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	<title>Deli Dauerdienst &#187; Fastfood</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Berliner Hamburgerszene</title>
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		<pubDate>Fri, 10 Sep 2010 16:00:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Fastfood]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Fleisch]]></category>
		<category><![CDATA[Hackfleisch]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=125,right,thumb]Was Wortspiele angeht, sind Burgerl&#228;den die neuen Friseure: Burgermeister, Burgersteig und Kreuzburger heizen den Grill an, um uns mit schnellem Essen zu versorgen. Ich wei&#223; nicht, wie es im Rest der Republik aussieht, aber hier in …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2010/09/Burger.jpg" alt="Hamburger und Cheeseburger" title="Hamburger und Cheeseburger" width="430" height="301" class="aligncenter size-full wp-image-1165" /></p>
<h6>Bild unbekannt</h6>
<h1>Berliner Hamburgerszene</h1>
<p>
<strong>Aus Sehnsucht nach dem schlichten Snack schie&#223;en in Berlin seit einiger Zeit Hamburgerl&#228;den hervor wie Pilze aus dem Boden. Mit Punk und viel, viel Fleisch machen sie der m&#228;chtigen Konkurrenz aus &#220;bersee den Braten streitig.</strong>
</p>
<p>
<dc>W</dc>as Wortspiele angeht, sind Burgerl&#228;den die neuen Friseure: <em>Burgermeister</em>, <em>Burgersteig</em> und <em>Kreuzburger</em> heizen den Grill an, um uns mit schnellem Essen zu versorgen. Ich wei&#223; nicht, wie es im Rest der Republik aussieht, aber hier in der Stadt er&#246;ffnet fast jede Woche eine neue Braterei, und jede Einzelne tr&#228;gt ein Wortspiel im Namen. Den Anfang machte der multikulturelle und semi-&#246;kologische <em>Kreuzburger</em> auf der Oranienstra&#223;e. Der Laden wirkt wie eine Mischung aus einem Bierhaus und einem vegetarischen Restaurant. Gegen einen Aufpreis bekommt man jeden der Burger auch in Bio-Qualit&#228;t.
</p>
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</p>
<p>Den besten Burger gibt es aber unweit meines Schreibtischs beim <em>Burgermeister</em> auf einer Verkehrsinsel am Schlesischen Tor. Wie es sich f&#252;r eine gute K&#252;che geh&#246;rt, ist die Speisekarte recht &#252;bersichtlich: vier Sorten Burger, dazu Pommes oder Wedges. Mehr braucht es nicht, um zu jeder Tages- und Nachtzeit Horden von Hungrigen anzulocken. Das Fleisch ist nirgendwo so saftig, und die Gesamtkonstruktion ist nirgendwo so stimmig wie hier. Da kleckert nichts, da f&#228;llt nichts runter.</p>
<p>
An den schwarzen Kochjacken der Grilleure erkennt der Gast, dass man es beim <em>Burgermeister</em> ernst mit dem Kochen. Als einzige Braterei verwendet man frisches Hack statt gefrorener Pattys. Und die Br&#246;tchen sind frisch und fluffig, w&#228;hrend sie anderswo oft zu Tode getoastet werden. Diese Qualit&#228;t bemerken die G&#228;ste, ganz egal ob sie gastronomisch interessiert sind oder nicht.
</p>
<p>
Die Burgerszene wird ansonsten sehr vom Punk dominiert. Die gastronomischen Kenntnisse beim <em>Marienburger</em> im Prenzlauer Berg beispielsweise beschr&#228;nken sich vermutlich auf den Hackfleischkurs der Industrie- und Handelskammer. Denn sonst w&#252;rden zwischendurch vielleicht auch mal die Tische abgewischt, sonst w&#252;rde man ein bisschen Ordnung in das Chaos hinter der Theke bringen und sonst w&#252;rde man nicht st&#228;ndig Bestellungen vergessen. Aber was soll&#8217;s, die Burger sind nicht schlecht, die H&#252;tte brummt und die Sour Cream gratis ist zumindest nett gemeint.
</p>
<p>
Das gleiche gilt auch f&#252;r die Studenten vom <em>Burger Dream</em> an der Danziger: Professionell sieht anders aus. Aber seit der Er&#246;ffnung vor rund einem Jahr l&#228;uft das Gesch&#228;ft pr&#228;chtig. Weil man sich den Burger hier selbst zusammenstellen kann, kriegt man seine Bulette auch mit Sprossen und Guacamole. Das gibt es sonst nirgends und schmeckt wirklich ausgezeichnet!
</p>
</p>
<p>
PS. Und <a href="http://vimeo.com/15784548">so isst Andy Warhol seinen Burger</a>
</p></p>
]]></content:encoded>
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		<title>Mima, K&#246;ln</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/mima-koln/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/mima-koln/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 25 Mar 2008 09:19:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Fastfood]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=80,right,thumb]Vor einigen Wochen traf ich bei "Lo Sfizio" in der K&#246;lner Sudermannstra&#223;e, einem kleinen Tempel der italienischen Spezialit&#228;ten, meinen Schulfreund Wolfgang wieder. W&#228;hrend ich mich mit Caffè Latte und einem Sandwich versorgte …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/03/mima.jpg" alt="Bruscadineria Mima, Venloer Stra&#223;e, K&#246;ln," width="430"/></p>
<h6> Bild DD</h6>
<h1>Mima, K&#246;ln</h1>
<p><strong>Es ist nicht leicht, in ein paar Minuten etwas vern&#252;nftiges zu essen zu finden. D&#246;ner, Burger und Pizza sind schwer und eine S&#252;nde am eigenen K&#246;rper. Bei <em>mima</em> in K&#246;ln geht das auch anders: Hier gibt es Prosciutto statt Gammelfleisch.</strong></p>
<p><dc>V</dc>or einigen Wochen traf ich bei &#8220;Lo Sfizio&#8221; in der K&#246;lner Sudermannstra&#223;e einen Schulfreund wieder. W&#228;hrend ich mich mit Caffè Latte und einem Sandwich versorgte, kaufte Wolfgang Wurst und Schinken en gros. Ich staunte &#252;ber das Wiedersehen und beinahe noch mehr &#252;ber seine Einkaufsliste. Und so erz&#228;hlte er mir von seinen Gesch&#228;ften.</p>
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<p>Mit drei Freunden betreibt er in der Venloer Stra&#223;e die Bruscadineria MIMA. Bruscadine sind frisch gebackene Teigfladen, die mit verschiedenen K&#228;se- und Schinkensorten gef&#252;llt werden. Dazu kommen frischer Pfeffer, Kr&#228;uter, ein Schuss Oliven&#246;l und das ein oder andere Gimmick wie zum Beispiel eingelegte Auberginenscheiben. Aus alldem ergibt sich ein feinw&#252;rziger Snack, der jeden D&#246;ner wie ein Relikt aus schlechten Zeiten aussehen l&#228;sst – w&#252;rzig und frisch, herzhaft und grundehrlich. </p>
<p>Nicht zuletzt das Design hat mich &#252;berzeugt. Das MIMA strahlt eine ruhige Gelassenheit aus: W&#228;hrend drau&#223;en der Verkehr vorbei rauscht, sitzt man drinnen wie auf einer Insel, trinkt einen Espresso und schaut dem Koch beim Backen der Teigfladen zu. Hier ist alles frisch, alles sieht gut aus, alles ist entspannt – eine Perle der Langsamkeit. Dieser Eindruck kommt nicht von ungef&#228;hr, denn Wolfgang hat Design studiert und das komplette Gesch&#228;ft, bis hin zum Mobiliar, selbst entworfen.</p>
<p>Ein erfrischendes Programm, wenn man es mit der Konkurrenz im Imbiss-Sektor vergleicht, denn was dort sonst geboten wird ist nicht immer appetitlich. Auch wenn ich mich wiederhole: man h&#246;re einmal in sich hinein, wenn man den n&#228;chsten D&#246;ner isst. Schmeckt er &#252;berw&#252;rzt und nach Curry, nach allem blo&#223; nicht nach Fleisch? Besteht der Spie&#223; aus einer grauen Teigmasse, die von einigen Scheiben Fleisch zusammengehalten wird? Kostet er nur 2,30? An dieser Stelle solltet ihr auf Medien-Lekt&#252;re verzichten, denn eine Gammelfleisch-Schlagzeile k&#246;nnte uns schlagartig den Appetit verderben.</p>
<p>Gerade beim Fastfood gibt es enorme Qualit&#228;tsunterschiede. Hier stehen sich Hoffnung und Verzweiflung unmittelbar gegen&#252;ber. L&#228;den wie das MIMA beweisen, dass auch ein kleiner Snack Genuss bedeuten kann. Das ist zwar unverhohlene Werbung, aber an diesem Punkt ist mein Gewissen rein.</p>
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		<title>5-Minuten-Terrine</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/minuten-terrine/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/minuten-terrine/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 12 Mar 2008 11:17:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fastfood]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Nudeln]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=77,right,thumb]Eines meiner Laster ist der gelegentliche Konsum von Fertiggerichten. Dazu geh&#246;rt vor allem die 5-Minuten-Terrine, bevorzugt "Spaghetti Bolognese", von Maggi. Seit ich mit Dutzenden davon die Zeit nach der Entfernung meine …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2008/03/5-minuten-terrine.jpg" alt="5 Minuten Terrine" /><br />
<h6> Bild DD</h6>
<h1>Die 5-Minuten-Terrine</h1>
<p><strong>Ob Tiefk&#252;hlpizza vor dem Fernseher, Falafel unterwegs, McDonalds an der Autobahn – Fastfood begleitet uns jeden Tag. Das kann man wohl nichts machen, oder? Doch! Mach Dir ein paar Gedanken. Bewusster Konsum ist das Stichwort.</strong></p>
<p><dc>E</dc>ines meiner Laster ist der gelegentliche Verzehr von Fertiggerichten. Dazu geh&#246;rte auch die 5-Minuten-Terrine, bevorzugt &#8220;Spaghetti Bolognese&#8221;, von Maggi. Erst seit ich mit Dutzenden davon die Zeit nach der Extraktion meiner Weisheitsz&#228;hne &#252;berbr&#252;ckte, mag ich sie nicht mehr so recht. Doch gestern habe ich mich nochmal aufgerissen. Um ihr auf den Grund zu gehen.</p>
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<p>Eigentlich bin ich w&#228;hlerisch, wenn es um meine Ern&#228;hrung geht. Der Grund, warum ich hier eine Ausnahme mache, ist ein traditioneller: Als Kind haben wir samstags im Wohnzimmer auf den Kissen gelegen, &#8220;Krimi am Samstag&#8221; im Radio geh&#246;rt und dazu nach einer rituellen Technik 5-Minuten-Terrinen gel&#246;ffelt. Dieses Vergn&#252;gen wirkt bis heute nach, so dass ich dabei keinerlei innere Ablehnung versp&#252;re.</p>
<p>Der erste Eindruck ist nat&#252;rlich die Optik. Ich habe eine ganze Reihe Fotos gemacht, darunter auch einige vom zubereiteten Produkt. Die Bilder waren allerdings so unappetitlich, dass ich an dieser Stelle die Terrine angezogen lasse und im Sinne der Leser auf das nackte Grauen verzichte. Man kann sich das Bild unschwer vorstellen: ein schleimiger roter Pamps mit Nudeln und verschiedenfarbigen St&#252;ckchen drin.</p>
<p>Wenn man den Becher &#246;ffnet, liegen im Innern zun&#228;chst gekr&#252;mmte, d&#252;nne Nudeln in einem H&#228;ufchen von fettigem, roten Pulver. Was sind das f&#252;r Nudeln, die in 5 Minuten gar ziehen? Sie sind hohl, damit die Fl&#252;ssigkeit mehr Angriffsfl&#228;che hat. Au&#223;erdem sind sie, genau wie das &#8220;Gem&#252;se&#8221; (Karotten, Zwiebeln und Sellerie), vorgekocht und dann gefriergetrocknet. Die so behandelten Zutaten m&#252;ssen nicht mehr garen, sondern sich lediglich mit hei&#223;em Wasser vollsaugen um essbar zu werden – dieser Vorgang ist es, der die besagten &#8220;5 Minuten&#8221; dauert.</p>
<p>W&#252;rde man nun Spaghetti Bolognese aus den klassischen Zutaten herstellen, die alle vorher gefriergetrocknet wurden, w&#252;rde man eine kranke, laffe Grausuppe erhalten, ein unbefriedigendes, nach Verwesung riechendes Wasser. Diese Erkenntnis besch&#228;ftigt die Nahrungsmittelindustrie seit langem. Also wird getrickst. Weit oben auf der Zutatenliste findet sich Mononatriumglutamat, ein Klassiker unter den Zusatzstoffen. Er sorgt daf&#252;r, dass der Geschmack deftiger wird. So werden jene Aromen ersetzt, die das kastrierte &#8220;Rindfleisch&#8221; und die pulverisierten Tomaten nicht mehr beisteuern k&#246;nnen. Heute nehmen wir es mit fast jeder T&#252;te Chips und mit fast jedem Fertiggericht zu uns, was laut aktuellen Forschungsergebnissen unter anderem zu Fettleibigkeit und verschiedenen neuronalen Erkrankungen f&#252;hren kann. </p>
<p>
Direkt dahinter, noch vor &#8220;echten&#8221; Zutaten wie Salz und Zucker, kommen die Aromen. Weil sie (aus guten Gr&#252;nden) auf der Verpackung nicht detailliert aufgelistet werden, m&#252;ssen wir hoffen, dass sie nicht allzu unappetitliche hergestellt werden. Denkbar sind beispielsweise das Butteraroma Diacetyl (hergestellt aus Milchs&#228;urebakterien), Sojaproteine, Stoffwechsel-Produkte von Schimmelpilzen und vieles andere. Auch Hefe-Extrakt, &#8220;Speckfett&#8221;, Knoblauchpulver und Gew&#252;rz-Extrakte steuern ihre Geschmacksstoffe bei. Weizenmehl, St&#228;rke und Maltodextrin machen die &#8220;Tomatenso&#223;e&#8221; dicker und geschmeidiger. Bleibt zuletzt noch die Problematik mit dem Fett. &#214;l ist fl&#252;ssig, also muss es f&#252;r die Terrine zun&#228;chst geh&#228;rtet werden. Dabei entstehen die unbeliebten Transfetts&#228;uren, die bekannterma&#223;en dem Herz-Kreislauf-System abtr&#228;glich sind.
</p>
<p>
Soweit meine laienhafte Analyse. Das alles sollte man sich plastisch vorstellen. Riesige Tanks, riesige Fabrikationsstra&#223;en, riesige Chemiewerke, und dazwischen wei&#223;bekittelte Chemiker mit Schutzbrillen, die die Bausteine f&#252;r unser Mittagessen herstellen. In den Fabriken finden sich Tomaten allenfalls auf dem Fr&#252;hst&#252;cksbrot des cholesterinbewussten Vorarbeiters. Wie sich das alles geschmacklich auswirkt, brauche ich nicht zu beschreiben. Fertig eben.
</p>
<p>
Es ist Zeit f&#252;r mein Mittagessen. Heute gibt es mal wieder t&#252;rkisch. Ich laufe zehn Minuten bis ich bei &#8220;Doy Doy&#8221; in der Weidengasse bin, warte dort zehn Minuten auf mein Essen und zahle den zehnfachen Preis einer 5-Minuten-Terrine. Daf&#252;r bekomme ich echtes Gem&#252;se, echtes Fleisch, echten Reis und echte Freundlichkeit. Kittel tragen die K&#246;che hier &#252;brigens auch, aber da enden die Gemeinsamkeiten auch schon …</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>La Paradeta, Barcelona</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/la-paradeta-barcelona/</link>
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		<pubDate>Sat, 27 Oct 2007 18:24:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Fastfood]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>
		<category><![CDATA[Barcelona]]></category>
		<category><![CDATA[Fisch]]></category>
		<category><![CDATA[Garnelen]]></category>
		<category><![CDATA[Meeresfrüchte]]></category>
		<category><![CDATA[Muscheln]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=39,right,thumb]Man muss es richtig machen, wenn man fern der K&#252;ste Fisch oder Meeresfr&#252;chte bestellt. Dann h&#228;lt man sich zum Beispiel an Anthony Bourdain, der in seinem Buch “Kitchen Confidential” empfiehlt, niemals Dienstags Fisch zu ordern – denn dann ist die Chance gro&#223; …]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2007/10/laparadeta1.jpg" alt="La Paradeta, Barcelona" title="La Paradeta, Barcelona" width="430" height="323" class="aligncenter size-full wp-image-6004" /></p>
<h6>Bild DDD</h6>
<h1>La Paradeta, Barcelona</h1>
<p>
<strong>Im Bistro <em>La Paradeta</em> in Barcelona beschr&#228;nkt sich die Zubereitung von Fisch und Krustentieren auf wenige Handgriffe. Und der Gast w&#228;hlt selbst aus, welches Meeresgetier ihm auf den Teller kommt. Das kommt auch der Stimmung zu Gute.</strong>
</p>
<p>
<dc>M</dc>an muss es richtig machen, wenn man fern der K&#252;ste Fisch oder Meeresfr&#252;chte bestellt. Dann h&#228;lt man sich zum Beispiel an Anthony Bourdain, der in seinem Buch “Kitchen Confidential” empfiehlt, niemals Dienstags Fisch zu ordern – denn dann ist die Chance gro&#223;, die nicht mehr ganz tadellosen &#220;berbleibsel vom Wochenende vorgesetzt zu bekommen. Montag ist in der Regel Ruhetag, ein Tag mehr, um den Waren ihre Frische zu nehmen.
</p>
<div style="float: left; margin: 4px 10px 4px 1px;" >


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</div>
<p>
Am Meer jedoch braucht man sich diese Sorgen nicht zu machen, denn selbst wenn die Globalisierung der &#246;rtlichen Fischereiwirtschaft schon den Gar aus gemacht hat, kennen sich die Mensch doch immer noch mit Fisch aus und wissen Qualit&#228;t zu sch&#228;tzen. Alles was den K&#252;stenbewohnern den Appetit verdirbt wird ins Binnenland verfrachtet und findet dort sicherlich einen Abnehmer.
</p>
<p>
Ein Ort, den ich bedingungslos immer wieder empfehlen kann, um einmal wirklich gute Meeresfr&#252;chte zu essen, liegt in Barcelona. Aus Gr&#252;nden des Klimaschutzes rate ich niemandem, allein f&#252;r diesen Genuss nach Katalonien zu fliegen, aber wenn man schon einmal da ist, dann sollte man sich den Abstecher auf keinen Fall entgehen lassen.
</p>
<p>
La Paradeta” sieht aus wie eine Kantine: An langen schlichten Holztischen sitzen gleicherma&#223;en Yuppies auf dem Absprung in die Nacht, vielk&#246;pfige Familien und Gesch&#228;ftsleute. Sie alle kommen nur wegen der Meeresfr&#252;chte. Die liegen in einer gro&#223;en Theke, wie bei einem Fischgesch&#228;ft, und schon beim Eintritt zeigt man hierauf und dorthin und stellt so eine Wanne voller Krabben, Muscheln, Garnelen, Schnecke und anderem Kleingetier zusammen, die dann mit einer Nummer versehen und in die K&#252;che gebracht wird.
</p>
<p>
Diese Nummer muss man sich gut merken, denn immer, wenn sie &#252;ber den tr&#246;tigen Lautsprecher aufgerufen wird, ist wieder ein Gericht fertig und kann an der Ausgabestelle abgeholt werden. Dazu trinkt man am besten einen jungen, tr&#252;ben Wei&#223;wein, der zuf&#228;llig auch noch der billigste auf der Karte ist. So ist man einen ganzen Abend lang besch&#228;ftigt, bekommt Venusmuscheln in Marinade, ged&#228;mpfte Langusten oder winzige Chanquete. Das sind winzige, durchsichtige Fisch, die mit einem Backteig umh&#252;llt und frittiert werden. Am Ende sehen sie aus wie Pommes, werden mit Zitronensaft betr&#228;ufelt, und nebenbei gegessen, w&#228;hrend man auf das n&#228;chste Highlight wartet.
</p>
<p>
Am Ende ist man leicht berauscht, gleicherma&#223;en vom Eiwei&#223; wie von dem leichten Wein und f&#252;hlt sich frisch und stark wie ein Stier.</p>
]]></content:encoded>
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