>
		<category><![CDATA[Eier]]></category>
		<category><![CDATA[Fenchel]]></category>
		<category><![CDATA[Omelette]]></category>
		<category><![CDATA[Pilze]]></category>

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		<description><![CDATA[ 	Teil 1 
  
 Teil 2
  
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	Teil 1 
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/3lAr1HD-Uk0"></param>  <embed src="http://www.youtube.com/v/3lAr1HD-Uk0" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object></p>
<p> Teil 2</p>
<p><object width="425" height="350"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/WgzLkMWU3ZU"></param>  <embed src="http://www.youtube.com/v/WgzLkMWU3ZU" type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350"></embed></object></p>
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