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Heute: Ekmek
Die Keubstraße in Köln-Mülheim ist gepflastert mit türkischen Imbissen und Restaurants. Ich bin mir sicher, das man in fast allen davon gut essen kann. Es sind Garküchen: keine Sternekost gibt es da, sondern Pommes, Reis, Suppe, Brot, Salat und Fleisch. Für Engstirnige dreht auch der obligatorische Dönerspieß seine Runden, aber wer will einen Döner für drei, wenn es ein Tellergericht für unter sechs Euro gibt?
Läden wie das Ekmek gibt es eigentlich in jeder Großstadt. Das schöne ist, dass in vielen türkischen Bistros und Buden nicht nur ein oder zwei Leute arbeiten, sondern vier und mehr. Der junge Kellner bediente uns fröhlich. Ich freue mich, dass es außer mir noch andere Menschen gibt, denen das Spaß macht.
Wir aßen Adana Kebap, ein scharfer gegrillter Fleischspieß. Das Gehackte kommt vom Lamm und ist mit Petersilie und Chili gewürzt. Es war nichts außergewöhnliches, weder das Gericht noch das Restaurant versuchten außergewöhnlich zu sein. Doch wenn ich es mit einer Kneipe vergleiche, in der ich ein müdes Steak mit einer Portion trauernder Bratkartoffeln essen müsste, dann brauche ich nicht zu überlegen, wofür ich mich entscheide.
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