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	<title>Deli Dauerdienst</title>
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	<description>Berliner Hausmannskost</description>
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		<title>Pizza Quattro Formaggi</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Jan 2012 19:06:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild DD Pizza Quattro Formaggi Diese Pizza ist keine Bastelarbeit f&#252;r einen Kindergeburtstag. This Pizza is serious business! Ein ernst zu nehmendes Handwerk, f&#252;r manchen sogar eine Lebensaufgabe. Deswegen gibt es diesmal kein Rezept mit allem Pipapo, sondern ein paar Ratschl&#228;ge, worauf man achten muss, damit es fast so gut schmeckt, wie zum Beispiel im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/pizza-quattro-formaggi.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/pizza-quattro-formaggi.jpg" alt="Pizza Quattro Formaggi" title="Pizza Quattro Formaggi" width="420" height="283" class="alignleft size-full wp-image-7432" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Pizza Quattro Formaggi</h1>
<p><strong>Diese Pizza ist keine Bastelarbeit f&#252;r einen Kindergeburtstag. This Pizza is serious business! Ein ernst zu nehmendes Handwerk, f&#252;r manchen sogar eine Lebensaufgabe. Deswegen gibt es diesmal kein Rezept mit allem Pipapo, sondern ein paar Ratschl&#228;ge, worauf man achten muss, damit es fast so gut schmeckt, wie zum Beispiel im Due Forni hier in Berlin.</strong></p>
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<p><dc>I</dc>ch bin eigentlich ja kein Freund von <em>extra K&#228;se</em>, denn Extrak&#228;se auf einer Pizza im Imbiss das ist im besten Fall Gouda, im schlimmsten Fall irgendein Abrieb oder sogar K&#228;seersatz. Pfui! Doch im <em>Due Forni</em>, dem Riesen-Italiener hier im Prenzlauer Berg wurde ich bekehrt. Ich esse zwar auch andere Gerichte gern, zum Beispiel <em>Pizzocheri</em> oder <em>Linguine alle Vongole</em>, aber beim n&#228;chsten Mal darf es dann wieder meine Perle sein – die <strong>Pizza Quattro Formagi</strong> mit ein wenig Blauschimmelk&#228;se und cremiger Mascarpone.</p>
<p>Eine Pizza braucht nicht viel, aber das bisschen darf man ihr nicht nehmen. Keinesfalls. Zum Beispiel Hitze. Der Ofen daheim muss so hei&#223; sein, wie es geht. Bei meinem Gasherd sind das ungef&#228;hr 300°C (ein Holzofen hat &#252;ber 400°C!). Nur dadurch wird die Pizza saftig und kross zugleich. Und sie ist im Nu fertig. Die K&#228;sepizza braucht kaum mehr als 7 Minuten, dann ist sie unten h&#252;bsch gebr&#228;unt und der K&#228;se hat Farbe – aber nicht zu viel, denn wenn er braun wird, verliert er seinen feinen Geschmack.</p>
<p>Keine Pizza kommt ohne Konzept aus. Man baut ja auch kein Haus, ohne sich vorher ein paar Gedanken zu machen. Nicht umsonst gibt es in Italien eine Handvoll Klassiker, zu denen man immer wieder gern zur&#252;ckkehrt. Was gar nicht geht: eine Pizza, auf die alles draufkommt, Mais und Paprika, Thunfisch und Tomaten. Der dicke, fade Hefeteig tut ein &#220;briges. So ein Gem&#252;sekuchen aus der Kinderk&#252;che ist wirklich keine Delikatesse und bleibt oft halbaufgegessen liegen.</p>
<p>Fangen wir also mit dem Teig an. Weil ich bisher kein besseres Rezept kenne, benutze ich <a href="http://www.jamieoliver.com/recipes/pizza-recipes/pizza-dough">das Rezept von Jamie Oliver</a> f&#252;r einen aromatischen und knusprigen Hefeteig. Das ist zwar nicht der Weisheit allerletzter Schluss aber eine ehrlich Angelegt und ziemlich lecker. Man kann den Teig auch einfrieren, dann ist eine Pizza wirklich sehr schnell gemacht. Man braucht f&#252;r die <em>Pizza Quattro Formagi</em> au&#223;erdem</p>
<p>• ¼ Paket passierte Tomaten<br />
• ein St&#252;ck Pecorino (harter Schafsk&#228;se)<br />
• ein St&#252;ck Parmesan<br />
• ein bisschen Blauschimmelk&#228;se<br />
• ein bisschen Mascarpone</p>
<p>Mehr nicht? Mehr nicht.</p>
<p>Aus der Teigportion (1/8 der Teigmenge von Jamie Oliver) forme ich in den H&#228;nden einen kreisrunden, fingerdicken Fladen von der Gr&#246;&#223;e einer Untertasse. Den Fladen lege ich auf ein Backpapier und best&#228;ube ihn vorher von beiden Seiten leicht mit Mehl, damit er sich gut ausrollen l&#228;sst. Dann walze ich ihn mit dem Nudelholz so d&#252;nn es geht ohne dass er rei&#223;t. Ich sch&#228;tze 1-2mm sind es am Ende. Das Tomatenp&#252;ree r&#252;hre ich in einer Sch&#252;ssel mit einem halben TL Salz und ein wenig schwarzem Pfeffer an. Dann mache ich es so, wie jeder Pizzab&#228;cker zwischen Brooklyn und Neapel: Ich streiche mit einem L&#246;ffel die Tomatenso&#223;e auf den Teig. Nicht zu viel, nicht zu wenig und sch&#246;n ordentlich bis fast an den Rand. Im Hintergrund heizt derweil der Ofen vor.</p>
<p>Jetzt reibe ich den K&#228;se, halb Pecorino, halb Parmesan. Man darf nicht zu sparsam sein, sonst verliert sich der geschmolzene K&#228;se. Mengenm&#228;&#223;ig sind es wohl so 100g. Vom Volumen her ergibt das fertig ergibt das etwas weniger als ein Literma&#223; voll d&#252;nner K&#228;sehaare. Bevor ich sie auf die Pizza streue, kommen einige flache Kleckse Mascarpone auf die rote Pizza, dann folgen einige Kr&#252;mel Schimmelk&#228;se. Nicht zu viel, denn er ist sehr aromatisch und w&#252;rde alles dominieren. Dann verteile ich liebevoll den Reibek&#228;se auf der Pizza und schiebe alles in den Ofen. Sch&#246;n im Auge behalten, denn das Backen ist im hei&#223;en Ofen nur eine Frage von Minuten.</p>
<p>Sie ist fertig, wenn der Rand knusprig und braun ist. Der K&#228;se blubbert munter vor sich hin. Wenn er die Farbe von Karamell bekommt, ist es schon zu sp&#228;t. Die perfekte Pizza erfordert einige &#220;bung, aber schmecken wird auch schon diese erste.</p>
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		<title>Was ist Nouvelle Cuisine?</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/nouvelle-cuisine/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/nouvelle-cuisine/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 Jan 2012 13:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bild Pierre Ginet, Jean-Pierre Chatelin (unten) Die Nouvelle Cuisine Was wir heute als gelungene Hausmannskost betrachten, war vor 30 Jahren in Deutschland der brandhei&#223;e Shit. Die Regeln sind einfach: gute und frische Produkte schlicht aber gekonnt zubereitet. Kein Chichi, kein Tamtam, und, bitte, m&#228;&#223;igen Sie sich! Die ganze Angelegenheit begann f&#252;r uns Deutsche mit einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/paul-bocuse.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/paul-bocuse.jpg" alt="Entenbrust, Paul Bocuse" title="Entenbrust, Paul Bocuse" width="420" class="alignleft size-full wp-image-7356" /></a></p>
<h6>Bild Pierre Ginet, Jean-Pierre Chatelin (unten)</h6>
<h1>Die Nouvelle Cuisine</h1>
<p><strong>Was wir heute als gelungene Hausmannskost betrachten, war vor 30 Jahren in Deutschland der brandhei&#223;e Shit. Die Regeln sind einfach: gute und frische Produkte schlicht aber gekonnt zubereitet. Kein Chichi, kein Tamtam, und, bitte, m&#228;&#223;igen Sie sich!</strong></p>
<p>Die ganze Angelegenheit begann f&#252;r uns Deutsche mit einem Missverst&#228;ndnis: „Meiner Ansicht nach sollte man beim Verlassen des Tisches noch ein bisschen Hunger haben“. Das schreibt Paul Bocuse, die Verk&#246;rperung der Nouvelle Cuisine (<em>dt. Neue K&#252;che</em>) im Vorwort seines gro&#223;en Kochbuchs <strong>La Cuisine du Marché</strong>, das l&#228;ngst ein Standardwerk der klassischen franz&#246;sischen K&#252;che geworden ist. Ein bisschen hungrig? Nach dem Essen??? Naja, wenn eh nur Froschschenkel auf der Karte stehen…</p>
<p><a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/tete-de-veau.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/01/tete-de-veau-150x150.jpg" alt="Kalbskopf (Tête de Veau)" title="Kalbskopf (Tête de Veau)" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-7311" /></a>Der zugrunde liegende Gedanke erschlie&#223;t sich erst aus dem Kontext. In der Tradition von <strong>Auguste Escoffier</strong> (1846-1935), dem Meister der Haute Cuisine (<em>dt. Hohe K&#252;che</em>), entstanden die Gerichte als atemberaubende, barocke Kunstwerke. Es waren aufwendige Rezepturen, bei denen auf dem Teller von den Ausgangsmaterialien nur selten noch etwas zu erkennen war. Daf&#252;r waren die Sch&#252;sseln &#252;berladen und die G&#228;ste laut. Es musste prunkvoll sein und reichlich. Reichlich wurde auch gegessen, und zwar ohne R&#252;cksicht auf BMI, Blutdruck oder die Lebenserwartung.</p>
<p>Wie auch anderswo wurden in den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg in Frankreich neue Konzepte ausprobiert. Im Film gab es die <em>Nouvelle Vague</em>, in der Musik keimte die <em>New Wave</em> (was w&#246;rtlich &#252;bersetzt genau das Gleiche bedeutet), die internationale Architektur befasste sich mit der Modernen Architektur und in den K&#252;chen verk&#252;ndeten die Kritiker Henri Gault und Christian Millau (Gault-Millau) schlie&#223;lich die <em>Nouvelle Cuisine</em>.</p>
<p>Es war die Zeit der Concorde und der Wohnmaschinen. Man glaubte an die Atomkraft und an sich selbst.  Doch statt industrieller N&#228;hrtabletten, wie sie in den Science-Fiction-Filmen serviert wurden, kamen klassische franz&#246;sische Rezepte auf den Tisch. Die Revolution &#252;berlie&#223; man den anderen. Die K&#252;che sollte sich am Angebot ausrichten. Der Markt (gemeint ist hier der Wochenmarkt) diktierte von nun an die Speisekarte. Die Suche nach dem perfekten Produkt und seiner bestm&#246;glichen Zubereitung wurde zu einem zentralen Element f&#252;r die Arbeit des Kochs.</p>
<p>Der Ansatz hat bis heute G&#252;ltigkeit. Das wegweisende Restaurant unserer Zeit, das <strong>NOMA</strong> in Kopenhagen, bringt diesen Gedanken zur Perfektion, indem es Lieferanten auftut, wo eigentlich gar keine sind. Zusammen mit Fischern, F&#246;rstern, G&#228;rtnern entsteht die neue Infrastruktur von der am Ende alle profitieren. Ruft man sich in Erinnerung, was damals in Deutschland auf den Tisch kam (im besten Fall Kotelett / Schnitzel / Rumpsteak), dann wird der Kontrast deutlich. Die Nouvelle Cuisine war tats&#228;chlich eine Revolution – allerdings nur hierzulande. </p>
<p>Es ist verbl&#252;ffend, welche Sprengkraft diese schlichten Ans&#228;tze in den 70ern und 80ern entfalteten, denn f&#252;r den zeitgen&#246;ssischen Leser wirken die Gerichte in Bocuses Kochbuch v&#246;llig unaufgeregt. Im Gegenteil kann man daraus eine wunderbare Hausmannskost ableiten, jetzt da es in den Superm&#228;rkten Auberginen, Schalotten und frische Kr&#228;uter gibt. Der Bezug zum Regionalen, die saisonale K&#252;che, leichte Saucen, der Verzicht auf allzu viel Fleisch: alldas hat Bocuse vorweg genommen. Und selbst seine vielen Deftigkeiten wie gebratene Leber, kr&#228;ftige Ragouts, gespickte Pasteten (und vielleicht eines Tages auch der Kalbskopf) kommen im Mainstream an. Merci Paule.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:58px">
<div class="myinlineborder"  style="width:58px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/2012/bocuse-klein.jpg" alt="" title="" width="58" height="80"  /></div>
</div>
<p><strong>Die Neue K&#252;che</strong> (<a href="http://www.zvab.com/advancedSearch.do?author=Bocuse&#038;publisher=&#038;title=&#038;keyword=&#038;anyWords=Die+Neue+K%FCche&#038;isbn=&#038;publicationYearFrom=&#038;publicationYearTo=&#038;priceFrom=&#038;priceTo=&#038;itemMedium=al&#038;countryOfSeller=all&#038;languageOfBook=all&#038;lastXDays=-1&#038;displayCurrency=EUR&#038;itemsPerPage=25&#038;totalItemCount=200&#038;sortBy=1">nur antiquarisch</a>)<br />
Paul Bocuse<br />
Econ Verlag<br />
496 Seiten</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:57px">
<div class="myinlineborder"  style="width:57px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/2012/LaCuisineDuMarché-Bocuse.jpg" alt="" title="" width="57" height="80"  /></div>
</div>
<p><strong>La Cuisine du Marché</strong> (franz.)<br />
Paul Bocuse<br />
Verlag Flammarion<br />
303 Seiten<br />
24,99€</p>
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		</item>
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		<title>Kapern</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/kapern/</link>
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		<pubDate>Mon, 02 Jan 2012 14:44:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=237,right,thumb]Wer keine Kartoffeln mag, der ist daran gew&#246;hnt, einer Minderheit anzugeh&#246;ren. Wer Tomaten ablehnt ebenso. Aber jeder Gast, der seine Kapern ver&#228;chtlich auf den Tellerrand schiebt, trifft auf Verst&#228;ndnis.<br />
Nicht bei mir.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/12/kapern.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2012/12/kapern.jpg" alt="Kapern in Salz" title="Kapern in Salz" width="420" class="alignleft size-full wp-image-7229" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Erbse des Grauens?</h1>
<p><strong>Wer keine Kartoffeln mag, der ist daran gew&#246;hnt, einer Minderheit anzugeh&#246;ren. Wer Tomaten ablehnt ebenso. Aber jeder Gast, der seine Kapern ver&#228;chtlich auf den Tellerrand schiebt, trifft auf Verst&#228;ndnis.<br />
Nicht bei mir.</strong></p>
<p><dc>I</dc>hr Geschmack ist zart und aromatisch. Sie ist vielseitig und bescheiden, ein spannendes Gew&#252;rz f&#252;r Fleisch und Gem&#252;se gleicherma&#223;en. Die Kaper ist ein klassischer Baustein in der feinen K&#252;che, ein kleiner, feiner Luxus f&#252;r jedermann. Trotzdem widerf&#228;hrt der gr&#252;nen Beere des Kapernstrauchs regelm&#228;&#223;ige und entschiedene Ablehnung. Die Verachtung richtet sich eigentlich gegen die alte protestantische Hausmannskost (K&#246;nisgberger Klopse sind untrennbar mit ihr verbunden), doch die arme Kaper muss daf&#252;r die Knospe hinhalten. Sie steht f&#252;r den Willen zur Verfeinerung – eine S&#252;nde in den protestantischen Landschaften des Nordens.</p>
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<p>Doch die Kaper hat noch ein zweites Problem. Jahrzehntelang wurde sie sauer eingelegt, um dann, ebenso sauer, den Klops mit seiner wei&#223;en Tunke zu veredeln. Das ganze Gericht lebt von seiner sauren Note (die helle So&#223;e wird mit trockenem Wei&#223;wein hergestellt) – ob man es mag oder nicht. Wer jedoch am meisten darunter leidet, ist die Kaper selbst. Ist sie doch ein Gew&#252;rz des S&#252;dens. Eine milde Vinaigrette steht ihr gut zu Gesicht, eine hoch konzentrierte Essigessenz st&#252;rzt sie hingegen ins sichere  Verderben. So wird das feine W&#252;rzaroma immer von der stechenden S&#228;ure begleitet. Kein Wunder, dass jeder Kostver&#228;chter den vermeintlichen St&#246;rgeschmack sofort identifiziert.</p>
<p>Dabei ist es gar nicht schwer, die Perlen von ihrer B&#252;rde zu befreien. Statt in billiger Essigs&#228;ure kann man sie auch in Salz eingelegen. Seit einiger Zeit findet man diese Variante auch in deutschen Superm&#228;rkten. Vor der Verwendung w&#228;ssert man sie ein paar Minuten lang in einer kleinen Sch&#252;ssel und schon hat man den aromatischen <em>Knack</em> f&#252;r eine fantastische Pasta-Sauce aus frischen Tomaten, einen gebackenen Fisch oder eine herzhafte Remouladensauce, die im K&#252;hlschrank einer ausgehungerten WG sicher nicht den n&#228;chsten Tag erlebt.</p>
<p>Das Gute an der Remoulade ist, dass Skeptiker die Kapern kaum entdecken, da auch einige Erbsen hineinkommen. Und wenn man die verborgene Zutat bei sp&#228;terer Gelegenheit erw&#228;hnt, dann hat die Lebenslust einen kleinen Sieg errungen. Hier das Rezept f&#252;r die Remouladensauce. Man braucht</p>
<p>• zwei sehr frische Eigelb<br />
• 350 ml einfaches, neutrales &#214;l<br />
• eine halbe Zitrone<br />
• ein halber TL Salz<br />
• 50g gefrorene Erbsen<br />
• einige Kapern (nicht die aus dem Essigglas!)<br />
• ein kr&#228;ftiger TL mittelscharfer Senf<br />
• ein hartgekochtes Ei<br />
• ein TL Zucker<br />
• ein bis zwei TL Estragon<br />
• wei&#223;er Pfeffer, Chilipulver<br />
• kochendes Wasser</p>
<p>Da eine Remoulade wie eine Mayonnaise aus frischen Eiern hergestellt wird, ist perfekte Hygiene unverzichtbar. Die Sch&#252;ssel, die L&#246;ffel, die Mixst&#228;be, alles muss sauber sein. Und das Probieren mit dem Finger ist diesmal tabu. Ansonsten ist das Rezept einfach und schnell erkl&#228;rt. </p>
<p>Die beiden Eigelb werden in einer Sch&#252;ssel mit dem Salz und einigen Spritzern Zitronensaft f&#252;r ein bis zwei Minuten kr&#228;ftig aufgeschlagen. Dann kommt ein Schuss &#214;l dazu. Wieder wird kr&#228;ftig und auf hoher Stufe gemixt. Nun kommt wieder ein kleiner Schuss &#214;l dazu und wieder wird alles gr&#252;ndlich gemixt. Je weiter man sich damit vorarbeitet, desto fester wird die Emulsion. Die &#214;lschl&#252;cke d&#252;rfen langsam gr&#246;&#223;er werden. Wenn man unvorsichtig arbeitet (zuviel &#214;l auf einmal!), besteht das Risiko, dass die Masse das &#214;l nicht mehr richtig bindet und die Mayonnaise gerinnt. Nach und nach entsteht nun eine feste Masse, etwa wie eine Gesichtscreme. Wenn sie zu steif wird, kommt der Trick: Indem man einen Essl&#246;ffel kochend hei&#223;es Wasser unterr&#252;hrt, wird die So&#223;e pl&#246;tzlich heller, cremiger und nimmt wieder besser das &#214;l auf.</p>
<p>Wenn das ganze &#214;l verbraucht ist, kommen die Gew&#252;rze dazu. Erst der Estragon, der Zucker und der Senf, dann die Kapern. Das Ei wird fein gehackt und kommt auch hinein, schlie&#223;lich auch die Erbsen. An dieser Stelle muss ich einmal (unbezahlte) Werbung machen: Die einzigen Erbsen, die ich hierf&#252;r verwende, sind die gefrorenen junge Erbsen von Iglo. Die Qualit&#228;t ist super, und im Gegensatz zu vielen anderen TK-Erbsen sind sie schon gut vorgekocht und k&#246;nnen – so wie sie sind – gegessen werden. Ich werfe sie, gefroren, wie sie sind, auch dazu. Sie tauen innerhalb von Minuten auf und bleiben dabei zart und frisch.</p>
<p>Nun folgt noch das Abschmecken. Die Sauce darf nicht zu mild sein, aber ACHTUNG! man kann sie leicht versalzen. Senf, Zitrone, Zucker und Salz gew&#228;hrleisten die W&#252;rze. Der Pfeffer sorgt f&#252;r Spannung und der Estragon verleiht der So&#223;e K&#246;rper. Dan abschmecken: vielleicht hiervon ein bisschen mehr, davon lieber nicht? Ein Spritzer Zitronensaft, ein bisschen mehr Zucker? Noch ein bisschen Pfeffer, eine Messerspitze Chilipulver und schon ist der K&#252;hlschrank wieder um eine Attraktion reicher. Die So&#223;e wird besser, wenn sie einige Stunden zugedeckt steht. Wegen der Salmonellengefahr muss man sie innerhalb weniger Tage aufessen.</p>
]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>Erika Bergheim, Schloss Hugenpoet</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/erika-bergheim-schlosshotel-hugenpoet/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Jan 2012 20:15:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Köche]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=236,right,thumb]Mit der K&#252;chenchefin Erika Bergheim sprie&#223;en ganz erstaunliche, junge Pfl&#228;nzchen in den altehrw&#252;rdigen Mauern von Schloss Hugenpoet. Sie bewahrt die gro&#223;b&#252;rgerlichen Rezepte und erg&#228;nzt sie um eigene Gedanken. Manchmal f&#252;hrt dieser Weg nach Arabien, manchmal nur vor die T&#252;r auf den Parkplatz.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/12/erika-bergheim1.jpg" alt="Erika Bergheim, Hugenpoet" title="Erika Bergheim, Hugenpoet" width="420" class="alignleft size-full wp-image-7051" /></p>
<h6>Bild Schloss Hugenpoet</h6>
<h1>Erika Bergheim<br />Schloss Hugenpoet</h1>
<p><strong>Mit der K&#252;chenchefin Erika Bergheim sprie&#223;en ganz erstaunliche, junge Pfl&#228;nzchen in den altehrw&#252;rdigen Mauern von Schloss Hugenpoet. Sie bewahrt die gro&#223;b&#252;rgerlichen Rezepte und erg&#228;nzt sie um eigene Gedanken. Manchmal f&#252;hrt dieser Weg nach Arabien, manchmal nur vor die T&#252;r auf den Parkplatz.</strong></p>
<p><dc>A</dc>ls Erika Bergheim von der Schule flog und mit dem Kochen anfing, rollte &#252;ber Deutschland gerade die gro&#223;e Welle der Nouvelle Cuisine hinweg. Das war 1981, und das Tantris in M&#252;nchen bekam zum ersten Mal den dritten Stern. Alles musste frisch, frisch, frisch sein. Man machte keine Kompromisse bei der Zubereitung, daf&#252;r bestand manches Gericht aus kaum mehr als drei Erbsen und einem Krebsschwanz. Inzwischen sind drei&#223;ig Jahre vergangen, und man orientiert sich wieder daran, wie alles begann: bei der (gro&#223;-)b&#252;rgerlichen K&#252;che. Kr&#228;ftige Saucen, dunkles Fleisch und Eingemachtes m&#252;ssen ihren Platz in der feinen K&#252;che nicht mehr l&#228;nger verteidigen.</p>
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<p>Vielleicht ist letztendlich von Vorteil, dass sich im idyllischen Schloss Hugenpoet in Essen die Welt etwas langsamer dreht als anderswo. Denn w&#228;hrend sich die meisten Spitzenk&#246;che an den Trends abarbeiteten, wurde hier &#252;ber all die Jahre der gro&#223;b&#252;rgerlichen K&#252;che die Stange gehalten. Schwere Saucen, schwere Weine, so etwas liebte man hier. Die Industriekapit&#228;ne von Rhein und Ruhr wussten, was sie essen wollten. Das machte die Arbeit nicht leicht f&#252;r die junge K&#246;chin, die in dem traditionsreichen Haus im Jahr 2006 das Zepter &#252;bernahm. Der Gaumen neuer, anspruchsvollerer Esser konnte dem angestaubten Charme eines altehrw&#252;rdigen Schlosshotels mitunter wenig abgewinnen.</p>
<p>Im Hugenpoet gibt es die klassische K&#252;che auch heute noch, aber die Chefin hat den Stil behutsam modernisiert. Noch immmer werden Rehr&#252;cken und Fasane am Tisch tranchiert und Tr&#252;ffel, Hummer und Kaviar stehen auf der Karte, doch daneben gibt es ausgefeilte vegetarische Gerichte und spannende Zutaten. „Gebratene G&#228;nseleber mit Pastinake und Hefeschaum“ ist so eine gekonnte Kombination von Tradition und Kunstfertigkeit. Bei der Zusammenstellung sucht die Essenerin dort nach Inspiration, wo sie sich selbst bewegt: bei den Bauern in der Umgebung, in den Rezeptb&#252;chern ihrer ausl&#228;ndischen K&#246;che oder auf dem Hotelparkplatz. Dort stehen alte Birnb&#228;ume, deren kleine, aromatische Fr&#252;chte sie im Sp&#228;tsommer f&#252;r das Weihnachtsmen&#252; einlegt. Hinter dem Haus im K&#252;chengarten pflegt derweil ein G&#228;rtner die Kr&#228;uter.</p>
<p>Beizeiten kommen noch ungew&#246;hnlichere Gew&#228;chse auf den Teller. <em>Meldekraut</em> zum Beispiel, dass vielen erst mit Herta M&#252;llers <em>Atemschaukel</em> ins Bewusstsein gekommen ist. Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gartenmelde">Melde</a> ist eine eigenwillige Pflanze, die auf dem passenden Boden wie Unkraut w&#228;chst, an anderer Stelle aber kaum keimen will. In Deutschland kommt es schon seit Jahrzehnten nicht mehr auf den Tisch. Doch die K&#252;chenchefin wagte den Versuch und traf damit einen Nerv. Auch der b&#228;uerliche Gr&#252;nkohl wird neben dem Iberico-Schwein so gekonnt platziert, dass sich selbst Siebeck <a href="http://www.zeit.de/2005/36/Siebeck_2fSommerseminar_King">mit dem Gem&#252;se vers&#246;hnen</a> lassen w&#252;rde.</p>
<p>Nun kann sich Erika Bergheim seit zwei Jahren mit einem Michelin-Stern schm&#252;cken und unbeschwerter an ihrer zeitgem&#228;&#223;en, gro&#223;b&#252;rgerlichen K&#252;che arbeiten. Und der kleine, l&#228;ndliche Stadtteil Kettwig, in dem das Hotel liegt, hat wieder einen hervorgehobenen Platz auf der gastronomischen Deutschlandkarte. Denn nur drei Kilometer entfernt in der <a href="http://www.hotel-residence.de/">Résidence</a> verteidigt schon seit vielen Jahren Berthold B&#252;hler mit seinem Chefkoch Henry Bach seine beiden Sterne. Damals, Anfang der Achtziger war er der Lehrmeister von Erika Bergheim. Gerade brach die Nouvelle Cuisine &#252;ber Deutschland herein.</p>

<div class="ngg-albumoverview">	
	<!-- List of galleries -->
	
	<div class="ngg-album">
		<div class="ngg-albumtitle"><a href="http://www.delidauerdienst.de/erika-bergheim-schlosshotel-hugenpoet/?album=4&amp;gallery=3">Bildergalerie – Wintergerichte, Schloss Hugenpoet</a></div>
			<div class="ngg-albumcontent">
				<div class="ngg-thumbnail">
					<a href="http://www.delidauerdienst.de/erika-bergheim-schlosshotel-hugenpoet/?album=4&amp;gallery=3"><img class="Thumb" alt="Bildergalerie – Wintergerichte, Schloss Hugenpoet" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/gallery/hugenpoet/thumbs/thumbs_6-quitte.jpg"/></a>
				</div>
				<div class="ngg-description">
				<p>Sechs Wintergerichte von 
<br/>Chefköchin Erika Bergheim und 
<br/>Pâtissière Sandra Wnuck</p>
								<p><strong>6</strong> Fotos</p>
							</div>
		</div>
	</div>

 	 	
	<!-- Pagination -->
 	<div class="ngg-clear"></div> 	
</div>


<p><strong>Restaurant Nero</strong><br />
im Schlosshotel Hugenpoet<br />
August-Thyssen-Str. 51<br />
45219 Essen-Kettwig</p>
<p>Telefon 02054 / 1204-0<br />
<a href="mailto:info@hugenpoet.de">info@hugenpoet.de</a><br />
<a href="http://www.hugenpoet.de">www.hugenpoet.de</a></p>
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		<title>Silvester-Special</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/silveste-special/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Dec 2011 09:53:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Silvester-Spezial Ob die Toccata und Fuge in d-Moll wirklich aus der Feder Johann Sebastian Bach stammt oder nicht ist unter Historikern umstritten. Trotz ihrer zweifelhaften Herkunft wurde sie zu einem der bekanntesten Orgelwerke &#252;berhaupt – wegen ihrem gewaltigen Einstieg und der dunklen Kraft, die jeden Kirchg&#228;nger das F&#252;rchten lehrt. Endlich hat sie ihren Siegeszug auch in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<iframe width="430" height="321" src="http://www.youtube.com/embed/dmoDLyiQYKw" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h1>Silvester-Spezial</h1>
<p><dc>O</dc>b die <em>Toccata und Fuge in d-Moll</em> wirklich aus der Feder Johann Sebastian Bach stammt oder nicht ist unter Historikern umstritten. Trotz ihrer zweifelhaften Herkunft wurde sie zu einem der bekanntesten Orgelwerke &#252;berhaupt – wegen ihrem gewaltigen Einstieg und der dunklen Kraft, die jeden Kirchg&#228;nger das F&#252;rchten lehrt.</p>
<p>Endlich hat sie ihren Siegeszug auch in den Floppylaufwerken dieser Welt angetreten. Jedoch ist die Dynamik etwas unbeholfen, aber wenn die Technik sich auch weiterhin so schnell entwickelt, dann kann es nicht mehr lange dauern bis das <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Zd_oIFy1mxM">Originalwerk</a> nur noch historsichen Wert hat. Und an Heilig Abend gehen wir dann in die Messe zu <em>Conrad Electronic</em>.</p>
<p>Frohes neues Jahr zusammen.</p>
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		<title>Gute Geschenke</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/gute-geschenke-2012/</link>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 07:46:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Produkte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[Gute Geschenke Auch in diesem Jahr m&#246;chte der DeliDauerdienst helfen, K&#246;che und Esser gelungen zu beschenken. Gaumenfreuden sind die sch&#246;nsten Freuden, deshalb richten sich diese Pr&#228;sente direkt an den Nucleus accumbens, das Belohnungszentrum. 1. Gusseiserne Casserole. Dies ist der Topf f&#252;r die kalte Jahreszeit und f&#252;r die Hausmannskost, um sie ertr&#228;glicher zu machen. Bestes finnisches [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[</p>
<h1>Gute Geschenke</h1>
<p><strong>Auch in diesem Jahr m&#246;chte der DeliDauerdienst helfen, K&#246;che und Esser gelungen zu beschenken. Gaumenfreuden sind die sch&#246;nsten Freuden, deshalb richten sich diese Pr&#228;sente direkt an den Nucleus accumbens, das Belohnungszentrum.</strong></p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/eiserne-casserole.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>1. Gusseiserne Casserole.</strong> Dies ist der Topf f&#252;r die kalte Jahreszeit und f&#252;r die Hausmannskost, um sie ertr&#228;glicher zu machen. <a href="http://www.iittala.com/web/Iittalaweb.nsf/en/products_cooking_sarpaneva">Bestes finnisches Design aus dem Jahr 1960</a>, dauerhaft, elegant und funktional. Um diesen Topf herum sollte man seine K&#252;che planen. Denn damit ern&#228;hrt man eine Familie mit links. 190 Euro? Geschenkt!</p>
</p>
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<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/weihnachtsgans.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
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<p><strong>2. Frische Weihnachtsgans.</strong> Eine frisch geschlachtete Gans verh&#228;lt sich zu ihrer gefrorenen Halbschwester so, wie selbst gepresster Orangensaft zu Caprisonne. Warum also nicht mal einen Braten spendieren, wenn man eine gute Quelle kennt? Diesen saftigen Genuss werden die Beschenkten nicht vergessen. Und wer will macht eine Tradition daraus.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/moutard-de-meaux.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
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<p><strong>3. Moutard de Meaux.</strong> Das g&#246;nnt man sich sonst doch eher selten: ein Senftopf f&#252;r zehn Euro. Aber der Inhalt ist ein Klassiker und geh&#246;rt eigentlich zur Grundausstattung jeder ambitionierten K&#252;che. Wer das Fresspaket perfekt machen will, der verschenkt dazu den <em>K&#246;nig der K&#228;se</em>, einen vollreifen Brie (nat&#252;rlich auch aus Meaux).</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/modernist-cuisine.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>4. Modernist Cuisine.</strong> Wer dieses sechsb&#228;ndige Mega-Kochbuch im Regal hat, der braucht keine Hobbys mehr.  <a href="http://www.taschen.com/pages/de/catalogue/lifestyle/all/01112/facts.modernist_cuisine_die_revolution_der_kochkunst.htm">Auf 2400 Seiten</a> wird alles erkl&#228;rt, was man &#252;ber die moderne K&#252;che wissen muss. Von den besten Rezepten aus internationalen Spitzenrestaurants, &#252;ber Hygieneregeln bis zum perfekten Spiegelei. Schl&#228;gt allerdings ein 399 Euro tiefes Loch in die Weihnachtskasse.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/trockenbeerenauslese.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>5. Trockenbeerenauslese.</strong> Besuch bei den Schwiegereltern? Ein Fl&#228;schchen Dessertwein ist das passende Pr&#228;sent. Denn eine <a href="http://www.vino-port.de/index.php/winzer/horst-sauer/2009-horst-sauer-escherndorfer-lump-riesling-trockenbeerenauslese.html">Trockenbeerenauslese</a> hat viele Qualit&#228;ten: Sie ist klein und fein. S&#252;&#223;-fruchtig, trotzdem edel. Unaufgeregt, aber besonders. Man kann sie sofort trinken oder noch zwei Jahre liegen lassen – bis die Kinder wieder zu Besuch kommen. </p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/iumi-stecklampe.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>6. Design zum Selberstecken.</strong> Ihre Freunde lieben die sch&#246;nen Dinge? Es muss keine teure Designerlampe sein, um bei ihnen zu punkten. <a href="http://www.iumi.de">Design kann man auch selber bauen.</a> Daf&#252;r braucht es nicht mehr als einen Steck-Bausatz, ruhige H&#228;nde und eine Stunde Zeit. So kann jeder den leuchtenden Beweis erbringen, dass auch in ihm ein gestalterisches Talent wohnt.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/parmesanreibe.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>7. Parmesanreibe.</strong> Ein sehr n&#252;tzliches Werkzeug (allerdings auch ein Platzr&#228;uber) ist dieses h&#252;bsche Holzkistchen. Die <a href="http://www.livingtools.de/product/10022/alessi-grater-with-cheese-cellar.html">Parmesanreibe</a> ist die beste Alternative zu den faden K&#228;sesp&#228;nen aus der T&#252;te. Finanziell schl&#228;gt sie mit Preisen zwischen 12,90 Euro und 128 Euro zu Buche. Es muss nicht unbedingt ge&#246;ltes Kirschholz sein.</p>
</p>
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<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/gebrannte-mandeln.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>8. Gebrannte Mandeln mit Sesam.</strong> Schon der Duft ist ein Geschenk: Bei ger&#246;steten Mandeln, Zimt und Karamell wird es schlagartig Weihnachten in der K&#252;che. Die gebrannten N&#252;sse sind damit das perfekte Geschenk f&#252;r den Schenker. Daneben freuen sich insbesondere Pateneltern &#252;ber die kleine Knabberei. <a href="http://www.delidauerdienst.de/blog/gebrannte-mandeln-mit-sesam">Das Rezept gibt es hier</a>.</p>
</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:120px">
<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/entenpresse.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
</div>
<p><strong>9. Entenpresse.</strong> &#220;berfl&#252;ssiger geht es nicht. Aber wer schon alles hat, dem wird die <a href="http://www.helmutschulz.de/index.php?p=shop&#038;action=showproduct&#038;id=626&#038;cid=10&#038;pname=entenpresse">Entenpresse</a> schmerzvoll fehlen. Es gibt nur ein einziges Rezept, bei dem man sie braucht, daf&#252;r aber ist sie unentbehrlich. F&#252;r die <em>Canard à la Rouen</em> kommt ein entbeintes Gerippe in die Presse. Das Blut und der Saft werden aufgefangen und zu einer So&#223;e aufmontiert.</p>
</p>
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<div class="myinlineborder"  style="width:120px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/champagner.png" alt="" title="" width="120" height="130"  /></div>
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<p><strong>10. Flasche Champagner.</strong> Zuletzt empfehle ich auch in diesem Jahr wieder die Flasche Champagner. Es ist ein wunderbares Gef&#252;hl, eine sch&#246;ne Flasche im K&#252;hlschrank zu haben und auf die rechte Gelegenheit zu warten. Sobald der K&#252;hlschrank sich &#246;ffnet, versp&#252;rt man diese gewisse Vorfreude. Damit macht man fast nie etwas falsch.</p>
</p>
<p><font size="1">Bilder (von oben nach unten): <a href="http://www.iittala.com">iittala.com</a>, <a href="http://gourmetmarche.eshop.t-online.de/epages/Store5_Shop38997.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/Shop38997/Categories/%22Wild%20%26%20Gefl&#252;gel%22">gourmetmarche.eshop.t-online.de</a>, <a href="http://www.moutarde-de-meaux.com/2-moutarde-500g.htm">moutarde-de-meaux.com</a>, <a href="http://www.taschen.com/pages/de/catalogue/lifestyle/all/01112/facts.modernist_cuisine_die_revolution_der_kochkunst.htm">Taschen Verlag</a>, <a href="http://www.vino-port.de/index.php/winzer/horst-sauer/2009-horst-sauer-escherndorfer-lump-riesling-trockenbeerenauslese.html">vino-port.de</a>, <a href="http://www.iumi.de">iumi.de</a>, <a href="http://www.livingtools.de/product/10022/alessi-grater-with-cheese-cellar.html">livingtools.de</a>, <a href="http://www.delidauerdienst.de">delidauerdienst.de</a>,  <a href="http://www.helmutschulz.de/index.php?p=shop&#038;action=showproduct&#038;id=626&#038;cid=10&#038;pname=entenpresse">helmutschulz.de</a>, <a href="http://www.scheurichweine.de/Schaumweine/Champagner/Champagner-Veuve-Cliquot-Ponsardin::66.html">scheurichweine.de</a></font></p>
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		<title>Fenchelrisotto mit Lachs</title>
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		<pubDate>Thu, 24 Nov 2011 21:58:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=235,right,thumb]Risotto ist ein Schauspieler unter den Beilagen. Von deftig bis frisch – wenn man es richtig macht, dann schl&#252;pft der Reis in viele Rollen. Aber wie bringt man Risotto und Lachs zusammen auf den Teller? Ein Experiment.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/11/fenchelrisotto-mit-lachs.jpg" alt="Fenchelrisotto mit Lachs" title="Fenchelrisotto mit Lachs" width="420" class="wp-image-6945" /></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Fenchelrisotto mit Lachs</h1>
<p><strong>Risotto ist ein Schauspieler unter den Beilagen. Von deftig bis frisch – wenn man es richtig macht, dann schl&#252;pft der Reis in viele Rollen. Aber wie bringt man Risotto und Lachs zusammen auf den Teller? Ein Experiment.</strong></p>
<p><dc>R</dc>isotto ist ein sch&#246;nes Mittagessen, kompliziert in der Zubereitung und umso robuster auf dem Teller. Ein Lieblingsessen f&#252;r nerv&#246;se Seelen. Er ist ein heimlicher Star der italienischen K&#252;che. Bis heute erkennt man am Risotto, was ein Restaurant wirklich taugt. Die Kunst bei der Zubereitung besteht darin, die richtige Konsistenz zu erreichen und den Geschmack von Anfang an so aufzubauen, dass man sich auch nach dem achten L&#246;ffel noch nicht langweilt. Das ist eine schwierige Aufgabe, wenn au&#223;er Reis nichts auf dem Teller ist.</p>
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</div>
<p>Um Risotto mit einem Fisch zu kombinieren, muss man schon etwas nachdenken. Welche Aromen passen zum Fisch? Und wie sorgt man daf&#252;r, dass der massive Brei den Fisch nicht gegen die Wand dr&#252;ckt. Beim Aroma entscheide ich mich f&#252;r einen Fenchel. Die &#228;therischen &#214;le des gr&#252;nen Gem&#252;ses eignen sich gut f&#252;r ein Reisgericht und zum Lachs passen sie auch, denn der Geschmack &#228;hnelt dem Dill, mit dem Fenchel verwandt ist. Den Lachs will ich kr&#228;ftig in Zitronensaft marinieren und dann leicht in Butter br&#228;unen.</p>
<p>Aber fangen wir mit dem Reis an (wie man ein Risotto macht, habe ich auch schon mal <a href="http://www.delidauerdienst.de/steinpilz-risotto/">hier</a> beschrieben). Ich schwitze eine fein gehackte Schalotte in einem Topf in etwas Butter an. Dann gebe ich den Risottoreis dazu. Es muss dieser spezielle Reis sein. Er hat viel St&#228;rke und die f&#252;hrt dazu, dass es am Ende eine cremige Mischung wird. F&#252;r eine Beilage f&#252;r vier Personen brauche ich eine Tasse. Der Reis und die Schalotten werden glasig. Wir w&#252;rzen schon jetzt mit einem<br />
 halben Teel&#246;ffel Salz, denn das Aroma soll von Anfang an in den Reis hinein wandern. Dann geben wir eine halbe Fenchelknolle dazu, die wie von ihrem Strunk befreit, gewaschen und fein geschnitten haben, und erhitzen alles auf mittlerer Flamme. </p>
<p>Jetzt beginnt die Arbeit. Wir gie&#223;en ein viertel Glas Wasser an und vermischen alles gr&#252;ndlich. Eine halbe Stunde k&#246;chelt das Risotto auf kleiner Flamme vor sich hin, und immer wenn es zu trocken wird, gie&#223;en wir Wasser nach. Bei diesem speziellen Rezept darf es stattdessen auch gerne ein Fischfond sein, aber wer hat schon einen Fischfond parat? Zwischendurch probieren wir den Reis schonmal, auch wenn er noch sehr k&#246;rnig ist, denn wir wollen wissen, ob die Aromen stimmen. Ein paar Tropfen Pernod (oder anderer Anisschnaps) passt gut zum Fenchel. Ein wenig wei&#223;er Pfeffer ebenso. Wenn es n&#246;tig, ist w&#252;rzen wir auch noch mit etwas Salz nach.</p>
<p>Wie gesagt, das dauert seine Zeit, und man darf keinesfalls das R&#252;hren vergessen. Etwa nach 25 Minuten bringen wir eine Pfanne auf mittlere Hitze. Den Lachs haben wir schon vor Stunden in reichlich Zitronensaft eingelegt und mit etwas wei&#223;em Pfeffer gew&#252;rzt. In die Pfanne kommt Butter, die sch&#228;umend schmilzt (tut sie das nicht, dann ist die Pfanne nicht hei&#223; genug) und da hinein kommt der Lachs. Nachdem er auf beiden Seiten etwa drei Minuten gebraten hat, stellen wir den Herd ab, decken den Lachs mit einem Deckel zu und lassen ihn nachziehen. Die Zeiten sind davon abh&#228;ngig, wie dick die Lachsscheiben sind. Im Zweifel muss man mal nachsehen, ob er schon gar ist.</p>
<p>Das Risotto hat inzwischen die perfekte Konsistenz erreicht. Es ist gar aber nicht weich, und die einzelnen Reisk&#246;rner sind noch erkennbar. Auf dem Teller sollte es cremig sein, deswegen gie&#223;en wir, wenn es n&#246;tig ist, noch einmal einen Schluck Fl&#252;ssigkeit nach und r&#252;hren alles gr&#252;ndlich durch. Dann kann beides auf den Teller. Etwas braune Butter dar&#252;ber, ein Spritzer Zitronensaft und ein Zweig Fenchelkraut. Fertig!</p>
<p>Falls Ihr f&#252;r G&#228;ste kocht, dann solltet ihr das Gericht mal testen, denn ein Risotto braucht etwas &#220;bung. &#220;brigens, die beste Fenchelzeit ist kurz vor dem Frost. Also jetzt!</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Brot aus dem Kochtopf</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/brot-aus-dem-kochtopf/</link>
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		<pubDate>Fri, 11 Nov 2011 16:25:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Rezepte]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.delidauerdienst.de/?p=6729</guid>
		<description><![CDATA[[inspic=234,right,thumb]Viele K&#246;chen versagen die Nerven, wenn es um Brote und Kuchen geht. Temperatur, Zeiten und Mengen – alles muss pr&#228;zise stimmen. Doch mit diesem Rezept gelingen auch den kreativen K&#252;chen-Anarchisten knusprige und aromatische Laibe. Hol den Kochtopf raus, wir backen!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/11/topfbrot.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/11/topfbrot.jpg" alt="Brot aus dem Kochtopf" title="Brot aus dem Kochtopf" width="420" height="281" class="alignleft size-full wp-image-6730" /></a></p>
<h6>Bild DD</h6>
<h1>Brot aus dem Kochtopf</h1>
<p><strong>Viele K&#246;chen versagen die Nerven, wenn es um Brote und Kuchen geht. Temperatur, Zeiten und Mengen – alles muss pr&#228;zise stimmen. Doch mit diesem Rezept gelingen auch den kreativen K&#252;chen-Anarchisten knusprige und aromatische Laibe. Hol den Kochtopf raus, wir backen!</strong></p>
<p><dc>K</dc>ochen oder backen? Das ist eine Charakterfrage, wie bei den Besitzern von Hunden oder Katzen. Wer gerne kocht, der neigt zur Improvisation, zum schnellen Arbeiten. B&#228;cker gehen geordneter vor: Die Zutaten, die Zeiten die Temperatur des Ofens – all das wird pr&#228;zise bestimmt und gemessen. Dazu kommt, dass man Vorr&#228;te vorhalten muss. Eine Familie ohne Kartoffeln und Nudeln satt zu bekommen ist kein Zauberwerk. Ohne Mehl ein Brot zu backen, ist hingegen ein Ding der Unm&#246;glichkeit.</p>
<p>Mit diesem Backrezept wird alles anders. Das Rezept ist so einfach, dass es jeder kann. Als Zutaten braucht man allein</p>
<p><strong>• 400g Mehl (sehr gut eignet sich Typ 1050)<br />
• 360ml Wasser<br />
• 1½TL Salz<br />
• ¼TL Trockenhefe</strong></p>
<p>Und sonst nichts. Bis auf die Trockenhefe hat man also alles im Haus.</p>
<p>Man vermengt alle Zutaten mit den H&#228;nden grob in einer Sch&#252;ssel, sodass sie sich verbinden, deckt die Sch&#252;ssel zu und l&#228;sst sie 12 bis 18 Stunden stehen. Ich wei&#223; nicht genau, was bakteriell in dieser Zeit stattfindet, aber es f&#252;hrt dazu, dass das Mehl seinen schalen, leeren und faden Geschmack verliert und ein volles, malziges Aroma bekommt. Hier liegt auch die Antwort auf die Frage, warum ein selbstgemachter Pizzateig so oft eine Entt&#228;uschung ist. Oft fehlt Salz, aber vor allem muss der Teig fermentieren!</p>
<p>Nach der Ruhezeit, am n&#228;chsten Tag, zieht der Teig lange F&#228;den. Man gibt ihn auf die bemehlte Arbeitsfl&#228;che,  klopft in locker ein wenig flach aus und schl&#228;gt dann alle vier Ecken nach innen, sodass ein kompakter Klops entsteht. Diesen Klops kann man nun noch mit Mehl best&#228;uben oder von allen Seiten kr&#228;ftig mit K&#246;rnern bestreuen, ganz nach Geschmack. Der Backofen heizt derweil auf Maximaltemperatur. 260° sind nicht zu wenig, 270° sind gerade recht. Auch der Topf selbst steht schon im Ofen. Er muss richtig hei&#223; sein, wenn der Teig hinein kommt.</p>
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<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/11/topfbrot-2.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/11/topfbrot-2-150x150.jpg" alt="Brot aus dem Kochtopf, Krume" title="Brot aus dem Kochtopf, Krume" width="150" height="150" class="alignright size-thumbnail wp-image-6746", style="float:right" /></a></div>
</p>
<p>K&#252;chent&#252;cher helfen nun bei der Arbeit und sch&#252;tzen die H&#228;nde, wenn wir den Teig in den hei&#223;en Topf bugsieren. Er hat ungef&#228;hr 20cm Durchmesser. Auch ein gusseiserner Br&#228;ter w&#252;rde sich gut eignen. Der Teigklops kommt in die Mitte, dann kommt der Deckel drauf und alles zusammen kommt wieder in den hei&#223;en Ofen. So wird das Brot gut eine halbe Stunde gebacken. Wegen der hohen Luftfeuchtigkeit entwickelt im Topf eine fantastische Kruste. Die W&#228;rme gelangt indirekt an das Brot und es kann nicht verbrennen. Damit imitiert man den Effekt der Schamottesteine, die in professionellen &#214;fen die W&#228;rme verteilen. </p>
<p>Nach 35 Minuten nimmt man den Deckel ab, damit das Brot Farbe bekommt. Je nach Leistung des Ofens braucht es jetzt noch 10 bis 20 Minuten. Der Duft, der nun aus dem Backofen str&#246;mt, vertreibt die letzten Herbstgeister aus der K&#252;che. Das fertige Ergebnis ist einfach begeisternd. Die Kruste ist knusprig und aromatisch, die Krume im Innern ist luftig und voll. Ein absolut sicheres Rezept f&#252;r selbstgemachtes, frisches Brot. Die Kosten der Zutaten: 50 Cent. Supercooler Schei&#223;! Und der Beweis, dass Hund und Katze sich vertragen k&#246;nnen.</p>
<p>Via <a href="http://video.nytimes.com/video/2006/11/07/dining/1194817104184/no-knead-bread.html">NY Times</a></p>
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		<title>Georgische K&#252;che</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/georgische-kueche/</link>
		<comments>http://www.delidauerdienst.de/georgische-kueche/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 31 Oct 2011 07:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Außer Haus]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=233,right,thumb]Seit Menschengedenken m&#252;ssen sich die Georgier gegen m&#228;chtige Nachbarn behaupten. Kraft- und identit&#228;tsstiftend wirkt die lokale K&#252;che. Nur leider liegen <em>Sunguli</em>, <em>Chatschapuri</em> und <em>Tschurtschchelas</em> ziemlich schwer im Magen.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<a href="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/10/georgien-1.jpg"><img src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/10/georgien-1.jpg" alt="Schweinefamilie vor dem Schchara" title="Schweinefamilie vor dem Schchara" width="420" class="alignleft size-full wp-image-6613" /></a></p>
<h6>Bild Katalin Ambrus / DD</h6>
<h1>Georgische Spezialit&#228;ten</h1>
<p><strong>Seit Menschengedenken m&#252;ssen sich die Georgier gegen m&#228;chtige Nachbarn behaupten. Kraft- und identit&#228;tsstiftend wirkt die lokale K&#252;che. Nur leider liegen <em>Sunguli</em>, <em>Chatschapuri</em> und <em>Tschurtschchelas</em> ziemlich schwer im Magen.</strong></p>
<p><dc>F</dc>olgt man den Zahlen, geht es dem kleinen Kaukasus-Staat Georgien schlecht. Das durchschnittliche Einkommen liegt bei 250 Euro im Monat. Rentner leben sogar von nur 30 Euro. Mit dem Ende der Sowjetzeit brach die Wirtschaftsleistung auf ein Viertel ein. Die Russen, die fr&#252;her massenhaft das salzige Mineralwasser <em>Nabeghlavi</em> importierten und zum Kuren in die Berge kamen, boykottieren das kleine Land. Die Beziehungen sind auch nach zwanzig Jahren Unabh&#228;ngigkeit <a href="http://www.focus.de/politik/weitere-meldungen/militaerstuetzpunkte-medwedew-setzt-vertraege-in-kraft-_aid_672170.html"> alles andere als freundschaftlich</a>.</p>
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<p>Trotzdem wirkt der georgische Lebensstil auf die wenigen Touristen nicht &#228;rmlich. Wer in Tiflis unterwegs ist, der erlebt eine gepflegte Hauptstadt, die sich in ihren weiten Bergt&#228;lern ausdehnt. An der Hauptstra&#223;e, der Rustaveli Allee, reihen sich Sakralbauten, klassizistische B&#252;rgerh&#228;user, sozialistische Avantgarde und nun auch die organischen Formen des 21. Jahrhunderts aneinander. In den Schaufenstern pr&#228;sentieren sich bekannte internationale Marken. In der ganzen Stadt stehen au&#223;erdem moderne und historische Plastiken, die von einem ausgepr&#228;gten Sinn f&#252;r Kultur zeugen.</p>
<p>Auch die Kochkultur wird aufmerksam gepflegt. &#220;ber den Kaukasus hinaus gilt die georgische K&#252;che als avantgardistisch und komplex. Zahlreiche Rezepte haben einen starken russischen Einfluss, anderen merkt man eher die N&#228;he zur T&#252;rkei an. Aber in den abgelegenen Bergt&#228;lern des Kleinen und des Gro&#223;en Kaukasus haben sich daraus eigene Aromen entwickelt. Schweinefleisch, Gefl&#252;gel, Wild und K&#228;se sind die wichtigsten Zutaten. Auf den Speisekarten finden sich gegrillte Schaschliks, reichhaltige Ragouts, Pfannkuchen und Teigspeisen.</p>
<p>Als erstes lernt jeder, der Georgien bereist, <em>Chatschapuri</em> kennen, gro&#223;e gef&#252;llte Fladenbrote mit Fleisch, Bohnen, K&#228;se oder Ei. Chatschapuri ist die Nationalspeise. Anders als t&#252;rkisches <em>B&#246;rek</em> besteht es nicht aus Bl&#228;tterteig, sondern aus einem wei&#223;en Brotteig. Als Vorspeise gibt es oft Sulguni. Dieser helle K&#228;se erinnert an Mozzarella und wird oft mit frischer Minze serviert. Die Konsistenz ist feincremig und er schmeckt tats&#228;chlich ein wenig nach der frischen Bergluft. Das macht ihn zu einem der feinsten Gerichte, die man in Georgien bekommen kann. </p>
<p>Klingt gut, oder? Schmeckt auch gut. Doch leider ist das georgische Essen auch im Magen ausgesprochen selbstbewusst. Noch nach Stunden liegt es breit und schwer im Magen. Mehr als eine Hauptmahlzeit am Tag ist kaum zu schaffen. Das liegt an der Kombination von St&#228;rke und Fett, die den Georgien-Reisenden st&#228;ndig begleitet. Die logische Konsequenz ist, dass zu jeder Hauptmahlzeit Wodka getrunken wird. Nicht &#252;berm&#228;&#223;ig, daf&#252;r immer wieder. Die einzige Alternative hei&#223;t <em>Chacha</em> und ist ein Tresterbrand.</p>
<p>„Sage mir, was du isst, und ich sage dir, wer du bist“, sagte Brillat-Savarin. Folgt man diesem Satz, so sind die Georgier ein Volk selbstst&#228;ndige Genie&#223;er. Denn die Armut f&#252;hrt dazu, dass Haustiere &#252;berall im Land das Bild pr&#228;gen. Schweine, K&#252;he und H&#252;hner werden erg&#228;nzt durch unz&#228;hlige Hunde und Katzen, die in der georgischen Bergwelt ein friedliches Durcheinander pflegen. Wer kein Geld hat, der muss sich eben selbst versorgen. So wird die Not in Georgien zur Lebensart. Bei der Qualit&#228;t und Frische der Lebensmittel muss sich Georgien vor niemandem verstecken.</p>
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		<title>Modernist Cuisine</title>
		<link>http://www.delidauerdienst.de/nathan-myhrvold-modernist-cuisine-deutsch/</link>
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		<pubDate>Thu, 20 Oct 2011 14:50:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Andreas Berchem</dc:creator>
				<category><![CDATA[Literatur]]></category>
		<category><![CDATA[Übersicht]]></category>

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		<description><![CDATA[[inspic=231,right,thumb]Mag sein, dass bei Taschen der neue Escoffier erschienen ist. In jedem Fall ist dem Verlag mit seinem ersten Kochbuch eine geh&#246;rige &#220;berraschung gelungen. Denn Modernist Cuisine ist keine herk&#246;mmliche Rezeptsammlung – es tritt an, um das Standardwerk der globalisierten K&#252;che zu werden.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p> 	<img class="alignleft size-full wp-image-6234" title="Modernist Cuisine" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/uploads/2011/10/modernist-cuisine.jpg" alt="Modernist Cuisine" width="420" /></p>
<h6>Bilder Taschen Verlag</h6>
<h1>The Modernist Cuisine</h1>
<p><strong>Mit seinem ersten Kochbuch ist dem Taschen Verlag eine geh&#246;rige &#220;berraschung gelungen. Denn <em>Modernist Cuisine</em> ist keine herk&#246;mmliche Rezeptsammlung. Es tritt an, um das Standardwerk der globalisierten K&#252;che zu werden und bietet reichlich Lesestoff – f&#252;r K&#246;che und Esser gleicherma&#223;en.</strong></p>
<p><dc>Z</dc>weitausendvierhundertvierzig Seiten, das ist klassisches <em>Taschen</em>-Format. Der Verlag aus K&#246;ln ist spezialisiert auf opulente Ausgaben, gigantische Bildb&#228;nde und strahlende Gro&#223;projekte. Auf diese Weise hat <em>Taschen</em> den Markt der Kunstb&#252;cher f&#252;r die Massen ge&#246;ffnet und ist heute unangefochtener Platzhirsch im Segment. Der zweite Faktor, der zum Erfolg des Verlages beigetragen hat: Immer wieder treffen die K&#246;lner den Geschmack einer kunstorientierten, gut situierten Klientel, die mit den B&#252;chern ihre Wohnungen schm&#252;ckt und gleichzeitig ihr Verst&#228;ndnis f&#252;r die sch&#246;nen Dinge erweitert.</p>
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<p>Nun hat <em>Taschen</em> sein erstes Kochbuch aufgelegt. Und was f&#252;r eins! K&#246;che vergleichen das Werk schon mit der Kochbibel schlechthin, dem <em>Guide Culinaire</em> von Escoffier. Ob <strong>Modernist Cuisine</strong> diesem Anspruch gerecht wird, das wird die Zeit zeigen. Denn viele der Techniken die die molekulare K&#252;che etabliert hat, wirken heute noch wie kurzlebige Moden, ungeeignet f&#252;r den Alltag und nur mit einem enormen Aufwand an technischen Ger&#228;ten, Zutaten und Zeit umzusetzen. Auf alle F&#228;lle ist das Kochbuch jedoch die umfangreichste Zusammenstellung von Produkten, Rezepten, Techniken und Gedanken, die seit Langem erschienen ist. Auch der katalanische Avantgardist Ferràn Adria ist im Vorwort voll des Lobes. Sein Einfluss auf das Werk ist nicht zu &#252;bersehen.</p>
<p>Derweil zeigt sich bei der Lekt&#252;re schnell, dass es hier nicht um billige Effekte und den Einzug der Lebensmittelindustrie in die K&#252;chen geht, wie ein oft ge&#228;u&#223;erter Vorwurf an die K&#252;chen-Modernisten lautet. Vielmehr tragen Nathan Myhrvold und seine Ko-Autoren Chris Young und Maxim Bilet eine Unzahl an Informationen zusammen, um daraus ein philosophisches Modell der zeitgen&#246;ssischen K&#252;che zu entwickeln. Den wichtigsten Bezug bilden dabei die Naturwissenschaften. Zwei der drei Autoren sind Physiker. Nathan Myhrvold selbst studierte zun&#228;chst Mathematik und promovierte anschlie&#223;end, machte daneben Abschl&#252;sse in Geophysik und Wirtschaftswissenschaften, um sich schlie&#223;lich unter Stephen Hawking mit Quantenmechanik zu besch&#228;ftigen. Wie so oft in diesem Beruf: Am Ende siegte die Leidenschaft und er wurde doch noch Koch.</p>
<p>Die Aussage seiner Biografie ist eindeutig: Um der neue Escoffier zu werden, muss man nicht durch das Feuer der Hotelk&#252;chen gegangen sein, man muss etwas von Prionen verstehen. Und von der spezifischen Kapazit&#228;t der W&#228;rme. Und von Elektromagnetismus. Ein grobes Verst&#228;ndnis davon vermittelt Myhrvol in ausgiebigen Abhandlungen, historischen Betrachtungen und technischen Erl&#228;uterungen. Er schlie&#223;t dabei nahtlos an die Arbeit von <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Hervé_This">Hervé This</a> an, der am Collège de France die Fundamente f&#252;r die molekulare K&#252;che legte.</p>
<p>Gleichzeitig folgt das Kochen damit deutlich versp&#228;tet den Entwicklungen der anderen K&#252;nste. Denn von allen Gattungen ist die Kochkunst konservativste. W&#228;hrend sich Maler schon im 19. Jahrhundert der Dekonstruktion widmeten, gefolgt von Komponisten, Schriftstellern, Architekten und Schauspielern, warteten die K&#246;che noch bis zur Jahrtausendwende, um ihre Kunst neu zu erfinden. Mancher Esser mag diesen Ansatz verurteilen. Genauso k&#246;nnte man Picasso ignorieren, Arnold Sch&#246;nberg verachten und vor Mies van der Rohe die Augen verschlie&#223;en. Zur Zielgruppe der typischen <em>Taschen</em>-Buch-Leser geh&#246;rte man dann ohnehin nicht. Und selbst wer sich nicht f&#252;r den Gebrauch von Stickstoff erw&#228;rmt, wem bei <a href="http://www.zeit.de/2008/36/Siebeck-Adria-36">hei&#223;em Eis</a> ein kalter Schauer den R&#252;cken herunterl&#228;uft, wenn er sich ernsthaft f&#252;r die Kochkunst interessiert, dann kommt er an den sechs B&#228;nden von Nathan Myhrvold nicht vorbei.</p>
<p><strong>Sechs B&#228;nde</strong><br />
I. Geschichte und Grundlagen<br />
II. Technik und Ausstattung<br />
III. Tiere und Pflanzen<br />
IV. Zutaten und Zubereitungen<br />
V. Chefgerichte<br />
VI. Rezept-Handbuch</p>

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		<div class="ngg-albumtitle"><a href="http://www.delidauerdienst.de/nathan-myhrvold-modernist-cuisine-deutsch/?album=1&amp;gallery=1">Bildergalerie – Modernist Cuisine</a></div>
			<div class="ngg-albumcontent">
				<div class="ngg-thumbnail">
					<a href="http://www.delidauerdienst.de/nathan-myhrvold-modernist-cuisine-deutsch/?album=1&amp;gallery=1"><img class="Thumb" alt="Bildergalerie – Modernist Cuisine" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/gallery/modernist-cuisine/thumbs/thumbs_modernist_cuisine_pr_05.jpg"/></a>
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				<p>Überreich und elegant bebildert von der ersten bis zur letzten Seite – Modernist Cuisine</p>
								<p><strong>11</strong> Fotos</p>
							</div>
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<p>Ein kurzes Video zum Buch gibt es <a href="http://www.youtube.com/watch?v=Db-2_S0iGEY">hier</a>. Ein Interview mit Nathan Myhrvold ist <a href="http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,757511,00.html">hier</a> zu finden.</p>
<div class="myinlinepictureleft" style="width:65px">
<div class="myinlineborder"  style="width:65px"><img class="myinlinepictureimg" src="http://www.delidauerdienst.de/wp-content/myfotos/11/modernist-cuisine-box.png" alt="" title="" width="65" height="80"  /></div>
</div>
<p><strong>Modernist Cuisine</strong><br />
Nathan Myhrvold<br />
Taschen Verlag<br />
2440 Seiten, 5 B&#228;nde<br />
399 Euro</p>
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