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	<title>Deli Dauerdienst</title>
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		<title>Kr&#228;uterseitlinge</title>
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		<pubDate>Thu, 10 May 2012 11:46:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bilder DD Kr&#228;uterseitlinge? Neuen Zutaten soll man sich vorsichtig n&#228;hern. Was passt, was passt nicht zu diesen gro&#223;en, duftenden Pilzen? Eine kleine Recherche f&#252;hrt uns zur&#252;ck zu den Klassikern: Risotto und R&#252;hrei. So haben kommen die Kr&#228;uterseitlinge zu einem gro&#223;en Auftritt. Wer beim Gem&#252;seh&#228;ndler solche prachtvollen Kolben findet, geht daran keinesfalls einfach vorbei. Egal, ob [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/05/kr&#228;uterseitlinge.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/05/kr&#228;uterseitlinge.jpg" alt="Kr&#228;uterseitlinge" title="Kr&#228;uterseitlinge" width="420" class="alignright size-full wp-image-7646" /></a></p>
<h6>Bilder DD</h6>
<h1>Kr&#228;uterseitlinge?</h1>
<p><strong>Neuen Zutaten soll man sich vorsichtig n&#228;hern. Was passt, was passt nicht zu diesen gro&#223;en, duftenden Pilzen? Eine kleine Recherche f&#252;hrt uns zur&#252;ck zu den Klassikern: Risotto und R&#252;hrei. So haben kommen die Kr&#228;uterseitlinge zu einem gro&#223;en Auftritt.</strong></p>
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<p><dc>W</dc>er beim Gem&#252;seh&#228;ndler solche prachtvollen Kolben findet, geht daran keinesfalls einfach vorbei. Egal, ob man auf dem Weg in die Oper ist oder zur ersten Flugstunde – diese Pilze nimmt man mit. Ihr Name erkl&#228;rt sich von allein, zumindest der erste Teil. Denn Kr&#228;uterseitlinge duften zart nach Waldwiese und ein wenig nach Zitrus. Ein tolles Aroma f&#252;r einen Fungus. Dazu passt nat&#252;rlich gute Butter. Aber was noch? Mit einem leichten Wermuth gibt man ihnen eine dezente Begleitung mit auf den Weg. So wird aus den zarten Aromen eine erstklassige Delikatesse.</p>
<p><strong>R&#252;hrei mit Pilz-Ragout</strong></p>
<p>Also fangen wir mal mit einem kleinen R&#252;hrei an. R&#252;hrei ist easy-peasy und bringt den Pilz voll zur Geltung. F&#252;r das Ragout w&#252;rfele ich eine Zwiebel, besser noch eine Schalotte, und d&#252;nste sie in der Pfanne in reichlich Butter leicht an. Pro Esser schneide ich einen Pilz in St&#252;cke, die etwa so gro&#223; sind wie Zuckerw&#252;rfel und gebe sie dazu. Ich drehe die Flamme hoch und warte dass alles ordentlich Fahrt aufnimmt. Wenn es richtig zischt, nach etwa f&#252;nf Minuten in denen ich die Pilze sch&#246;n ger&#252;hrt und geschwenkt habe, gie&#223;e ich ein bis zwei Schnapsgl&#228;schen <a href="http://www.google.com/search?q=Noilly%20Prat&#038;um=1&#038;ie=UTF-8&#038;hl=de&#038;tbm=isch&#038;source=og&#038;sa=N&#038;tab=wi&#038;ei=rqKrT-2fFMbWsgbJ0JnTCA&#038;biw=1051&#038;bih=657&#038;sei=sKKrT5qiBcfNswa_zu2GBQ">Noilly Prat</a> (das ist ein franz&#246;sischer Wermuth) dazu. Wer einen Gasherd hat, der sieht nun eine h&#252;bsche, sehr professionelle Stichflamme. Das ist f&#252;r mich der sch&#246;nste Augenblick des Tages. Nach einer Minute drehe ich die Flamme runter und lasse die Pilze sanft weiterziehen.</p>
<p>Zu den Pilzen kommen jetzt ein Becher Crème fraîche, zwei, drei Prisen vom besten Salz, das sich im Haushalt befindet und <strong>wei&#223;er</strong> Pfeffer. Dann schmecke ich alles noch einmal ab und stelle es in einer Sch&#252;ssel beiseite. Das R&#252;hrei, das dazu serviert wird, ist schnell erkl&#228;rt: Einfach pro Person einen Stich Butter und zwei Eier in die Pfanne geben und auf kleiner Flamme sanft (!) stocken lassen. Ich schmecke es nur mit einer Prise Salz ab. Es soll butterweich sein, wenn es auf den Teller kommt. Das dauert zwei, drei Minuten. Pilzragout dazu und fertig ist eine Delikatesse!</p>
<div id="attachment_7645" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/05/risotto-mit-kraeuterseitlingen.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/05/risotto-mit-kraeuterseitlingen-150x150.jpg" alt="Risotto mit Kr&#228;uterseitlingen" title="Risotto mit Kr&#228;uterseitlingen" width="150" height="150" class="size-thumbnail wp-image-7645" /></a><p class="wp-caption-text">Risotto aus Kr&#228;uterseitlingen</p></div>
<p><strong>Risotto aus Kr&#228;uterseitlingen</strong></p>
<p>Ein Risotto ist da schon etwas schwieriger: Wir fangen an wie beim Pilzragout. Pro Esser einen Pilz w&#252;rfeln und zusammen mit einer Schalotte in einem Topf and&#252;nsten. Danach geht es weiter, wie ich es <a href="http://www.delidauerdienst.de/steinpilz-risotto/">hier</a> schon beschrieben habe. F&#252;r zwei bis drei Esser nehme ich eine Tasse Risottoreis. Er wird drei Minuten im Topf mitged&#252;nstet, sodass er glasig wird. Danach l&#246;sche ich ihn wieder mit dem edlen <em>Noilly Prat</em> ab, der sich herrlich mit hellen Aromen wie dem von unseren Pilzen verbindet. Dann gie&#223;e ich mit Gefl&#252;gelfond auf. (Das w&#252;rde ich in einer idealen Welt machen. In Wirklichkeit benutze ich leider Wasser, denn wer hat schon einen Gefl&#252;gelfond auf dem Herd?) Ich r&#252;hre auf kleiner Flamme immer wieder den Reis durch, und wenn die Fl&#252;ssigkeit verschwunden ist, gie&#223;e ich wieder ein halbes Gl&#228;schen dazu. So geht es weiter, bis der Reis fast weich ist. Ein bisschen Biss muss sein, das ist wie bei Nudeln: <em>Al dente</em>, f&#252;r den Zahn. Auch wenn er zart aussieht, der Kr&#228;uterseitling ist ein fester Pilz. Zwanzig Minuten im Topf schaden ihm keinesfalls.</p>
<p>Die Aromatisierung ist die gro&#223;e Kunst des Risottokochens. Da wir keine Br&#252;he nehmen, m&#252;ssen wir uns umso mehr M&#252;he geben. Bis hierhin habe ich dem Risotto schon ein wenig schwarzen Pfeffer und genug Salz mitgegeben. Kurz vor Schluss kommt noch ein wenig geriebener Schafsk&#228;se dazu, und ein oder zwei L&#246;ffel Mascarpone f&#252;r die Cremigkeit. Der Wermuth hebt das Aroma der Pilze hervor, sodass sie jetzt in der Crème frisch und zart zur Geltung kommen. </p>
<p>F&#252;r die Deko habe ich aus &#220;bermut eine Fr&#252;hlingszwiebel und d&#252;nne Pilzscheiben aufgeschnitten und sie dann sanft in Butter gebraten. Das feine Aroma wird zum gro&#223;en Genuss. Man darf sich von der cremigen Konsistenz nicht t&#228;uschen lassen: dieses Risotto ist ein Magenschmeichler und keine Kalorienbombe.</p>
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		<title>Rhabarber Crumble</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/rhabarber-crumble/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/rhabarber-crumble/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 23 Apr 2012 22:03:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild Purple Snail Rhabarber-Krumpel Gerade war noch Winter, jetzt ist schon der Fr&#252;hling da. In den Superm&#228;rkten gibt es jetzt Rhabarber. Doch was macht man mit dem sauren Gem&#252;se? Einen kleinen warmen Auflauf nach englischer Art. Der perfekte Snack f&#252;r einen kuscheligen Samstagnachmittag, Ende April. Frischer Rhabarber ist eine tolle Sache, denn er gedeiht schon, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/04/rhabarber-crumble.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/04/rhabarber-crumble.jpg" alt="Rhabarber-Krumpel" title="Rhabarber-Krumpel" width="420" height="315" class="alignleft size-full wp-image-7612" /></a></p>
<h6>Bild <a href="http://www.flickr.com/photos/purplesnail/">Purple Snail</a></h6>
<h1>Rhabarber-Krumpel</h1>
<p><strong>Gerade war noch Winter, jetzt ist schon der Fr&#252;hling da. In den Superm&#228;rkten gibt es jetzt Rhabarber. Doch was macht man mit dem sauren Gem&#252;se? Einen kleinen warmen Auflauf nach englischer Art. Der perfekte Snack f&#252;r einen kuscheligen Samstagnachmittag, Ende April.</strong></p>
<p><dc>F</dc>rischer Rhabarber ist eine tolle Sache, denn er gedeiht schon, wenn die anderen Pflanzen im Garten und auf den Feldern noch m&#252;de ihre Wurzeln strecken. Sp&#228;testens ab Anfang Mai stehen seine langen roten St&#228;ngel hochgewachsen in den Beeten. Doch was kann man damit machen, au&#223;er Kompott oder einen frischen, sauren Saft? Die Engl&#228;nder haben auf diese Frage die passende Antwort gefunden: einen <em>Rhabarber Crumble</em>. Das ist ein Streuselkuchen, den man von allem &#220;berfl&#252;ssigen befreit: &#252;brig bleiben nur das Obst und die Streusel.</p>
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<p>F&#252;r die Zubereitung einer kleinen Nachmittagsspeise f&#252;r sechs Personen braucht man </p>
<p>· 1kg Rhabarber (das ist reichlich, etwas weniger geht auch)<br />
· 30g wei&#223;en Zucker<br />
· 200g Mehl<br />
· 130g braunen Zucker<br />
· 120g Butter</p>
<p>Die Zutatenliste verr&#228;t es bereits: Das Rezept ist easypeasy. Man w&#228;scht den Rhabarber, zieht am dicken Ende anfangend mit einem Messer die Schale ab und schneidet ihn danach in fingerlange St&#252;cke. Dann schichtet man sie in einer <a href="http://www.google.com/search?um=1&#038;hl=de&#038;biw=1258&#038;bih=657&#038;tbm=isch&#038;sa=1&#038;q=Reine+Br&#228;ter&#038;oq=Reine+Br&#228;ter&#038;aq=f&#038;aqi=&#038;aql=&#038;gs_nf=1&#038;gs_l=img.3...1484.3266.0.3319.7.7.0.3.0.0.167.384.0j3.3.0.UWuvvM2Bu0Y">Reine</a> oder einer gro&#223;en Auflaufform auf, bespritzt sie mit zwei, drei TL Wasser und streut den wei&#223;en Zucker dar&#252;ber. Damit der Rhabarber am Ende sch&#246;n weich ist, schieben wir die Reine jetzt schon f&#252;r 5 Minuten in den hei&#223;en Ofen bei 200°C.</p>
<p>Den Teig haben wir bereits vorbereitet, in dem wir in einer Sch&#252;ssel den braunen Zucker, das Mehl und die Butter gr&#252;ndlich miteinander verknetet haben. Das dauert etwa f&#252;nf bis zehn Minuten und es ist megawichtig, dass er auch ohne Wasser einigerma&#223;en zusammenh&#228;lt. Es ist aber normal, dass die St&#252;ckchen st&#228;ndig auseinanderbrechen. Wer es besonders gut machen will, der knetet noch ein bisschen mehr Butter unter.</p>
<p>Wenn der Rhabarber im Ofen leicht zu dampfen beginnt holen wir ihn aus dem Ofen und br&#246;ckeln schnell und gleichm&#228;&#223;ig den Teig dar&#252;ber. Beides zusammen kommt nochmal ungef&#228;hr f&#252;r 30 Minuten in den Ofen. Am Ende sollten die Streusel goldbraun sein. Gegebenenfalls kann man die Temperatur noch ein bisschen h&#246;her drehen, wenn die Farbe zu blass zu werden scheint. Von dem warmen Obst im Ofen geht jetzt ein herzerw&#228;rmender Duft aus. Gerade recht, wenn man sich zu fr&#252;h von den Wintersachen getrennt hat. Dazu ein bisschen Crème Double oder eine Vanille-So&#223;e und der s&#252;&#223;e Zauber entfaltet seinen Wirkung.</p>
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		<title>K&#228;sesuppe</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/kaesesuppe/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/kaesesuppe/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 16 Apr 2012 06:52:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild DD Das letzte Winteressen Die Tage werden l&#228;nger, die Quecksilbers&#228;ule im Thermometer springt fr&#246;hlich von Ast zu Ast und drau&#223;en im Baum zwitschern die V&#246;gelm&#228;nnchen die Vogelweibchen schr&#228;g von der Seite an. Zeit f&#252;r ein letztes Winteressen, solange die F&#252;&#223;e noch kalt sind: Es gibt eine K&#228;sesuppe mit herzhaftem Appenzeller. Irgendwann in den 90ern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/04/kaesesuppe.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/04/kaesesuppe.jpg" alt="K&#228;sesuppe" title="K&#228;sesuppe" width="420" height="275" class="alignleft size-full wp-image-7560" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Das letzte Winteressen</h1>
<p><strong>Die Tage werden l&#228;nger, die Quecksilbers&#228;ule im Thermometer springt fr&#246;hlich von Ast zu Ast und drau&#223;en im Baum zwitschern die V&#246;gelm&#228;nnchen die Vogelweibchen schr&#228;g von der Seite an. Zeit f&#252;r ein letztes Winteressen, solange die F&#252;&#223;e noch kalt sind: Es gibt eine K&#228;sesuppe mit herzhaftem Appenzeller.</strong></p>
<p><dc>I</dc>rgendwann in den 90ern ist dieses Rezept in deutschen K&#252;chen aufgetaucht: K&#228;sesuppe mit Lauch und Hackfleisch. Ich selbst musste als Halbstarker zum ersten Probieren noch &#252;berredet werden. Aber dann stellte ich schnell fest: der Geschmack ist <em>leider geil</em>, und das obwohl im Ursprungsrezept hemmungslos mit industriellem Schmelzk&#228;se gearbeitet wird. So kann es nat&#252;rlich nicht bleiben, also habe ich eine noch schmackhaftere &#220;berarbeitung mit gutem schweizer <em>Appenzeller</em> entwickelt.</p>
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<p>Als Hauptspeise f&#252;r vier Esser brauchen wir</p>
<p>· 100g Appenzeller (oder ein anderer fester Rohmilchk&#228;se)<br />
· 200g Tartar oder Mett<br />
· 1/2 l Milch<br />
· eine Stange Lauch<br />
· braune Champignons<br />
· eine Zwiebel<br />
· T&#246;pfchen Crème fraîche<br />
· Butter<br />
· Mehl<br />
· Apfelessig, Estragon, Knoblauch, Salz, Pfeffer </p>
<p>Und dann geht es los. Und zwar beginnen wir nicht wie bei einer Br&#252;he, wo zun&#228;chst ein Fleisch anger&#246;stet, dann abl&#246;scht und nach und nach eine kr&#228;ftige Br&#252;he aufgebaut wird. Hier geht es um eine gebundene Suppe, die sozusagen von hinten aufgebaut wird. Wir beginnen mit einer kr&#228;ftigen <strong>Mehlschwitze</strong>. Das ist eine Ansage und zeigt wo wir mit der Suppe hinwollen: Es wird eine kr&#228;ftige feste Suppe f&#252;r den leeren Magen, keine Krankenkost. </p>
<p><em>{Wer noch nie eine Mehlschwitze gemacht hat, f&#252;r den ist es beim ersten Mal immer ein gewisses Abenteuer. Bevor ihr damit die zuk&#252;nftige Ehemalige bekocht, solltet ihr es erst mal f&#252;r Euch selbst &#252;ben. Es ist nicht schwierig, erfordert aber vom Anf&#228;nger gute Nerven.}</em></p>
<p>Wir schneiden eine mittelgro&#223;e Zwiebel in feine W&#252;rfel und d&#252;nsten sie f&#252;r einige Minuten mit drei EL Butter in einem gro&#223;en Topf sanft an. Wenn die Zwiebeln sch&#246;n weich und glasig sind, geben wir zwei EL Mehl dazu und verr&#252;hren es mit einem Schneebesen mit dem fl&#252;ssigen Fett. Das geschieht am besten auf kleiner bis mittlerer Flamme, denn das Mehl darf keinesfalls dunkel werden. Wundert euch nicht, wenn sich im Topf nur noch ein paar trockene Brocken liegen.</p>
<p>Nach zwei bis drei Minuten, in denen das Mehl sich mit dem Fett verbindet, gie&#223;e ich nun einen Schluck Milch dazu. Upps! Was passiert denn jetzt? Im Topf entsteht ein dicker Pamps! Aber keine Sorge, genau so muss das sein. W&#228;hrend der Schneebesen die Masse sch&#246;n durcharbeitet, damit nichts anbrennt, gie&#223;en wir schluckweise mehr Milch dazu. Die So&#223;e soll dabei immer wieder aufkochen. Nach und nach wird sie d&#252;nner. Und wenn der halbe Liter schlie&#223;lich verarbeitet ist, ist die So&#223;e cremig, duftet gut, hat aber noch kaum Geschmack. Voilà! Deine erste <strong>Sauce Béchamel</strong> – eine cremige Grundlage f&#252;r unsere Suppe. Und die schmecken wir jetzt ein erstes Mal ab, mit zwei EL Essig, Salz, Pfeffer und einer kleinen Prise Zucker. Jetzt steht das Fundament. Wenn die Suppe noch zu dick ist, behelfen wir uns wie immer mit etwas Wasser.</p>
<p>Nun wird es endlich ernst, denn jetzt kommt der fein geriebene K&#228;se dazu. Damit er sich sch&#246;n aufl&#246;st und wir nachher keine Br&#246;ckchen in der Suppe finden, drehen wir die Flamme hoch, so dass der Sud sch&#246;n kocht. Jetzt geben wir den geriebenen K&#228;se nach und nach dazu und r&#252;hren mehrere Minuten lang mit dem Schneebesen bis der K&#228;se sich ganz aufgel&#246;st hat. Die Suppe ist nun eine cremige, k&#228;sige Grundlage f&#252;r die weiteren Zutaten. </p>
<p>Die Crème Fraîche kommt dazu und auch die reichhaltige Einlage – und damit schlie&#223;lich und mit einiger Versp&#228;tung auch der Geschmack. Die Champignons (gewaschen und geviertelt) und der Lauch (geschnitten und gewaschen) kommen dazu und ziehen innerhalb von f&#252;nf bis zehn Minuten in der Suppe gar. Das Fleisch br&#246;ckelt man mit den H&#228;nden in kleinen St&#252;ckchen hinein. Es braucht ebenso lange. Damit das Gem&#252;se und das Fleisch nicht fade werden, schmecken wir die Suppe schon jetzt noch einmal kr&#228;ftig ab, vor allem mit Salz und Pfeffer. Durch ein Schl&#252;ckchen Essig gewinnt die Suppe Leichtigkeit (das hat sie auch n&#246;tig) und gibt ihr eine dezente Spannung. Etwas Estragon sorgt f&#252;r eine feine Note. R&#252;hre sie noch einmal gr&#252;ndlich durch und lasse sie f&#252;nf bis zehn Minuten leise ziehen, damit sich alles schon verbindet und garziehen kann. Ein letztes Mal abschmecken, und schon kann sie auf den Tisch.</p>
<p>Wie gesagt: <a href="http://www.youtube.com/watch?v=ZPJlyRv_IGI">Leider geil</a>.</p>
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		<item>
		<title>Dreimal Fleisch</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/fleisch/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/fleisch/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 10 Apr 2012 10:32:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild Procsilas Moscas (CC) Jetzt gibt&#8217;s Fleisch Fleisch polarisiert zurecht. Denn Fleisch ist teuer – und Abenteuer. Tier isst Tier. Einer muss sterben, weil der andere leben will. Heute schreibe ich &#252;ber drei Beispiele, wie man mit Fleisch umgehen kann. Es wird blutig. Es ist ein Witz, dass sich Gourmets in Deutschland jahrzehntelang f&#252;r ihre Liebe [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/04/fleisch.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/04/fleisch.jpg" alt="Fleisch" title="Fleisch" width="430" height="304" class="alignleft size-full wp-image-7524" /></a></p>
<h6>Bild <a href="http://www.flickr.com/photos/procsilas/">Procsilas Moscas</a> (CC)</h6>
<h1>Jetzt gibt&#8217;s Fleisch</h1>
<p><strong>Fleisch polarisiert zurecht. Denn Fleisch ist teuer – und Abenteuer. Tier isst Tier. Einer muss sterben, weil der andere leben will. Heute schreibe ich &#252;ber drei Beispiele, wie man mit Fleisch umgehen kann. Es wird blutig.</strong></p>
<p><dc>E</dc>s ist ein Witz, dass sich Gourmets in Deutschland jahrzehntelang f&#252;r ihre Liebe sch&#228;men mussten. Wer gerne isst, der ern&#228;hrt sich bewusst. Der Gourmet geht nicht zu Aldi, sondern ins Feinkostgesch&#228;ft. Er bevorzugt Biofleisch statt Massenware. Ist das nicht, was wir immer fordern? Die Sehnsucht nach Genuss und das tiefe Verst&#228;ndnis f&#252;r die Produkte sind die beste Antwort auf Lebensmittelpanscherei und Subventionsskandale. Wer sich mit geh&#228;rteten Fetten, billigen Aromen und giftigen Geheimnissen nicht abfinden will, der wird etwas &#228;ndern, denn <strong>Konsum ist Macht</strong>.</p>
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<p>Zwar gut gemeint, aber eher skurril ist der Ansatz, den der Journalist <a href="http://humanglobalerzufall.de/author/dennis_buchmann">Dennis Buchmann</a> auf seiner Internetseite <a href="http://www.meinekleinefarm.org">www.meinekleinefarm.org</a> verfolgt. Der Leser (und Kunde) entscheidet online, welches Schwein als N&#228;chstes in die Wurst kommt. Sterben m&#252;ssen sie zwar am Ende alle, doch das Voting soll laut Buchmann eine Bewusstwerdung provozieren. Wenn schon Fleisch essen, dann zumindest im Angesicht der blutigen Realit&#228;t. Den Schweinen d&#252;rfte es egal sein. Der Nutzer hingegen wird zum Schlachter. Damit erreicht Buchmann das, was im Vegetarier-Diskurs seit Langem gefordert wird: Wenn ihr Tiere essen wollt, dann sollt ihr sie auch selber schlachten. Auch die Gourmet-Komponente lie&#223;e sich bei diesem Angebot noch deutlich ausbauen, denn viel mehr als Mett hat Buchmann leider nicht im Angebot. </p>
<p>Eher abzuraten ist dem werten Benutzer von einem Besuch auf der Internetseite <a href="http://www.epicmealtime.com/">EpicMealTime</a>. F&#252;r die Zartbesaiteten will ich es kurz erkl&#228;ren: EpicMealTime ist der kranke Gegenentwurf zu allem, was wir vern&#252;nftig finden. Es ist wie <em>Jackass</em> f&#252;r Hobbyk&#246;che. Verderbte Rezepte aus Fleisch und Hemmungslosigkeit. Beim Zusehen besteht die einzige, dunkle Freude darin, zu verfolgen, wie die Macher von Episode zu Episode fetter werden. Irgendwie sehenswert, wenn auch in h&#246;chstem Ma&#223;e ekelhaft.</p>
<p>Einen deutlich nachhaltigeren und, nun ja, europ&#228;ischeren Weg geht Chefkoch <strong>Gerald Zogbaum</strong> in der <em>K&#252;chenwerkstatt</em> in Hamburg. Auch hier bekommt der Gast Fleisch vorgesetzt, aber was er daraus macht, das ist ernstzunehmendes Handwerk, an der Schwelle zur Kunst. Das Fleisch kommt aus der Pfanne und wird nur vom N&#246;tigsten begleitet: ein paar Kartoffeln, ein wenig Jus – sonst ist kaum etwas auf dem Teller. Das Fleisch ist au&#223;en leicht gebr&#228;unt, innen durch und durch zartrosa. Der Zuschnitt &#228;hnelt einem Rumpsteak, aber es ist kr&#228;ftiger, zarter und reifer. Man darf keine Angst vor einem Fettrand haben, denn das Fleisch wird von einem kr&#228;ftig duftenden, pfannenbraunen Kragen umfasst. Genau das ist es, was diesen Braten erst komplett macht. Der Geschmack ist voll aromatisch, wirklich toll.</p>
<p>Auch wenn der Mainstream das nicht gerne h&#246;rt: Fett geh&#246;rt zum Fleisch, wie die Zunge zum K&#252;ssen. Es tr&#228;gt die ganze Energie in sich (und einen gro&#223;en Teil des Geschmacks), die dem Tier von einem guten M&#228;ster in den Monaten des Wachstums beigebracht wurden. Der lustlose Gegenentwurf sind die mageren, normierten Proteine aus einem deutschen Supermarkt. Ihnen wurden in Jahrzehnten der Z&#252;chtung, der Subventionierung und der industriellen Mast auch noch der letzte Rest Charakter entzogen. Armselig und blass liegt es zuletzt in seiner Schachtel aus Styropor, und auch der beste Koch wird dem Fleisch nicht mehr den vollen, ehrlichen Geschmack verleihen, den man in der K&#252;chenwerkstatt in Hamburg erleben kann.</p>
</p>
<p><strong>K&#252;chenwerkstatt</strong><br />
Hans-Henny-Jahnn-Weg 1<br />
22085 Hamburg</p>
<p>Telefon 040 / 22 92 7588<br />
<a href="mailto:mail@kuechenwerkstatt-hamburg.de">mail@kuechenwerkstatt-hamburg.de</a><br />
<a href="www.kuechenwerkstatt-hamburg.de">www.kuechenwerkstatt-hamburg.de</a></p>
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		<title>Pizza Quattro Formaggi</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/pizza-quattro-formaggi/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/pizza-quattro-formaggi/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild DD Pizza Quattro Formaggi Diese Pizza ist keine Bastelarbeit f&#252;r einen Kindergeburtstag. This Pizza is serious business! Ein ernst zu nehmendes Handwerk, f&#252;r manchen sogar eine Lebensaufgabe. Deswegen gibt es diesmal kein Rezept mit allem Pipapo, sondern ein paar Ratschl&#228;ge, worauf man achten muss, damit es fast so gut schmeckt, wie zum Beispiel im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/pizza-quattro-formaggi.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/pizza-quattro-formaggi.jpg" alt="Pizza Quattro Formaggi" title="Pizza Quattro Formaggi" width="420" height="283" class="alignleft size-full wp-image-7432" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Pizza Quattro Formaggi</h1>
<p><strong>Diese Pizza ist keine Bastelarbeit f&#252;r einen Kindergeburtstag. This Pizza is serious business! Ein ernst zu nehmendes Handwerk, f&#252;r manchen sogar eine Lebensaufgabe. Deswegen gibt es diesmal kein Rezept mit allem Pipapo, sondern ein paar Ratschl&#228;ge, worauf man achten muss, damit es fast so gut schmeckt, wie zum Beispiel im Due Forni hier in Berlin.</strong></p>
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<p><dc>I</dc>ch bin eigentlich ja kein Freund von <em>extra K&#228;se</em>, denn Extrak&#228;se auf einer Pizza im Imbiss das ist im besten Fall Gouda, im schlimmsten Fall irgendein Abrieb oder sogar K&#228;seersatz. Pfui! Doch im <em>Due Forni</em>, dem Riesen-Italiener hier im Prenzlauer Berg wurde ich bekehrt. Ich esse zwar auch andere Gerichte gern, zum Beispiel <em>Pizzocheri</em> oder <em>Linguine alle Vongole</em>, aber beim n&#228;chsten Mal darf es dann wieder meine Perle sein – die <strong>Pizza Quattro Formaggi</strong> mit ein wenig Blauschimmelk&#228;se und cremiger Mascarpone.</p>
<p>Eine Pizza braucht nicht viel, aber das bisschen darf man ihr nicht nehmen. Keinesfalls. Zum Beispiel Hitze. Der Ofen daheim muss so hei&#223; sein, wie es geht. Bei meinem Gasherd sind das ungef&#228;hr 300°C (ein Holzofen hat &#252;ber 400°C!). Nur dadurch wird die Pizza saftig und kross zugleich. Und sie ist im Nu fertig. Die K&#228;sepizza braucht kaum mehr als 7 Minuten, dann ist sie unten h&#252;bsch gebr&#228;unt und der K&#228;se hat Farbe – aber nicht zu viel, denn wenn er braun wird, verliert er seinen feinen Geschmack.</p>
<p>Keine Pizza kommt ohne Konzept aus. Man baut ja auch kein Haus, ohne sich vorher ein paar Gedanken zu machen. Nicht umsonst gibt es in Italien eine Handvoll Klassiker, zu denen man immer wieder gern zur&#252;ckkehrt. Was gar nicht geht: eine Pizza, auf die alles draufkommt, Mais und Paprika, Thunfisch und Tomaten. Der dicke, fade Hefeteig tut ein &#220;briges. So ein Gem&#252;sekuchen aus der Kinderk&#252;che ist wirklich keine Delikatesse und bleibt oft halbaufgegessen liegen.</p>
<p>Fangen wir also mit dem Teig an. Weil ich bisher kein besseres Rezept kenne, benutze ich <a href="http://www.jamieoliver.com/recipes/pizza-recipes/pizza-dough">das Rezept von Jamie Oliver</a> f&#252;r einen aromatischen und knusprigen Hefeteig. Das ist zwar nicht der Weisheit allerletzter Schluss aber eine ehrlich Angelegt und ziemlich lecker. Man kann den Teig auch einfrieren, dann ist eine Pizza wirklich sehr schnell gemacht. Man braucht f&#252;r die <em>Pizza Quattro Formaggi</em> au&#223;erdem</p>
<p>• ¼ Paket passierte Tomaten<br />
• ein St&#252;ck Pecorino oder Asiago (ein fester Schafsk&#228;se)<br />
• ein St&#252;ck Parmesan<br />
• ein bisschen Blauschimmelk&#228;se<br />
• ein bisschen Mascarpone</p>
<p>Mehr nicht? Mehr nicht.</p>
<p>Aus der Teigportion (1/8 der Teigmenge von Jamie Oliver) forme ich in den H&#228;nden einen kreisrunden, fingerdicken Fladen von der Gr&#246;&#223;e einer Untertasse. Den Fladen lege ich auf ein Backpapier und best&#228;ube ihn vorher von beiden Seiten leicht mit Mehl, damit er sich gut ausrollen l&#228;sst. Dann walze ich ihn mit dem Nudelholz so d&#252;nn es geht ohne dass er rei&#223;t. Ich sch&#228;tze 1-2mm sind es am Ende. Das Tomatenp&#252;ree r&#252;hre ich in einer Sch&#252;ssel mit einem halben TL Salz und ein wenig schwarzem Pfeffer an. Dann mache ich es so, wie jeder Pizzab&#228;cker zwischen Brooklyn und Neapel: Ich streiche mit einem L&#246;ffel die Tomatenso&#223;e auf den Teig. Nicht zu viel, nicht zu wenig und sch&#246;n ordentlich bis fast an den Rand. Im Hintergrund heizt derweil der Ofen vor.</p>
<p>Jetzt reibe ich den K&#228;se, halb Pecorino, halb Parmesan. Man darf nicht zu sparsam sein, sonst verliert sich der geschmolzene K&#228;se. Mengenm&#228;&#223;ig sind es wohl so 100g. Vom Volumen her ergibt das fertig ergibt das etwas weniger als ein Literma&#223; voll d&#252;nner K&#228;sehaare. Bevor ich sie auf die Pizza streue, kommen einige flache Kleckse Mascarpone auf die rote Pizza, dann folgen einige Kr&#252;mel Schimmelk&#228;se. Nicht zu viel, denn er ist sehr aromatisch und w&#252;rde alles dominieren. Dann verteile ich liebevoll den Reibek&#228;se auf der Pizza und schiebe alles in den Ofen. Sch&#246;n im Auge behalten, denn das Backen ist im hei&#223;en Ofen nur eine Frage von Minuten.</p>
<p>Sie ist fertig, wenn der Rand knusprig und braun ist. Der K&#228;se blubbert munter vor sich hin. Wenn er die Farbe von Karamell bekommt, ist es schon zu sp&#228;t. Die perfekte Pizza erfordert einige &#220;bung, aber schmecken wird auch schon diese erste.</p>
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		<title>Was ist Nouvelle Cuisine?</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/nouvelle-cuisine/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/nouvelle-cuisine/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild Pierre Ginet, Jean-Pierre Chatelin (unten) Die Nouvelle Cuisine Was wir heute als gelungene Hausmannskost betrachten, war vor 30 Jahren in Deutschland der brandhei&#223;e Shit. Die Regeln sind einfach: gute und frische Produkte schlicht aber gekonnt zubereitet. Kein Chichi, kein Tamtam, und, bitte, m&#228;&#223;igen Sie sich! Die ganze Angelegenheit begann f&#252;r uns Deutsche mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/paul-bocuse.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/paul-bocuse.jpg" alt="Entenbrust, Paul Bocuse" title="Entenbrust, Paul Bocuse" width="420" class="alignleft size-full wp-image-7356" /></a></p>
<h6>Bild Pierre Ginet, Jean-Pierre Chatelin (unten)</h6>
<h1>Die Nouvelle Cuisine</h1>
<p><strong>Was wir heute als gelungene Hausmannskost betrachten, war vor 30 Jahren in Deutschland der brandhei&#223;e Shit. Die Regeln sind einfach: gute und frische Produkte schlicht aber gekonnt zubereitet. Kein Chichi, kein Tamtam, und, bitte, m&#228;&#223;igen Sie sich!</strong></p>
<p>Die ganze Angelegenheit begann f&#252;r uns Deutsche mit einem Missverst&#228;ndnis: „Meiner Ansicht nach sollte man beim Verlassen des Tisches noch ein bisschen Hunger haben“. Das schreibt Paul Bocuse, die Verk&#246;rperung der Nouvelle Cuisine (<em>dt. Neue K&#252;che</em>) im Vorwort seines gro&#223;en Kochbuchs <strong>La Cuisine du Marché</strong>, das l&#228;ngst ein Standardwerk der klassischen franz&#246;sischen K&#252;che geworden ist. Ein bisschen hungrig? Nach dem Essen??? Naja, wenn eh nur Froschschenkel auf der Karte stehen…</p>
<p><a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/tete-de-veau.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/tete-de-veau-150x150.jpg" alt="Kalbskopf (Tête de Veau)" title="Kalbskopf (Tête de Veau)" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-7311" /></a>Der zugrunde liegende Gedanke erschlie&#223;t sich erst aus dem Kontext. In der Tradition von <strong>Auguste Escoffier</strong> (1846-1935), dem Meister der Haute Cuisine (<em>dt. Hohe K&#252;che</em>), entstanden die Gerichte als atemberaubende, barocke Kunstwerke. Es waren aufwendige Rezepturen, bei denen auf dem Teller von den Ausgangsmaterialien nur selten noch etwas zu erkennen war. Daf&#252;r waren die Sch&#252;sseln &#252;berladen und die G&#228;ste laut. Es musste prunkvoll sein und reichlich. Reichlich wurde auch gegessen, und zwar ohne R&#252;cksicht auf BMI, Blutdruck oder die Lebenserwartung.</p>
<p>Wie auch anderswo wurden in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich neue Konzepte ausprobiert. Im Film gab es die <em>Nouvelle Vague</em>, in der Musik keimte die <em>New Wave</em> (was w&#246;rtlich &#252;bersetzt genau das Gleiche bedeutet), die internationale Architektur befasste sich mit der Modernen Architektur und in den K&#252;chen verk&#252;ndeten die Kritiker Henri Gault und Christian Millau (Gault-Millau) schlie&#223;lich die <em>Nouvelle Cuisine</em>.</p>
<p>Es war die Zeit der Concorde und der Wohnmaschinen. Man glaubte an die Atomkraft und an sich selbst.  Doch statt industrieller N&#228;hrtabletten, wie sie in den Science-Fiction-Filmen serviert wurden, kamen klassische franz&#246;sische Rezepte auf den Tisch. Die Revolution &#252;berlie&#223; man den anderen. Die K&#252;che sollte sich am Angebot ausrichten. Der Markt (gemeint ist hier der Wochenmarkt) diktierte von nun an die Speisekarte. Die Suche nach dem perfekten Produkt und seiner bestm&#246;glichen Zubereitung wurde zu einem zentralen Element f&#252;r die Arbeit des Kochs.</p>
<p>Der Ansatz hat bis heute G&#252;ltigkeit. Das wegweisende Restaurant unserer Zeit, das <strong>NOMA</strong> in Kopenhagen, bringt diesen Gedanken zur Perfektion, indem es Lieferanten auftut, wo eigentlich gar keine sind. Zusammen mit Fischern, F&#246;rstern, G&#228;rtnern entsteht die neue Infrastruktur von der am Ende alle profitieren. Ruft man sich in Erinnerung, was damals in Deutschland auf den Tisch kam (im besten Fall Kotelett / Schnitzel / Rumpsteak), dann wird der Kontrast deutlich. Die Nouvelle Cuisine war tats&#228;chlich eine Revolution – allerdings nur hierzulande. </p>
<p>Es ist verbl&#252;ffend, welche Sprengkraft diese schlichten Ans&#228;tze in den 70ern und 80ern entfalteten, denn f&#252;r den zeitgen&#246;ssischen Leser wirken die Gerichte in Bocuses Kochbuch v&#246;llig unaufgeregt. Im Gegenteil kann man daraus eine wunderbare Hausmannskost ableiten, jetzt da es in den Superm&#228;rkten Auberginen, Schalotten und frische Kr&#228;uter gibt. Der Bezug zum Regionalen, die saisonale K&#252;che, leichte Saucen, der Verzicht auf allzu viel Fleisch: alldas hat Bocuse vorweg genommen. Und selbst seine vielen Deftigkeiten wie gebratene Leber, kr&#228;ftige Ragouts, gespickte Pasteten (und vielleicht eines Tages auch der Kalbskopf) kommen im Mainstream an. Merci Paule.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:58px">
<div class="myinlineborder"  style="width:58px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/2012/bocuse-klein.jpg" alt="" title="" width="58" height="80"  /></div>
</div>
<p><strong>Die Neue K&#252;che</strong> (<a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=Bocuse&#038;publisher=&#038;title=&#038;keyword=&#038;anyWords=Die+Neue+K%FCche&#038;isbn=&#038;publicationYearFrom=&#038;publicationYearTo=&#038;priceFrom=&#038;priceTo=&#038;itemMedium=al&#038;countryOfSeller=all&#038;languageOfBook=all&#038;lastXDays=-1&#038;displayCurrency=EUR&#038;itemsPerPage=25&#038;totalItemCount=200&#038;sortBy=1">nur antiquarisch</a>)<br />
Paul Bocuse<br />
Econ Verlag<br />
496 Seiten</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:57px">
<div class="myinlineborder"  style="width:57px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/2012/LaCuisineDuMarché-Bocuse.jpg" alt="" title="" width="57" height="80"  /></div>
</div>
<p><strong>La Cuisine du Marché</strong> (franz.)<br />
Paul Bocuse<br />
Verlag Flammarion<br />
303 Seiten<br />
24,99€</p>
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		<title>Kapern</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/kapern/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=237,right,thumb]Wer keine Kartoffeln mag, der ist daran gew&#246;hnt, einer Minderheit anzugeh&#246;ren. Wer Tomaten ablehnt ebenso. Aber jeder Gast, der seine Kapern ver&#228;chtlich auf den Tellerrand schiebt, trifft auf Verst&#228;ndnis.<br />
Nicht bei mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/12/kapern.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/12/kapern.jpg" alt="Kapern in Salz" title="Kapern in Salz" width="420" class="alignleft size-full wp-image-7229" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Erbse des Grauens?</h1>
<p><strong>Wer keine Kartoffeln mag, der ist daran gew&#246;hnt, einer Minderheit anzugeh&#246;ren. Wer Tomaten ablehnt ebenso. Aber jeder Gast, der seine Kapern ver&#228;chtlich auf den Tellerrand schiebt, trifft auf Verst&#228;ndnis.<br />
Nicht bei mir.</strong></p>
<p><dc>I</dc>hr Geschmack ist zart und aromatisch. Sie ist vielseitig und bescheiden, ein spannendes Gew&#252;rz f&#252;r Fleisch und Gem&#252;se gleicherma&#223;en. Die Kaper ist ein klassischer Baustein in der feinen K&#252;che, ein kleiner, feiner Luxus f&#252;r jedermann. Trotzdem widerf&#228;hrt der gr&#252;nen Beere des Kapernstrauchs regelm&#228;&#223;ige und entschiedene Ablehnung. Die Verachtung richtet sich eigentlich gegen die alte protestantische Hausmannskost (K&#246;nisgberger Klopse sind untrennbar mit ihr verbunden), doch die arme Kaper muss daf&#252;r die Knospe hinhalten. Sie steht f&#252;r den Willen zur Verfeinerung – eine S&#252;nde in den protestantischen Landschaften des Nordens.</p>
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<p>Doch die Kaper hat noch ein zweites Problem. Jahrzehntelang wurde sie sauer eingelegt, um dann, ebenso sauer, den Klops mit seiner wei&#223;en Tunke zu veredeln. Das ganze Gericht lebt von seiner sauren Note (die helle So&#223;e wird mit trockenem Wei&#223;wein hergestellt) – ob man es mag oder nicht. Wer jedoch am meisten darunter leidet, ist die Kaper selbst. Ist sie doch ein Gew&#252;rz des S&#252;dens. Eine milde Vinaigrette steht ihr gut zu Gesicht, eine hoch konzentrierte Essigessenz st&#252;rzt sie hingegen ins sichere  Verderben. So wird das feine W&#252;rzaroma immer von der stechenden S&#228;ure begleitet. Kein Wunder, dass jeder Kostver&#228;chter den vermeintlichen St&#246;rgeschmack sofort identifiziert.</p>
<p>Dabei ist es gar nicht schwer, die Perlen von ihrer B&#252;rde zu befreien. Statt in billiger Essigs&#228;ure kann man sie auch in Salz eingelegen. Seit einiger Zeit findet man diese Variante auch in deutschen Superm&#228;rkten. Vor der Verwendung w&#228;ssert man sie ein paar Minuten lang in einer kleinen Sch&#252;ssel und schon hat man den aromatischen <em>Knack</em> f&#252;r eine fantastische Pasta-Sauce aus frischen Tomaten, einen gebackenen Fisch oder eine herzhafte Remouladensauce, die im K&#252;hlschrank einer ausgehungerten WG sicher nicht den n&#228;chsten Tag erlebt.</p>
<p>Das Gute an der Remoulade ist, dass Skeptiker die Kapern kaum entdecken, da auch einige Erbsen hineinkommen. Und wenn man die verborgene Zutat bei sp&#228;terer Gelegenheit erw&#228;hnt, dann hat die Lebenslust einen kleinen Sieg errungen. Hier das Rezept f&#252;r die Remouladensauce. Man braucht</p>
<p>• zwei sehr frische Eigelb<br />
• 350 ml einfaches, neutrales &#214;l<br />
• eine halbe Zitrone<br />
• ein halber TL Salz<br />
• 50g gefrorene Erbsen<br />
• einige Kapern (nicht die aus dem Essigglas!)<br />
• ein kr&#228;ftiger TL mittelscharfer Senf<br />
• ein hartgekochtes Ei<br />
• ein TL Zucker<br />
• ein bis zwei TL Estragon<br />
• wei&#223;er Pfeffer, Chilipulver<br />
• kochendes Wasser</p>
<p>Da eine Remoulade wie eine Mayonnaise aus frischen Eiern hergestellt wird, ist perfekte Hygiene unverzichtbar. Die Sch&#252;ssel, die L&#246;ffel, die Mixst&#228;be, alles muss sauber sein. Und das Probieren mit dem Finger ist diesmal tabu. Ansonsten ist das Rezept einfach und schnell erkl&#228;rt. </p>
<p>Die beiden Eigelb werden in einer Sch&#252;ssel mit dem Salz und einigen Spritzern Zitronensaft f&#252;r ein bis zwei Minuten kr&#228;ftig aufgeschlagen. Dann kommt ein Schuss &#214;l dazu. Wieder wird kr&#228;ftig und auf hoher Stufe gemixt. Nun kommt wieder ein kleiner Schuss &#214;l dazu und wieder wird alles gr&#252;ndlich gemixt. Je weiter man sich damit vorarbeitet, desto fester wird die Emulsion. Die &#214;lschl&#252;cke d&#252;rfen langsam gr&#246;&#223;er werden. Wenn man unvorsichtig arbeitet (zuviel &#214;l auf einmal!), besteht das Risiko, dass die Masse das &#214;l nicht mehr richtig bindet und die Mayonnaise gerinnt. Nach und nach entsteht nun eine feste Masse, etwa wie eine Gesichtscreme. Wenn sie zu steif wird, kommt der Trick: Indem man einen Essl&#246;ffel kochend hei&#223;es Wasser unterr&#252;hrt, wird die So&#223;e pl&#246;tzlich heller, cremiger und nimmt wieder besser das &#214;l auf.</p>
<p>Wenn das ganze &#214;l verbraucht ist, kommen die Gew&#252;rze dazu. Erst der Estragon, der Zucker und der Senf, dann die Kapern. Das Ei wird fein gehackt und kommt auch hinein, schlie&#223;lich auch die Erbsen. An dieser Stelle muss ich einmal (unbezahlte) Werbung machen: Die einzigen Erbsen, die ich hierf&#252;r verwende, sind die gefrorenen junge Erbsen von Iglo. Die Qualit&#228;t ist super, und im Gegensatz zu vielen anderen TK-Erbsen sind sie schon gut vorgekocht und k&#246;nnen – so wie sie sind – gegessen werden. Ich werfe sie, gefroren, wie sie sind, auch dazu. Sie tauen innerhalb von Minuten auf und bleiben dabei zart und frisch.</p>
<p>Nun folgt noch das Abschmecken. Die Sauce darf nicht zu mild sein, aber ACHTUNG! man kann sie leicht versalzen. Senf, Zitrone, Zucker und Salz gew&#228;hrleisten die W&#252;rze. Der Pfeffer sorgt f&#252;r Spannung und der Estragon verleiht der So&#223;e K&#246;rper. Dan abschmecken: vielleicht hiervon ein bisschen mehr, davon lieber nicht? Ein Spritzer Zitronensaft, ein bisschen mehr Zucker? Noch ein bisschen Pfeffer, eine Messerspitze Chilipulver und schon ist der K&#252;hlschrank wieder um eine Attraktion reicher. Die So&#223;e wird besser, wenn sie einige Stunden zugedeckt steht. Wegen der Salmonellengefahr muss man sie innerhalb weniger Tage aufessen.</p>
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		<item>
		<title>Erika Bergheim, Schloss Hugenpoet</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/erika-bergheim-schlosshotel-hugenpoet/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Köche]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=236,right,thumb]Mit der K&#252;chenchefin Erika Bergheim sprie&#223;en ganz erstaunliche, junge Pfl&#228;nzchen in den altehrw&#252;rdigen Mauern von Schloss Hugenpoet. Sie bewahrt die gro&#223;b&#252;rgerlichen Rezepte und erg&#228;nzt sie um eigene Gedanken. Manchmal f&#252;hrt dieser Weg nach Arabien, manchmal nur vor die T&#252;r auf den Parkplatz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/12/erika-bergheim1.jpg" alt="Erika Bergheim, Hugenpoet" title="Erika Bergheim, Hugenpoet" width="420" class="alignleft size-full wp-image-7051" /></p>
<h6>Bild Schloss Hugenpoet</h6>
<h1>Erika Bergheim<br />Schloss Hugenpoet</h1>
<p><strong>Mit der K&#252;chenchefin Erika Bergheim sprie&#223;en ganz erstaunliche, junge Pfl&#228;nzchen in den altehrw&#252;rdigen Mauern von Schloss Hugenpoet. Sie bewahrt die gro&#223;b&#252;rgerlichen Rezepte und erg&#228;nzt sie um eigene Gedanken. Manchmal f&#252;hrt dieser Weg nach Arabien, manchmal nur vor die T&#252;r auf den Parkplatz.</strong></p>
<p><dc>A</dc>ls Erika Bergheim von der Schule flog und mit dem Kochen anfing, rollte &#252;ber Deutschland gerade die gro&#223;e Welle der Nouvelle Cuisine hinweg. Das war 1981, und das Tantris in M&#252;nchen bekam zum ersten Mal den dritten Stern. Alles musste frisch, frisch, frisch sein. Man machte keine Kompromisse bei der Zubereitung, daf&#252;r bestand manches Gericht aus kaum mehr als drei Erbsen und einem Krebsschwanz. Inzwischen sind drei&#223;ig Jahre vergangen, und man orientiert sich wieder daran, wie alles begann: bei der (gro&#223;-)b&#252;rgerlichen K&#252;che. Kr&#228;ftige Saucen, dunkles Fleisch und Eingemachtes m&#252;ssen ihren Platz in der feinen K&#252;che nicht mehr l&#228;nger verteidigen.</p>
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<p>Vielleicht ist letztendlich von Vorteil, dass sich im idyllischen Schloss Hugenpoet in Essen die Welt etwas langsamer dreht als anderswo. Denn w&#228;hrend sich die meisten Spitzenk&#246;che an den Trends abarbeiteten, wurde hier &#252;ber all die Jahre der gro&#223;b&#252;rgerlichen K&#252;che die Stange gehalten. Schwere Saucen, schwere Weine, so etwas liebte man hier. Die Industriekapit&#228;ne von Rhein und Ruhr wussten, was sie essen wollten. Das machte die Arbeit nicht leicht f&#252;r die junge K&#246;chin, die in dem traditionsreichen Haus im Jahr 2006 das Zepter &#252;bernahm. Der Gaumen neuer, anspruchsvollerer Esser konnte dem angestaubten Charme eines altehrw&#252;rdigen Schlosshotels mitunter wenig abgewinnen.</p>
<p>Im Hugenpoet gibt es die klassische K&#252;che auch heute noch, aber die Chefin hat den Stil behutsam modernisiert. Noch immmer werden Rehr&#252;cken und Fasane am Tisch tranchiert und Tr&#252;ffel, Hummer und Kaviar stehen auf der Karte, doch daneben gibt es ausgefeilte vegetarische Gerichte und spannende Zutaten. „Gebratene G&#228;nseleber mit Pastinake und Hefeschaum“ ist so eine gekonnte Kombination von Tradition und Kunstfertigkeit. Bei der Zusammenstellung sucht die Essenerin dort nach Inspiration, wo sie sich selbst bewegt: bei den Bauern in der Umgebung, in den Rezeptb&#252;chern ihrer ausl&#228;ndischen K&#246;che oder auf dem Hotelparkplatz. Dort stehen alte Birnb&#228;ume, deren kleine, aromatische Fr&#252;chte sie im Sp&#228;tsommer f&#252;r das Weihnachtsmen&#252; einlegt. Hinter dem Haus im K&#252;chengarten pflegt derweil ein G&#228;rtner die Kr&#228;uter.</p>
<p>Beizeiten kommen noch ungew&#246;hnlichere Gew&#228;chse auf den Teller. <em>Meldekraut</em> zum Beispiel, dass vielen erst mit Herta M&#252;llers <em>Atemschaukel</em> ins Bewusstsein gekommen ist. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gartenmelde">Melde</a> ist eine eigenwillige Pflanze, die auf dem passenden Boden wie Unkraut w&#228;chst, an anderer Stelle aber kaum keimen will. In Deutschland kommt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr auf den Tisch. Doch die K&#252;chenchefin wagte den Versuch und traf damit einen Nerv. Auch der b&#228;uerliche Gr&#252;nkohl wird neben dem Iberico-Schwein so gekonnt platziert, dass sich selbst Siebeck <a href="http://www.zeit.de/2005/36/Siebeck_2fSommerseminar_King">mit dem Gem&#252;se vers&#246;hnen</a> lassen w&#252;rde.</p>
<p>Nun kann sich Erika Bergheim seit zwei Jahren mit einem Michelin-Stern schm&#252;cken und unbeschwerter an ihrer zeitgem&#228;&#223;en, gro&#223;b&#252;rgerlichen K&#252;che arbeiten. Und der kleine, l&#228;ndliche Stadtteil Kettwig, in dem das Hotel liegt, hat wieder einen hervorgehobenen Platz auf der gastronomischen Deutschlandkarte. Denn nur drei Kilometer entfernt in der <a href="http://www.hotel-residence.de/">Résidence</a> verteidigt schon seit vielen Jahren Berthold B&#252;hler mit seinem Chefkoch Henry Bach seine beiden Sterne. Damals, Anfang der Achtziger war er der Lehrmeister von Erika Bergheim. Gerade brach die Nouvelle Cuisine &#252;ber Deutschland herein.</p>

<div class="ngg-albumoverview">	
	<!-- List of galleries -->
	
	<div class="ngg-album">
		<div class="ngg-albumtitle"><a href="http://www.delidauerdienst.de/erika-bergheim-schlosshotel-hugenpoet/?album=4&amp;gallery=3">Bildergalerie – Wintergerichte, Schloss Hugenpoet</a></div>
			<div class="ngg-albumcontent">
				<div class="ngg-thumbnail">
					<a href="http://www.delidauerdienst.de/erika-bergheim-schlosshotel-hugenpoet/?album=4&amp;gallery=3"><img class="Thumb" alt="Bildergalerie – Wintergerichte, Schloss Hugenpoet" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/gallery/hugenpoet/thumbs/thumbs_6-quitte.jpg"/></a>
				</div>
				<div class="ngg-description">
				<p>Sechs Wintergerichte von 
<br/>Chefköchin Erika Bergheim und 
<br/>Pâtissière Sandra Wnuck</p>
								<p><strong>6</strong> Fotos</p>
							</div>
		</div>
	</div>

 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class="ngg-clear"></div> 	
</div>


<p><strong>Restaurant Nero</strong><br />
im Schlosshotel Hugenpoet<br />
August-Thyssen-Str. 51<br />
45219 Essen-Kettwig</p>
<p>Telefon 02054 / 1204-0<br />
<a href="mailto:info@hugenpoet.de">info@hugenpoet.de</a><br />
<a href="http://www.hugenpoet.de">www.hugenpoet.de</a></p>
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		<title>Silvester-Special</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/silveste-special/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/silveste-special/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Silvester-Spezial Ob die Toccata und Fuge in d-Moll wirklich aus der Feder Johann Sebastian Bach stammt oder nicht ist unter Historikern umstritten. Trotz ihrer zweifelhaften Herkunft wurde sie zu einem der bekanntesten Orgelwerke &#252;berhaupt – wegen ihrem gewaltigen Einstieg und der dunklen Kraft, die jeden Kirchg&#228;nger das F&#252;rchten lehrt. Endlich hat sie ihren Siegeszug auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<iframe width="430" height="321" src="http://www.youtube.com/embed/dmoDLyiQYKw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h1>Silvester-Spezial</h1>
<p><dc>O</dc>b die <em>Toccata und Fuge in d-Moll</em> wirklich aus der Feder Johann Sebastian Bach stammt oder nicht ist unter Historikern umstritten. Trotz ihrer zweifelhaften Herkunft wurde sie zu einem der bekanntesten Orgelwerke &#252;berhaupt – wegen ihrem gewaltigen Einstieg und der dunklen Kraft, die jeden Kirchg&#228;nger das F&#252;rchten lehrt.</p>
<p>Endlich hat sie ihren Siegeszug auch in den Floppylaufwerken dieser Welt angetreten. Jedoch ist die Dynamik etwas unbeholfen, aber wenn die Technik sich auch weiterhin so schnell entwickelt, dann kann es nicht mehr lange dauern bis das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zd_oIFy1mxM">Originalwerk</a> nur noch historsichen Wert hat. Und an Heilig Abend gehen wir dann in die Messe zu <em>Conrad Electronic</em>.</p>
<p>Frohes neues Jahr zusammen.</p>
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		<title>Gute Geschenke</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/gute-geschenke-2012/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/gute-geschenke-2012/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 07:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Geschenke Auch in diesem Jahr m&#246;chte der DeliDauerdienst helfen, K&#246;che und Esser gelungen zu beschenken. Gaumenfreuden sind die sch&#246;nsten Freuden, deshalb richten sich diese Pr&#228;sente direkt an den Nucleus accumbens, das Belohnungszentrum. 1. Gusseiserne Casserole. Dies ist der Topf f&#252;r die kalte Jahreszeit und f&#252;r die Hausmannskost, um sie ertr&#228;glicher zu machen. Bestes finnisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[</p>
<h1>Gute Geschenke</h1>
<p><strong>Auch in diesem Jahr m&#246;chte der DeliDauerdienst helfen, K&#246;che und Esser gelungen zu beschenken. Gaumenfreuden sind die sch&#246;nsten Freuden, deshalb richten sich diese Pr&#228;sente direkt an den Nucleus accumbens, das Belohnungszentrum.</strong></p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/eiserne-casserole.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>1. Gusseiserne Casserole.</strong> Dies ist der Topf f&#252;r die kalte Jahreszeit und f&#252;r die Hausmannskost, um sie ertr&#228;glicher zu machen. <a href="http://www.iittala.com/web/Iittalaweb.nsf/en/products_cooking_sarpaneva">Bestes finnisches Design aus dem Jahr 1960</a>, dauerhaft, elegant und funktional. Um diesen Topf herum sollte man seine K&#252;che planen. Denn damit ern&#228;hrt man eine Familie mit links. 190 Euro? Geschenkt!</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/weihnachtsgans.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>2. Frische Weihnachtsgans.</strong> Eine frisch geschlachtete Gans verh&#228;lt sich zu ihrer gefrorenen Halbschwester so, wie selbst gepresster Orangensaft zu Caprisonne. Warum also nicht mal einen Braten spendieren, wenn man eine gute Quelle kennt? Diesen saftigen Genuss werden die Beschenkten nicht vergessen. Und wer will macht eine Tradition daraus.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/moutard-de-meaux.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>3. Moutard de Meaux.</strong> Das g&#246;nnt man sich sonst doch eher selten: ein Senftopf f&#252;r zehn Euro. Aber der Inhalt ist ein Klassiker und geh&#246;rt eigentlich zur Grundausstattung jeder ambitionierten K&#252;che. Wer das Fresspaket perfekt machen will, der verschenkt dazu den <em>K&#246;nig der K&#228;se</em>, einen vollreifen Brie (nat&#252;rlich auch aus Meaux).</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/modernist-cuisine.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>4. Modernist Cuisine.</strong> Wer dieses sechsb&#228;ndige Mega-Kochbuch im Regal hat, der braucht keine Hobbys mehr.  <a href="http://www.taschen.com/pages/de/catalogue/lifestyle/all/01112/facts.modernist_cuisine_die_revolution_der_kochkunst.htm">Auf 2400 Seiten</a> wird alles erkl&#228;rt, was man &#252;ber die moderne K&#252;che wissen muss. Von den besten Rezepten aus internationalen Spitzenrestaurants, &#252;ber Hygieneregeln bis zum perfekten Spiegelei. Schl&#228;gt allerdings ein 399 Euro tiefes Loch in die Weihnachtskasse.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/trockenbeerenauslese.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>5. Trockenbeerenauslese.</strong> Besuch bei den Schwiegereltern? Ein Fl&#228;schchen Dessertwein ist das passende Pr&#228;sent. Denn eine <a href="http://www.vino-port.de/index.php/winzer/horst-sauer/2009-horst-sauer-escherndorfer-lump-riesling-trockenbeerenauslese.html">Trockenbeerenauslese</a> hat viele Qualit&#228;ten: Sie ist klein und fein. S&#252;&#223;-fruchtig, trotzdem edel. Unaufgeregt, aber besonders. Man kann sie sofort trinken oder noch zwei Jahre liegen lassen – bis die Kinder wieder zu Besuch kommen. </p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/iumi-stecklampe.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>6. Design zum Selberstecken.</strong> Ihre Freunde lieben die sch&#246;nen Dinge? Es muss keine teure Designerlampe sein, um bei ihnen zu punkten. <a href="http://www.iumi.de">Design kann man auch selber bauen.</a> Daf&#252;r braucht es nicht mehr als einen Steck-Bausatz, ruhige H&#228;nde und eine Stunde Zeit. So kann jeder den leuchtenden Beweis erbringen, dass auch in ihm ein gestalterisches Talent wohnt.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/parmesanreibe.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>7. Parmesanreibe.</strong> Ein sehr n&#252;tzliches Werkzeug (allerdings auch ein Platzr&#228;uber) ist dieses h&#252;bsche Holzkistchen. Die <a href="http://www.livingtools.de/product/10022/alessi-grater-with-cheese-cellar.html">Parmesanreibe</a> ist die beste Alternative zu den faden K&#228;sesp&#228;nen aus der T&#252;te. Finanziell schl&#228;gt sie mit Preisen zwischen 12,90 Euro und 128 Euro zu Buche. Es muss nicht unbedingt ge&#246;ltes Kirschholz sein.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/gebrannte-mandeln.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>8. Gebrannte Mandeln mit Sesam.</strong> Schon der Duft ist ein Geschenk: Bei ger&#246;steten Mandeln, Zimt und Karamell wird es schlagartig Weihnachten in der K&#252;che. Die gebrannten N&#252;sse sind damit das perfekte Geschenk f&#252;r den Schenker. Daneben freuen sich insbesondere Pateneltern &#252;ber die kleine Knabberei. <a href="http://www.delidauerdienst.de/blog/gebrannte-mandeln-mit-sesam">Das Rezept gibt es hier</a>.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/entenpresse.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>9. Entenpresse.</strong> &#220;berfl&#252;ssiger geht es nicht. Aber wer schon alles hat, dem wird die <a href="http://www.helmutschulz.de/index.php?p=shop&#038;action=showproduct&#038;id=626&#038;cid=10&#038;pname=entenpresse">Entenpresse</a> schmerzvoll fehlen. Es gibt nur ein einziges Rezept, bei dem man sie braucht, daf&#252;r aber ist sie unentbehrlich. F&#252;r die <em>Canard à la Rouen</em> kommt ein entbeintes Gerippe in die Presse. Das Blut und der Saft werden aufgefangen und zu einer So&#223;e aufmontiert.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/champagner.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>10. Flasche Champagner.</strong> Zuletzt empfehle ich auch in diesem Jahr wieder die Flasche Champagner. Es ist ein wunderbares Gef&#252;hl, eine sch&#246;ne Flasche im K&#252;hlschrank zu haben und auf die rechte Gelegenheit zu warten. Sobald der K&#252;hlschrank sich &#246;ffnet, versp&#252;rt man diese gewisse Vorfreude. Damit macht man fast nie etwas falsch.</p>
</p>
<p><font size="1">Bilder (von oben nach unten): <a href="http://www.iittala.com">iittala.com</a>, <a href="http://gourmetmarche.eshop.t-online.de/epages/Store5_Shop38997.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop38997/Categories/%22Wild%20%26%20Gefl&#252;gel%22">gourmetmarche.eshop.t-online.de</a>, <a href="http://www.moutarde-de-meaux.com/2-moutarde-500g.htm">moutarde-de-meaux.com</a>, <a href="http://www.taschen.com/pages/de/catalogue/lifestyle/all/01112/facts.modernist_cuisine_die_revolution_der_kochkunst.htm">Taschen Verlag</a>, <a href="http://www.vino-port.de/index.php/winzer/horst-sauer/2009-horst-sauer-escherndorfer-lump-riesling-trockenbeerenauslese.html">vino-port.de</a>, <a href="http://www.iumi.de">iumi.de</a>, <a href="http://www.livingtools.de/product/10022/alessi-grater-with-cheese-cellar.html">livingtools.de</a>, <a href="http://www.delidauerdienst.de">delidauerdienst.de</a>,  <a href="http://www.helmutschulz.de/index.php?p=shop&#038;action=showproduct&#038;id=626&#038;cid=10&#038;pname=entenpresse">helmutschulz.de</a>, <a href="http://www.scheurichweine.de/Schaumweine/Champagner/Champagner-Veuve-Cliquot-Ponsardin::66.html">scheurichweine.de</a></font></p>
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